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	<title>Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Autor bei News-Blast</title>
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	<title>Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Autor bei News-Blast</title>
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		<title>Endlich rauchfrei in Zeiten von SARS-CoV-2 und COVID-19</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2020 07:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Laut der „Europäischen Tabakkontrollskala 2019“, die im Rahmen der „European Conference on Tobacco or Health (ECToH)“ vorgestellt wurde, belegt Deutschland bei der Tabakprävention im europäischen Vergleich den letzten Platz (1). Fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland raucht klassische Tabakzigaretten; bei Kindern und Jugendlichen sind es knapp zehn Prozent (2). Zwar geht der Anteil der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2020/05/endlich-rauchfrei-in-zeiten-von-sars-cov-2-und-covid-19/" data-wpel-link="internal">Endlich rauchfrei in Zeiten von SARS-CoV-2 und COVID-19</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Laut der „Europäischen Tabakkontrollskala 2019“, die im Rahmen der „European Conference on Tobacco or Health (ECToH)“ vorgestellt wurde, belegt Deutschland bei der Tabakprävention im europäischen Vergleich den letzten Platz (1). Fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland raucht klassische Tabakzigaretten; bei Kindern und Jugendlichen sind es knapp zehn Prozent (2). Zwar geht der Anteil der jugendlichen Tabak-raucher in Deutschland zurück, der Konsum von E-Zigaretten nimmt in der Bevölkerung – und vor allem bei jungen Erwachsenen – jedoch kontinuierlich zu. Dass E-Zigaretten Gesundheitsgefahren bergen und keine Alternative für Menschen sind, die mit dem Rauchen aufhören möchten, darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) gemeinsam mit der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) anlässlich des Weltnichtrauchertages hin. Zur Rauchentwöhnung seien in erster Linie strukturierte Entwöhnungsprogramme zu empfehlen.</b></p>
<p>Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 121 000 Menschen an Erkrankungen, die durch das Rauchen verursacht werden. „Dazu zählen vor allem Herz-Kreislauf-, Lungen- und Krebserkrankungen“, sagt Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Robert Bals, Direktor der Klinik Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes, Homburg. „Wer raucht, gehört außerdem zur Risikogruppe für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2. Im Fall einer Infektion kann es zu einem besonders schweren Verlauf der Viruserkrankung kommen.“ Da die Abwehrkräfte des Bronchialsystems bei Rauchern nur eingeschränkt funktionieren, bestehe zudem eine erhöhte Infektionsgefahr.</p>
<p>E-Zigaretten stehen fälschlicherweise im Ruf, deutlich weniger gesundheitsschädlich zu sein als herkömmliche Tabakzigaretten. Denn je nach E-Zigarettentyp und Zusammen-setzung des verwendeten Liquids enthalten die elektronischen Verdampfer atemwegsreizende Substanzen wie Propylenglykol, krebserregende Substanzen wie Formaldehyd und teilweise gesundheitsschädigende Metalle wie Blei, Chrom und Nickel. „Die Langzeitfolgen des Konsums lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht umfassend abschätzen“, so Bals. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Warnung vor E-Zigaretten kürzlich noch einmal verschärft (3).</p>
<p>Die DGP empfiehlt, die aktuelle Corona-Pandemie zum Anlass zu nehmen, mit dem Rauchen aufzuhören. „So kann man nicht nur die Gefahr für zahlreiche Folgeerkrankungen verringern, sondern auch das Risiko für COVID-19 und einen lebensbedrohlichen Verlauf beeinflussen“, erklärt Professor Dr. med. Michael Pfeifer, Präsident der DGP. E-Zigaretten seien zur Tabakentwöhnung jedoch nicht geeignet. „Denn wer E-Zigaretten raucht, ist keineswegs abstinent, sondern ersetzt lediglich ein schädliches Produkt gegen ein anderes, von dem wir annehmen dürfen, dass es ebenfalls schädlich und hochgradig suchterzeugend ist“, sagt der Experte. So zeigt eine Studie, dass E-Zigaretten unter kontrollierten klinischen Bedingungen zwar einen kurzfristigen positiven Entwöhnungseffekt haben, sie langfristig und unter realen Bedingungen aber die Rauchabstinenz erschweren. „Als Entwöhnungshilfe sind E-Zigaretten daher aus unserer Sicht sehr kritisch zu sehen und nicht geeignet für eine Abstinenzbehandlung“, so Pfeifer von der Universität Regensburg, Chefarzt an der Klinik Donaustauf und der Klinik für Pneumologie und konservative Intensivmedizin am Krankenhaus Barmherzige Brüder, Regensburg (4).</p>
<p>„Vielmehr umfasst eine erfolgreiche Tabakentwöhnung viele Einzelbausteine, wie eine individuelle Beratung, Gruppentherapien, Nikotinersatzpräparate und Medikamente“, erklärt Bals. „Ein Problem in Deutschland ist jedoch die Finanzierung solcher Entwöhnungsprogramme. Denn die Erstattung der Kosten für Betroffene und für Anbieter ist nicht einheitlich geregelt.“ Die DGP und die GPP fordern daher professionelle Entwöhnungsprogramme, die Rauchern kostenfrei und flächendeckend zur Verfügung stehen. „Davon gibt es in Deutschland nämlich viel zu wenige“, sagt Pfeifer.</p>
