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	<title>Firma Buchheim Museum der Phantasie, Autor bei News-Blast</title>
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		<title>Bernrieder Kunstausstellung 2023 im Buchheim Museum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 15:23:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Seit nunmehr 47 Jahren findet im Sommer die große Bernrieder Kunstausstellung an verschiedenen Orten im Ortskern von Bernried statt. Das Besondere an dieser beliebten Verkaufsausstellung ist, dass jede und jeder daran teilnehmen kann – der internationale Profi genauso wie der regionale Amateur. Seit einigen Jahren nimmt auch das am Ortsrand gelegene Buchheim Museum an der Schau teil. Julia Behrend und Claudia Lamas Cornejo, die Registrarin und die PR-Referentin des Museums, haben dieses Jahr den musealen Teil des Kunstereignisses kuratiert. Dabei haben sie von dem Privileg Gebrauch gemacht, die für sie interessantesten Künstlerinnen und Künstler auswählen zu dürfen. Rund 30 Gemälde sind ab Sonntag, 30. Juli zu sehen, je zwei bis drei Werke von Anna Bellmann, Gerd Eisenblätter, Britta Göckeritz, Robert Ischwang, Ariane Koch, Doris König, Alessandra Motta Rees, Thomas Popp, Judith Reiter und Gabriele Strehlau. Der Museumsdirektor Daniel J. Schreiber führt um 15 Uhr durch die Ausstellung, die sich dieses Jahr im Turm des Museums, im dritten Stock befindet.<br />
 <br />
Gastkünstlerin des Buchheim Museums ist die Kinderärztin und Psychotherapeutin Regine Staudt aus Passau. Seit 2013 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig. Ihre sieben Arbeiten im Buchheim Museum bilden eine eigene kleine Ausstellung in der Ausstellung. Kennzeichnend für ihre skulpturalen Figurendarstellungen ist eine hieroglyphenhaften Verknappung. Köpfe, Arme und Beine lässt sie einfach weg. Stattdessen werden uns Kleider vor Augen geführt, die wie von innen belebt wirken, ohne jedoch körperhaft gefüllt zu sein. Die drei aus Drahtgeflecht gebildeten Leiber rufen das Bild dreidimensionaler Bleistiftskizzen hervor. Bei den vier Arbeiten aus hinterleuchtetem Transparentpapier erzielt die Künstlerin dagegen eine malerische Wirkung. Immer ist es die Kunst der Andeutung und Weglassung, mit der Staudt bei den Betrachtern das innere Bild einer differenzierten Persönlichkeit aufscheinen lässt. Mit ihr führt Museumsdirektor Daniel J. Schreiber um 16 Uhr ein Gespräch.<br />
 <br />
In der Ausstellung liegen Vitas der beteiligten Künstlerinnen und Künstler aus, sowie Objektlisten zu den Werken.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Buchheim Museum der Phantasie<br />
Am Hirschgarten 1<br />
82347 Bernried<br />
Telefon: +49 (8158) 259393<br />
Telefax: +49 (8158) 997061<br />
<a href="http://www.buchheimmuseum.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.buchheimmuseum.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Claudia Lamas Cornejo<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (8158) 9970-0<br />
E-Mail: &#099;&#108;&#099;&#064;&#098;&#117;&#099;&#104;&#104;&#101;&#105;&#109;&#109;&#117;&#115;&#101;&#117;&#109;&#046;&#100;&#101;
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/buchheim-museum-der-phantasie" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Buchheim Museum der Phantasie</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Ottifanten-Sause im Labor der Phantasie zu Otto Waalkes rundem Geburtstag</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/07/ottifanten-sause-im-labor-der-phantasie-zu-otto-waalkes-rundem-geburtstag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 14:07:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, den 22. Juli 2023 wird das ostfriesische Multitalent 75 Jahre alt. Das Buchheim Museum lädt aus diesem Anlass zum kostenfreien Workshop für Kinder, Jugendliche &#38; Erwachsene. Bernried am Starnberger See. Rund 20.000 Besucherinnen und Besucher haben in den letzten vier Wochen seit Ausstellungsbeginn die große Sommerausstellung im Buchheim Museum bereits besucht, Ottifanten gezählt und über Otto [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am Samstag, den 22. Juli 2023 wird das ostfriesische Multitalent 75 Jahre alt. Das Buchheim Museum lädt aus diesem Anlass zum kostenfreien Workshop für Kinder, Jugendliche &amp; Erwachsene.</p>
<p>Bernried am Starnberger See. Rund 20.000 Besucherinnen und Besucher haben in den letzten vier Wochen seit Ausstellungsbeginn die große Sommerausstellung im Buchheim Museum bereits besucht, Ottifanten gezählt und über Otto Waalkes Interpretation der Kunstgeschichte gelacht. „Wir beobachten, dass jede und jeder hier mit einem Lächeln aus dem Haus geht,“ sagt Museumsdirektor Daniel J. Schreiber glücklich über die heitere Stimmung im Buchheim Museum. „Otto zeigt uns, dass Kunst nicht immer bierernst sein muss und damit stellt er sich an die Seite unserer Gründers Lothar-Günther Buchheim, dem immer auch wichtig war, die Nebenpfade der Kunst aufzuzeigen und es dem Betrachtenden selbst zu überlassen, was sie oder ihn künstlerisch anspricht“, so der studierte Kunsthistoriker.</p>
<p>Am Samstag ist es nun so weit: Otto Waalkes begeht seinen 75. Geburtstag. Zu diesem Anlass lädt das Buchheim Museum alle großen und kleinen Besucherinnen und Besucher zu einem kostenfreien Workshop ein: Mit Recyclingtechniken wird zwischen 11 und 16 Uhr im Labor der Phantasie ein Biotop für eine kreative Fun-Parade fabelhafter Kunstwesen geschaffen, die fabelhafte <b><i>EleFUNten-Parade</i></b>! „Der &#8218;Ottifant&#8216; ist das Resultat eines missglückten Selbstporträts“, bekennt Otto Waalkes im Gespräch, der als Jugendlicher im ostfriesischen Emden sein Markenzeichen schuf: einen Elefanten mit gemütlicher Körperfülle, blitzenden Augen und knuffigem Rüssel. Die Ottifanten sind zu seinem Markenzeichen geworden. Im Buchheim Museum galoppieren sie quer durch die Kunstgeschichte.</p>
<p>Künstlerinnen und Künstler bis 12 Jahren können ihre Werke auch noch einreichen im <b>Otto-Kunstwettbewerb</b> <b>„Was für ein Tier bist du?“.</b> Die Gewinner werden am 31.7. ermittelt und haben Aussicht auf schöne Preise, wie Familienkarten oder einen Platz im Sommerferienkurs des Buchheim Museums.</p>
<p>Workshop <b><i>EleFUNten-Parade</i></b></p>
<p><b>Samstag, 22. Juli 2023, zwischen 11-16 Uhr</b></p>
<p>Dauer jeweils 60 Minunten.</p>
<p>Es empfiehlt sich zur vollen Stunden in den Workshop einzusteigen.</p>
<p>Für alle mit einem Eintrittsticket kostenfrei.</p>
<p>Anmeldung an der Kasse.</p>
<p>Platzvergabe nach Kapazität.</p>
<p><b>Kinder Kunstwettbewerb „Was für ein Tier bist du?“.</b><br />
<b>bis 31. Juli 2023</b></p>
<p>Kinder bis 12 Jahren können bis zum 31. Juli ein Kunstwerk einreichen. Dieses kann gemalt, gezeichnet oder gebastelt sein.<br />
Alle künstlerischen Materialien sind erlaubt. Thema: Lange Nase, engstehende Augen, grinsender Mund – Otto hat sich mit dem Ottifanten selbst als lustiges Tier dargestellt. Was für ein Tier bist du? Zu gewinnen gibt es tolle Preise, z.B. einen Platz im Sommerferienkurs und Eintrittskarten für die ganze Familie.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Buchheim Museum der Phantasie<br />
