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	<title>Firma Chamäleon Berlin gGmbH, Autor bei News-Blast</title>
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		<title>Die Spiele beginnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Chamäleon Berlin gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 10:17:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Akrobatik, Poesie, Witz und die großen Fragen des Lebens: Mit Play – eine Gastspielreihe 2024 feiert das Chamäleon den zeitgenössischen Zirkus in all seinen Unterschieden.  Es musste eine Fortsetzung geben, jetzt steht sie endlich bevor: Nach der gefeierten ersten Ausgabe im Januar und Februar 2023 lädt das Chamäleon ab dem 10. Januar 2024 mit der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Akrobatik, Poesie, Witz und die großen Fragen des Lebens: Mit Play – eine Gastspielreihe 2024 feiert das Chamäleon den zeitgenössischen Zirkus in all seinen Unterschieden. </b></p>
<p>Es musste eine Fortsetzung geben, jetzt steht sie endlich bevor: Nach der gefeierten ersten Ausgabe im Januar und Februar 2023 lädt das Chamäleon ab dem 10. Januar 2024 mit der Gastspielreihe Play zum zweiten Mal zur Entdeckungstour durch das Universum des zeitgenössischen Zirkus: Acht Kompanien aus verschiedenen Teilen der Welt zeigen in vier Wochen, wie sie ihre Kunstform interpretieren und was sie der Welt zu sagen haben. </p>
<p>Und das ist Einiges. Mit wahnwitziger Akrobatik, vollendetem Slapstick oder leiser Poesie wird hier Unterhaltung zelebriert und nach Antworten auf die großen Fragen gesucht.<br />
Auf eine Stummfilm-Hommage folgen Selbstreflektionen eines Jonglage-Duos; dann eine Abrechnung mit der Serviceindustrie; ein Tanz um den Zauber von Unterschieden; zwei Männer<br />
im Labyrinth ihrer gemeinsamen Vergangenheit; eine Suche nach Inklusion und Identität; eine Zirkus-gewordene Feminismus-Debatte; und zum Schluss ein freudiger Schrei ins Gesicht des Patriarchats. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf einem generationenübergreifenden zeitgenössischen Zirkus und vereint junge Kompanien wie Raum 305 aus Deutschland mit Legenden wie Gandini Juggling aus Großbritannien – beim australischen Ensemble A Good Catch liegen die jüngste und die älteste Akrobatin auf der Bühne knapp 30 Jahre auseinander. </p>
<p>„Nach dem überwältigenden Erfolg unserer ersten Play-Saison waren wir entschlossen, das Programm als Motor für neue Werke, Innovation und Publikumsentwicklung weiterzutragen.“, sagt Chamäleon-Intendantin Anke Politz. Play sei nicht nur eine aufregende Gelegenheit, die Zuschauer:innen mit der Arbeit neuer Künstler:innen in Kontakt zu bringen, sondern auch die Möglichkeit, das Haus und die Kunstform für weite Teile der Gesellschaft zu öffnen und mit einem vielfältigen Publikum zu verbinden. </p>
<p>Chamäleon-Dramaturg Geordie Brookman freut sich auf viele neue Impulse, für Gäste und Künstler:innen genauso wie für das Haus selbst. „Im Laufe von Play laden wir unser Publikum ein, das Vertraute und das Abstrakte, das Dunkle und das Helle, Täuschung und Wahrheit durch Akrobatik, Jonglage, Clownerie und physisches Theater zu erkunden“, sagt er. „Wir möchten ganz verschiedene Facetten des zeitgenössischen Zirkus beleuchten – und behutsam untersuchen, wie sich das Publikum zum Stück selbst, die Künstler:innen zur Kunstform und der Körper zu Objekten und dem Raum verhält.“ </p>
<p><b>Play &#8211; eine Gastspielreihe Zeitgenössischer Zirkus </b></p>
<p>Spielzeit: 10. Januar 2024 &#8211; 11. Februar 2024</p>
<p>Ort: </p>
<p><b>Chamäleon Berlin</b></p>
<p>In den Hackeschen Höfen</p>
<p>Rosenthaler Straße 40/41</p>
<p>10178 Berlin </p>
<p><a href="https://chamaeleonberlin.com/de/shows/gastspielreihe-play/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">chamaeleonberlin.com/de/shows/gastspielreihe-play/</a></p>
<p>Weitere Informationen finden Sie anbei und unter: <a href="https://chamaeleonberlin.com/de/presse/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">chamaeleonberlin.com/de/presse/</a></div>
