Sie sind die Krönung jeder Wanderung, das Ziel vieler Ausflüge oder willkommene Rastplätze im atemberaubenden Auf und Ab der Landschaft: Hütten und Berggasthöfe abseits von Ortschaften. Für Naturliebhaber gibt es kaum Schöneres als die Kombination von Schwarzwälder Landschaft, Schwarzwälder Gastlichkeit und der ganz besonderen Atmosphäre einer Wanderhütte oder Wanderwirtschaft im Grünen. Hier kommen Wander-Tipps mit Einkehrschwung sowie zwei Angebote, die auch weniger mobilen Menschen das Hüttenerlebnis ermöglichen. 

Eine Übersicht der Hütten im Schwarzwald gibt es hier, alle Infos und Tipps zum Wandern unter www.wandern-schwarzwald.info

Vom Belchen ins Münstertal zur Kälbelescheuer

Vor allem an klaren Spätsommertagen besticht der Belchengipfel im Süden der Ferienregion durch seine gigantische Fernsicht. Die Talstation des wohl schönsten Aussichtsbergs im Schwarzwald (1.414 Meter) ist Ausgangspunkt der knapp 22 Kilometer langen Wanderung, die über den Belchen hinab ins Münstertal führt. Unterwegs bestimmen einsame Schwarzwaldhöfe inmitten von Wiesen und Weiden das Bild. Perfekte Einkehrmöglichkeit ist der idyllisch gelegene Almgasthof Kälbelescheuer mit urig-gemütlichen Gasträumen und einer großen geschützten Aussichtsterrasse (montags Ruhetag). Zu den großen herzhaften Portionen von Schnitzel, Wurst- und Kartoffelsalat, gemischte Speck- und Bergkäseplatte gibt es den Blick auf den „magischen“ Belchen sowie Weitblicke über das Markgräflerland und das Oberrheintal weit in die Vogesen. www.muenstertal-staufen.de

Höfener Hütte punktet mit Alleinlage und Blick übers Dreisamtal

Eine eindrucksvolle Kulisse mit Schwarzwaldgipfeln umrahmt das weite Tal der Dreisam vor den Toren Freiburgs. In Alleinlage auf 1000 Metern Höhe lockt die Höfener Hütte bei Buchenbach mit Gaumenschmaus und Weitblicken übers Dreisamtal. Hüttenwirt Markus Schroth bietet neben zünftigem Vesper und hausgemachten Knödelgerichten auch ein wechselndes Angebot an süßen Speisen (montags Ruhetag). Die 15 Kilometer lange „Höfener Hütten-Wanderung“ startet in Kirchzarten und führt zunächst zur Kienzlerschmiede, eine durch den Osterbach angetriebene Hammerschmiede aus dem 18. Jahrhundert. Nächster interessanter Punkt ist das Hofgut Bickenreute, ehe die Höfener Hütte zur Pause einlädt. Weiter geht´s zur Giersbergkapelle; im ehemaligen Mesnerhaus befindet sich heute eine Pilgergaststätte mit Biergarten. Von hier reicht der Blick über Freiburg bis zu den Vogesen und zur Pilgerkapelle „Maria Lindenberg“ bei St. Peter. Weitere Berghütten im Dreisamtal sind die Hinterwaldkopfhütte, die Rappenecker Hütte, die Stollenbacher Hütte, die Haldenköpfle Hütte und die Erlenbacher Hütte, die auch wunderbar im Rahmen von Wanderungen zu entdecken sind. www.hoefener-huette.de