Am Hirschgarten 1<br />
82347 Bernried<br />
Telefon: +49 (8158) 259393<br />
Telefax: +49 (8158) 997061<br />
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<div class="pb-contact-item">Claudia Lamas Cornejo<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
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E-Mail: &#099;&#108;&#099;&#064;&#098;&#117;&#099;&#104;&#104;&#101;&#105;&#109;&#109;&#117;&#115;&#101;&#117;&#109;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/buchheim-museum-der-phantasie" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Buchheim Museum der Phantasie</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<item>
		<title>Buchheim. Künstler, Sammler, Alleskönner?</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/11/buchheim-kuenstler-sammler-alleskoenner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 13:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kunsthistorikerin und langjährige stellvertretende Generaldirektorin der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Carla Schulz-Hoffmann prägte ironisch den Begriff des Alleskönners für den Sammler, Künstler und Autor Lothar-Günther Buchheim. Die neue Schau im Buchheim Museum ab 3.12.2022 greift dieses Bonmot auf und nimmt die Lebensleistung Buchheims kritisch unter die Lupe. Wie sehr war er in den NS-Propaganda-Apparat verstrickt? Wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/11/buchheim-kuenstler-sammler-alleskoenner/" data-wpel-link="internal">Buchheim. Künstler, Sammler, Alleskönner?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Kunsthistorikerin und langjährige stellvertretende Generaldirektorin der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Carla Schulz-Hoffmann prägte ironisch den Begriff des Alleskönners für den Sammler, Künstler und Autor Lothar-Günther Buchheim. Die neue Schau im Buchheim Museum ab 3.12.2022 greift dieses Bonmot auf und nimmt die Lebensleistung Buchheims kritisch unter die Lupe. Wie sehr war er in den NS-Propaganda-Apparat verstrickt? Wie weit distanziert er sich nach dem Krieg davon? Wie eigenständig ist sein eigenes künstlerisches Schaffen? Und wie hoch ist seine Rolle als Sammler und Autor kunsthistorischer Texte zu bewerten?</b></p>
<p><b>Die Ausstellung versteht sich auch als ‚Work in Progress‘-Projekt: Einem Adventskalender gleich, tritt zunächst ab 3.12. Buchheims malerisches Werk in Dialog mit seiner Sammlung. Nach und nach kommen seine Texte und zuletzt Buchheims grafische Arbeiten hinzu. Zudem gibt die neue Ausstellung Einblicke in die Forschungsergebnisse der Provenienzforschung des Museums.</b></p>
<p>Bernried am Starnberger See. Seine Energie hätte für drei Leben gereicht. Lothar-Günther Buchheim (1918-2007) war, neben einigem anderen, Künstler, Sammler und Autor, und in jedem dieser drei Bereiche war er höchst erfolgreich. Seine künstlerische Laufbahn begann früh. Als 14-jähriger Wunderknabe erlangte er durch Stadtveduten und Illustrationen Aufmerksamkeit. Als Kunststudent begann er eine Karriere in der Propagandakompanie der Marine, wo er sich als Wort- und Bildberichterstatter einen Namen machte. Er zeichnete und fotografierte die Heroen der Marine, schrieb Reportagen für die NS-Propagandapresse und gehörte zu den bestvertretenen Künstlern auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in München. Nebenbei schuf er ein malerisches Werk. Nach dem Krieg reüssierte er zunächst als Kunsthändler und Verleger, bis er dann auch als Autor in Erscheinung trat.</p>
<p>In einem Akt »tätiger Reue« widmete er sich der in der NS-Zeit als »entartet« gebrandmarkten klassischen Moderne, insbesondere den deutschen Expressionisten. Seine kunsthistorischen Bücher zu »Brücke«, »Blauer Reiter«, Max Beckmann und Pablo Picasso entwickelten sich zu Standardwerken.</p>
<p>Ab 1981 erfuhr seine Expressionisten-Sammlung Weltgeltung. Eine Ausstellungstournee führte sie durch Westeuropa, Russland, Israel, Japan und Amerika. 1998 feierte sie im Münchner Haus der Kunst einen spektakulären Erfolg, bevor sie 2001 im Buchheim Museum ihr Zuhause fand. Über all die Jahre ließen Buchheim die Schrecken des Krieges nicht los. Mit seinem 1973 erschienenen autobiografischen Roman »Das Boot« thematisiert er die Traumata des U-Boot-Krieges. Der Titel wurde zum Weltbestseller und bildete die Grundlage für den gleichnamigen Kinohit.</p>
<p>Zu vielen Aspekten dieses komplexen Lebens gab es bereits Ausstellungen im Buchheim Museum. Die nun startende große Präsentation zeigt erstmals, wie sich all dies zu einem von Brüchen und Kontinuitäten geprägten Lebenswerk fügt: die NS-Propagandabilder des Künstlers, die Texte des Autors von Reportagen, Romanen und kunsthistorischen Büchern sowie die Gemälde seiner Expressionisten-Sammlung. Die Ausstellung gibt auch Einblick in die Ergebnisse der Provenienzforschung des Museums anhand ausgewählter Beispielswerke.</p>
<p><b>Buchheim. Künstler, Sammler, Alleskönner?</b></p>
<p><b>3. Dezember 2022 – 21. Mai 2023</b></p>
<p><b>Öffnungszeiten:</b></p>
<p><b>Di-So von 10-17 Uhr</b></p>
<p><b>Ab April Di-So von 10-18 Uhr</b></p>
<p><b>Eintritt:</b></p>
<p><b>Regulär 10 EUR</b></p>
<p><b>Ermässigt 5 EUR</b></p>
<p><b>Am Hirschgarten 1</b></p>
<p><b>82347 Bernried am Starnberger See</b></p>
<p><b>Website:</b></p>
<p><a href="https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/buchheim" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/buchheim</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Buchheim Museum der Phantasie<br />
Am Hirschgarten 1<br />
82347 Bernried<br />
Telefon: +49 (8158) 259393<br />
Telefax: +49 (8158) 997061<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Claudia Lamas Cornejo<br />
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Telefon: +49 (8158) 9970-0<br />
E-Mail: &#099;&#108;&#099;&#064;&#098;&#117;&#099;&#104;&#104;&#101;&#105;&#109;&#109;&#117;&#115;&#101;&#117;&#109;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/buchheim-museum-der-phantasie/Buchheim-Kuenstler-Sammler-Alleskoenner/boxid/926694" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Buchheim Museum der Phantasie</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/buchheim-museum-der-phantasie" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Buchheim Museum der Phantasie</a>
                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/11/buchheim-kuenstler-sammler-alleskoenner/" data-wpel-link="internal">Buchheim. Künstler, Sammler, Alleskönner?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Flores y mujeres &#8211; Aus der Sammlung Hierling</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/10/flores-y-mujeres-aus-der-sammlung-hierling-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 05:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Presse-Preview: Donnerstag, 13.10., 14 Uhr. Vorab-Rundgang mit Daniel J. Schreiber, Direktor des Buchheim Museums und Joseph Hierling Anmeldung bei Claudia Lamas Cornejo, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: clc@buchheimmuseum.de  Frauen und Blumen werden oft gemeinsam als Sinnbild für Schönheit und Erotik dargestellt. Der Titel der neuen Ausstellung, die kommenden Samstag, den 15. Oktober im Buchheim Museum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/10/flores-y-mujeres-aus-der-sammlung-hierling-2/" data-wpel-link="internal">Flores y mujeres &#8211; Aus der Sammlung Hierling</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> </p>
