Halle 4 / Stand C25 

– Neues Feature ermöglicht automatisierte Prozessanalyse
– Integration von passenden Lösungen inklusive Anbieterauswahl
– Know-how aus 500.000 Datenstunden genutzt

Der Intralogistik-Optimierer MotionMiners erweitert seine Analyseplattform MotionMiners PROCESS INTELLIGENCE um einen „virtuellen Prozessmanager“. Die neue Funktion deckt auf Basis der erhobenen Bewegungs- und Aktivitätsdaten automatisiert Prozessschwachstellen auf und ordnet den Problemfeldern passende Lösungsansätze inklusive potenzieller Anbieter zu. „Die Kennzahlenanalyse, die bislang fundiertes Prozesswissen und manuelle Interpretation erforderte, wird dabei von unserem Analysedashboard übernommen“, präzisiert MotionMiners-Geschäftsführer Sascha Kaczmarek die Neuerung. Einen Prototyp präsentiert MotionMiners auf der auf der Logistikmesse LogiMAT in Stuttgart (24. bis 26. März 2026, Halle 4, Stand C25).

Grundlage des neuen Analysetools sind mehr als 500.000 erfasste Prozessdatenstunden aus acht Jahren Motion-Mining-Projekten. Rein rechnerisch ergibt sich daraus ein Erfahrungsschatz von drei Jahrhunderten, der für standardisierte Analysen anonymisiert nutzbar gemacht wird.

Systematische Problemfelder aus realen Projekten

„Unser Ziel war es, aus den Bewegungs- und Aktivitätsdaten nicht nur reine Prozesskennzahlen, sondern daraus abgeleitete Problemfelder und passende Lösungsansätze zu generieren“, erklärt Kaczmarek. Im Ergebnis wird das Analysetool künftig in der Lage sein, eine Vielzahl von Schwachstellen-Typen unterscheiden zu können. Standardisiert erkannt werden beispielsweise lange Laufwege, hohe Such- oder Wartezeiten und ergonomisch ungünstige Tätigkeiten wie häufiges Arbeiten in gebeugter Haltung.

Von Kennzahlen zu Problemen – ohne manuelle Interpretation

Mit dem Modul baut das Unternehmen seine Analyseplattform MotionMiners PROCESS INTELLIGENCE weiter aus. Schon bisher wurden die erhobenen Bewegungs- und Aktivitätsdaten automatisiert in über 100 mögliche Prozesskennzahlen übersetzt.

"Die Interpretation dieser Kennzahlen – also die Frage, welches konkrete Problem und welche möglichen Lösungen sich daraus ergeben – lag jedoch bei den Anwender:innen. Diesen manuellen Zwischenschritt schließt das neue Feature“, verdeutlicht Kaczmarek und leitet ab, „künftig erkennt die Software automatisch vorhandene Schwachstellen und entlastet Prozessingenieur:innen von zeitaufwändigen Auswertungen. Den Weg zur Lösung liefert das Dashboard gleich mit. Vorgeschlagen werden verschiedene Optimierungsoptionen inklusive einer Anbieterauswahl.

Verzahnung mit MotionMiners SOLUTIONS

Möglich wird der ganzheitliche Ansatz durch die Integration der webbasierten Plattform MotionMiners SOLUTIONS, die 2023 gestartet ist, inzwischen über 420 Produkte und Dienstleistungen umfasst und stetig weiterwächst. „Mit unserem neuen Feature verschmelzen wir unsere Analyse- und Lösungswelt zu einer nahtlosen und schnellen Prozessoptimierung aus einer Hand, die kein großes Vorwissen erfordert“, folgert Kaczmarek.

Die kostenlos nutzbare Plattform MotionMiners SOLUTIONS wurde in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Über eine geführte Suche – unterstützt durch ein integriertes Large Language Model – lassen sich Herausforderungen bei Logistikprozessen in Alltagssprache beschreiben. Die Plattform übersetzt die Eingaben in passende Problemfelder und schlägt vergleichbare Lösungsangebote verschiedener Anbieter vor.

Schritt in Richtung automatisierte Prozessoptimierung

Aus Sicht von Kaczmarek ist durch die Kombination des neuen Analysetools mit der Lösungsdatenbank ein weiterer Schritt in Richtung einer automatisierten Prozessoptimierung gelungen. Er fasst zusammen: „Entstanden ist ein durchgängiger Dreiklang aus Datenerhebung, automatisch erkanntem Problem und konkreter Lösungsempfehlung.“

Die Grundlagen des virtuellen Prozessmanagers werden im Rahmen des Projekts „SENSOMAI“ entwickelt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Die Beta-Phase mit ausgewählten Kunden soll im laufenden Jahr starten. Die Weiterentwicklung der Funktion ist darauf ausgelegt, den Wissensschatz aus Motion-Mining-Projekten kontinuierlich auszubauen und für die Branche verfügbar zu machen.

Über die MotionMiners GmbH

Die MotionMiners GmbH wurde 2017 von Sascha Kaczmarek, Dr.-Ing. Sascha Feldhorst und Dr.-Ing. René Grzeszick in Dortmund gegründet. Das Technologieunternehmen entwickelt KI-gestützte Lösungen zur Analyse manueller Arbeitsprozesse und beschäftigt heute rund 60 Mitarbeiter:innen am Standort im Technologiezentrum Dortmund. Mit seiner Motion-Mining-Technologie erfasst das Unternehmen sensorbasiert Bewegungsabläufe und Tätigkeiten direkt am Arbeitsplatz: automatisiert, anonymisiert und ohne den Betriebsablauf zu beeinträchtigen. Eine Analyse- und Lösungsplattform übernehmen die automatisierte Aufbereitung der Daten und Kennzahleninterpretation. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es Unternehmen, Prozesse zu optimieren, ergonomische Belastungen zu reduzieren und die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.

MotionMiners unterstützt Prozessingenieur:innen aus dem Industrial Engineering (insb. Logistik, Produktion & Handel) dabei, Arbeitsvorgänge datenbasiert effizienter und gesünder zu gestalten.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

MotionMiners GmbH
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https://www.motionminers.com

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Teamlead Marketing
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E-Mail: paula.brandt@motionminers.com
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