Von der Stollenbacher Hütte hoch hinauf zum „Toten Mann“

Von Oberried im Dreisamtal führt eine Straße ins Zastlertal, eines der steilsten Täler der Region. Ausgangs- und Endpunkt der knapp sieben Kilometer langen Bergwanderung hinauf zum Gipfel „Toter Mann“ (1.321 Meter) ist die Stollenbacher Hütte am Ende der Straße. Die gemütliche Wirtschaft in einem mächtigen dunklen Schwarzwaldhaus mit sonniger Außenterrasse, auf fast 1.100 Meter Höhe, ist ein beliebtes Ausflugsziel (montags und dienstags Ruhetag). Wer übernachten will, der hat freitags bis sonntags die Auswahl zwischen einem der 10 Betten im Schlafsaal oder einem der drei Doppelzimmer. Mit nur wenig zu bewältigenden Höhenmetern führt die Wanderung auf den Gipfel des „Toten Mannes“. Durch Weiden und Wälder mit schönen Ausblicken auf das Dreisamtal und die umliegenden Berge kehrt man bereits in knapp zwei Stunden zurück zum Berggasthof. Der lädt mit Schwarzwälder Küche inkl. Steak vom Weiderind, Badisch Dreierlei, Flammkuchen und selbstgemachtem Eis zur Einkehr. Für Familien lockt alternativ eine aussichtsreiche und informative Wanderung auf dem Weidelehrpfad um die Stollenbacher und Erlenbacher Bergweiden mit Wissenswertem über die Viehhaltung in der Höhenlandwirtschaft. www.stollenbacherhuette.de

Auf dem „Feldbergsteig“ zur St. Wilhelmer Hütte

Auf Deutschlands höchstem Mittelgebirgsgipfel wird beim „Feldbergsteig“ nach Start am „Haus der Natur“ zunächst der Seebuck mit dem Bismarckdenkmal erklommen, bevor es vorbei am Feldbergturm über den Grüblesattel hinauf zum Gipfel des Feldbergs auf 1.493 Meter geht. Von dort beginnt der abenteuerliche Abstieg auf schmalen Pfaden, Holzbohlen und Brücken, der durch wilden, urwaldartigen Wald hinab bis zum Feldsee führt. Vom Seeufer dann ein letzter Anstieg zurück zum Ausgangspunkt am „Haus der Natur“. Mit atemberaubenden Fernsichten, urigen Hütten und schmalen Steigen ist der 12,4 Kilometer lange „Feldbergsteig“, der zu den mehr als 50 Schwarzwälder Genießerpfaden gehört, eine der Gipfel-Touren, die jeder Schwarzwald-Urlauber einmal gemacht haben sollte. Unterwegs lädt die höchstgelegene Almhütte Baden-Württembergs, die St. Wilhelmer Hütte, auf 1.423 Metern Höhe zur Einkehr ein (dienstags und mittwochs Ruhetag). Für weitere Einkehrschwünge stehen auf der Tour auch die Zastler Hütte, Baldenweger Hütte und der 300 Jahre alte Raimartihof bereit. Noch ein Tipp: Vor der Tour das „Haus der Natur“ besuchen, das mit interaktiven Stationen das Naturschutzgebiet Feldberg auf kurzweilige Art vorstellt. www.sankt-wilhelmerhuette.de

Aussichtsreiche Tour auf dem Kandel zum „Fensterliwirt“

Der Kandel im ZweiTälerLand ist mit 1.241 Metern der höchste Berg im mittleren Schwarzwald und einer der imposantesten Gipfel der Region. Zur Umrundung des Kandelgipfels lockt die sieben Kilometer lange Kandel-Tour (Josef-Seger-Weg) mit Start an der Bergwelt Kandel. Im Frühling liegt der Kandel oft in den Wolken, im Herbst oft über den Wolken. Im Mai werden rund 100 Stück weibliches Jungvieh der Gummenweide-Genossenschaft auf die Hochweiden des Kandelmassivs getrieben, im Spätherbst ziehen die Kühe beim Almabtrieb wieder ins Tal. Der Herder (Hirte) Andy Beha ist mit seiner Familie auch zugleich „Fensterliwirt“. Am Fenster der urigen Gummenhütte gibt es selbstgebackene Kuchen, Speckbrot, Käsebrot, Wurstsalat mit Kräutern von der Bergwiese, Weine und Schnäpsle aus dem Glottertal, Biere oder Gummendudler (Sirupschorle). Sind die Bänke draußen zu nass zum Sitzen, bleibt das Fensterli geschlossen (dienstags und mittwochs ohnehin Ruhetag)! Von den Bänken an der Alm schweift der Blick auf den Feldberg, auf die Vogesen, im Herbst oft auch bis in die Alpen. Die Bauernstube mit Kachelofen bietet bis zu 20 Gästen Platz, für Übernachtungsgäste gibt es zwei gemütliche Zimmer (ein Doppelzimmer und eins mit drei Stockbetten für 6 Personen), Gemeinschaftsbad und kleiner Küchenecke. www.gummenhuette.de