<p>Eine besondere Zielgruppe bei der Tabakkontrolle sind Jugendliche. Darauf weist Professor Dr. med. Matthias Kopp, Präsident der GPP, hin: „Fast 80 Prozent der Raucher haben ihre erste Zigarette vor dem 18. Lebensjahr geraucht. Bei unseren Anstrengungen zur Tabakentwöhnung und Rauchprävention müssen wir Jugendliche und junge Familien mit kleinen Kindern besonders in den Fokus nehmen.“ Kinder und Jugendliche sind umso mehr gefährdet, mit dem Rauchen anzufangen, wenn in der Familie oder im Freundeskreis geraucht wird.</p>
<p>„Große Erfolge können auch mit Maßnahmen zur Tabakkontrolle erzielt werden“, so der DGP-Präsident Michael Pfeifer. Länder wie Großbritannien oder Frankreich, die eine strengere Tabakkontrolle verfolgen – durch beispielsweise umfassende Werbeverbote, nachdrückliche Anti-Raucher-Kampagnen, nationale Rauchentwöhnungsangebote oder hohe Tabakpreise – weisen einen eindrucksvollen Rückgang in der Raucherprävalenz auf. „In Deutschland werden Maßnahmen wie Rauch- und Werbeverbote oder Tabaksteuern leider nur zögerlich umgesetzt. Es passiert zumeist nicht mehr als das gesetzliche Minimum. Es ist daher aus Sicht der DGP schlichtweg nicht nachvollziehbar, dass das Verbot der Außenwerbung für E-Zigaretten – wie jetzt vorgesehen im Entwurf für die morgige erste Lesung im Bundestag für ein zweites Gesetz zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes – erst ab 1. Januar 2024 und nicht auch 2022 wirksam werden soll.“</p>
<p>Quellen:</p>
<p>(1) <a href="https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/DKK/TCS2019.pdf" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">https://www.krebshilfe.de/&#8230;</a><br />
(2) <a href="https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/bewusst-leben/rauchen-zahlen-und-fakten.html" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">https://www.krebsgesellschaft.de/&#8230;</a><br />
(3) <a href="https://www.who.int/news-room/q-a-detail/e-cigarettes-how-risky-are-they" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">https://www.who.int/&#8230;</a><br />
(4) <a href="https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/ERS_Position_Paper_on_Tobacco_Harm_Reduction_DE.pdf" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">https://pneumologie.de/&#8230;</a></p>
<p> </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.</div>
</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.<br />
Robert-Koch-Platz 9<br />
10115 Berlin<br />
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Der neue Alltag mit Maske</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2020/05/der-neue-alltag-mit-maske/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 07:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 gilt seit einigen Wochen in ganz Deutschland die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkauf. Neben industriell gefertigten Masken können auch selbstgenähte Stoffmasken verwendet oder Nase und Mund mithilfe von Tüchern und Schals bedeckt werden. Welche Masken geeignet sind und worauf bei der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 gilt seit einigen Wochen in ganz Deutschland die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkauf. Neben industriell gefertigten Masken können auch selbstgenähte Stoffmasken verwendet oder Nase und Mund mithilfe von Tüchern und Schals bedeckt werden. Welche Masken geeignet sind und worauf bei der Verwendung geachtet werden sollte, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) in einer aktuellen Stellungnahme. Die Fachgesellschaft weist darin auch darauf hin, dass Mund-Nasen-Masken ein zusätzlicher Schutz vor einer möglichen Ansteckung mit SARS-CoV-2 sind, andere Maßnahmen wie beispielsweise das Abstandhalten aber nicht ersetzen. </b></p>
<p>Bei den zur Verfügung stehenden Masken ist zwischen zwei Arten zu unterscheiden: Die sogenannten FFP2- und FFP3-Masken schützen die Masken-tragende Person vor der Inhalation schädlicher Aerosole. Sie werden vor allem in medizinischen Einrichtungen zum umfassenden Schutz vor Viren und Bakterien aller Art genutzt. Einfache Mund-Nasen-Masken filtern die Ausatemluft und schützen so in erster Linie andere vor einer Ansteckung und weniger den Träger selbst. „In der Öffentlichkeit sehen wir aktuell vor allem die einfachen Mund-Nasen-Masken“, sagt Privatdozent Dr. med. Dominic Dellweg, Chefarzt der Abteilung Pneumologie I, Intensivmedizin, Frührehabilitation, Schlafmedizin am Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft und Mitautor des Papiers. „Neben den chirurgischen Mund-Nasen-Masken, bestehend aus mehreren Vlies- oder Papierschichten, tragen viele Menschen hierzulande wiederverwendbare Modelle aus Textilien (meist Baumwolle) oder synthetischen Materialen wie zum Beispiel Polyurethan beziehungsweise aus einer Kombination dieser Gewebe.“</p>