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		<title>Chamäleon Berlin mit Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet: „Wir verstehen uns als Kulturzentrum für den zeitgenössischen Zirkus“</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/10/chamaeleon-berlin-mit-theaterpreis-des-bundes-ausgezeichnet-wir-verstehen-uns-als-kulturzentrum-fuer-den-zeitgenoessischen-zirkus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Chamäleon Berlin gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 06:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Bei der Verleihung des Theaterpreis des Bundes wurde das Chamäleon Berlin am gestrigen Mittwochabend in der Kategorie „Privattheater und Gastspielhäuer“ ausgezeichnet. Sichtlich bewegt nahmen Chamäleon-Intendantin Anke Politz und Geschäftsführer Hendrik Frobel den mit 100.000 Euro dotierten Preis im Haus der Berliner Festspiele aus den Händen von Dorothee Starke, Jurorin Theaterpreis des Bundes,entgegen – und betonten, wie wichtig die Auszeichnung für das Haus und für die Kunstform des zeitgenössischen Zirkus sei. „Wir haben in den vergangenen 19 Jahren außerordentliche, teilweise auch beschwerliche Pionierarbeit für den zeitgenössischen Zirkus geleistet“, sagte Politz am Abend im Rahmen der Verleihung. „Wir freuen uns, dass diese Anerkennung die Kraft und das Potential unseres Genres noch sichtbarer werden lässt.“</p>
<p>Laut Frobel gebührt der Preis „dem gesamten Chamäleon Team sowie allen Künstler:innen und Kreativen, die mit uns arbeiten.“ Besonders im Blick auf die Jahre der Pandemie sei man zutiefst dankbar für den unermüdlichen Einsatz aller. „Jegliche Arbeitsprozesse in unserem Haus beginnen mit dem gemeinschaftlichen Verständnis, dass neue Ideen und kreative Konzepte nur durch freie und faire Arbeitsbedingungen entstehen können – und dass die Entstehung für etwas Neues zu unseren absoluten Kernzielen gehört.“ Dies erfordere Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit maximaler Wertschätzung füreinander.</p>
<p>Das soll sich auch in der Verwendung des Preisgeldes ausdrücken. „Wir verstehen uns als ein Kulturzentrum für den zeitgenössischen Zirkus in Deutschland, nicht nur als Bühne“, sagt Anke Politz.Deswegen sei es ihr und Frobel wichtig, das Geld in neue Ideen, Residenzen und Kreationsprozesse fließen zu lassen. „So möchten wir junge Talente fördern, sowie der Freien Szene und den Darsteller:innen unseres Genres die Möglichkeit geben zu wachsen.“ </p>
<p>Neben dem Chamäleon Berlin erhielten am Mittwochabend auch das Theaterhaus Jena sowie das Leipziger LOFFT jeweils eine mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung; mit dem Hauptpreis und damit verbundenen 200.000 Euro wurde das Ballhaus Naunynstraße in Berlin geehrt. Der Theaterpreis des Bundes wird alle zwei Jahre von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verliehen und gilt als wichtigste Auszeichnung für kleine und mittlere Bühnenhäuser in Deutschland. Staatsministerin Claudia Roth würdigte die diesjährigen Preisträger:innen schon im Vorfeld der Verleihung für „ihre künstlerische Vielfalt, modellhafte Strukturen, die konsequente ästhetische Weiterentwicklung der darstellenden Künste sowie innovative Strategien der Publikumserweiterung insbesondere in der Zeit der Pandemie“. Moderiert wurde der Abend von der ZDF-Moderatorin Salwa Houmsi (<i>aspekte</i>), dazu traten unter anderem die Band Kara Delik und die Theaterautorin Sivan Ben Yishai auf. </p>
<p>Für das Chamäleon ist die Auszeichnung auch ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk: Im kommenden Jahr feiert das mittlerweile gemeinnützig organisierte Haus sein 20. Jubiläum als Kreativort für den zeitgenössischen Zirkus. Wie kürzlich bekanntgegeben wurde, beginnt das Geburtstagsjahr im Haus mit der zweiten Ausgabe der Gastspielreihe „Play“, die dieses Mal einen generationenübergreifenden Schwerpunkt hat und Produktionen von acht internationalen Kompanien auf die Bühne bringt, darunter Star-Ensembles wie Gandini Juggling und Newcomer wie still hungry und Raum 305.</p>
<p>Auf „Play“ folgen zwei spektakuläre Uraufführungen, beide entstanden in Koproduktion mit dem Chamäleon: Ab Februar präsentiert die britische Kompanie Upswing ihre Castingshow-Satire „Showdown“, eine Mischung aus zeitgenössischem Zirkus, absurder Comedy, Spoken Word, UK Hip Hop, Grime und Afrobeat. Später folgt das australische Star-Ensemble Circa mit der neuen Produktion „Wolf“ – die der künstlerische Leiter von Circa, Yaron Lifschitz, als „animalische Inszenierung“ beschreibt. Wolf ist damit die siebte Zusammenarbeit zwischen Circa und dem Chamäleon.</p>
<p>Beide Stücke werden als große, ambitionierte Produktionen angekündigt, die den zeitgenössischen Zirkus in seiner ganzen künstlerischen Vielfalt und Tiefe zeigen sollen. Gleichzeitig betonen Anke Politz und Hendrik Frobel, dass alle Arbeiten im Haus „in bester Weise niedrigschwellig“ angelegt seien. „Der zeitgenössische Zirkus erreicht Kunstliebhaber:innen genauso wie Menschen mit wenig Kulturerfahrung, junge wie ältere“, sagt Politz. Jeder Abend sei eine Unterhaltung zwischen Bühne und Theatersaal, Künstler:innen und Publikum, Menschen und Menschen. „Das lieben wir!“</p></div>