Schmackhafte Almküche und weite Blicke: Knöpflesbrunnen bei Utzenfeld

Zwischen Muggenbrunn, Todtnau, Utzenfeld und Wieden im Südschwarzwald liegt die Kuppe des Knöpflesbrunnen. Knapp unterhalb befindet sich das gleichnamige Almgasthaus, auf einer Höhe von 1.100 Metern, rings umgeben von ausgedehnten Weiden mit Blick ins Wiesental hinunter und bei gutem Wetter bis hin zu den Gipfeln des Eiger, Mönch und Jungfrau in den Alpen. Eine sonnige Terrasse und ein gemütlicher Gastraum, schmackhafte Almküche und selbstgemachte Kuchen laden zum Verweilen und Genießen dieser eindrucksvollen Landschaft ein (montags bis mittwochs Ruhetag). Das Almgasthaus ist von verschiedenen Ausgangspunkten zu Fuß und mit dem Rad erreichbar, je nach Wunsch, Kondition und Kraft sind die Strecken leichter oder anspruchsvoller. Eine schöne, elf Kilometer lange Rundwanderung bietet sich etwa ab Muggenbrunn an. Im Almgasthaus lässt sich dank fünf neu renovierter und liebevoll ausgestatteter Zimmer auch die Nacht verbringen. www.knoepflesbrunnen.de

Viel Natur und Genuss im Teinachtal

Namensgeber des zwölf Kilometer langen Schwarzwälder Genießerpfads „Der Teinacher“ ist das Flüsschen Teinach und das bekannte Mineralwasser aus Bad Teinach, von wo aus die Rundwanderung startet. Viel Natur und schöne Aussichten erwarten die Wanderer auf dieser Tour im nördlichen Schwarzwald. Trittsicherheit und Kondition sind auf den Mathildenstaffeln gefragt, die 600 Stufen lang auf die Hochfläche führen. Auf verschlungenen Pfaden geht es durch den Wald hinab zur Wolfsschlucht und wieder aufwärts zur Schlossberghütte. Die 2015 eröffnete Einkehrmöglichkeit gehört zum stilvollen Hotel Therme Bad Teinach und zeichnet sich durch eine moderne Atmosphäre aus: Lichtdurchflutete Räume, viel helles Holz. Für den Bau im traditionsbewussten Blockhausstil wurden Weißtannenstämme aus dem heimischen Stadtwald verwendet. Auf der Karte stehen typische schwäbische Gerichte: Neben Hütten-Vesper und vegetarischen Speisen dürfen auch G´schmelzte Maultauschen oder Linsen mit Spätzle nicht fehlen. Frisch gestärkt geht es weiter nach Zavelstein, dem ehemals kleinsten Städtchen Deutschlands. Als Belohnung wartet von der Burgruine aus ein Panoramablick auf die waldreiche Landschaft. www.hotel-therme-teinach.de