<p>Sowohl chirurgische als auch nicht-medizinische, aus Stoffen hergestellte Masken, haben einen Fremdschutzeffekt. „Zwar kann ein Mund-Nasen-Schutz die Ansteckung anderer nicht vollständig verhindern, er verringert jedoch die Gefahr, indem er infektiöse Tröpfchen beim Husten oder Niesen abfängt“, so Dellweg. Auch selbstgefertigte Masken aus verschiedenen Tuchgeweben sind in der Lage einen Anteil der Bakterien und Viren zu filtern. „Die Filterleistung verschiedener Stoffe variiert dabei jedoch erheblich.“ So haben normierte chirurgische Masken die beste Filterleistung und einen geringen Luftwiderstand. Andere Stoffe, so zum Beispiel Staubsaugerbeutel oder Geschirrhandtücher, haben zwar eine nur etwas geringere Filterleistung, dafür aber einen deutlich höheren Luftwiderstand. „Letzteres führt zu einer erhöhten Atemanstrengung und kann vor allem bei älteren und vorerkrankten Patienten problematisch sein“, sagt Professor Dr. med. Michael Pfeifer, Präsident der DGP und Mitautor des Papiers. „Bei der Materialauswahl sollte deshalb darauf geachtet werden, dass längeres Atmen durch die anliegende Maske möglich ist.“ Bei Patienten mit Herz- und Lungenerkrankungen sowie Atemnot oder eingeschränkter Lungenfunktion sollte eine Blutgasanalyse bei anliegender Maske – idealerweise unter Belastung – durchgeführt werden. „So lässt sich untersuchen, ob das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für diese Patienten möglich ist“, so der Experte. Hersteller größerer Maskenchargen sollten ihre Gewebe auf Filterleistung aber auch Luftwiderstand prüfen lassen, um eine möglichst geringe Belastung für die Atmung zu garantieren.</p>
<p>Ein Selbstschutzeffekt sei bei Mund-Nasen-Masken wahrscheinlich, in klinischen Studien jedoch noch nicht belegt. „Viren haben in der Regel eine Schwellendosis, die erforderlich ist, um eine Infektion auszulösen“, erklärt Pfeifer. Diese Schwellendosis (minimale Infektionsdosis) ist für verschiedene Viren sehr unterschiedlich. So scheint die mittlere Schwellendosis für das Norovirus bei nur etwa 16 Kopien des Virus zu liegen, beim Influenzavirus dagegen scheinen mehrere hundert Kopien des Virus erforderlich zu sein. Auch für das Coronavirus SARS-CoV-2 ist es wahrscheinlich, dass es eine individuelle Schwellendosis gibt, schlussfolgern die Experten im Papier. „Infektion und Schwere der COVID-19-Erkrankung hängen sehr wahrscheinlich mit der inhalierten Virendosis zusammen. Jede Verringerung dieser Dosis – zum Beispiel durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – ist somit von Vorteil.“ Bei Stoffmasken sei jedoch zu beachten, die Masken regelmäßig zu wechseln und sie nach jedem Tragen zu reinigen. Denn sonst könnten die durch Feuchtigkeit bedingten besseren Lebensbedingungen für Viren das Infektionsrisiko für den Träger erhöhen.</p>
<p>Die DGP betont in ihrer aktuellen Stellungnahme, dass Mund-Nasen-Masken nur als zusätzlicher Schutz gelten und andere Maßnahmen nicht ersetzen. „Verhalten Sie sich stets so, als ob Sie keine Maske tragen: Verzichten Sie nicht auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen und husten sowie niesen Sie in die Armbeuge“, erklären die Experten. „Vermeiden Sie außerdem Berührungen im Gesicht und an der Maske und waschen Sie sich nach dem Absetzen der Maske sofort die Hände.“ Masken aus Stoff sollten zudem nach dem Tragen gewaschen werden; medizinische Masken sind Einmalartikel und nach den Tragen zu entsorgen.</p>
<p>Die <a href="https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/COVID-19/2020-05-08_DGP_Masken.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Stellungnahme der DGP zur Auswirkung von Nase-Mund-Masken auf den Eigen- und Fremdschutz bei aerogen übertragbaren Infektionen in der Bevölkerung</a> kann auf der <a href="https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/COVID-19/2020-05-08_DGP_Masken.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">DGP-Website</a> abgerufen werden.</p>
<p> </p></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-gesellschaft-fuer-pneumologie-und-beatmungsmedizin-ev/Der-neue-Alltag-mit-Maske/boxid/799434" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalmeldung dem Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-gesellschaft-fuer-pneumologie-und-beatmungsmedizin-ev" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Alle Meldungen dem Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwerer Verlauf von COVID-19:  welche Lungenpatienten besonderen Schutz brauchen</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2020/05/schwerer-verlauf-von-covid-19-welche-lungenpatienten-besonderen-schutz-brauchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 07:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[copd]]></category>
		<category><![CDATA[coronavirus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Risiko, an COVID-19 zu erkranken, ist aktuell aufgrund der fehlenden Immunität für alle Bevölkerungsgruppen hoch. Die meisten Menschen, die sich mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren, erkranken nicht schwer. Besonders Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen sind jedoch verunsichert. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) äußert sich in einer aktuellen Stellungnahme [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2020/05/schwerer-verlauf-von-covid-19-welche-lungenpatienten-besonderen-schutz-brauchen/" data-wpel-link="internal">Schwerer Verlauf von COVID-19:  welche Lungenpatienten besonderen Schutz brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das Risiko, an COVID-19 zu erkranken, ist aktuell aufgrund der fehlenden Immunität für alle Bevölkerungsgruppen hoch. Die meisten Menschen, die sich mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren, erkranken nicht schwer. Besonders Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen sind jedoch verunsichert. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) äußert sich in einer aktuellen Stellungnahme dazu, welche dieser Patienten ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Die Experten der Fachgesellschaft beantworten in dem Papier häufig gestellte Fragen zur Risikoabschätzung anhand exemplarischer Fallbeispiele.</b></p>