<p>Presse-Preview: Donnerstag, 13.10., 14 Uhr.<br />
Vorab-Rundgang mit Daniel J. Schreiber, Direktor des Buchheim Museums und Joseph Hierling</p>
<p>Anmeldung bei Claudia Lamas Cornejo, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: <a href="mailto:clc@buchheimmuseum.de" class="bbcode_email">clc@buchheimmuseum.de</a> </p>
<p>Frauen und Blumen werden oft gemeinsam als Sinnbild für Schönheit und Erotik dargestellt. Der Titel der neuen Ausstellung, die kommenden Samstag, den 15. Oktober im Buchheim Museum eröffnet wird, entstammt einem spanischen Gedicht von Eugen Gomringer aus dem Jahr 1951. Es verbindet die Worte avenidas, flores, mujeres, un admirador (Promenaden, Blumen, Frauen, ein Bewunderer) mit dem Wort y (und). Von 2011 bis 2018 stand es als Beispiel konkreter Poesie auf der Fassade der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. Von dort musste es wegen Sexismus-Kritik des AStA wieder entfernt werden.</p>
<p>Die Ausstellung „flores y mujeres“ greift die Kontroverse auf. Zu sehen sind Blumen- und Frauenbilder aus Joseph Hierlings Sammlung des expressiven Realismus. Die Schau lädt ein, malerische Qualitäten zu genießen und Fragen nachzugehen: Welche Frauenbilder werden konstruiert? Sind sie abwertend? Sind erotische Fantasien erlaubt? Oder verbietet sie der Respekt vor dem anderen Geschlecht? Wo ist die Grenze zu ziehen zwischen künstlerischer Freiheit und moralischer Maßgabe?</p>
<p>Die expressiven Realisten gehören zu der ersten Generation, die das Frauenbild öffnen, auch wenn der sexistische Blick auf Frauen weiter besteht. Julius Hüther thematisiert ihn in „Susanna und die Alten“; Walther Becker, Norbert Gert Hartmann, Max Lacher oder Friedrich Weber inszenieren Akte als Objekte ihrer Lust. Insgesamt öffnet sich aber das Frauenbild. Fritz Hülsmann, Paul Kleinschmidt, Carl Otto Müller oder Albert Unseld stellen die Lebenssituationen ihrer Akte in den Vordergrund. Albert Birkle, Franz Frank, Ernst Fritsch, Erich Glette, Holmead oder Hans Olde verzichten bei ihren weiblichen Charakterdarstellungen auf Nacktheit.</p>
<p>Künstlerinnen führen neue Sichtweisen ein. <a href="https://www.buchheimmuseum.de/ausstellungen/flores-y-mujeres/lesehr-schneider-lotte" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Lotte Lesehr-Schneider</a> zeigt selbstbewusste Erotik; <a href="https://www.buchheimmuseum.de/ausstellungen/flores-y-mujeres/eisendieck-suzanne" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Suzanne Eisendieck</a> entdeckt die Melancholie des weiblichen Aktes; <a href="https://www.buchheimmuseum.de/ausstellungen/flores-y-mujeres/schmidt-kirstein-helmut" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Josefine Mühlen-Schmid</a> reklamiert erotikfreie Nacktheit; und <a href="https://www.buchheimmuseum.de/ausstellungen/flores-y-mujeres/wittmann-karoline" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Karoline Wittmann</a> macht Blumen und Brüste zu Zeichen weiblicher Macht.</p>
<p><b>Weitere Infos zu </b><a href="https://www.buchheimmuseum.de/ausstellungen/flores-y-mujeres/index.php" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>allen Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung &gt;&gt;</b></a></p>
<p>FLORES Y MUJERES<br />
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung</p>
<p>Der Katalog präsentiert die Werke und Fragestellungen der Ausstellung aus Sicht von Kunst- und Literaturwissenschaft, Ausstellungs-Kuration und Journalismus. Was ist Schönheit? Welche Frauenbilder werden konstruiert? Was wiegt schwerer: erotische Fantasie oder der Respekt vor dem anderen Geschlecht? Wo ist die Grenze zu ziehen zwischen künstlerische Freiheit und moralischer Maßgabe? Die Bilder werden unter Berücksichtigung aktueller Genderforschung kritisch in Betracht genommen.</p>
<p><b>Beiträge zum Katalog </b></p>
<p>Daniel J. Schreiber<br />
Sah ein Knab´ ein Röslein stehen. Einführung in das Thema</p>
<p>Nora-Eugenie Gomringer<br />
Avenidas y flores y mujeres<br />
Neubewertung des Gedichtes des Vaters der Autorin</p>
<p>Burcu Dogramaci<br />
Frauen, Akte und Blumen – jenseits von Konventionen<br />
Anregungen für eine Debatte aus kunst- und kulturhistorischer Sicht</p>
<p>Thomas Schmid<br />
Avenidas y flores y mujeres. Ein konkretes Gedicht und eine unsinnige Zensurdebatte<br />
Position zum Streit um das Gedicht von Eugen Gomringer, Wiederabdruck des Beitrags in der<br />
Welt vom 11.2.2018</p>
<p>Margarete Stokowski<br />
Sind Männer nicht auch hübsch?<br />
Zum Streit um das Gedicht von Eugen Gomringer, Wiederabdruck des Beitrags im Spiegel<br />
vom 5.9.2017</p>
<p>Ingrid von der Dollen<br />
Frauen, Männer und Blumen<br />
Zu den ausgestellten Werken<br />
Weitere Informationen zur Ausstellung<br />
<a href="https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/flores-y-mujeres" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/flores-y-mujeres</a></p>
<p><b>Buchheim Museum</b><br />
Am Hirschgarten 1 | 82347 Bernried</p>
<p><b>Öffnungszeiten: </b>Dienstag – Sonntag &amp; Feiertage; April – Oktober: 10-18 Uhr; November – März, Dienstag – Sonntag &amp; Feiertag: 10-17 Uhr;</p>
<p><b>Eintrittspreise</b>: Erwachsene € 10,00 | Jugendliche € 5,00 (bis 6 Jahre frei)</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Buchheim Museum der Phantasie<br />
Am Hirschgarten 1<br />
82347 Bernried<br />
Telefon: +49 (8158) 259393<br />
Telefax: +49 (8158) 997061<br />
<a href="http://www.buchheimmuseum.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.buchheimmuseum.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Claudia Lamas Cornejo<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (8158) 9970-0<br />
E-Mail: &#099;&#108;&#099;&#064;&#098;&#117;&#099;&#104;&#104;&#101;&#105;&#109;&#109;&#117;&#115;&#101;&#117;&#109;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/buchheim-museum-der-phantasie/Flores-y-mujeres-Aus-der-Sammlung-Hierling/boxid/919790" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Buchheim Museum der Phantasie</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/buchheim-museum-der-phantasie" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Buchheim Museum der Phantasie</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;flores y mujeres&#8220;/ Aus der Sammlung Hierling</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/09/flores-y-mujeres-aus-der-sammlung-hierling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 13:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[becker]]></category>
		<category><![CDATA[beckers]]></category>
		<category><![CDATA[buchheim]]></category>
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		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[fritsch]]></category>