Hohe Tannen und schicke Berghütte bei Freudenstadt

Die „Großvatertanne“ gilt als mächtigste Tanne des Schwarzwalds: Sie ist rund 47 Meter hoch, hat einen Stammumfang von 5,30 Metern und ist etwa 300 Jahre alt. In ihrer Nähe finden sich weitere Tannenriesen, die imposant in den Himmel ragen. Wer diese entdecken möchte, begibt sich am besten auf den Premiumweg „Tannenriesen“, eine knapp neun Kilometer lange Rundtour im Nordschwarzwald, die in Freudenstadt startet. Etappenziel für das kulinarische Wohl ist die Berghütte Lauterbad, die zum Wellness-Hotel Lauterbad gehört. Getreu dem Motto „Style ist Heimat“ trifft unterm Schieferdach mit Glockentürmchen zeitgenössischer Rustikalchic im Landhausstil auf schwarzwaldtypische Stuben im Inneren. Altes Holz atmet Atmosphäre, Kerzen auf Eisenreifen als Leuchter zaubern stylische Atmosphäre in den großen Gastraum und auf die Tanzfläche. Zudem gibt es aussichtsreiche Außenplätze und Liegesitze auf der Sonnenterrasse (bis Ende Oktober täglich geöffnet). Auf der Speisekarte von Szenegastronom Steffen Schillinger stehen neben neu interpretierten klassischen Hüttengerichten auch „FritzBurger“ aus Hirschfleisch der Region (Opa Fritz war Jäger). Zur Erfrischung Berghütten-Eistee oder Berghütten-Bier. Abends kann die Hütte exklusiv gemietet werden. www.berghuette-lauterbad.de

Panoramafenster mit Blick auf den Schwarzwald und die Rheinebene

Am Seibelseckle, direkt an der Schwarzwaldhochstraße gelegen, startet der knapp sieben Kilometer lange Genießerpfad „Mummelsee-Hornisgrindepfad“. Die abwechslungsreiche Rundtour führt über einen verwunschenen Waldpfad auf den höchsten Gipfel des Nordschwarzwalds, die Hornisgrinde (1.164 Meter). Die Hochmoor- und Grindenfläche des Hochplateaus wird auf einem Holzbohlenweg durchquert. Spektakulär ist der Ausblick des zur Nationalparkregion gehörenden Berges nach Westen, wo das Gelände bis ins Rheintal auf nur acht Kilometern über 1.000 Höhenmeter abfällt und somit ein grandioses Panorama auf die Rheinebene bis zu den Vogesen bietet. Direkt neben dem Hornisgrindeturm befindet sich die 2018 eröffnete Grinde-Hütte, geführt von Familie Zepf, Eigentümer des Wellnesshotels Forsthaus Auerhahn in Hinterlangenbach. Weit, hell und luftig ist der Gastraum des beliebten Einkehrziels, dessen modernes Design mit heimischem Holz und Schindelfassade der Umgebung angepasst wurde. Große Panoramafenster sorgen für einen weitreichenden Ausblick auf den Schwarzwald, während die regionale Küche den Gaumen erfreut (montags Ruhetag). Zu Füßen der Hütte liegt der sagenumwobene Mummelsee, an dem vorbei die Wanderung zurück zum Ausgangspunkt führt. www.grindehuette.de

Vom Kaltenbronn zur Waldgaststätte Grünhütte

Das Höhengebiet Kaltenbronn ist sicherlich eines der beliebtesten Ausflugsziele im Nordschwarzwald. In dem von Bannwald umgebenen naturbelassenen Hochmoorgebiet führt ein gut ausgebautes Wanderwegenetz auf Holzbohlenwegen durch das Hohloh- und Wildseemoor, dessen urwüchsige Landschaft mit einer Seenfläche von 1,4 Hektar das größte Hochmoorgebiet Deutschlands darstellt. Auf ausgeschilderten Wegen lohnt besonders eine Wanderung zur Grünhütte bei Bad Wildbad, die Wanderer mit Schwarzwälder Spezialitäten verwöhnt (montags und dienstags Ruhetag). Ein besonderes Highlight sind die berühmten Heidelbeer-Pfannkuchen – ein Muss für jeden Besucher! Die knapp 14 Kilometer lange Tour startet am Infozentrum in Kaltenbronn. Sie führt vorbei am Rotwildgehege zum „Dobler Blick“, wo eine Hängeschaukel mit herrlicher Aussicht zur Rast einlädt. Weiter geht es zur Weißensteinhütte, von wo aus bald die Grünhütte erreicht ist. Nach einer Stärkung geht es auf dem gleichen Weg zurück. www.gruenhuette.de