<p>Bei der Mehrheit der an COVID-19 erkrankten Patienten verläuft die Erkrankung mild bis moderat und zeigt im Durchschnitt für einen Zeitraum von 11,5 Tagen nach Infektion Symptome. Laut dem Robert Koch-Institut werden in Deutschland acht bis zehn Prozent der COVID-19-Patienten stationär behandelt. „Diese Zahl dürfte den Anteil schwerer Fälle noch überschätzen, da insbesondere am Anfang der Pandemie nicht nur die Erkrankungs-Schwere, sondern teils auch die notwendige Isolierung Aufnahmegrund war“, sagt Professor Dr. med. Torsten Bauer, stellvertretender DGP-Präsident. „Dies zeigt sich am relativ niedrigen Anteil intensivstationärer Behandlungen von lediglich acht Prozent dieser hospitalisierten Fälle.“ Die aktuell geschätzte Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu versterben, liegt nach aktuell verfügbaren Daten bei unter einem Prozent (bezogen auf die geschätzte Gesamtheit aller Infizierten). Je nach Altersgruppe unterscheiden sich die Mortalitätsraten jedoch erheblich. So sind ältere Patienten häufiger betroffen als jüngere.</p>
<p>Viele Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD sind angesichts der aktuellen Pandemie beunruhigt und befürchten, stärker durch SARS-CoV-2 gefährdet zu sein als Gesunde. „Die Patienten möchten sich optimal vor einer Infektion schützen“, so Professor Dr. med. Marek Lommatzsch, Oberarzt der Abteilung für Pneumologie der Universität Rostock und Sprecher des Deutschen Lungentages. „Doch auch Ärzte, die in der Pflicht sind, ihren Patienten geeignete und sinnvolle Schutzmaßnahmen zukommen zu lassen, sind verunsichert.“ Daher ist die Risikoabschätzung für Patientengruppen mit bereits bestehenden Atemwegs- und Lungenerkrankungen von besonderer Bedeutung. </p>
<p>In dem Papier „Risikoabschätzung bei Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie“ schätzen die Experten der DGP das Risiko von bestimmten Patientengruppen (zum Beispiel mit Asthma, COPD, Lungenkrebs oder Schlafapnoe), einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf zu erleiden, und erklären, welche Patientengruppen besonderen Schutz benötigen. So haben beispielsweise gut therapierte Patienten mit Asthma kein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe. Anders sieht es bei Menschen mit COPD aus: „Aus den bislang vorliegenden Daten gibt es Hinweise darauf, dass Patienten mit COPD ein höheres Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben. Bei Vorliegen einer kardiovaskulären Komorbidität ist bei Patienten mit COPD von einem deutlich erhöhten Risiko auszugehen“, erklärt Lommatzsch.</p>
<p>„Allen Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen empfehlen wir, sich streng an die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu halten“, so Lommatzsch. „Insbesondere die Abstandsgebote, Hygieneregeln und Impf-Empfehlungen sollten beachtet werden.“</p>
<p><a href="https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/COVID-19/20200428_DGP_BdP_Risikoabschaetzung_chron._LK_SARS-CoV-2.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Die vollständigen Empfehlungen der DGP können auf der Website der Fachgesellschaft kostenlos abgerufen werden.</a> Die Empfehlungen werden aufgrund der täglich neuen Er-kenntnisse zu COVID-19 regelmäßig aktualisiert. Die Publikation der nächsten Aktualisierung (und Erweiterung um weitere Fallbeispiele) ist für den 27. Mai 2020 auf der Website der DGP geplant.</div>
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		<title>Pneumologen legen Positionspapier vor: Patienten mit COVID-19 weder zu früh noch zu spät, sondern rechtzeitig beatmen</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2020/04/pneumologen-legen-positionspapier-vor-patienten-mit-covid-19-weder-zu-frueh-noch-zu-spaet-sondern-rechtzeitig-beatmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 08:46:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Lungenkrankheit COVID-19 führt nach aktuellen Studien bei 15 bis 20 Prozent der Infizierten zu einem schweren Ver-lauf, drei bis fünf Prozent müssen intensivmedizinisch betreut werden, bei einem Teil von diesen wird eine Beatmung notwendig. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) hin. In einem Positionspapier, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2020/04/pneumologen-legen-positionspapier-vor-patienten-mit-covid-19-weder-zu-frueh-noch-zu-spaet-sondern-rechtzeitig-beatmen/" data-wpel-link="internal">Pneumologen legen Positionspapier vor: Patienten mit COVID-19 weder zu früh noch zu spät, sondern rechtzeitig beatmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Lungenkrankheit COVID-19 führt nach aktuellen Studien bei 15 bis 20 Prozent der Infizierten zu einem schweren Ver-lauf, drei bis fünf Prozent müssen intensivmedizinisch betreut werden, bei einem Teil von diesen wird eine Beatmung notwendig. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) hin. In einem Positionspapier, das die Fachgesellschaft aktuell veröffentlicht hat, geben DGP-Experten Handlungsempfehlungen zu Diagnostik, Monitoring und Therapie bei COVID-19-Patienten. Diese basieren auf aktuellen Studien und den Erfahrungen aus der Praxis. In ihrem Positionspapier stellen die Experten Modelle zur Klassifizierung der Krankheitsverläufe bei COVID-19 vor und beantworten die Frage, wann welche Art der Beatmung angebracht ist.</b></p>
<p>Wie eine COVID-19-Erkrankung verläuft, hängt stark vom allgemeinen Gesundheitszustand eines Menschen sowie etwaigen Vorerkrankungen ab. „Nach aktuellem Kenntnis-stand ist der Verlauf bei 80 Prozent der Betroffenen mild. Bei etwa 20 Prozent der positiv getesteten Personen entwickelt sich nach den aktuellen Studien dagegen eine Erkrankung der Lunge“, sagt Professor Dr. med. Michael Pfeifer, Präsident der DGP und Mitautor des Positionspapieres. Dabei durchlaufen an COVID-19 Erkrankte drei Phasen der Krankheit, die durch unterschiedlich starke Symptome gekennzeichnet sind, so der Experte.</p>
<p>In der ersten Phase, der frühen Infektion, äußert sich COVID-19 vor allem in Geschmacks-störungen, Halsschmerzen, Husten und in seltenen Fällen durch Durchfall. In der zweiten Phase greift das Virus auf die Lunge über und löst Entzündungen des Lungengewebes aus, die rasch dazu führen können, dass die Sauerstoffversorgung im Körper gestört ist. In dieser Phase ist die Gabe von Sauerstoff erforderlich. Die dritte Phase ist durch schwere Lungenschäden bis hin zum Organversagen gekennzeichnet. Spätestens in dieser Phase müssen viele Patienten apparativ unterstützt werden – bis hin zur kontrollierten Beatmung über einen Tubus (Schlauch). „Entscheidend ist es, jede dieser Maßnahmen recht-zeitig zu ergreifen“, sagt Dr. med. Michael Westhoff, stellvertretender Sprecher des Kompetenznetzwerks WeanNet und Mitautor des Positionspapieres. „Um festzustellen, in welcher Phase der Erkrankung sich ein COVID-19-Patient befindet und wie schwer sein Lungengewebe bereits geschädigt ist, muss ein Patient eingehend untersucht und im Ver-lauf engmaschig überwacht werden“, so der Experte weiter. Eine Röntgen- bzw. CT-Untersuchung und Blutgasanalyse geben Aufschluss über das Ausmaß der Lungenschäden. Ein strenges Monitoring der Vital- und Blutwerte helfe dabei, die Entwicklung eines Lungenversagens, wie auch weiterer Organschädigungen festzustellen und frühzeitig behandeln zu können.</p>
<p>„Da es bislang kein Medikament gegen COVID-19 gibt, stellt die Beatmung schwer Erkrankter derzeit die einzige Behandlungsmöglichkeit dar“, stellt Professor Dr. med. Torsten Bauer, stellvertretender Präsident der DGP und Mitautor des Positionspapieres, fest. Welche Beatmungsmethode anzuwenden ist, hänge vom Krankheitsverlauf und dem Gesundheitszustand des Patienten ab: In einem bestimmten Krankheitsstadium ist die nicht-invasive Beatmung möglich. Reicht das nicht mehr aus, muss der Patient invasiv über einen Schlauch künstlich beatmet werden. Hier sei es wichtig, den Erkrankten eng-maschig zu überprüfen, um nicht zu früh und nicht zu spät entscheiden zu können, wann welche Beatmungsmethode notwendig sei.</p>
<p>Die Fachgesellschaft tritt in ihrem Positionspapier Behauptungen entgegen, Patienten würde durch die Beatmung Schaden zugefügt. „Eine künstliche Beatmung löst nicht grundsätzlich bleibende Gesundheitsschäden an der Lunge aus“, so Bauer. „Zwar gibt es Patienten, bei denen der Heilungsprozess nach einer solchen Beatmung länger dauert, einer vollständigen, möglicherweise durch Reha-Maßnahmen begleiteten Genesung steht jedoch in der Regel nichts im Wege.“ Bei schweren Verläufen von COVID-19 sei die Beatmung unabdingbar: „Sie ist eine lebensrettende Maßnahme für Menschen mit einer sehr schweren COVID-19-Erkrankung “, betonen die DGP-Experten.</p>
<p>Das vollständige Positionspapier der DGP können Sie unter dem folgenden Link abrufen: <a href="https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/COVID-19/20200417_DGP__app._Differenzialtherapie_ARI_bei_COVID-19.pdf" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">https://pneumologie.de/&#8230;</a></div>
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		<title>Beatmung bei COVID-19:  Lungenärzte kündigen Empfehlungen für schwer kranke Patienten an</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2020/04/beatmung-bei-covid-19-lungenaerzte-kuendigen-empfehlungen-fuer-schwer-kranke-patienten-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2020 07:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Stellenwert der invasiven und nicht-invasiven Beatmung bei einem akuten respiratorischen Versagen und COVID-19 wird zurzeit viel diskutiert und kommentiert. Aktuell werden eine Reihe von Aspekten unkritisch nebeneinandergestellt und Einzelmeinungen im Internet haben ein Gewicht, das sie aus Sicht einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft nicht bekommen sollten. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) wird [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der Stellenwert der invasiven und nicht-invasiven Beatmung bei einem akuten respiratorischen Versagen und COVID-19 wird zurzeit viel diskutiert und kommentiert. Aktuell werden eine Reihe von Aspekten unkritisch nebeneinandergestellt und Einzelmeinungen im Internet haben ein Gewicht, das sie aus Sicht einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft nicht bekommen sollten. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) wird zusammen mit anderen Fachgesellschaften in einer Empfehlung zur Beatmungstherapie und anderen Unterstützungsverfahren bei COVID-19 eine wissenschaftliche Bewertung durchführen. Professor Dr. med. Michael Pfeifer, Präsident der DGP, kommentiert für die Fachgesellschaft:</b></p>
<p>Die Empfehlungen der Behandlung von schwer kranken COVD-19 Patienten beruht auf wissenschaftlicher Evidenz und den Erfahrungen insbesondere in China, Frankreich und Italien. In diesen Erfahrungen kommt der endotrachealen Intubation (mithilfe einer Son-de, die in Mund oder Nase eingeführt wird) ein hoher Stellenwert zu, da sie als lebensrettende Maßnahme bei sehr schweren Verläufen eingesetzt werden muss.</p>
<p>Mittlerweile liegen erste Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit COVID-19 aus Deutschland vor, wo dank der guten Vorbereitung des Gesundheitssystems der medizinische Notstand bisher ausgeblieben ist. Die Erfahrungen bei der Behandlung von COVID-19 Patienten in Deutschland zeichnen das Bild einer neuartigen, komplexen und in der Mehrheit der Patienten zu beherrschenden Erkrankung, so dass eine Konkretisierung von einigen Standpunkten in den bisherigen Vorgehensweisen erforderlich ist. Das betrifft insbesondere die differenzierte und abgestufte apparative Therapie der Lungenentzündung durch SARS-CoV-2, zum Beispiel auch mit Insufflation von Sauerstoff.</p>
<p>Aktuell koordiniert die DGP hierzu eine Synopsis zwischen den Experten verschiedener Fachgesellschaften in Deutschland, in die neben der wissenschaftlichen Grundlage auch die klinischen Erfahrungen mit dem neuen Krankheitsbild in Deutschland einfließen sollen.</p>
<p>Die Empfehlung zur praktischen Umsetzung der apparativen Differenzialtherapie der akuten respiratorischen Insuffizienz bei COVID-19 wird am Freitag, den 17. April 2020 zunächst online unter <a href="http://www.pneumologie.de" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">www.pneumologie.de</a> erscheinen und in der Folge in der Zeitschrift Pneumologie dem Fachpublikum zugänglich gemacht werden.</p>
<p>Die Empfehlungen werden in einer Online-Pressekonferenz am 17. April 2020 um 11.00 Uhr vorgestellt. Eine Einladung zur Veranstaltung mit weiteren Informationen erhalten Medienvertreter zeitnah. </p></div>
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		<title>Lungenärzte warnen vor voreiligen Schlüssen zu Langzeitschäden von COVID-19</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2020/04/lungenaerzte-warnen-vor-voreiligen-schluessen-zu-langzeitschaeden-von-covid-19/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 08:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In aktuellen Medienberichten äußern Wissenschaftler die Vermutung, dass COVID-19 die Lunge dauerhaft schädigen könne. Laut Ärzten des George Washington University Hospitals zeigen radiologische Befunde schwere entzündliche Veränderungen auf der Lunge. Solche Gewebeschäden können bleibende Atembeschwerden auslösen, so die US-Ärzte. Diese Berichte verunsichern Patienten sowie Angehörige. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) warnt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2020/04/lungenaerzte-warnen-vor-voreiligen-schluessen-zu-langzeitschaeden-von-covid-19/" data-wpel-link="internal">Lungenärzte warnen vor voreiligen Schlüssen zu Langzeitschäden von COVID-19</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>In aktuellen Medienberichten äußern Wissenschaftler die Vermutung, dass COVID-19 die Lunge dauerhaft schädigen könne. Laut Ärzten des George Washington University Hospitals zeigen radiologische Befunde schwere entzündliche Veränderungen auf der Lunge. Solche Gewebeschäden können bleibende Atembeschwerden auslösen, so die US-Ärzte. Diese Berichte verunsichern Patienten sowie Angehörige. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) warnt davor, zum jetzigen Zeitpunkt allgemeingültige Aussagen zum Krankheitsverlauf von COVID-19 zu treffen. Über mögliche Langzeitfolgen einer überstandenen COVID-19-Lungenentzündung lassen sich momentan noch keine belegbaren Aussagen treffen, so die Fachgesellschaft.</b></p>
<p>„Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um ein neuartiges Virus, zu dem noch keine belastbaren Studien durchgeführt wurden. Ob die Lunge nur zeitweise Schaden nimmt oder ob es zu irreversiblen Einschränkungen ihrer Funktionen kommen kann, lässt sich daher noch nicht absehen“, so Professor Dr. med. Michael Pfeifer, DGP-Präsident. Die DGP warnt davor, vorschnelle Schlüsse zu ziehen: „Solche Aussagen können zur Verunsicherung der Bevölkerung beitragen – und das, obwohl insgesamt fraglich ist, wie viele COVID-19-Patienten überhaupt von Folgeschäden an der Lunge betroffen sein werden.“</p></div>
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		<title>Beatmung von Patienten mit COVID-19: Wie sollen Ärzte im Extremfall entscheiden?</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2020/03/beatmung-von-patienten-mit-covid-19-wie-sollen-aerzte-im-extremfall-entscheiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 11:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[behandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[covid]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[dgp]]></category>
		<category><![CDATA[dokument]]></category>
		<category><![CDATA[empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[intensivmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[mitglieder]]></category>
		<category><![CDATA[pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[Pneumologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach aktuellem Stand der Erkenntnisse zur COVID-19-Pandemie ist es möglich, dass auch in Deutschland in kurzer Zeit und trotz bereits erfolgter Kapazitätserhöhungen nicht mehr ausreichend intensivmedizinische Ressourcen für alle Patienten zur Verfügung stehen, die ihrer bedürften. Die zu erwartenden Konflikte bei Entscheidungen über intensivmedizinische Behandlungen veranlassten Mitglieder der beteiligten Fachgesellschaften, die folgenden Empfehlungen zu Entscheidungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2020/03/beatmung-von-patienten-mit-covid-19-wie-sollen-aerzte-im-extremfall-entscheiden/" data-wpel-link="internal">Beatmung von Patienten mit COVID-19: Wie sollen Ärzte im Extremfall entscheiden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Nach aktuellem Stand der Erkenntnisse zur COVID-19-Pandemie ist es möglich, dass auch in Deutschland in kurzer Zeit und trotz bereits erfolgter Kapazitätserhöhungen nicht mehr ausreichend intensivmedizinische Ressourcen für alle Patienten zur Verfügung stehen, die ihrer bedürften. Die zu erwartenden Konflikte bei Entscheidungen über intensivmedizinische Behandlungen veranlassten Mitglieder der beteiligten Fachgesellschaften, die folgenden Empfehlungen zu Entscheidungen über die Verteilung notfall- und intensivmedizinischer Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie zu erarbeiten.  </b></p>
<p>In dem Papier „Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen in der Notfall- und Intensivmedizin im Kontext der COVID-19-Pandemie“ hat sich die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) gemeinsam mit sieben weiteren Fachgesellschaften auf Empfehlungen für Ärzte geeinigt.</p>
<p><a href="https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/2020-03-25_COVID-19_Ethik_Empfehlung_Endfassung_2020-03-25.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Zum vollständigen Dokument</a></div>
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		<title>Asthma-Patienten und COVID-19</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2020/03/asthma-patienten-und-covid-19/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 15:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[asthma]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[dgp]]></category>
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		<category><![CDATA[GPP]]></category>
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		<category><![CDATA[med]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[rostock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell finden sich Stimmen, die die Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) – das Kern-Element der Asthma-Therapie – vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Epidemie in Frage stellen. So wies Professor Dr. med. Christian Drosten, Institut für Virologie der Charité Berlin, in seinem Podcast vom 13. März 2020 darauf hin, dass Asthma-Patienten mit ihrem Arzt darüber sprechen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2020/03/asthma-patienten-und-covid-19/" data-wpel-link="internal">Asthma-Patienten und COVID-19</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Aktuell finden sich Stimmen, die die Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) – das Kern-Element der Asthma-Therapie – vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Epidemie in Frage stellen. So wies Professor Dr. med. Christian Drosten, Institut für Virologie der Charité Berlin, in seinem Podcast vom 13. März 2020 darauf hin, dass Asthma-Patienten mit ihrem Arzt darüber sprechen sollten, ein auf Kortison basierendes Asthma-Medikament durch ein Medikament zu ersetzen, welches das Immunsystem weniger angreife. Diese Aussage verunsichert Patienten und Behandler. </b></p>