		<category><![CDATA[hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[julius]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frauen und Blumen sind häufige Motive in der bildenden Kunst, vor allem auch in den Gemälden der expressiven Realisten. Aus der größten Zustiftung des Buchheim Museums, der Sammlung Hierling mit rund 1300 Werken, werden nun rund 90 Gemälde dieser Epoche zusammen mit dem Gedicht »Avenidas y flores y mujeres« von Eugen Gomringer präsentiert und unter Berücksichtigung aktueller [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/09/flores-y-mujeres-aus-der-sammlung-hierling/" data-wpel-link="internal">&#8222;flores y mujeres&#8220;/ Aus der Sammlung Hierling</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Frauen und Blumen sind häufige Motive in der bildenden Kunst, vor allem auch in den Gemälden der expressiven Realisten</b><b>.</b><b> Aus der größten Zustiftung des Buchheim Museums, der Sammlung Hierling mit rund 1300 Werken, werden nun rund 90 Gemälde dieser Epoche zusammen mit dem Gedicht »Avenidas y flores y mujeres« von Eugen Gomringer präsentiert</b><b> und unter Berücksichtigung aktueller Genderforschung kritisch in Betracht genommen.</b></p>
<p>2018 sorgte das Gedicht <b>»Avenidas y flores y mujeres« </b>(Avenuen, Blumen und Frauen) des bolivianisch-schweizerischen Schriftstellers und Begründers der Konkreten Poesie, Eugen Gomringer, für große Aufregung: Da es Frauen zu Objekten männlicher Blicke mache, wurde es als sexistisch kritisiert und schließlich von der Fassade einer Berliner Hochschule entfernt.</p>
<p>Frauen und Blumen sind häufige Motive in der bildenden Kunst, vor allem auch in den Gemälden der expressiven Realisten. Jene Generation von Künstlerinnen und Künstlern feierte zwischen den beiden Weltkriegen ihre Erfolge, in der Nazi-Zeit wurde sie als »entartet« verfemt, und nach dem Zweiten Weltkrieg galt sie wegen ihrer realistischen Malerei als antiquiert. Erst in den 1980er Jahren begann ihre erneute Würdigung als »verschollene Generation«.</p>
<p>Eine ihrer Vertreterinnen ist Karoline Wittmann, die ihr komplettes Frühwerk in einer Bombennacht Ende 1944 verlor. Ihr Selbstbildnis als Halb-Akt mit Gladiolen von 1949 ist ein kühner Sprung in die Emanzipation vom nationalsozialistischen Frauenbild der züchtigen Hausfrau. Es kann als Beispiel dafür gelten, dass die von Frauen gemalten weiblichen Akte nicht nur die gesellschaftliche Stellung der Frau im Laufe der Geschichte widerspiegeln, sondern auch dem jeweiligen Frauenbild ein künstlerisches Statement entgegensetzen können.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Kritik an Gomringers Gedicht bieten auch Walter Beckers Werke „Trio 3“ oder „Im Bad“ interessantes Anschauungsmaterial. Im hohen Alter entwickelt Becker in einem neuen Anlauf seine Bilder ganz aus der Farbe. Was als oberflächlicher Betrachtungsgenuss pointierter Aktdarstellungen erscheint, ist in Wirklichkeit der Versuch, mit Farbe einen musikalischen Klang zu bilden, den Klang von Erinnerungen, Eindrücken und Sehnsüchten eines langen Lebens. Wo aber nun ist die Grenze zu ziehen zwischen künstlerischer Freiheit und moralischer Maßgabe?</p>
<p>FLORES Y MUJERES regt an zur Auseinandersetzung mit Fragen, die sich bei der Befassung mit Kunst immer wieder auf das Neue stellen: Was ist ästhetisch schön, was ist moralisch gut? Welche Frauenbilder werden konstruiert? Was wiegt schwerer: das Recht auf erotische Fantasie oder der Respekt vor dem anderen Geschlecht? Die Ausstellung will sensibel machen für diese Themen und diese kunsthistorisch bedeutsamen Werke neuer Rezeption offen und kritisch vorlegen. Schließlich ist diese Ausstellung trotz alledem eine herzliche Einladung zur genussvollen Betrachtung von Kunst.</p>
<p>Neben Wittmann und Becker sind auch folgende Künstlerinnen und Künstler aus der Sammlung Joseph Hierling iin der Ausstellung vertreten: Rudolf Bergander, Albert Birkle, Hans Breinlinger, Albert Burkart, Eva Böddinghaus, Adolf Büger, Charles Crodel, Friedrich Einhoff, Suzanne Eisendieck, Franz Frank, Ernst Fritsch, Erich Glette, Hans Gött, Norbert Hartmann, Ernst Hassebrauk, Otto Herbig,  Rudolf Hoßfeld, Clifford Holmead, Fritz Hülsmann, Julius Hüther, Paul Kleinschmidt, Bruno Krauskopf, Max Lacher, Lotte Leser-Schneider, Joseph Mader, Uli Makrun, Hanns Merveldt, Josephine Mühlen-Schmid, Carlo Otto Müller, Hans Olde, Lothar Otto, Curt Querner, Emil Scheibe, Helmut Schmid-Kirstein, Armin Schulze, Rose Sommer-Leypold, Ernst Stadelmann, Karl Staudinger, Albert Unseld, Leonore Verspermann, Herbert Vogt und Otto Friedrich Weber.</p></div>
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Am Hirschgarten 1<br />
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</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/buchheim-museum-der-phantasie" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Buchheim Museum der Phantasie</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---8/917799.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/09/flores-y-mujeres-aus-der-sammlung-hierling/" data-wpel-link="internal">&#8222;flores y mujeres&#8220;/ Aus der Sammlung Hierling</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Ich habe noch nie in einer Ausstellung so viele Menschen auf einmal so laut lachen hören!“</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/09/ich-habe-noch-nie-in-einer-ausstellung-so-viele-menschen-auf-einmal-so-laut-lachen-hoeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 13:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[besucher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die große Rudi Hurzlmeier-Ausstellung geht am kommenden Sonntag, den 25.9.2022 im Buchheim Museum zu Ende. Rund 45.000 Besucherinnen und Besucher haben mit und wegen den Bildern des Münchner Cartoonisten gelacht, so auch der Münchner Schriftsteller Gerd Holzheimer, der nicht der einzige ist, dem es schwerfällt, ein Lieblingsbild zu definieren. So schreibt eine Besucherin ins Gästebuch: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/09/ich-habe-noch-nie-in-einer-ausstellung-so-viele-menschen-auf-einmal-so-laut-lachen-hoeren/" data-wpel-link="internal">„Ich habe noch nie in einer Ausstellung so viele Menschen auf einmal so laut lachen hören!“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die große Rudi Hurzlmeier-Ausstellung geht am kommenden Sonntag, den 25.9.2022 im Buchheim Museum zu Ende. Rund 45.000 Besucherinnen und Besucher haben mit und wegen den Bildern des Münchner Cartoonisten gelacht, so auch der Münchner Schriftsteller Gerd Holzheimer, der nicht der einzige ist, dem es schwerfällt, ein Lieblingsbild zu definieren. So schreibt eine Besucherin ins Gästebuch: „Ach, Rudi, all Deine Bilder sind meine Lieblingsbilder!“</b></p>