100-jähriges Jubiläum: Darmstädter Hütte im Nationalpark Schwarzwald

Mit seiner außergewöhnlichen Architektur und der spannenden Dauerausstellung ist das Nationalparkzentrum am Ruhestein alleine schon einen Ausflug wert. Wer aber noch weiter in den einzigen Nationalpark Baden-Württembergs eintauchen möchte, dem empfiehlt sich eine knapp neun Kilometer lange Rundwanderung auf stillen Wald- und Panoramawegen zum Wildsee, einem der schönsten Karseen des Nordschwarzwalds. Vom Ruhestein führt der Weg durch den Bannwald und lässt erahnen, wie die unberührten Waldflächen der Region einst ausgesehen haben könnten. Als Einkehrstopp empfiehlt sich die auf 1.030 Metern Höhe gelegene Darmstädter Hütte mit urgemütlicher Gaststube und Terrasse, die 2026 ihr 100-jähriges Jubiläum feiert (montags und dienstags Ruhetag). Sie ist nur zu Fuß erreichbar, umgeben vom Naturschutzgebiet Wilder See und liegt am „Westweg“, dem ältesten Fernwanderweg der Ferienregion. Die Gastronomie bietet klassisches Hütten-Essen mit regionalen Zutaten und selbstgebackenem (Heidelbeer-)Kuchen; für die Nacht gibt es Doppel- und Dreibettzimmer sowie Mehrbettzimmer und Lager (gesamt 45 Schlafplätze). Mit weiten Ausblicken auf die endlosen Wälder geht der Wanderweg von der Hütte aus zurück zum Ausgangspunkt am Ruhestein. www.darmstaedter-huette.de

Wanderung auf einem Höhenrücken zum Martinsteinhiesli

Bei dieser Tour im mittleren Schwarzwald ist die Einkehr das Ziel, wie der Name „Wanderung zum Martinsteinhiesli“ schon sagt. Der 13 Kilometer lange, aussichtsreiche Weg auf dem Höhenrücken zwischen Durbach und Gengenbach startet kurz hinter Durbach auf dem Brandeck-Parkplatz. Das Martinsteinhiesli ist Schwarzwaldidyll pur mit seinem Holzhaus auf gemauertem Kellergeschoss am Hang, im Sommer reicher Geranienschmuck wie aus dem Bilderbuch und einem großen Biergarten mit schöner Aussicht ins Mittelbachtal. In der urigen Gaststube in Schwarzwälder Holzbauweise erwartet die Wanderer ein gemütliches Ambiente, gute badische Weine, reichhaltige und herzhafte Schwarzwaldküche (auch für Vegetarier geeignet), Vesperplatte mit Speck, Wurst und Holzofenbrot aus eigener Produktion, ebenso Apfelmost und Schnäpsle, Wildgerichte von Tieren aus dem eigenen Wildgehege (montags und dienstags Ruhetag). Kinder können sich auf dem Spielplatz hungrig toben, Sonnenhungrige sich im kleinen Park ausruhen, bevor es zum Ausgangspunkt zurückgeht. www.martinsteinhiesli.de

Weiden, Schwarzwaldhöfe und kleine Hofkapellen

Der in Schramberg startende Qualitätsweg „Lauterbacher Wandersteig“ ist anspruchsvoll: Auf den 34 Kilometern summieren sich die An- und Abstiege auf gut 1.350 Höhenmeter. Belohnt wird man unterwegs jedoch von der abwechslungsreichen Landschaft des mittleren Schwarzwalds mit markanten Buntsandstein-Formationen sowie Ausblicken auf Weiden, Schwarzwaldhöfe und kleine Hofkapellen. Höchster Punkt auf der Tour ist der Mooswaldkopf (879 Meter), auf dem im Gedächtnishaus Fohrenbühl der Gasthof „Turmhütte“ Anlaufstelle für müde Wanderer ist. Vom Aussichtsturm bietet sich eine Rundumsicht auf Vogesen, Schwarzwald, Schwäbische Alb und bis zu den Alpen. Im Inneren beeindruckt die urgemütliche Schwarzwälder Gaststube mit Kachelofen und rustikalem Holzambiente. Serviert wird von den Wirten Emil und Monique regionale Küche der Saison. Monique fertigt zudem seit vielen Jahren handgemachte Keramik, die sich im kleinen Laden vor Ort entdecken lässt. Wer den Steig in zwei Etappen laufen möchte, der kann in einem der sieben gemütlichen Doppelzimmer übernachten. www.turmhuette.de