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		<title>Theaterpreis des Bundes: Auszeichnung für Chamäleon Berlin</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/09/theaterpreis-des-bundes-auszeichnung-fuer-chamaeleon-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Chamäleon Berlin gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2023 05:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Chamäleon Berlin ist unter den vier Preisträger:innen für den diesjährigen Theaterpreis des Bundes. Wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth am Mittwoch bekanntgab, bekommt das Haus am Hackeschen Markt die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung in der Kategorie „Privattheater und Gastspielhäuser“. Die Staatsministerin wird den Preis im Namen der Bundesregierung am 11. Oktober auf einer festlichen Gala [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Chamäleon Berlin ist unter den vier Preisträger:innen für den diesjährigen Theaterpreis des Bundes. Wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth am Mittwoch bekanntgab, bekommt das Haus am Hackeschen Markt die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung in der Kategorie „Privattheater und Gastspielhäuser“. Die Staatsministerin wird den Preis im Namen der Bundesregierung am 11. Oktober auf einer festlichen Gala im Haus der Berliner Festspiele überreichen.</p>
<p>In ihrer Begründung würdigte die Jury das Chamäleon als „Speerspitze einer dynamischen Entwicklung der Darstellenden Künste, die bestehende Grenzen zwischen Genres, aber auch Betriebsformen überwindet.“ Das Berliner Theater stehe für einen zeitgenössischen Zirkus, der sein „künstlerisches und Publikumspotential so entfaltet, dass sich alte Fragen nach U.- oder E.-Kultur, nach Sub- oder Hochkultur, nach fest oder frei in körperlich spürbare ästhetische Energie sublimieren.“ Besonders hob die Jury dabei den Umgang des Theaters mit der Pandemie hervor: „Trotz 18 Monaten Schließzeit, unplanbaren Bedingungen und keinerlei finanziellen Sicherheiten hat das Chamäleon diese Zeit zu einem inhaltlichen Neustart und einem künstlerischen Inkubator für sich werden lassen, inklusive sozialer Absicherung der internationalen Companien, neuer Koproduktionen und Residenz-Programmen sowie einer Steigerung der Zugänglichkeit und Publikumsbegegnung.“</p>
<p>Chamäleon-Intendantin Anke Politz und Geschäftsführer Hendrik Frobel zeigten sich nach der Bekanntgabe „überglücklich, irrsinnig stolz und aufrichtig dankbar“. Die Auszeichnung sei ein großartiges Zeichen für das Haus wie auch für die gesamte Szene des Zeitgenössischen Zirkus in Deutschland. „Wir nehmen diesen Theaterpreis stellvertretend für unser exzellentes Team und alle Künstler:innen und Partner:innen entgegen, die mit uns diese wagnisreiche und arbeitsintensive Reise gestalten“, so Politz und Frobel. „Wir überprüfen und verändern stetig unsere Werte und Arbeitsweisen, um das künstlerische Schaffen und das soziale Miteinander in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen.“ Der Preis sei nicht nur die Bestätigung und Anerkennung von langjähriger Arbeit, sondern zeige auch welches Potential in der Kunstform des zeitgenössischen Zirkus liege.</p>
<p>Die Bundesregierung vergibt den Theaterpreis des Bundes in diesem Jahr zum fünften Mal, die Verleihung findet alle zwei Jahre statt. Neben dem Chamäleon erhalten 2023 auch das Theaterhaus Jena sowie das Leipziger LOFFT jeweils eine mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung.</p>
<p>Der mit 200.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an das Ballhaus Naunynstraße in Berlin. Mit den Auszeichnungen würdige die Bundesregierung die „wertvolle Arbeit kleiner und mittlerer Bühnen als Orte des künstlerischen Gesellschaftsexperiments“, sagte Staatministerin Roth. An den prämierten Häusern sei inklusives, divers aufgestelltes und machtkritisches Arbeiten möglich. „Damit sind sie Vorreiter sowohl in der Theaterlandschaft als auch in der gesamten Kulturlandschaft.“</p>
<p>Die Jury in der Kategorie Privattheater und Gastspielhäuser besteht in diesem Jahr aus dem Düsseldorfer Theaterdirektor René Heinersdorff, der Berliner Theaterwissenschaftlerin und Journalistin Theresa Schütz, dem Hamburger Theatermacher Cornelius „Corny“ Littmann sowie Dorothee Starke, die das Kulturamt Bremerhaven leitet. Koordiniert wurde die Juryarbeit über alle Kategorien hinweg von Jonas Zipf, dem Geschäftsführer des Theaters Kampnagel in Hamburg.</p>
<p>Das Chamäleon Berlin besteht mit seiner jetzigen Ausrichtung seit 2004. Es versteht sich als Kreativund Produktionsort für den zeitgenössischen Zirkus und gehört weltweit zu den wichtigsten Bühnen für diese Kunstform. Es hat Arbeiten mit den bedeutendsten Ensembles der Welt entwickelt und nach Berlin geholt, zuletzt etwa Gravity &amp; Other Myths aus Australien und Circo Aereo aus Finnland. Über die Jahre hat sich das Chamäleon von einem privatwirtschaftlichen Theater zu einem gemeinnützig organisierten Kulturhaus für Aufführungen, Debatten, Experimente, Akrobatik und Bewegungskunst entwickelt. Erklärtes Ziel des Hauses ist es, die Aufmerksamkeit und die Wertschätzung für den zeitgenössischen Zirkus als eigenständige Kunst zu erhöhen. Geführt wird das Haus von der Intendantin Anke Politz und dem Geschäftsführer Hendrik Frobel. Politz ist seit April dieses Jahres zudem zweite Vorsitzende des Bundesverbands Zeitgenössischer Zirkus (BUZZ).</p>