<p>Bis Sonntag sind die Schweine, Katzen, Affen, Pferde und viele Porträts des Münchner Cartoonisten noch im Buchheim Museum zu sehen. Hurzlmeier, der durch Cartoons in Titanic, FAZ und vielen anderen Blättern bekannt geworden ist, gilt als Begründer der komischen Malerei. Sein altmeisterlicher Stil steht in wundervollem Kontrast zur lässigen Komik der Bildinhalte. Die umfangreiche Werkschau des Künstlers vereint das malerische und das zeichnerische Werk. Sie ist weder chronologisch noch nach Gattungen gegliedert, sondern nach thematischen Aspekten des weiten Felds seiner Absurditäten. Rudi Hurzlmeiers Bilderschau ist eine Kooperation mit dem Forum Humor und Komische Kunst im Rahmen des Humorfestivals Bernried 2022, welches sich ebenfalls über hohe Besucherzahlen freuen konnte.</p>
<p>Weitere Informationen zur Ausstellung: <a href="https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/bruecke-blauer-reiter" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/bruecke-blauer-reiter</a></p>
<p>Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag &amp; Feiertage; April bis Oktober: 10 – 18 Uhr;<br />
November – März, Dienstag bis Sonntag &amp; Feiertag: 10-17 Uhr;<br />
Eintrittspreise: Erwachsene € 10,00 | Jugendliche € 5,00 (bis 6 Jahre frei)</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Buchheim Museum der Phantasie<br />
Am Hirschgarten 1<br />
82347 Bernried<br />
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<div class="pb-contacts">
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Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
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E-Mail: &#099;&#108;&#099;&#064;&#098;&#117;&#099;&#104;&#104;&#101;&#105;&#109;&#109;&#117;&#115;&#101;&#117;&#109;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/buchheim-museum-der-phantasie/Ich-habe-noch-nie-in-einer-Ausstellung-so-viele-Menschen-auf-einmal-so-laut-lachen-hoeren/boxid/916981" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Buchheim Museum der Phantasie</a>
                    </li>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/buchheim-museum-der-phantasie" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Buchheim Museum der Phantasie</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/09/ich-habe-noch-nie-in-einer-ausstellung-so-viele-menschen-auf-einmal-so-laut-lachen-hoeren/" data-wpel-link="internal">„Ich habe noch nie in einer Ausstellung so viele Menschen auf einmal so laut lachen hören!“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Ein glückliches Temperament&#8220;</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/08/ein-glueckliches-temperament/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 09:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lother- Günther Buchheim in einem Tagebucheintrag 1981 während der Dreharbeiten zu „Das Boot“ über den Regisseur Wolfgang Petersen. Zwischen Regisseur und Autor am Set im französischen La Pallice gab es heftige Auseinandersetzungen über die Umsetzung des Stoffes. Dem Welterfolg von „Das Boot“ schadete es nicht. Die gleichnamige Dauerausstellung im Buchheim Museum erzählt anschaulich die wahre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Lother- Günther Buchheim in einem Tagebucheintrag 1981 während der Dreharbeiten zu „Das Boot“ über den Regisseur Wolfgang Petersen.</b></p>
<p><b>Zwischen Regisseur und Autor am Set im französischen La Pallice gab es heftige Auseinandersetzungen über die Umsetzung des Stoffes. Dem Welterfolg von „Das Boot“ schadete es nicht. Die gleichnamige Dauerausstellung im Buchheim Museum erzählt anschaulich die wahre Geschichte von U 96, vom Roman „Das Boot“, seinem Autor Buchheim sowie von der Verfilmung durch Wolfgang Petersen.</b></p>
<p>„Ich staune immer wieder, wie Petersen es schafft, die Leute nicht nur an der Strippe zu halten, sondern auch bei Laune. Ich könnte so viel Geduld nicht aufbringen.“ In Tagebucheinträgen beschreibt Lothar Günther Buchheim 1981 die Zeit am Filmset mit Wolfgang Petersen. Auf Buchheims Frage, was ihn an dem Stoff angemacht habe, antwortet Petersen: „Seit langer, langer Zeit hat mich keine Geschichte so ergriffen, so in Spannung versetzt – die dramaturgische Qualität der Geschichte ist enorm.“ Als zweiten Grund nennt Petersen seinen Romaneindruck, dass hier zum ersten Mal wirklich erzählt werde, was Krieg sei.</p>
<p>Nun ist der deutsche Welterfolg-Regisseur Wolfgang Petersen mit 81 Jahren in Los Angeles gestorben. Die seit XXX ((wann genau???)) bestehende Dauerausstellung im Buchheimmuseum präsentiert nicht nur umfangreiche Recherchen für eine Neuschreibung der Biografie des Museumsgründers Lothar-Günther Buchheim. Zu sehen sind auch Fotos, die Buchheim 1941 und 1944 auf seinen beiden U-Boot-Fahrten machte sowie historische Sachzeugnisse, darunter der Südwester, den Buchheim auf dem U-Boot trug, eine echte Enigma-Verschlüsselungsmaschine aus dem Zweiten Weltkrieg, die Schreibmaschine, auf der der Roman »Das Boot« getippt wurde sowie U-Bootmodelle und die Unterwasserkamera, mit der Szenen aus Wolfgang Petersens Film »Das Boot« gedreht wurden.</p>
<p>Weitere Informationen zur Ausstellung <a href="https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2021/boot" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2021/boot</a></div>
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		<title>»Ein Bild muss klingen«. W. Kandinsky</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/08/ein-bild-muss-klingen-w-kandinsky/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Dialog mit Museumsdirektor Daniel J. Schreiber, der zu Betrachtungen einiger Hauptwerke der Ausstellung „Brücke + Blauer Reiter“ einlädt, bringt der Violinist Max Grosch auf eigene Weise die Kunst zum Klingen. Der bekannte Jazzgeiger Max Grosch entwickelt Klanginstallationen und konzertante Improvisationen auf der Geige. Grosch, der in Bernried am Starnberger See aufwuchs, in Augsburg, Houston [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im Dialog mit Museumsdirektor Daniel J. Schreiber, der zu Betrachtungen einiger Hauptwerke der Ausstellung „Brücke + Blauer Reiter“ einlädt, bringt der Violinist Max Grosch auf eigene Weise die Kunst zum Klingen.</b></p>
<p>Der bekannte Jazzgeiger Max Grosch entwickelt Klanginstallationen und konzertante Improvisationen auf der Geige. Grosch, der in Bernried am Starnberger See aufwuchs, in Augsburg, Houston und New York sein Handwerk lernte, ist inzwischen zu einem der führenden Improvisatoren auf seinem Gebiet avanciert. Er unterrichtet zusätzlich zur künstlerischen Tätigkeit an der Musikhochschule in München und der Gustav Mahler Privat Universität in Klagenfurt.</p>
<p>Im Rahmen der neuen Ausstellung BRÜCKE + BLAUER REITER beschreibt Grosch den musikalischen Weg mit der Geige, den Wassily Kandinsky in seinen Improvisationen vorgezeichnet hat. Kandinskys Gemälde, von denen nun drei im Buchheim Museum zu sehen sind, zeigen großartige Farb-Explosionen, die den Betrachter nicht nur zum Sehen, sondern auch zum Hören seiner Werke einlädt. Kandinsky visualisiert in seinen Gemälden Klänge. Beim Malen hörte er Wagner und Schönberg und ließ sich von der abstrakten Musik-Komposition inspirieren. Kandinsky untersuchte Zeit seines Lebens die Beziehung zwischen Musik und Farbe. Die Synästhesie der drei Elemente Klang, Farbe und Gefühl wurden zu einem wesentlichen Bestandteil seiner Kunst.</p>