<p>Die deutschen Asthma-Spezialisten empfehlen, bei Kindern und Erwachsenen mit Asthma eine adäquate und individuell eingestellte antiasthmatische Inhalations-Therapie (insbesondere auch eine ICS-Therapie) nicht aus diesem Grund zu ändern oder gar zu beenden. Die Gefahr, dass sich das Asthma dadurch in bedrohlicher Weise verschlechtert und (ansonsten unnötige) Arztbesuche oder Krankenhaus-Aufenthalte erforderlich macht – einschließlich möglicher Kontakte mit COVID-19-Patienten – sei für den einzelnen Asthma-Patienten wesentlich bedrohlicher als ein mögliches, gleichwohl unbelegtes Risiko einer Förderung der Ansteckung mit dem Coronavirus (SARS-Cov-2). Eine erfolgreiche Inhalationstherapie bei Patienten mit Asthma sollte daher auch und gerade in der aktuellen Coronavirus-Pandemie unverändert fortgesetzt werden.</p>
<p>Alle übrigen, vom Robert Koch-Institut empfohlenen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen, einschließlich der Meidung von Sozialkontakten, sind selbstverständlich auch von Patienten mit Asthma zu befolgen.</p>
<p>Für die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP):</p>
<p>Michael Pfeifer (Donaustauf), Marek Lommatzsch (Rostock), Stephanie Korn (Mainz), Christian Taube (Essen), Johann Christian Virchow (Rostock), Roland Buhl (Mainz)</p>
<p>Für die Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e.V. (GPP):</p>
<p>Matthias Kopp (Lübeck)</p>
<p>Für die Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V. (GPA):</p>
<p>Christian Vogelberg (Dresden)</p></div>
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                    </li>
<li>
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		<title>Versorgung von Patienten mit COVID-19 hat jetzt höchste Priorität</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2020/03/versorgung-von-patienten-mit-covid-19-hat-jetzt-hoechste-prioritaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2020 09:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[cov]]></category>
		<category><![CDATA[dgp]]></category>
		<category><![CDATA[klinik]]></category>
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		<category><![CDATA[tagung]]></category>
		<category><![CDATA[virus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) nach Berücksichtigung der Vorgaben von RKI und zuständigen Behörden entschieden, den Ende März in Leipzig geplanten 61. DGP-Kongress auf den 24. bis 27. Juni 2020 zu verschieben. Die pneumologische Versorgung in Klinik und Praxis habe in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) nach Berücksichtigung der Vorgaben von RKI und zuständigen Behörden entschieden, den Ende März in Leipzig geplanten 61. DGP-Kongress auf den 24. bis 27. Juni 2020 zu verschieben. Die pneumologische Versorgung in Klinik und Praxis habe in der aktuellen Situation oberste Priorität, so die Experten der DGP. Lungenärzte arbeiten intensiv daran, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und ihre Kliniken für die Pandemie vorzubereiten.</b></p>
<p>Großveranstaltungen können dazu beitragen, das Coronavirus SARS-CoV-2 schneller zu verbreiten. „Bei einer medizinischen Tagung, an der sehr viel medizinisches Personal teilnimmt, besteht ein besonders hohes Risiko, das Virus zu verbreiten. Immerhin stehen wir im täglichen Kontakt mit Patienten“, so Universitäts-Professor Dr. med. Gernot Rohde, Präsident des 61. DGP-Kongresses. Die DGP orientiert sich deshalb an den aktuellen Vorgaben des zuständigen Landesministeriums, des Gesundheitsamtes Leipzig und des Robert Koch-Instituts.</p>
<p>Um Einschränkungen für die pneumologische Versorgung in Kliniken und Praxen zu vermeiden, hat sich die Fachgesellschaft dazu entschieden, ihren Kongress zu verschieben. „Die mehr als 3000 Experten, die wir bei der Tagung erwartet haben, werden aktuell in der Versorgung von Patienten und für die Vorbereitung einer Pandemie-Situation gebraucht – das hat aktuell höchste Priorität“, sagt Rohde.</p>
<p>Deutschlands Intensivstationen seien mit Betten und Gerätschaften aktuell sehr gut ausgestattet, so Professor Dr. med. Michael Pfeifer, DGP-Präsident. „Momentan sind noch ausreichend Beatmungsgeräte vorhanden. Wir müssen uns jedoch auf verschiedene Szenarien vorbereiten.“ Der Chefarzt des Zentrums für Pneumologie an der Klinik Donaustauf und Klinik für Pneumologie und Intensivmedizin, Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg und Professor an der der Universitätsklinik Regensburg sieht die Notwendigkeit, sich jetzt schon vorzubereiten, um frühzeitig die Kapazitäten an Beatmungsmöglichkeiten in den einzelnen Kliniken zu erhöhen für den Fall, dass eine hohe Anzahl von beatmungspflichtigen COVID 19-Patienten auftreten wird. Auch hinsichtlich des Personals in den Intensivstationen sollten bereits jetzt Notfallpläne in Kraft treten, rät der Lungenarzt. Sollten die Intensivkapazitäten in Deutschland so knapp werden wie es in Italien der Fall ist, müsse man Personal beispielsweise aus anderen Stationen im Krankenhaus mobilisieren. „Damit das nicht-intensivmedizinische Personal im Notfall unterstützen kann, sollten frühzeitig Schulungen durchgeführt werden“, so der Experte. </p>
<p>Ob die Kapazitäten in deutschen Krankenhäusern letztlich ausreichen, hänge von der Geschwindigkeit ab, mit der sich das Virus ausbreite. „Wir müssen mit hoher Aufmerksamkeit alles dafür tun, um einen schnellen Anstieg der Fallzahlen zu vermeiden und die Verbreitung des Virus zu verlangsamen“, so der DGP-Präsident. Darin begründet liegt auch die Entscheidung, den 61. DGP-Kongress zu verschieben.</p></div>
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