<p> </p></div>
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		<title>„Als Kunstform kann Zirkus unfassbare Gräben überwinden“</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/06/als-kunstform-kann-zirkus-unfassbare-graeben-ueberwinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Chamäleon Berlin gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2023 07:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Juni 2023 endet im Chamäleon Berlin ein einzigartiges Residenzprogramm, während sich ein neues Kapitel für den Zeitgenössischen Zirkus weiter öffnet. Nach einer einmonatigen Recherchetour mit Stationen beim Circus Dance Festival in Köln, dem Circus Hub München und dem Tollhaus Karlsruhe präsentiert die junge finnische Künstlerin Vilhelmiina Sinervo auf der Chamäleon-Bühne die Ergebnisse ihrer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am 28. Juni 2023 endet im Chamäleon Berlin ein einzigartiges Residenzprogramm, während sich ein neues Kapitel für den Zeitgenössischen Zirkus weiter öffnet. Nach einer einmonatigen Recherchetour mit Stationen beim Circus Dance Festival in Köln, dem Circus Hub München und dem Tollhaus Karlsruhe präsentiert die junge finnische Künstlerin Vilhelmiina Sinervo auf der Chamäleon-Bühne die Ergebnisse ihrer Reise und den aktuellen Stand ihres Solo-Stückes „Tonton“. Das geladene Fachpublikum wird dabei so gebannt zuschauen wie zuhören. Denn ein derartiges internationales Vernetzungsprojekt – initiiert vom Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus, gefördert unter anderem vom Goethe-Institut München und Helsinki, dem Finnland-Institut Berlin sowie der Circus Dance Info Finland – das hat es in der Zirkuswelt noch nicht gegeben. </p>
<p>So wird es neben der Abschlusspräsentation von Akrobatin Sinervo auch Wortbeiträge und Diskussionen über den Zeitgenössischen Zirkus in Deutschland und Finnland geben. „Ich hoffe und glaube, dass es in Zukunft noch viel mehr internationale Austauschprogramme dieser Art gibt“, sagt Politz. „Sowohl für die Künstler:innen wie auch für die Produktions- und Spielstätten sind grenzübergreifende Vernetzung und die weltweite Suche nach jungen Talente überlebenswichtig – so entstehen künstlerische Ideen, Produktionsprozesse können gemeinsam neu gedacht werden.“</p>
<p>Denn für mehr Anerkennung des Zeitgenössischen Zirkus in der Kulturpolitik kämpft Anke Politz als Intendantin seit Jahren. Mit Geschäftsführer Henrik Frobel hat sie das Chamäleon auch auf internationaler Ebene zu einer einmaligen Produktions-, Spiel- und Experimentierstätte gemacht: ein Forum für renommierte Kompanien wie Gravity and Other Myths aus Australien oder Circo Aereo aus Finnland; und genauso für künstlerisch herausragende Künstler:innen und Talente wie die mexikanische Clown-Solistin Gabriela Muñoz („Julieta“) oder das Berliner Akrobatinnen-Kollektiv still hungry („Raven“).</p>
<p>Zudem engagiert sich Politz im Namen des BUZZ beim Aktionsbündnis Darstellende Künste und der Allianz der Freien Künste, ist als Intendantin des Chamäleon Teil des Kuratoriums des Fonds Darstellende Künste und leitet die internationale Arbeitsgruppe <i>The Utopians </i>im Rahmen der MICC Konferenz des TOHU Montréal. Dort hat sie ein Mentoringprogramm mitgestartet, das weltweit Talente finden soll und sie ein Jahr lang bei der Projektentwicklung begleitet. „Wir möchten damit Kreative unterstützen, die nicht mit den großen Zirkus-Institutionen vernetzt sind oder aus verschiedenen Gründen keinen Zugang zu den Schnittstellen unseres Bereiches haben“, sagt sie. „Die nicht wissen, an wen sie sich wenden können, auch wenn ihre Idee möglicherweise den Nerv der Zeit trifft.“ </p>
<p>Am 20. April 2023 hat sie ihre jahrelange Mitarbeit im Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus (BUZZ) offiziell werden lassen und wurde einstimmig zur zweiten Vorsitzenden neben Jenny Patschovsky gewählt. Sie freue sich auf die zusätzliche Position, sagt Politz. „Ich möchte weiterhin dafür eintreten, dass unsere Ideen Gehör finden und unsere Anliegen noch stärker den Weg in die verschiedenen Foren der Kulturpolitik finden.“ </p>
<p>Politz plant, ihren Fokus darauf zu legen, neue Netzwerke zu schmieden; mehr Raum für internationale Allianzen zu schaffen, wie sie etwa gerade durch das Projekt mit Vilhelmiina Sinervo entstanden sind. Vor allem aber will sie Projekten des Zeitgenössischen Zirkus endlich auch auf Länderebene mehr Zugang zu öffentlichen Fördermitteln ermöglichen – denn die gibt es für die Szene trotz der stetig wachsenden künstlerischen Relevanz des Genres flächendeckend kaum. </p>
<p>Einerseits hat die Kulturministerkonferenz gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien erst vor kurzem bestätigt, dass Zirkus als eigenständige Form der Darstellenden Künste künftig zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland gehört. Gleichzeitig sind öffentlichen Subventionen nach den vorübergehend eingerichteten Corona-Fonds für die freie Szene mittlerweile wieder auf Vorpandemie-Niveau angekommen oder noch darunter gesunken. „Viele Künstler:innen und Produzent:innen stehen vor einem Gefühl der Ohnmacht oder der Optionslosigkeit“, sagt Politz. „Dabei kann der Zirkus als Kunstform aufgrund seiner Formensprache, Vielfalt und spartenübergreifenden Arbeitsweise nachweislich helfen, die unfassbaren Gräben in unserer Gesellschaft zu überwinden.“ Es gebe wenig Einstiegsbarrieren und nahezu jeder Mensch finde Zugang. „So entstehen Brücken, die Begegnung und Austausch ermöglichen.“ </p>
<p>Im Chamäleon kann man live Teil dieser Begegnungen sein, wenn das Ensemble von Circo Aereo noch bis zum 30. Juli 2023 das poetisch-verträumte Stück „in_between“ präsentiert. Nach einer kurzen Sommerpause übernimmt Ende August wieder die Kompanie Gravity and Other Myths mit einer Weiterentwicklung ihres gefeierten Erfolgs „The Mirror“ die Bühne. Im kommenden Jahr feiert das Chamäleon 20-jähriges Bestehen, gerade wird der Spielplan fertiggestellt und im Herbst veröffentlicht. Was das Jubiläum für das Programm bedeutet, wird bis dahin nicht verraten. Fest stehe für das gesamte Team, dass der Fokus dabei nicht auf Konfettiregen oder Beweihräucherung des Hauses liegen werde, sagt Politz. „Stattdessen möchten wir in die Zukunft des Zeitgenössischen Zirkus blicken, mit all seinen Herausforderungen und Aufgaben.“ </p>
<p>Und wird die Finnin Vilhelmiina Sinervo ans Chamäleon zurückkehren, vielleicht sogar mit einer vollendeten Fassung von „Tonton“? „Wir werden sehen“, sagt Politz. „Residenzprogramme wie dieses sollen an keine folgenden Bedingungen für die Künstler:innen geknüpft sein, sie sollen sich frei entfalten können.“ Das Schöne sei aber, dass es jetzt einen direkten Weg zueinander gebe. </p>
<p>„Und genau von diesen Wegen brauchen wir mehr.“</p></div>
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		<title>Zeitgenössischer Zirkus: Erstes finnisch-deutsches Residenzprogramm startet im Mai 2023</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/05/zeitgenoessischer-zirkus-erstes-finnisch-deutsches-residenzprogramm-startet-im-mai-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Chamäleon Berlin gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 14:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Zeitgenössische Zirkus bekommt in diesem Jahr einen Inspirationsbesuch aus Finnland: Am 23. Mai 2023 tritt die junge finnische Künstlerin und Akrobatin Vilhelmiina Sinervo ein in seiner Form einzigartiges Residenzprogramm in Deutschland an. Auf Einladung des Goethe-Instituts München und Helsinki, des Finnland-Instituts Berlin, Circus &#38; Dance Info Finland und des Bundesverbands Zeitgenössischer Zirkus BUZZ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/05/zeitgenoessischer-zirkus-erstes-finnisch-deutsches-residenzprogramm-startet-im-mai-2023/" data-wpel-link="internal">Zeitgenössischer Zirkus: Erstes finnisch-deutsches Residenzprogramm startet im Mai 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der deutsche Zeitgenössische Zirkus bekommt in diesem Jahr einen Inspirationsbesuch aus Finnland: Am 23. Mai 2023 tritt die junge finnische Künstlerin und Akrobatin Vilhelmiina Sinervo ein in seiner Form einzigartiges Residenzprogramm in Deutschland an. Auf Einladung des Goethe-Instituts München und Helsinki, des Finnland-Instituts Berlin, Circus &amp; Dance Info Finland und des Bundesverbands Zeitgenössischer Zirkus BUZZ wird Sinervo knapp sechs Wochen lang durch Deutschland reisen und sich mit hiesigen Zirkusmacher:innen vernetzen, um ihre Recherche zu ihrem Projekt „Tonton“ weiterzutragen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Mit der Wahl für Vilhelmiina Sinervo hat sich die fünfköpfige deutsch-finnische Jury für eine innovative Künstlerin „mit einer besonderen ästhetischen Sensibilität“ entschieden, wie Jury-Mitglied Valentina Barone vom Kölner CircusDanseFestival sagt. „Vilhemiina hat die Fähigkeit, die Welt mit den Augen einer Autorin zu beobachten – und legt dabei die versteckten Verbindungen zwischen Menschen und ihrer Umgebung frei.“ Schon seit dem Beginn ihrer Profikarriere vor sechs Jahren lotet Sinervo als Akrobatin und Tänzerin aus, was zirzensisch mit und auf dem Schlappseil möglich ist. Nach ihrer Ausbildung an der finnischen Turku Arts Academy und der Académie Fratellini in Frankreich war Sinervo mit dem renommierten walisischen NoFit State Circus Ensemble auf Tour; auch im „Cabaret Décadent“ der französischen Truppe Cirque Electrique war sie zu sehen. In Finnland ist sie Mitglied von Agit Cirk und Teatteri Telakka. Mit ihrer eigenen Produktionsfirma Vilus.art hat Sinervo zuletzt das kurze Solo-Programm „Life After“ realisiert – ein Projekt über das Universum und die Relativität von Realität. Das Stück forscht nach Hoffnung im Untröstlichen und möchte „vertraute Denkmuster biegen“, wie es Sinervo ausdrückt.</p>
<p>In Deutschland möchte sie ab dem 23. Mai durch Workshops und künstlerische Improvisation gemeinsam mit lokalen Künstler:innen weiter an ihrem Projekt „Tonton“ arbeiten, Bewegungs- und Charakterrecherchen durchführen. Nach einer einwöchigen Station beim Kölner CircusDanceFestival wird sie jeweils zehn Tage bei dem Zeitgenössischen Zirkuskollektiv Pepe Arts in München und im Karlsruher Kulturzentrum Tollhaus zu Gast sein. Zum Abschluss sind weitere zehn Residenztage am Chamäleon Berlin geplant, wo eine Projektpräsentation stattfindet sowie eine Podiumsdiskussion über die Wichtigkeit künstlerischer Forschung und transnationaler Bündnisse. </p>
<p>„Wir sehen das ergebnisoffene künstlerische Schaffen als ersten unentbehrlichen und oft wichtigsten Teil der Kreationskette, deshalb engagieren wir uns mit dem Chamäleon schon lange als Residenzort,“, sagt Anke Politz, 2. Vorsitzende des BUZZ und Intendantin des Chamäleons. „Die Zusammenarbeit mit anderen Produktionsstätten und internationalen Netzwerk-Partner:innen erweitert nicht nur strukturelle Möglichkeiten, sie fördert auch künstlerische Innovation und das Entstehen ganzheitlicher Produktionswege – so lernen wir neue Szenen und Akteur:innen kennen und können uns über Methoden und Arbeitsweisen austauschen.“</p>
<p>In allen vier Städten sind Workshops und ein intensiver Austausch mit der lokalen Szene geplant. Neben der kreativen Recherche soll es bei dem Residenzprogramm vor allem um das künstlerische Kennenlernen der zeitgenössischen Zirkusszene in Deutschland gehen, um Vernetzung und Austausch mit lokalen Zirkusmacher:innen und Strukturen.</p>
<p>Das für seine internationalen Kulturaustauschprogramme bekannte Goethe-Institut erweitert seine Förderschwerpunkte damit erstmals um das Genre Zeitgenössischer Zirkus – ein neuer Meilenstein für die Zirkuskunst in Deutschland, nachdem sie erst vor kurzem von der Kultusministerkonferenz zum Teil des immateriellen Kulturerbes des Landes erklärt wurde. Wie es in der öffentlichen Ausschreibung hieß, soll das Programm „die kulturellen Beziehungen zwischen dem finnischen und dem deutschen Zirkussektor stärken und den kulturellen Austausch bzw. die Zusammenarbeit zwischen Zirkuskünstler:innen und Institutionen fördern.“ </p>
<p>Dabei helfen besonders die Erfahrungen des Finnland-Instituts, das auf eine lange Tradition in der Förderung von darstellenden Künstlerinnen und Künstlern im deutschsprachigen Raum verweist – auch und gerade in der Welt des zeitgenössischen Zirkus, etwa mit dem Projekt SZENEfrei und dem TelepART-Mobilitätsförderprogramm. „Allein im vergangenen Jahr wurden 159 Performances mit diesen Mitteln von uns gefördert“, sagt Mika Minetti, Kulturreferent des Finnland-Instituts. „Wir freuen uns daher sehr, Vilhemiina Sinervo in Deutschland begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern vor Ort das Beste aus ihrem Aufenthalt zu machen.“</p>
<p>Die Begeisterung teilt Valentina Barone vom Kölner CircusDanseFestival. „Es ist großartig, dass wir eine so vielversprechende Künstlerin wie Vilhelmiina bei ihren ersten künstlerischen Schritten in Deutschland begleiten und unterstützen können,“ sagt sie. „Wir freuen uns, wenn das Festival ihre Vielseitigkeit und ihre Neugier aus Autorin weiter anregen kann.“ </p>
<p>„Mit diesem Austauschprogramm stärken die beteiligten Partner:innen nicht nur den Netzwerkgedanken und den Wissenstransfer zwischen den Zirkusakteur:innen,“ sagt Politz, „Sie fördern auch die Anerkennung des Zeitgenössischen Zirkus in seiner künstlerischen Relevanz und geben ihm Entfaltungsraum.“ Langfristiges Ziel sei dabei die Etablierung solcher Austauschprogramme mit europäischen und internationalen Partnerstrukturen.<br />
Indes wird Vilhelmiina Sinervo bis zum Beginn der Reise weiter daran arbeiten, auf ihrem Schlappseil „die Barrieren der Schwerkraft zu umgehen“, wie sie es nennt – mittels Objektmanipulation, Tanz und Akrobatik, wie auch mit Licht und Perspektive. Ihr Thema: die Unendlichkeit der Welt. Nächster Halt: Deutschland.</p>
<p><b>Partner:innen:</b> <i>Goethe-Institute München und Helsinki, Finnland Institut, Circus &amp; Dance Info Finland und BUZZ (Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus e.V.) </i><i>Zudem das Kulturreferat München, Pepe Arts München, Tollhaus Karlsruhe, CircusDanceFestiva Kölnl, Chamäleon Berlin</i></p>
<p><b>Programm der Residenz:</b></p>
<p>23.05. &#8211; 30.05.2023 <b>CircusDanceFestival Köln:</b> <a href="https://www.circus-dance-festival.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>circus-dance-festival.de</b></a></p>
<p>25.05.2023 10 Uhr Setting the Stage – Austausch und Panels mit Vertreter:innen aus Kuturpolitik, Verwaltung und verschiedenen Institutionen (Fonds Daku, Goethe Institut, Circus &amp; Dance Info Finland)<a href="https://bundesverband-zeitgenoessischer-zirkus.de/2023/04/13/setting-the-stage-zirkusfoerderung-von-morgen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>https://bundesverband-zeitgenoessischer-zirkus.de/2023/04/13/setting-the-stage-zirkusfoerderung-von-morgen/</b></a></p>
<p>30.05. &#8211; 09.06<b>.</b>2023<b> Pepe Arts@ Circus Hub München: </b><a href="https://pepearts.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>pepearts.de</b></a></p>
<p>09.06. &#8211; 19.06.2023 <b>Tollhaus Karlsruhe: </b><a href="https://www.tollhaus.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>tollhaus.de</b></a></p>
<p>19.06. &#8211; 28.06.2023 <b>Chamäleon Berlin: </b><a href="https://chamaeleonberlin.com/de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>chamaeleonberlin.com</b></a></p>
<p>28.06.2023 Reiseabschluss und Recherchepräsentation und Podiumsgespräch mit den Partner:innen auf der Chamäleon Bühne </p></div>
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		<title>Über die Realität hinaus</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/01/ueber-die-realitaet-hinaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Chamäleon Berlin gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 09:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Mit der Premiere von in_between kommt endlich die finnische Kompanie Circo Aereo ans Chamäleon. Und zeigt dem Publikum das, was man sonst nur fühlen kann. Menschen verschwinden in der Tapete, schwingen sich vom Kronleuchter in die Arme der anderen, tanzen auf deren Händen. Es ist, als können sie fliegen, sie schweben über die Bühne, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.<br />
Mit der Premiere von in_between kommt endlich die finnische Kompanie Circo Aereo ans Chamäleon. Und zeigt dem Publikum das, was man sonst nur fühlen kann.</p>
<p>Menschen verschwinden in der Tapete, schwingen sich vom Kronleuchter in die Arme der anderen, tanzen auf deren Händen. Es ist, als können sie fliegen, sie schweben über die Bühne, gleiten durch die Luft. Mit ihrem neuen Stück in_between lädt die finnische Kompanie Circo Aereo ab Februar im Chamäleon ein in eine Welt zwischen Realität und Traum, in diesen seltsamen Zustand kurz vor oder nach dem Aufwachen, entrückt von der Wirklichkeit und trotzdem ganz echt. „Wenn der Vorhang aufgeht, soll das Publikum das Gefühl haben, als betrete es die eigenen Träume“, sagt Maksim Komaro, der Mann, der sich diese Welt ausgedacht hat. „Wir bringen auf die Bühne, was die Menschen sonst nur sehen, wenn sie die Augen schließen.“</p>
<p>Es ist Zirkus und Illusion, Theater und Tanz. Es fühlt sich unmöglich und mysteriös an und gleichzeitig vollkommen natürlich. Circo Aereo sind wie das Chamäleon bekannt dafür, immer wieder neue Wege zu gehen, es war klar, dass diese sich irgendwann kreuzen müssen. Die Koproduktion in_between ist die erste Zusammenarbeit und für beide ein Herzensprojekt. Die ersten Bilder hatte Maksim Komaro vor fünf Jahren im Kopf, schon damals begann der Regisseur und Mitgründer von Circo Aereo zusammen mit dem Chamäleon die ersten Ideen zu entwickeln und die geeigneten Akrobat:innen zu suchen, 2020 begann die Produktionsarbeit offiziell.</p>
<p>Nur um auf dem Höhepunkt des kreativen Prozesses von einer globalen Pandemie gestoppt zu werden. „Es war vor allem für unsere jungen Akrobat:innen bitter, plötzlich nicht mehr das tun zu dürfen, was man liebt“, sagt Komaro. Es sei eine Zeit von Ungewissheit und Angst gewesen. „Gleichzeitig haben wir uns mit dem Chamäleon als Partner immer hundertprozentig sicher und unterstützt gefühlt – es war klar: Wir stehen das gemeinsam durch.“</p>
<p>Das bestätigt auch Chamäleon-Intendantin Anke Politz, die stolz darauf ist, die finnische Kompanie zum ersten Mal ans Haus geholt zu haben und damit die künstlerische Vielfalt des Chamäleons um eine neue Dimension zu ergänzen. „Wir freuen uns riesig, dass es uns gelingt, dieses bewegende und poetische Stück jetzt bei uns zur Aufführung zu bringen“, sagt Politz. Die Künstler:innen hätten sich von der Zwangsunterbrechung nicht aufhalten lassen und stattdessen ihren Blick auf eine sich verändernde Welt genutzt, um daraus noch einmal etwas ganz Neues zu schaffen. „Zusammen bewegen wir uns sozusagen auf unerschlossenem Gebiet – das ist spannend und inspirierend.“</p>
<p>Die sieben Akrobat:innen, die in_between mit Komaro geschaffen haben, lieben die Experimentierfreude der Zirkus- und Theaterwelt. „Sie alle repräsentieren verschiedene Disziplinen, die sie herausragend beherrschen und haben dabei die Offenheit, sich aufeinander einzulassen“, sagt der Regisseur. Wie die junge Artistin Sini Saari, die sich so schnell und elegant am Vertikalseil in die Höhe schraubt, als wäre es ihre alltägliche Art der Fortbewegung. Oder der Jongleur Onni Toivonen, der mehr als ein halbes Dutzend Keulen in der Luft hält und sich dabei dreht und windet, als tanze er mit ihnen Tango. Oder die Kontorsionistin Alyssa Bunce, die ihren Körper zu neuen Wesen formen und dabei an den Luftringen über die Bühne schwebt; wie auch die Hand-auf-Hand-Akrobatin Anna Shvedkova, die fließend zwischen schwindelerregenden Balance-Akten und verspielten Vogueing-Einlagen wechseln kann.</p>
<p>Doch neben den Einzelnummern findet das Ensemble immer wieder als Gruppe auf der Bühne zusammen, erkundet gemeinsam die Wunderwelten der Bühnenbildnerin Pavla Kamánova, am Boden und in der Luft; tanzt zur hoffnungsvoll melancholischen Musik des Sounddesigners Atte Kantonen. Es gibt spektakuläre Akzente, vordergründig ist in_between eine sanfte, verträumte Reise ins Unbewusste. „Unsere Gäste sind willkommen, mit uns gemeinsam eine verborgene Welt zu entdecken“, sagt Komaro. „Und dabei Ideen lebendig werden lassen, die man vielleicht selbst seit der eigenen Kindheit hat – angefangen mit dem Traum vom Fliegen.“</p>
<p>Als Kind wollte Komaro Zauberer werden, seit er 1979 einen Magier im finnischen Fernsehen sah. Mit fünf Jahren hat er angefangen, sich selbst Tricks und Illusionen beizubringen. Als Teenager entdeckte er Kunst und Literatur für sich, dann das Theater – und fand im Zeitgenössischen Zirkus schließlich das Medium, um seine Leidenschaften zu vereinen. „Ich versuche immer, mich frei zwischen den Genres zu bewegen“, sagt er. „Vom Cabaret bis zum Abstrakten, als Künstler, Regisseur, als Zauberer.“</p>
<p>Damit ist Maksim Komaro zu einem der bekanntesten Namen des Zeitgenössischen Zirkus geworden, neben seiner Arbeit für Circo Aereo hat er auch für die renommierte tschechische Kompanie Cirk La Putyka mehrere international erfolgreiche Stücke mitkreiert, darunter „Kaleidoscope“, „Slapstick Sonata“ und „Senses“, das erst im Dezember in Prag seine Premiere feierte. Circo Aereo hat er 1996 mitgegründet, es war die erste zeitgenössische Zirkuskompanie in Finnland, bis heute gilt sie als eine der einflussreichsten und innovativsten der Welt, mittlerweile hat sie sich in Frankreich eine zweite Basis geschaffen und ist in mehr als 40 Ländern aufgetreten. Die Gruppe wurde mit dem Finnland-Preis des finnischen Ministeriums für Bildung und Kultur ausgezeichnet. Das Ministerium hat auch in_between unterstützt und gefördert, so wie es auch die renommierte Alfred Kordelin Foundation und das Circo Centre für New Circus in Helsinki getan haben.</p>
<p>Es sind zärtliche, manchmal fast zerbrechliche Bilder grenzenloser Fantasie, die Circo Aereo mit in_between ans Chamäleon bringen, dann wieder wild und mutig, mit Humor und Empathie. „Wir versuchen nicht die Welt abzubilden, wie sie die Menschen in der angeblichen Wirklichkeit sehen“, sagt Komaro. Was die Menschen bei Circo Aereo sehen, ist das, was sie sonst nur fühlen.</p>
<p>In_between</p>
<p>Previews ab dem 23. Februar 2023<br />
Premiere am 09.03.2023</p>
<p>Credits:<br />
Regie: Maksim Komaro<br />
Performance &amp; Choreografie: Alyssa Bunce, Vejde Grind, Eetu Ranta, Sini Saari, Anna Shvedkova,<br />
Onni Toivonen, Saleh Yazdani</p>
<p>Lichtdesign: Juho Rahijärvi<br />
Bühnenbild: Pavla Kamánova<br />
Sounddesign: Atte Kantonen<br />
Kostümdesign: Kati Autere<br />
Beratung Magie: Kalle Nio<br />
Bühnentechnik &amp; Rigging: Juho Rahijärvi, Jouni Ihalainen, Hedda Liukkala<br />
Umsetzung Kostümdesign: Kati Autere &amp; Johanna Syrjä<br />
Umsetzung Bühnenbild &amp; Requisiten: Janika Holm, Jouni Ihalainen, Pavla Kamánova, Emma<br />
Komulainen, Tapio Komulainen, Kati Autere, Juho Rahijärvi, Simon-James Reynolds, Sanna<br />
Sucksdorff, Johanna Syrjä<br />
Fotos: Kalle Nio<br />
Produktion: Circo Aereo<br />
Koproduziert von: Chamäleon Berli</div>
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