<p>Die Teilnahme kostet 3,50 EUR zuzüglich zum Eintritt.</p>
<p>Weitere Informationen zur aktuellen Ausstellung BRÜCKE + BLAUER REITER<br />
<a href="https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/bruecke-blauer-reiter" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/bruecke-blauer-reiter</a></p>
<p>Buchheim Museum<br />
Am Hirschgarten 1 | 82347 Bernried<br />
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag &amp; Feiertage; April bis Oktober: 10 – 18 Uhr<br />
Eintrittspreise: Erwachsene € 10,00 | Jugendliche € 5,00 (bis 6 Jahre frei)</div>
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Am Hirschgarten 1<br />
82347 Bernried<br />
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		<title>BRÜCKE + BLAUER REITER &#8211; Ein Dialog der Pioniere der Moderne im Buchheim Museum</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/07/bruecke-blauer-reiter-ein-dialog-der-pioniere-der-moderne-im-buchheim-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2022 12:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue Ausstellung im Buchheim Museum setzt »Brücke« und »Blauer Reiter«, die beiden führenden Gruppen des deutschen Expressionismus, in Dialog miteinander. Noch nie zuvor hat es eine in Qualität und Quantität vergleichbare Ausstellung mit einer Gegenüberstellung dieser beiden Pioniere der Moderne in Deutschland gegeben. Ab dem 16. Juli stehen sich die Hauptwerke der beiden tonangebenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die neue Ausstellung im Buchheim Museum setzt »Brücke« und »Blauer Reiter«, die beiden führenden Gruppen des deutschen Expressionismus, in Dialog miteinander. Noch nie zuvor hat es eine in Qualität und Quantität vergleichbare Ausstellung mit einer Gegenüberstellung dieser beiden Pioniere der Moderne in Deutschland gegeben.</p>
<p>Ab dem 16. Juli stehen sich die Hauptwerke der beiden tonangebenden Gruppen des Expressionismus – ›Brücke‹ und ›Blauer Reiter‹ – im Buchheim Museum in einem üppigen und intensivem Dialog gegenüber, der in Umfang und Qualität seinesgleichen sucht. „Diese Ausstellung ist so besonders, weil sie erstmals konsequent die beiden wichtigsten Künstlergruppen der Moderne in Deutschland, die ›Brücke‹ und den ›Blauen Reiter‹ in Dialog zueinander setzt,“ erklärt Daniel J. Schreiber, Direktor des Buchheim Museums. „Gleichzeitig bietet sie eine Neusichtung des deutschen Expressionismus unter Berücksichtigung jüngster Erkenntnisse aus Kunstgeschichte, postkolonialer Zeitgeschichte, Gender Studies und Nationalismus-Forschung“, so Schreiber.</p>
<p>Die Bilderschau konnte auf diesem hohen Niveau nur durch eine Kooperation des Buchheim Museums mit den Kunstsammlungen Chemnitz und dem Von der Heydt-Museum Wuppertal gelingen. Alle drei Partner haben Werke aus ihren umfangreichen Expressionistenbeständen zu der Wanderausstellung beigesteuert. Prominente Leihgaben aus europäischen Museen und Privatsammlungen ergänzen die Präsentation. Insgesamt 200 Exponaten von »Brücke« und »Blauem Reiter« sind so zusammengekommen, darunter 100 Gemälde.</p>
<p>Vertreten sind Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Max Pechstein, Emil Nolde, Otto Mueller und Fritz Bleyl für die »Brücke« sowie Marianne von Werefkin, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Franz Marc, August Macke, Paul Klee für den »Blauen Reiter«.</p>
<p>Die Ausstellung »Brücke + Blauer Reiter« hinterfragt gewohnte Interpretationen. Bei allen Gemeinsamkeiten der Künstler*innen, die sich kennen, besuchen, schätzen, verachten, miteinander ausstellen und gemeinsam gegen die Konventionen des Kunstbetriebs aufbegehren, gibt es auch augenfällige Unterschiede: Manche entwickeln ihren expressionistischen Stil näher an der Wirklichkeit, andere suchen reine Formen.</p>
<p>Aber stimmt die von der Kunstgeschichte aufgestellte Gleichung wirklich: »Brücke« = figurativ; »Blauer Reiter« = abstrakt? Die vergleichende Präsentation im Buchheim Museum lädt dazu ein, diese Trennlinien neu abzustecken. Die Ausstellung und ihr im Wienand-Verlag erschienener Katalog erschließen das Thema für eine neue Generation Kunstinteressierter. Unter vielen verschiedenen Aspekten bieten sie eine Neusichtung von »Brücke« und »Blauem Reiter« auf der Höhe unserer Zeit.</p>
<p>Sie kennen einander, besuchen sich, schätzen und verachten sich auch bisweilen. Sie stellen miteinander aus, sind in denselben Verbänden, haben dieselben Galeristen und Sammler. Sie vereint das Aufbegehren gegen die Konventionen des Kunstbetriebs. Sie verspüren den Drang, die Formen und Farben aus dem Zwang der Abbildungsfunktion zu befreien und als Ausdrucksträger für Empfindungen, Gefühle und Gedanken einzusetzen.</p>
<p>»Brücke« und »Blauer Reiter« gelten als Begründer der klassischen Moderne in Deutschland. Hauptwerke dieser beiden tonangebenden Gruppen des Expressionismus finden hier zum Dialog zusammen. Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Max Pechstein, Emil Nolde, Otto Mueller und Fritz Bleyl stehen für die von 1905 bis 1913 in Dresden und Berlin aktive Künstlergruppe »Brücke«; Marianne von Werefkin, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Franz Marc, August Macke, Paul Klee und Heinrich Campendonk vertreten die zwischen 1911 und 1914 in München bestehende Gemeinschaft des »Blauen Reiters«. Mit 200 Exponaten, davon 100 Ölgemälde, 84 Arbeiten auf Papier und 16 Dokumente, ist dies eine in Qualität und Dichte einmalige Gegenüberstellung der beiden Formationen.</p>
<p>Nur durch eine Kooperation des Buchheim Museums mit den Kunstsammlungen Chemnitz und dem Von der Heydt-Museum Wuppertal konnte das Vorhaben auf diesem Niveau gelingen. Dort war die Schau in ähnlicher Zusammensetzung bereits zu sehen. Alle drei Häuser haben aus ihren umfangreichen Beständen dazu beigetragen. Prominente Leihgaben aus europäischen Museen und Privatsammlungen ergänzen die Präsentation.</p>
<p>Die »Brücke« ist als Pionierin des figurativen Expressionismus, der »Blaue Reiter« als Pionier des abstrakten Expressionismus in die Kunstgeschichte eingegangen. Die vergleichende Bilderschau überrascht mit der Erkenntnis, dass die Trennlinie weniger zwischen den Gruppen als innerhalb der Gruppen verläuft. Die Farbgestaltung der Ausstellung orientiert sich an diesem Befund: Die beiden zentralen Wände sind durch den Kontrast von Rot und Blau gekennzeichnet – den Signalfarben von Figuration und Abstraktion. Die übrigen Flächen sind jedoch in rotblauen Mischtönen gestrichen. Der paarweise Vergleich der Gemälde von »Brücke« und »Blauem Reiter« zieht sich durch die Präsentation. Daneben findet sich ein freier Fluss von Motiven und Kompositionsverfahren. Schauen Sie, bilden Sie sich eine eigene Meinung über Zusammenwirken und Gegensätzlichkeiten der Künstlerinnen und Künstler!</p>
<p>Die Ausstellung und ihr Katalog bieten eine Neusichtung des deutschen Expressionismus auf der Höhe unserer Zeit. Die kurzen Saaltexte verschaffen inhaltliche Orientierung unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse aus Kunstgeschichte, postkolonialer Zeitgeschichte, Gender Studies und Nationalismusforschung. Dieses sommerliche Museumsereignis ist aber vor allem eines: eine Einladung zum lustvollen Schauen – oder, mit den Worten des Museumsgründers Buchheim gesprochen: »Ein Fest fürs Auge!«</p>
<p><b> »Brücke«</b></p>
<p>Die »Brücke« wird 1905 in Dresden von den vier Architekturstudenten Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner und Fritz Bleyl gegründet. Ziel ist eine unkonventionelle, unmittelbare Ausdruckskunst. Bevorzugte Motive sind Landschaften und Akte. 1906 kommen Max Pechstein und für ein Jahr Emil Nolde hinzu, 1910 Otto Mueller. Zunächst folgen sie dem Impressionismus. Um 1907 entwickeln sie einen »monumentalen« Impressionismus, der sich um 1910 mit markanten Farbkontrasten und formalen Reduktionen zu einem expressionistischen Gruppenstil steigert. 1911 ziehen alle Mitglieder nach Berlin. Ende 1911 stellen »Brücke« und »Blauer Reiter« gemeinsam bei der »Neuen Secession« in Berlin aus. 1912 beteiligt sich die »Brücke« an der zweiten Ausstellung des »Blauen Reiters« in München. 1912 wird Pechstein ausgeschlossen. Im Mai 1913 löst sich die Gruppe auf. Die »Brücke« gilt als Ursprung des deutschen Expressionismus und somit als Initial der Moderne in Deutschland.</p>
<p><b> »Der Blaue Reiter«</b></p>
<p>Im Juni 1911 gründen Wassily Kandinsky und Franz Marc eine Redaktionsgemeinschaft, die ab September »Der Blaue Reiter« heißt. Im November 1911 stellen Kandinsky, Marc sowie Gabriele Münter, Alexej von Jawlensky und Marianne Werefkin mit den »Brücke«-Künstlern bei der »Neuen Secession« in Berlin aus. Am 3. Dezember 1911 treten Kandinsky, Münter und Marc aus der »Neue Künstlervereinigung München« aus. Sie firmieren nun als »Der Blaue Reiter«. Heinrich Campendonk, August Macke und Paul Klee kommen dazu. Werefkin und Jawlensky folgen ein Jahr später. Ende 1911 wird die erste Ausstellung des »Blauen Reiters« eröffnet. Die zweite folgt 1912. An ihr nimmt auch die »Brücke« teil. Im Mai 1912 geben Kandinsky und Marc den Almanach »Der Blaue Reiter« heraus, in dem es zeitübergreifend und weltweit um expressive Kunst geht. Der »Blaue Reiter« ist ein loser Verbund, der das expressionistische Spektrum zwischen Abstraktion und Figuration umfasst. Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 löst er sich auf.</p>
<p><b> Expressionismus</b></p>
<p>Der Begriff »Expressionismus« leitet sich ab vom lateinischen Wort für Ausdruck: »expressio«. 1911 bezeichnet der Schriftsteller Kurt Hiller damit neue Strömungen der Literatur, die sich nicht mit der äußeren Wirklichkeit, sondern mit subjektiven Wahrheiten befassen. Herwarth Walden überträgt ihn 1912 in die bildende Kunst. In den Katalogen seiner Berliner Galerie »Der Sturm« zählt er zunächst die »Brücke«, dann den »Blauen Reiter« zum Expressionismus. Er verwendet den Begriff willkürlich für die Kunst, die ihm gerade am fortschrittlichsten erscheint.</p>
<p>Der Kunstkritiker Paul Fechter systematisiert 1914 in seinem Buch »Der Expressionismus« den Begriff. Als Beispiel für einen von der Wirklichkeitsdarstellung losgelösten »intensiven« Expressionismus nennt er Kandinsky. Pechstein dagegen ist für ihn ein Vertreter des wirklichkeitsorientierten »extensiven« Expressionismus. Fechters Differenzierung gilt bis heute, jedoch wird das Begriffspaar durch »abstrakt« und »figurativ« ersetzt.</p>
<p><b>  Evolutionismus</b></p>
<p>Die Moderne wird in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts meist als lineare Entwicklung von einer abbildenden zu einer abstrakten Kunst beschrieben, die als Ausdruck von Freiheit gilt. Der figurative Expressionismus der »Brücke« wird daher oft als Vorstufe zu den abstrakteren Tendenzen des »Blauen Reiters« angesehen.</p>
<p>Der Berliner Galerist Herwarth Walden fördert ab 1910 die Brücke«, bis er sich 1912 dem »Blauen Reiter« zuwendet, vor allem Kandinsky, den er für fortschrittlicher hält. Alfred H. Barr, Direktor des MoMa in New York, stellt 1931 die »Brücke« in den Mittelpunkt einer Präsentation der deutschen Moderne. 1936 präsentiert er in seiner Ausstellung »Cubism and Abstract Art« Kandinsky und Klee vom »Blauen Reiter« als Begründer des »abstrakten Expressionismus«. Andere deutsche Künstler sind hier nicht vertreten. Auf der ersten »Documenta« in Kassel 1955 stellt der Kurator Werner Haftmann folgerichtig die deutsche Moderne als Evolution von der »Brücke« zum »Blauen Reiter« dar.</p>
<p><b> Vielfalt</b></p>
<p>Im 20. Jahrhundert herrscht das Wunschdenken vor, dass die Moderne zur Abstraktion führe, weil in ihr die angemessene Ausdrucksform für Freiheit und Demokratie gesehen wird. Neuere Forschungen zeigen jedoch, dass die Entwicklung der Moderne keineswegs geradlinig und zielgerichtet, sondern viel bunter, offener und spannender ist!</p>
<p>Mit Standardwerken zu »Brücke« und »Blauem Reiter« von 1956 und 1959 ist Buchheim der erste, der dem evolutionistischen Modell widerspricht. Er macht deutlich, dass die Kunstgeschichte zu Unrecht die Bedeutung des »Blauen Reiters« auf Kandinskys reine Abstraktion verengt. Die Gruppe vereint vielmehr viele beachtenswerte Tendenzen in sich. Schließlich stellt er klar, dass für ihn Kandinskys Abstraktion weniger aktuell sei als der Stil der »Brücke«-Künstler, bei dem der, bis heute andauernde Widerstreit zwischen Wirklichkeitsbezug und freier Komposition ausgetragen werde. Wer die heutige internationale Malerei in Betracht nimmt, wird ihm Recht geben müssen.</p>
<p><b> Nationalismus</b></p>
<p>Bis 1914 gilt der Expressionismus als Spielart der internationalen Avantgarde. Paul Fechter charakterisiert ihn in seinem Buch »Der Expressionismus« dagegen als rein deutsches Phänomen. Diese Auffassung basiert auf Wilhelm Worringers Schrift »Formprobleme der Gotik« von 1911. Das Streben nach geistigem Ausdruck wird hier als Wesenszug deutscher Kunst behauptet. Für Fechter bieten »Brücke« und »Blauer Reiter« moderne Varianten dieses Nationalstils.</p>
<p>1933 versuchen Museumsdirektoren wie Alois Schardt in Berlin oder Max Sauerlandt in Hamburg, den Expressionismus als deutsche Kunst im Sinne des Nationalsozialismus zu etablieren. »Brücke«-Künstler wie Nolde, Kirchner oder Schmidt-Rottluff unterstützen dies. Beim »Blauen Reiter« werden die im Ersten Weltkrieg gefallenen Künstler Macke und Marc nationalistisch vereinnahmt. Spätestens ab 1937 werden die Expressionisten jedoch  kategorisch verfemt. Ihre Werke werden aus Museen beschlagnahmt und in der Ausstellung »Entartete Kunst« verspottet.</p>
<p><b>Primitivismus</b></p>
<p>Die Kunst der europäischen Moderne nimmt außereuropäische Einflüsse auf. Dieser »Primitivismus« basiert auf Zivilisationskritik und Natursehnsucht. Die »Brücke« bezieht Anregungen aus den Völkerkundemuseen. Gesichter zeigen sich durch afrikanische Masken beeinflusst, Akte durch japanische Farbholzschnitte und palauische Reliefs. Nolde nimmt 1913-1914 an einer Expedition nach Deutsch-Guinea teil. Der Rückweg führt ihn über Ägypten. Pechstein zehrt viele Jahre von seiner Palau-Reise 1914.</p>
<p>1904 bis 1905 reisen Münter und Kandinsky nach Tunesien. 1910 folgen Macke und Klee dorthin. Die ornamentale Kunst des Islam bietet ihnen Anregung zur Abstraktion. Im Almanach von 1912 wird der »Blaue Reiter« in eine Reihe mit Kunst aus allen Kontinenten gestellt.</p>
<p>In seiner Sehnsucht nach dem Einfachen diskriminiert der Primitivismus« außereuropäische Kulturen als niedriger entwickelt. Eine kritische Neubeschäftigung damit lädt zum interkulturellen Dialog auf Augenhöhe ein.</p>
<p><b>Internationalität</b></p>
<p>»Brücke« und »Blauer Reiter« werden einem »deutschen« Expressionismus zugeordnet. Hierbei handelt es sich jedoch um ein nationalistisches Konstrukt, das im Vorfeld des Ersten Weltkrieges entstanden ist. Beide Gruppen sind Vorreiter der Moderne in Deutschland, stehen aber im Kontext der internationalen Avantgarde.</p>
<p>Werefkin, Jawlensky und Kandinsky werden in Russland geprägt. 1906/07 sind Jawlensky, Werefkin, Kandinsky und Münter in Frankreich. Macke und Pechstein folgen 1907. Kandinsky, Münter, Macke und Marc stehen seit 1910 in Austausch mit Delaunay. Alle Mitglieder von »Brücke« und »Blauem Reiter« erhalten Impulse durch Galerieausstellungen, etwa van Gogh 1905 in Dresden, Munch und Gauguin 1906 in Dresden, van Gogh 1908 in München oder Gauguin 1910 in München.</p>
<p>Durch Ausstellungen von Werken der »Brücke« 1931 und des »Blauen Reiter« 1936 im MoMa in New York haben beide Formationen Einfluss auf den abstrakten amerikanischen Expressionismus mit Künstlern wie de Kooning oder Rothko.</p>
<p><b>Gender Studies</b></p>
<p>Frauen kommen bei der »Brücke« nur als Gefährtinnen und Modelle vor. Zum »Blauen Reiter« gehören mit Marianne von Werefkin, Gabriele Münter und Maria Marc auch Künstlerinnen. Sie werden jedoch als ihren männlichen Kollegen nachgeordnet wahrgenommen. Aktive Männer, passive Frauen – so verteilte die Kunstgeschichte die  Geschlechterrollen bei »Brücke« und »Blauem Reiter«. Gender Studies der letzten Jahre bringen gegenläufige Tatsachen zutage!</p>
<p>Die Kunsthistorikerin Rosa Schapire ist seit 1907 förderndes Mitglied der »Brücke«. Ihren Publikationen, Ankäufen und Vermittlungen an Galerien sowie Museen hat die Gruppe viel zu verdanken. Schmidt-Rottluffs »Mädchenbildnis« von 1915 zeigt vermutlich die damals 41- jährige Schapire. Die Russin Werefkin entwickelt um 1907 einen eigenständigen expressionistischen Stil. Ihrem Lebensgefährten Alexej von Jawlensky ist sie Vorbild und Förderin. In ihrem Münchner Salon gründet sich 1909 die N.K.V.M., aus der der »Blaue Reiter« hervorgeht.</p>
<p><b> Familienähnlichkeiten</b></p>
<p>In der zweiten Ausstellung des »Blauen Reiters« 1912 sind auch Werke der »Brücke«. Marc und Kandinsky streiten heftig darüber. Kandinsky ist die »Brücke« zu impressionistisch, erotisch und reißerisch. Marc lobt ihre Ausdrucksstärke und Lebensnähe.</p>
<p>Die Unterschiede in der Kunstauffassung bestehen weniger zwischen den Gruppen, als innerhalb des »Blauen Reiters«. Die »Brücke« ringt um einen gemeinsamen, figurativen Stil. Im »Blauen Reiter« finden sich dagegen unterschiedliche Ansätze. Nur Kandinsky verfolgt die reine Abstraktion. Die anderen stehen der »Brücke« näher.</p>
<p>Die Zusammengehörigkeit von »Brücke« und »Blauem Reiter« kann als »Familienähnlichkeit« beschrieben werden: Es bestehen vom einen zum anderen, nicht aber zwischen allen Gemeinsamkeiten. Sie alle vereint eine expressionistische Grundhaltung: das Aufbegehren gegen Konventionen sowie der Drang, Formen und Farben aus der Abbildungsfunktion zu befreien und als Ausdrucksträger für Gefühle und Gedanken zu begreifen.</p>
<p>Link zur Ausstellung: <a href="https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/bruecke-blauer-reiter" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2022/bruecke-blauer-reiter</a></div>
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		<title>Chinesische Bauernmalerei</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/04/chinesische-bauernmalerei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Buchheim Museum der Phantasie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[asiatica]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Buchpräsentation und Expertenführung mit Ingrid Jansen, Dr. Irene Wegner und Daniel J. Schreiber am Samstag, 30. April, 17 Uhr Für Ingrid Jansen war China ein »sehr fernes und fremdes Land«, als sie sich 1986 dorthin aufmachte. Doch sie war neugierig darauf, die Menschen und ihre Kultur kennenzulernen. In der Nationalen Kunsthalle in Peking entdeckte sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Buchpräsentation und Expertenführung mit Ingrid Jansen, Dr. Irene Wegner und Daniel J. Schreiber am Samstag, 30. April, 17 Uhr</b></p>
<p>Für Ingrid Jansen war China ein »sehr fernes und fremdes Land«, als sie sich 1986 dorthin aufmachte. Doch sie war neugierig darauf, die Menschen und ihre Kultur kennenzulernen. In der Nationalen Kunsthalle in Peking entdeckte sie die zeitgenössische chinesische Kunst für sich. Besonders begeistert war sie von der damals brandaktuellen Bauernmalerei aus Wangxia. Sie begann diese menschlich anrührenden und kompositorisch wunderschönen Blätter zu sammeln und besuchte die überwiegend jungen, weiblichen Künstler*innen in ihrem Dorf 250 km südwestlich von Peking.</p>
<p>Entstanden ist diese bemerkenswerte Kunst während einer kurzen Epoche des politischen Tauwetters in China zwischen 1987 und 1997. In dieser Phase konnten sich Laienkünstler von der kulturrevolutionären Bevormundung und Zwangskollektivierung lösen und mit klaren, kräftigen Deckfarben ihre eigenen Träume von einer heilen, selbstbestimmten Welt zu Papier bringen. Von kleinen dörflichen oder familiären Episoden wie dem Bad der Kinder im Teich, über Szenen auf den Feldern, wie etwa die Jagd nach einem ausgerissenen Schwein im Melonenhain, bis hin zu traditionellen Familienfeiern und den zahlreichen Festivitäten rund um das chinesische Neujahr ist die gesamte Palette des menschlichen Miteinanders vertreten.</p>
<p>Ingrid Jansen hat das 104 Blätter umfassende Konvolut dem Buchheim Museum geschenkt, wo es die reiche Asiatica-Sammlung von Lothar-Günther Buchheim wundervoll ergänzt. Aus diesem Anlass ist ein 256 Seiten umfassender Bildband entstanden, der für 19 Euro im Museumsshop erhältlich ist. Neben einem Geleitwort von Museumsdirektor Daniel J.</p>
<p>Schreiber und einer Einführung der Sinologin Irene Wegner finden sich auch Werktexte der Sammlerin in dem Buch, in denen sie anschaulich die Geschichten und Lebenssituationen vor Augen führt.</p>
<p>Noch bis zum 10. Juli sind die lebensfrohen Werke der chinesischen Bauermaler*innen im Buchheim Museum zu sehen. Am Samstag, 30. April, um 17 Uhr führen die Sammlerin Ingrid Jansen, die Kuratorin und Autorin Irene Wegner sowie Daniel J. Schreiber gemeinsam durch die Ausstellung und stellen den Katalog vor. Wer die Schönheit, die Farbenpracht und die unmittelbare Ausdruckskraft der chinesischen Bauernmalereien erleben möchte, wer ihre Geschichten hören möchte, wer die historischen Hintergründe erfahren möchte, der sollte sich diese Expert*innenführung im Buchheim Museum nicht entgehen lassen.</p></div>
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