Die Herbstausgabe des Fashion-Sonderheftes GQ Style ist in vielfacher Hinsicht besonders. Ausschließlich in Deutschland entstanden versteht sich das Heft als Zeichen für Leichtigkeit und Hoffnung. Erstmals seit zehn Jahren zeigt das Magazin mit Parker van Noord ein Model und keinen Star auf dem Cover – als Bekenntnis zur Modebranche. Julia Noni inszenierte den Sohn des bekannten 90er-Jahre-Top-Models André van Noord in Berlin für eine Modestrecke. Besonders sind auch die Interview-Premiere für ein deutsches Magazin von Streetwear-Pionier Shawn Stussy und die Gespräche mit Menswear-Ikone Paul Smith sowie dem jungen Designduo GmbH. Außerdem im Heft: acht Künstler zeigen ihre Berliner Ateliers; wie Francesco Risso das italienische Modehaus Marni in eine neue Ära führt.

Tobias Frericks, Creative & Fashion Director GQ Style, über die Herbstausgabe: „Ein Jahr wie dieses rückt vieles zurecht und zeigt, wie wichtig Gesundheit, Gerechtigkeit und Frieden sind. Mode ist nicht wichtig, sie ist nur schön. Und so haben wir diese Ausgabe mit dem Gefühl gemacht, trotz all dem 2020-Wahnsinn etwas tun zu können, das einfach nur schön ist und Zuversicht versprüht.”

Dior X Stussy: Designer Shawn Stussy über sein Comeback
Er ist seit 40 Jahren im Geschäft, machte Streetwear, bevor sie so hieß, und nahm in seinen Kampagnen die Influencerkultur vorweg: Nach 24 Jahren im Ruhestand griff Shawn Stussy für eine Kooperation mit dem Haus Dior wieder zum Filzstift. Und gab erstmals einem deutschen Magazin ein Interview – GQ Style sprach mit ihm über Surfen, das Außergewöhnliche seines Labels und die heutige Jugendkultur.

Über die Kraft der Unabhängigkeit: Zum 50. Jubiläum des Labels Paul Smith
Ursprünglich wollte Paul Smith Radrennfahrer werden, die Begegnung mit seiner Frau Pauline, die Modedesign am Royal College of Art studiert hatte, änderte alles: Mit 24 Jahren eröffnete er seinen ersten Store. 2020 ist das Label Paul Smith immer noch inhabergeführt und unabhängig. Im Interview blickt der Designer zurück auf die letzten 50 Jahre und in die Zukunft, wie die Corona-Krise unseren Mode- und Lebensstil verändern wird.

Mode als Spiel diverser Kulturen – die Designer von GmbH im Gespräch
Wenn eine Zufallsbegegnung auf der Party von Freunden zur Labelgründung führt: so geschehen 2015 bei den Designern Serhat Işık und Benjamin Huseby, die ihr Label nach dem banalen deutschen Kürzel GmbH nannten. Im Interview verrät das Duo, welche Rolle ihre Herkunft, Club Culture und Kunst in ihren Designs spielen und was es mit dem Begriff Ylem auf sich hat, der sie bei der aktuellen Herbst/Winter-20-Kollektion beeinflusste.

Die Herbstausgabe des Fashion-Sonderheftes GQ Style unter dem Motto “FUTURE NOW! Die Looks der neuen Saison” ist ab sofort im Handel und online erhältlich.

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