Hochschwarzwälder Hüttennachmittage am Feldberg

Die Hütten am Feldberg sind für viele Menschen besondere Anziehungspunkte: In eindrucksvoller Naturlandschaft gelegen, bieten sie mit ihrer schwarzwaldtypischen Küche nicht nur eine gemütliche Einkehrmöglichkeit – sondern auch eine ganz spezielle Atmosphäre. Miterleben lässt sich das bei den neuen Hochschwarzwälder Hüttennachmittagen: Am 18. Juni laden der Raimartihof, am 25. Juni die Menzenschwander Hütte und am 2. Juli 2026 die Todtnauer Hütte dazu ein, bei musikalischer Unterhaltung eine gesellige Zeit auf dem Berg zu erleben. Dabei gewähren die Hüttenwirte Einblicke in ihr Leben und die Arbeit in den Höhenlagen des Feldbergs sowie in Geschichte und Philosophie der Gasthäuser. Die Hütten bleiben wie gewohnt für alle Gäste, Wanderer und Radfahrer geöffnet. Um auch weniger mobilen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, wird für die An- und Abreise ein Bustransfer mit dem Hütten-Express direkt zu den Hütten und zurück angeboten. Die Abfahrtszeiten sind jeweils um 13:45 Uhr am Bahnhof Hinterzarten, um 14:00 Uhr am Bahnhof Titisee und um 14:15 Uhr am Bahnhof Feldberg-Bärental. Die Rückfahrt von der jeweiligen Hütte erfolgt gegen 17:30 Uhr. Die Plätze sind auf 40 Personen begrenzt, der Preis für die Fahrt und den Hütten-Nachmittag inklusive Livemusik liegt bei 26 Euro. Die Kosten für Speisen und Getränke auf den Hütten sind im Preis nicht inbegriffen. Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung unter www.hochschwarzwald.de/huetten.  

Barrierefrei zu Wanderhütten in Baiersbronn

Seit 2015 schließen der Baiersbronner Hüttenbus und der Gemeindebus gezielt Lücken im öffentlichen Nahverkehr und sorgen dafür, dass auch abgelegene Wanderhütten und Ausflugsziele bequem erreichbar werden. Fünf Linien umfasst der aktuelle Fahrplan, bis zu 20 Fahrgäste finden Platz und der barrierefreie Zustieg ermöglicht eine komfortable Nutzung für alle Gäste. Gerade im bergigen Schwarzwald macht der Hüttenbus viele von Baiersbronns schönsten Ecken auch für Menschen zugänglich, die den Auf- und Abstieg nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Die Hüttenbus-Linien 25a, 25b und 25c fahren von Mai bis Oktober regelmäßig verschiedene Wanderhütten und touristische Ziele an. Dazu zählen die erst im Mai wiedereröffnete Glasmännle Hütte auf Baiersbronns Hausberg, dem Stöckerkopf, die Wanderhütte Sattelei des Hotels Bareiss, die Blockhütte des Hotels Traube Tonbach sowie die Panorama-Hütte, die zu Sackmanns Genusshotel gehört. Ergänzt wird der Hüttenbus durch die Linien 24a und b, die als Gemeindebusse verschiedene Ortsteile innerhalb Baiersbronns miteinander verbinden. Im Fokus dieser Linien stehen die Verbesserung der innerörtlichen Mobilität für Einheimische und Gäste. www.baiersbronn.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Schwarzwald Tourismus GmbH Kompetenzzentrum Tourismus
Wiesentalstraße 5
79115 Freiburg
Telefon: +49 (761) 89646-0
Telefax: +49 (761) 89646-70
http://www.schwarzwald-tourismus.info

Ansprechpartner:
Michael Gilg
Presseteam Schwarzwald Tourismus GmbH
Telefon: +49 (761) 89646-40
Fax: +49 (761) 89646-70
E-Mail: presse@schwarzwald-tourismus.info
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel