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	<title>Firma Deutsche Röntgengesellschaft, Autor bei News-Blast</title>
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	<title>Firma Deutsche Röntgengesellschaft, Autor bei News-Blast</title>
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		<title>&#8222;Die Todesfälle durch COVID-19 sind meist mit einer Sepsis verbunden&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2021 09:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Patienten und Patientinnen mit tödlichem COVID-19-Verlauf sterben meist an einer Sepsis, also einer „Blutvergiftung“, wie es in der Alltagssprache heißt. Wie kann es zu einer Sepsis kommen? Darüber haben wir mit Prof. Dr. med. Sebastian Ley gesprochen. Professor Ley ist Facharzt für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und seit 2012 Chefarzt am Artemed Klinikum München Süd [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2021/08/die-todesfaelle-durch-covid-19-sind-meist-mit-einer-sepsis-verbunden/" data-wpel-link="internal">&#8222;Die Todesfälle durch COVID-19 sind meist mit einer Sepsis verbunden&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Patienten und Patientinnen mit tödlichem COVID-19-Verlauf sterben meist an einer Sepsis, also einer „Blutvergiftung“, wie es in der Alltagssprache heißt. Wie kann es zu einer Sepsis kommen? Darüber haben wir mit Prof. Dr. med. Sebastian Ley gesprochen. Professor Ley ist Facharzt für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und seit 2012 Chefarzt am Artemed Klinikum München Süd sowie am Internistischen Klinikum München Süd. Professor Ley ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Thoraxdiagnostik in der Deutschen Röntgengesellschaft.</p>
<p><b>Professor Ley, was macht eine Sepsis so gefährlich?</b></p>
<p>Der Körper des Menschen wehrt Infektionen in der Regel gezielt durch verschiedene Reaktionen ab. Er kontrolliert diese Reaktionen und passt sie normalerweise dem Infektionsgeschehen an. Bei einer Sepsis funktioniert diese Anpassung aber nicht mehr. Es kommt zu einer fehlenden Modulation der Immunantworten mit unbegrenzter Aktivierung von entzündungsfördernden Prozessen („Zytokinsturm“), also einer Art biologischen Überreaktion, die sich nicht nur gegen den Erreger wendet, sondern dem Körper insgesamt schadet und bei den Betroffenen zahlreiche Entzündungen zur Folge hat. Dies stört die Funktion der Endothelzellen, Zellen, die Blutgefäße im menschlichen Körper auskleiden. Die Störung führt zu einem Leck in den Kapillaren, Erreger gelangen in die Blutbahnen und es bildet sich ein generalisiertes und sich weiter verstärkendes generalisiertes Ödem. In den Gefäßen Betroffener bilden sich verstärkt Blutgerinnsel und zugleich verlieren ihre Körper die sonst vorhandene Fähigkeit, Blutgerinnsel selbstständig aufzulösen. Insgesamt führt dies zu einer globalisierten Organdysfunktion und in letzter Konsequenz zu einem Multiorganversagen. <a href="https://www.drg.de/de-DE/9186/radiologie-und-sepsis/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Prof. Dr. Sebastian Ley, Chirurgisches Klinikum München Süd und Internistisches Klinikum München Süd</b> © Artemed Klinikum München Süd</a>Bei Sepsis handelt sich um eine hochkomplexe Erkrankung, zu deren Verständnis sich eine eigene Gesellschaft gebildet hat, die Deutsche Sepsis-Gesellschaft. Diese hat im Jahr 2020 eine S3-Leitlinie zum Thema Sepsis publiziert. Darin wurde die Sepsis beziehungsweise der septische Schock definiert als eine trotz adäquater Volumentherapie persistierende arterielle Hypotension mit der Notwendigkeit einer Therapie mit Vasopressoren, um einen mittleren arteriellen Blutdruck von ≥ 65 mmHg zu erreichen. Gleichzeitig muss der Laktatwert im Serum &gt; 2 mmol/l betragen.</p>
<p><b>Ist es möglich, medizinisch zu verhindern, dass sich eine Infektion zu einer Sepsis entwickelt?</b></p>
<p>Eine Sepsis wird, in absteigender Häufigkeit, ausgelöst durch Bakterien, Pilze, Parasiten und Viren. Eine frühe Infektionsbekämpfung, vor allem lokal zum Beispiel in einer Wunde, ist die wichtigste Maßnahme. Bei anderen Infektionen ist eine optimale Therapie mit Antibiotika essentiell. Trotz dieser Maßnahmen kann es aber zu einer Sepsis kommen, da die Immunantwort des menschlichen Körpers auf eine Infektion nicht vorhersagbar ist.<br />
 <br />
<b>Gegen Sepsis gibt es bisher keine spezifischen Therapien. Hilft also allein, Diagnosen früh zu stellen und rasch mit der ärztlichen Behandlung zu beginnen, die ja oft intensivmedizinisch erfolgen muss?</b></p>
<p>Gelingt die Bekämpfung der erkrankten Organismen durch antimikrobielle Substanzen nicht, lässt sich eine Sepsis auch aktuell nur symptomatisch behandeln. Medizinische Versuche, die zahlreichen Entzündungen im Körper bekämpfen, zum Beispiel durch Zytokinantagonisten, sind bisher gescheitert. Der einzige spezifische Ansatzpunkt ist die Bekämpfung der ursächlichen Infektion. Diese muss erkannt werden, bevor sie spezifisch therapiert werden kann, und hier kommen radiologische Verfahren zum Einsatz. Klinisch wird bei Patienten anhand eines diagnostischen Scores („quick Sequential Organ Failure Assessment“ (qSOFA)-Score) beurteilt, ob eine Sepsis vorliegt. Der qSOFA-Score nutzt zur Risikoabschätzung die Variablen: veränderter mentaler Status, systolischer Blutdruck &lt; 100 mmHg oder eine Atemfrequenz ≥ 22/min. Verglichen mit einem qSOFA-Score von 0 oder 1 Punkt haben Patienten mit einem qSOFA Score von 2 bzw. 3 Punkten ein 3-fach bzw. 14-fach erhöhtes Risiko zu versterben. Da sich die pathogenen Keime im Fall einer Sepsis in der Blutbahn befinden, ist die Abnahme von Blutkulturen die klinisch wichtigste Maßnahme zur Sicherung des Keims. Ein Drittel bis die Hälfte aller Patienten stirbt an der Sepsis. Das sind allein in Deutschland etwa 70.000 Menschen pro Jahr. Damit ist Sepsis die dritthäufigste Todesursache in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.</p>
<p><b>Mit welchen Verfahren diagnostizieren Radiologen und Radiologinnen eine beginnende oder bereits entwickelte Sepsis?</b></p>
<p>Die häufigsten Pathogene, die einen septischen Schock verursachen, sind gramnegative Bakterien sowie grampositive Mikroorganismen. Die Lokalisation, wo sich der Keim spezifisch organisiert und streut, kann mit radiologischen und nuklearmedizinischen Methoden lokalisiert werden. Die Keime können dann entsprechend schnell chirurgisch oder interventionell behandelt werden. Die hohe Letalität der Erkrankung erfordert eine rasche Diagnostik. Radiologen nutzen dafür vor allem die Computertomografie als breit verfügbare und etablierte Technik. Eine Akquisition mit intravenös gespritztem Kontrastmittel ist empfohlen, Oberbauch und Becken in arterieller Phase gefolgt von Schädel, Hals, Thorax und Oberbauch/Becken portalvenös. Bei Verdacht auf einen Fokus der Infektion im Bauch oder Unterleib des Patienten kann auch eine Spätphase (3-5 min) hilfreich sein. Typische und etalierte Zeichen weisen auf eine Entzündung und den Schweregrad der hämodynamischen Veränderungen hin. Wenn sich hieraus keine eindeutige Infektionsquelle nachweisen lässt, kann auch eine MRT hilfreich sein, um z.B. zerebrale Infektionen oder eine Spondylodiszitis sicher nachzuweisen. Die bildgebende Methode FDG-PET ist sehr geeignet zur Abklärung der Infektionslokalisation, da diese Technik zum Beispiel auch infizierte Herz-Schrittmacher und Defibrillatoren sicher nachweist.</p>
<p><b>Aus welchen direkten oder indirekten Hinweisen können Radiologen und Radiologinnen auf einen Sepsis-Herd im Körper eines Patienten oder einer Patientin schließen beziehungsweise auf die Ursache der Sepsis?</b></p>
<p>Die häufigsten Lokalisationen von Infektionen sind pulmonal, also in der Lunge verortet, aber auch in Organen wie zum Beispiel Herz, Niere, Leber oder dem Darm. Betroffen sein können das zentrale Nervensystem sowie die Weichteile des Menschen. Daher müssen Radiologen diese Areale mit entsprechender Aufmerksamkeit beurteilen. Vor allem klinische Angaben zum möglichen Infektionsherd sind essentiell, um zwischen primären und sekundären Veränderungen zur differenzieren. Die Computertomografie erlaubt aber in der Regel die Lokalisation der Infektionsquelle durch die allseits bekannten Veränderungen. Neben den oben erwähnten Techniken Computertomografie und PET/CT kommt auch die Sonographie zum Einsatz, die etwa bei Entzündungen an den Nieren oder am Herzen sehr nützlich ist.</p>
<p><b>An Sepsis Erkrankte müssen während der akuten Phase und danach sicherlich radiologisch intensiv betreut werden. Können Sie beschreiben, wie diese Betreuung &#8211; auch in der Nachsorge – aussieht?</b></p>
<p>Während der akuten Sepsis-Phase sind radiologische Kontrollen in der Regel fokussiert auf die Beurteilung der Lunge, da viele Patienten, neben einem Multiorganversagen, ein akutes Lungenversagen erleiden. Im Verlauf entwickeln sich allerdings primär myopathische oder neuropathische Veränderungen, welche nur langsam zurückgehen. Daher kommt der Radiologie in der Post-Akut-Phase nur eine geringe Bedeutung zu.</p>
<p><b>Können Menschen präventiv etwas tun, um sich vor einer Sepsis zu schützen?</b></p>
<p>Der Prävention von Infektionen kommt die größte Bedeutung zu. Man kann sich generell schützen, indem man sich vor einer Infektion schützt. Hierbei ist zum einen die generelle Hygiene zu erwähnen als auch ein sorgfältiger Umgang mit Wunden und zum Beispiel entzündeten Insektenstichen. Gleichzeitig sollten chronische Erkrankungen wie etwa Diabetes mellitus behandelt sein. Um Infektionen bereits in der Frühphase durch den Körper gezielt bekämpfen zu können, sind Impfungen ein essenzieller Bestandteil der Prävention.</p>
<p><b>Studien zeigen, dass rund ein Viertel aller Patienten und Patientinnen, die an COVID-19 erkranken, eine Sepsis entwickeln. Könnten Sie uns diesen Zusammenhang erläutern?</b></p>
<p>Es ist richtig, dass rund 25 Prozent der COVID-19 Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, einen septischen Schock erleiden. Die Todesfälle durch COVID-19 sind meist mit einer Sepsis verbunden. Bei der COVID-19-Erkrankung handelt es sich um eine Viruserkrankung, welche nicht gezielt therapiert werden kann. Daher kann man die Infektion nicht rasch medikamentös eindämmen. Im Rahmen der massiven Entzündungen durch das Virus kommt es bei einigen Patienten zu dem oben erwähnten Zytokinsturm und einer globalen Entzündung/Sepsis. Verschiedene Daten zeigen bei diesen Patienten in 30 Prozent der Fälle eine Leberschädigung, in 20 Prozent ein akutes Nierenversagen und in 75 Prozent eine gestörte Immunantwort. Diese andauernden Auswirkungen auf das Immunsystem scheinen eine der Hauptursachen für das Long-COVID Syndrom zu sein.</p>
<p><b>Sie sind Mitautor der Empfehlungen für Ärzte und Ärztinnen zur „Thoraxbildgebung und strukturierten CT-Befundung bei COVID-19-Patienten“ der Deutschen Röntgengesellschaft. Wenden Ärzte und Ärztinnen diese Empfehlungen auch bei Patienten und Patientinnen an, die an COVID-19 erkrankt sind und bei denen eine Sepsis diagnostiziert wurde?</b></p>
<p>Die <a href="https://www.ag-thorax.drg.de/de-DE/6396/covid-19/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Empfehlungen </a>zur strukturierten Befundung und Schweregradeinschätzung der Deutschen Röntgengesellschaft sind ein wesentlicher Aspekt, um die Erkrankung möglichst früh einzuschätzen. Schwer von COVID-19 betroffene Patienten sind, wie beschrieben, in der Regel auch häufiger von einer Sepsis bedroht. Daher sind diese Angaben wichtig für eine erhöhte Wachsamkeit der Intensivmediziner zum Monitoring der Patienten und dem frühzeitigen Erkennen einer beginnenden Sepsis. Dabei ist auch die Erfassung der Komorbiditäten im CT wichtig, da dies die Gesamtkrankheitslast der Patienten einschätzbar macht. Wenn eine Sepsis aus bisher ungeklärter Ursache eingetreten ist, ist, wie oben ausgeführt, die Computertomografie das geeignete Verfahren, um den Fokus zu identifizieren. Auch hier spielen die Beurteilung und vor allem systematische Beurteilung der Lunge eine wichtige Rolle.</p>
<p>Eine Pressemitteilung zum Thema Radiologie und septische Erkrankungen finden Sie <a href="https://www.ag-thorax.drg.de/de-DE/6396/covid-19/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>.</p>
<p><b>Kurzbiografie Prof. Dr. Sebastian Ley</b><br />
Prof. Dr. Sebastian Ley ist Facharzt für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Sein Studium der Humanmedizin absolvierte er in Mainz. An den Universitätsklinika in Mainz und Heidelberg (DKFZ) wurde er zum Facharzt ausgebildet. Danach war er mehrere Jahre in Heidelberg als Oberarzt tätig. Von 2009 bis 2012 war er Visiting Professor in Toronto mit dem Schwerpunkt Herzbildgebung. Dem folgten eine Berufung zum Außerplanmäßigen Professor an der LMU München sowie Chefarztpositionen in München. Seit 2012 ist Professor Ley Chefarzt am Artemed Klinikum München Süd sowie am Internistischen Klinikum München Süd. Er ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Thoraxdiagnostik<a href="https://www.ag-thorax.drg.de/de-DE/232/startseite/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"> </a>in der Deutschen Röntgengesellschaft.</div>
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		<title>Deutsche Röntgengesellschaft: &#8222;Das Gesundheitswesen sollte Willkommenskultur stärker pflegen und systematisieren&#8220;</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/07/deutsche-roentgengesellschaft-das-gesundheitswesen-sollte-willkommenskultur-staerker-pflegen-und-systematisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2021 14:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Begriff „Willkommenskultur“ wird meist die Integration von Migrantinnen und Migranten in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt verstanden. Darüber hinaus meint Willkommenskultur aber auch einen planvollen Umgang mit neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihre langfristige Bindung in und an Unternehmen. In der Wirtschaft ist das Thema längst angekommen, doch wie sieht es damit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2021/07/deutsche-roentgengesellschaft-das-gesundheitswesen-sollte-willkommenskultur-staerker-pflegen-und-systematisieren/" data-wpel-link="internal">Deutsche Röntgengesellschaft: &#8222;Das Gesundheitswesen sollte Willkommenskultur stärker pflegen und systematisieren&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Unter dem Begriff „Willkommenskultur“ wird meist die Integration von Migrantinnen und Migranten in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt verstanden. Darüber hinaus meint Willkommenskultur aber auch einen planvollen Umgang mit neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihre langfristige Bindung in und an Unternehmen. In der Wirtschaft ist das Thema längst angekommen, doch wie sieht es damit etwa im Gesundheitssystem und in einzelnen medizinischen Fachgebieten wie der Radiologie aus?</i></p>
<p>Onboarding, Mitarbeiterbindung, Mitarbeiterzufriedenheit – diese Themen sind immer mehr Teil einer „Willkommenskultur“, die etwa in der Wirtschaft bereits seit längerem diskutiert und auch umgesetzt wird. Auch im Gesundheitswesen stellt sich gerade in Zeiten des zunehmenden Mangels an medizinischem Fachpersonal die Frage, wie Kliniken und Praxen neue Mitarbeitende rekrutieren, vor allem aber, wie sie diese optimal in die betrieblichen Abläufe einarbeiten und integrieren können. „Ich denke, dass beim Thema ‚Willkommenskultur‘ andere Branchen zum Teil schon weiter sind als der Bereich Gesundheit“, erklärt Prof. Dr. Konstantin Nikolaou, Vorstandsmitglied der Deutschen Röntgengesellschaft und Ärztlicher Direktor der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Universitätsklinikum Tübingen. „Doch auch das Gesundheitswesen sollte Willkommenskultur stärker pflegen und systematisieren.“</p>
<p>Bei der Willkommenskultur gehe es, so Professor Nikolaou, besonders um zwei Ebenen: die sachliche und die emotionale. Zur sachlichen Ebene gehörten etwa formale und praktische Aspekte. Dazu zählten Strukturen, Abläufe und Routinen, über die klar werde, was bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in welcher Reihenfolge geschehe. „Ich finde die emotionale Ebene fast noch wichtiger als die sachliche“, betont Professor Nikolaou. „Ich glaube, dass der erste Eindruck auf beiden Seiten von zentraler Bedeutung ist. Wie eine Person in ein Team kommt, dort wahrgenommen wird und auch selbst die neue Umgebung und Situation wahrnimmt, trägt viel dazu bei, wie gut neue Mitarbeitende in ihre Arbeit finden und sich willkommen fühlen.“ Professor Nikolaou weist darauf hin, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Führungskräfte allgemein sich mit großer Sorgfalt um neue Mitarbeitende kümmern sollten. Gerade auch, weil es sich bei ihnen oft um Studienabgängerinnen und Studienabgänger handele, die am Beginn ihres Arbeitslebens stünden und noch nicht viele beruflichen Erfahrungen mitbringen.</p>
<p>Professor Konstantin Nikolaou war Mitdiskutant auf der Veranstaltung <a href="https://www.roentgenkongress.de/de-DE/7162/programm/show/2917/Willkommenskultur-in-der-Radiologie-Geht-das-ueberhaupt-/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Willkommenskultur in der Radiologie“ </a>am 3. Juni 2021 auf dem Deutschen Röntgenkongress. <a href="https://youtu.be/zrW9sFoji3A" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Hier </a>geht es zu einer Aufzeichnung der Veranstaltung.</p>
<p>Ein ausführliches <a href="https://www.drg.de/de-DE/9151/willkommenskultur-in-der-radiologie-und-im-gesundheitswesen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Interview </a>mit Professor Nikolaou zum Thema Willkommenskultur finden Sie auf der Website der Deutschen Röntgengesellschaft.</p>
<p><b>Kurz-Biographie Prof. Dr. Konstantin Nikolaou</b></p>
<p>Prof. Dr. Konstantin Nikolaou ist Vorstandsmitglied der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG). Ab 2023 wird er das Amt des Präsidenten der DRG ausführen. Professor Nikolaou ist seit 2014 Ärztlicher Direktor der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an der Radiologischen Klinik der Universität Tübingen. Zu seinen vorherigen beruflichen Funktionen zählen unter anderem die des Leitenden Oberarztes und stellvertretenden Ärztlichen Direktors am Institut für Klinische Radiologie des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität (2007 bis 2014). Sein Studium der Humanmedizin absolvierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1993 bis 2000).</p></div>
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		<title>Professor Martin Mack im Interview: &#8222;Moderne Profi-Sportvereine kommen ohne Radiologie nicht weiter&#8220;</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/06/professor-martin-mack-im-interview-moderne-profi-sportvereine-kommen-ohne-radiologie-nicht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2021 12:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Euro 2020 – in den kommenden Wochen dreht sich alles um den Fußball. Was die Europameisterschaft und der Fußballsport mit Radiologie zu tun haben, darüber haben wir mit Prof. Dr. Martin Mack gesprochen. Professor Mack ist Facharzt für Diagnostische Radiologie, Gesellschafter der Gemeinschaftspraxis Radiologie München und Leiter des Standorts an der Säbener Straße auf dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2021/06/professor-martin-mack-im-interview-moderne-profi-sportvereine-kommen-ohne-radiologie-nicht-weiter/" data-wpel-link="internal">Professor Martin Mack im Interview: &#8222;Moderne Profi-Sportvereine kommen ohne Radiologie nicht weiter&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Euro 2020 – in den kommenden Wochen dreht sich alles um den Fußball. Was die Europameisterschaft und der Fußballsport mit Radiologie zu tun haben, darüber haben wir mit Prof. Dr. Martin Mack gesprochen. Professor Mack ist Facharzt für Diagnostische Radiologie, Gesellschafter der Gemeinschaftspraxis Radiologie München und Leiter des Standorts an der Säbener Straße auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München. Er ist damit auch für die radiologische Betreuung der Spieler des FC Bayern München zuständig.</i></p>
<p><b>Herr Professor Mack, in diesem Sommer finden gleich zwei große Sport-Events statt: die Euro 2020 und die Olympischen Spiele in Tokio. Schauen Sie sich in Ihrer Freizeit eigentlich sportliche Wettkämpfe an, und wenn ja, welches Ereignis von den beiden favorisieren Sie?</b><br />
Professor Martin Mack: Ich schaue mir in meiner Freizeit auch mal Sportereignisse an, wobei mich Fußball eher interessiert als die Olympiade. Das hängt auch damit zusammen, dass ich einige Fußballclubs radiologisch betreue und dadurch einen stärkeren Bezug zum Fußball habe. Aber es kommen auch Sportler aus anderen Sportarten wie Handball oder der Leichtathletik zu mir in die Praxis. Wenn diese Spieler oder Athleten dann Wettkämpfe haben, schaue ich mir auch gerne die Spiele und Veranstaltungen an, bei denen sie dabei sind.</p>
<p><b>Können Sie sich Fußballspiele eigentlich als „normaler Zuschauer“ anschauen oder lässt sich der professionelle Blick eines Arztes und Radiologen nicht mehr abschalten?</b><br />
Das kommt darauf an. Wenn es um Spieler des FC Bayern München geht, schaue ich mir die Spiele sehr intensiv und teils mit einer gewissen Anspannung an. Denn statistisch gesehen ist es einfach so, dass sich immer irgendein Spieler in einem Spiel verletzt. Das bedeutet dann meistens, dass ich noch einmal in die Praxis fahren und den Spieler untersuchen muss. Außerdem hängt natürlich auch mein Herz an diesem Verein, sodass man sich etwas sorgt, wenn einer der Spieler der „eigenen“ Mannschaft ausfällt. Wenn sich einer der Spieler verletzt hat, schaue ich mir nachher auch immer die  Videoaufzeichnungen des Spiels an. Der Verletzungsmechanismus kann manchmal eine große Hilfe bei der Beurteilung der sein.</p>
<p><b>Sie haben gerade über Ihre radiologische Betreuung der Spieler des FC Bayern berichtet. Die Spieler haben ja, wie andere Profi-Fußballer auch, gerade eine besonders anstrengende Saison hinter sich &#8211; mit vielen Spielen in vielen Turnieren und wenig Regenerationszeit. Inwieweit erhöht eine derart starke körperliche Belastung das Verletzungsrisiko, zum Beispiel jetzt im Rahmen der Euro 2020?</b><br />
Starke körperliche Belastungen spielen eine große Rolle bei Verletzungen. Man weiß aus den Statistiken, zum Beispiel aus der UEFA Injury Study, dass die Zahl der traumatischen Verletzungen während der Saison höher ist als in der Saisonvorbereitung. Es ist zum Beispiel auch bekannt, dass die Häufigkeit von Verletzungen sowohl gegen Ende der ersten als auch zweiten Halbzeit ansteigt. Die Euro 2020 reduziert natürlich die Regenerationszeiten für viele Spieler und das wird auch dazu führen, dass die eine oder andere Verletzung passiert – entweder bei der Euro oder danach während der Vorbereitung auf die nächste nationale Saison. Denn die Spieler, die bei der Euro aktiv waren, hatten natürlich weniger Pause als diejenigen, die nicht dabei waren.</p>
<p><b>Sind Fußballspieler verletzungsanfälliger als andere Sportler?</b><br />
Das kann man nicht pauschal sagen. Auch etwa im Hand- oder Basketball passieren Verletzungen. Fußball ist einfach ein sehr schneller Sport geworden, der sehr körperbetont im Zweikampf ist und zumindest im Profifußballbereich eine hohe Anzahl an Spielen hat. Zum Beispiel liegt die Laufgeschwindigkeit von Fußballspielern bei Sprints bei ca. 35 Stundenkilometern. Das alles zusammengenommen bringt ein gewisses Maß an Verletzungen mit sich. Diese kommen aber nicht substanziell häufiger vor als in anderen Sportarten im hochprofessionellen Bereich.</p>
<p><b>Was sind die häufigsten Verletzungen bei Fußballspielern und welche bildgebenden Verfahren kommen hier routinemäßig zum Einsatz?</b><br />
Wenn man einen Kader von 25 Spielern hat, dann hat man ungefähr 50 Verletzungen pro Jahr in der Saison. Das heißt, man kann in einem Profi-Fußballverein im Schnitt zwei Verletzungen pro Spieler pro Saison erwarten. Das bedeutet dann natürlich auch, dass ungefähr 12 bis 14 Prozent der Spieler, die man eigentlich zur Verfügung hätte, theoretisch immer aufgrund einer Verletzung fehlen. Muskel- und Sehnenverletzungen sind mit weitem Abstand am häufigsten im Profi-Fußball. Die UEFA analysiert das jedes Jahr und dabei sieht man über die letzten 20 Jahre, dass Muskel- und Sehnenverletzungen nicht abgenommen, sondern eher zugenommen haben. Verletzungen wie Bandverletzungen sind demgegenüber über die Jahre leicht zurückgegangen. Das zeigt die hohe Belastung in diesem Sport, der die Muskeln und vor allem die unteren Extremitäten extrem belastet. Muskelverletzungen treten im Profi-Fußball also am häufigsten auf und produzieren die meisten Ausfalltage. Je nach Verletzung spielt die Bildgebung eine sehr relevante Rolle bei der Diagnostik – etwa von Muskelverletzungen. Heutzutage ist es Routine, Fußballer mit Muskelverletzungen einer Kernspin-Untersuchung zu unterziehen, um zum Beispiel zu analysieren, wie ausgedehnt und groß die Verletzung ist oder welche Strukturen betroffen sind. Durch die Bildgebung können wir sehen, ob es nur ein Faserriss oder ein Muskelbündelriss ist. Oder ob es sich um eine myofasziale Verletzung, also eine Verletzung der Muskelhülle mit Muskel, handelt oder vielleicht sogar die Sehne beteiligt ist. All diese Verletzungen bedingen unterschiedliche Ausfallzeiten und deswegen müssen diese genau klassifiziert werden. Danach kann man, natürlich unter Einbeziehung der klinischen Befunde, abschätzen, wann der Spieler wieder spielen kann. Im Follow-up werden regelmäßig MRT-Untersuchungen angefertigt, um ein exaktes Bild vom Heilungsverlauf zu haben und dann eine möglichst exakte Einschätzung geben zu können, ob die Laststeuerung passt oder ob man sie steigern und der Spieler den nächsten Belastungsschritt machen und möglichst sicher in den Wettkampf zurückkehren kann. Was man auf alle Fälle vermeiden muss, sind Re-Verletzungen an der gleichen Stelle. Davor haben alle Angst.</p>
<p><b>Ist eine Re-Verletzung besonders langwierig?</b><br />
Die Re-Verletzung braucht in der Regel länger zum Heilen als die primäre Verletzung. Das ist gerade bei Muskelverletzungen so, denn dabei entsteht typischerweise  Narbengewebe, was schlechter durchblutet ist, weniger Regenerationsfähigkeiten hat und deswegen länger braucht, bis es sich wieder erholt.</p>
<p><b>Welche Rolle spielt die Radiologie präventiv, das heißt zum Beispiel bei Medizinchecks im Rahmen von Spielerkäufen?</b><br />
Ganz in der Prävention sind wir noch nicht angekommen. Ich persönlich sehe Medizin-Checks, die wir mit jedem neu verpflichteten Spieler am Anfang machen, als wichtiges Kriterium für die Prävention an, weil es uns einen Überblick gibt über Fragen wie zum Beispiel: Was hat der Spieler potenziell für gesundheitliche Baustellen? Hat der Spieler vielleicht kleine Knorpelschäden oder Probleme am Meniskus? Hat er irgendwo anders am Körper Veränderungen, zum Beispiel an der Wirbelsäule, die ihm potenziell im weiteren Verlauf Beschwerden machen könnten? Ich würde sagen, dass man das als Prävention gelten lassen kann. Was wir noch nicht machen, ist, dass wir jede Woche die Spieler im Kernspin durchchecken. So weit sind wir noch nicht.</p>
<p><b>Wie schätzen Sie allgemein die Bedeutung der bildgebenden Diagnostik im Profisport ein? Wird diese eher zu- oder abnehmen?</b><br />
Ich glaube, dass ein moderner Profi-Sportverein, egal ob im Fußball oder in einer anderen Sportart, ohne Radiologie und umfassende bildgebende Diagnostik, die regelmäßig eingesetzt wird, nicht weiterkommt. Denn es passieren im Sport ständig kleinere Verletzungen oder Überlastungsreaktionen, die man sich anschauen muss. Die klinische Untersuchung, aber auch der Ultraschall spielen eine Rolle, aber letztlich geht die Tendenz dahin, dass die Magnetresonanztomografie das Verfahren der Wahl ist. Damit kann man Verletzungen am exaktesten analysieren und hat keine Strahlenbelastung. Es verfestigt sich zunehmend in den Köpfen von Sportlern, dass ein gut gemachtes Kernspin der Goldstandard ist, um sie zu betreuen. Die Tendenz ist, dass es zunehmend mehr eingesetzt wird, was meiner Meinung nach auch sinnvoll ist.</p>
<p><b>Abschließend die wichtigste Frage: Wer wird Europameister?</b><br />
Wenn ich das schon sicher vorhersagen könnte! Ich hoffe, dass es die deutsche Nationalmannschaft wird. Sie sind gut aufgestellt. Natürlich, auch die anderen Mannschaften schlafen nicht, aber die deutsche Nationalmannschaft hat eine gute Ausgangsbasis und gute Spieler.</div>
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		<title>Deutsche Röntgengesellschaft will mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Radiologie erreichen</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/06/deutsche-roentgengesellschaft-will-mehr-umweltschutz-und-nachhaltigkeit-in-der-radiologie-erreichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2021 09:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gesundheitssektor gehört in Deutschland zu den Branchen mit dem größten Ressourcenverbrauch. Hierzu trägt auch die Radiologie bei. Die Deutsche Röntgengesellschaft und ihr Vorstandsmit­glied Dr. Kerstin Westphalen, Sprecherin der Kommission Nachhaltigkeit@DRG in der Fachgesell­schaft und Chefärztin am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an den DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick, sehen daher auch die Radiologie in der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Der Gesundheitssektor gehört in Deutschland zu den Branchen mit dem größten Ressourcenverbrauch. Hierzu trägt auch die Radiologie bei. Die Deutsche Röntgengesellschaft und ihr Vorstandsmit­glied Dr. Kerstin Westphalen, Sprecherin der Kommission Nachhaltigkeit@DRG in der Fachgesell­schaft und Chefärztin am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an den DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick, sehen daher auch die Radiologie in der Pflicht, klimabelas­tende Emissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schützen und insgesamt mehr Nachhaltigkeitskonzepte zu entwickeln und umzusetzen.</i></p>
<p>Nach Daten des Umweltbundesamtes von Anfang Januar 2021 entfallen auf den Gesund­heits­sek­tor etwa fünf Prozent des gesamten Rohstoffver­brauchs in Deutschland. Was dies konkret im medizinischen Alltag bedeutet, zeigen etwa Berechnungen des Zentrums Ressourcen­­effizienz zum Wasserverbrauch in Krankenhäusern: So verbraucht etwa ein Bett in einem deutschen Krankenhaus 300 bis 600 Liter Wasser täglich. „Der Umweltschutz ist in den nächs­ten Jahren die größte Aufgabe un­serer Gesellschaft. Jede:r muss einen Beitrag dazu leisten, auch wir Mediziner:innen“, sagt Dr. med. Kerstin Westphalen, Vorstandsmit­glied der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG), Sprecherin der internen Kommission Nach­haltigkeit@DRG und Chefärztin am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an den DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick.</p>
<p>Auch die Radiologie sieht Dr. Kerstin Westphalen in der Pflicht, mehr Umwelt- und Klima­schutz sowie Nachhaltigkeit im klinischen Alltag umzusetzen, schließlich verbrauchen allein die in der Radiologie bei der Versorgung von Patient:innen eingesetzten medizintechnischen Großgeräte wie Magnetresonanz­tomografen oder Computertomografen sehr viel Energie und produzieren große Mengen an klimaschädlichem CO<sub>2</sub>. „Es gibt bereits einige Kliniken, die sich das Ziel ‚Null­emissionen‘ gesetzt haben und mit wenigen Veränderungen schon viel erreicht haben“, sagt Kerstin Westphalen. „Auch im ambulanten Bereich finden sich Kolleg:innen mit nach­haltigen Praxiskonzepten. Leider sind solche Beispiele aber noch Einzelfälle.“</p>
<p><b>Nachhaltigkeit in der Radiologie</b></p>
<p>Um aus Einzelfällen in Zukunft eine Selbstverständlichkeit zu machen und der eigenen gesellschaftspo­litischen Verantwortung gerecht zu werden, wollen Kerstin Westphalen und die DRG die deutschen Radiolog:innen nicht nur stärker für Umwelt- und Klimaschutz sen­sibilisieren und über das Thema informieren, sondern auch für das noch umfassendere Konzept der Nachhaltig­keit werben. „Nach­halt­igkeit kann in die drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales unterteilt werden“, erklärt Kerstin Westphalen. „In der ökologischen Dimension geht es be­sonders um das Thema ‚Ressourcen­scho­nung‘. Die ökonomische Dimension zielt vor allem auf kontinuier­liches und stabiles Handeln ab. Die dritte Dimension ist die ‚soziale Nach­haltig­keit‘.“ Diese umfasse in der Radiologie etwa Ausbildungsmodelle, den Wissens­trans­fer zwischen den Al­ters- und Berufsgruppen, die Kommunikation mit Patient:innen und dabei etwa das Thema patienten­lesbare Befunde oder mit radiologischen und nicht-radiologischen Kolleg:innen sowie Ange­hö­­rigen nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe. „Wichtig ist, dass es sich bei diesen Dimension­en nicht um Hierarchien handelt“, betont Kerstin Westphalen. „Von ei­ner nach­haltigen Radiologie kann nur dann gesprochen werden, wenn alle drei Dimen­sionen gleich gewichtet werden und man den engen Zusammenhang zwischen ihnen versteht.“</p>
<p>Um die Radiologie in Deutschland nachhaltig zu gestalten, setzen Kerstin Westphalen und die DRG konkrete Schritte um: So ist kürzlich die interne Kommission Nachhaltigkeit@DRG gegründet worden, der Vorstand der DRG hat einen „10-Punkte-Plan für mehr Nachhaltigkeit@DRG“ verabschiedet. Dieser sieht etwa interne CO<sub>2</sub>-Ausgleichzah­lungen für Dienst­reisen mit dem Auto oder dem Flugzeug vor. Darüber hinaus sollen die in der Pan­demie-Zeit erprobten internen digitalen Strukturen auch in Zukunft intensiv genutzt wer­den. Im Gespräch ist zudem ein DRG-Güte­siegel für „Nachhaltige Radiologie“, um diejen­igen auszuzeichnen, die nachhaltige Ziele erreichen beziehungsweise Kriterien erfüllen. Außerdem wird der Deutsche Röntgenkongress im kommenden Jahr als Schwerpunkt­themen Nachhaltig­keit und Diversity in den Mittelpunkt rücken. Dazu sagt Kongresspräsidentin Kerstin Westphalen. „Die Radiologie war schon immer ein sehr innovatives, zukunftsge­richtetes Fachgebiet, dass sich neuen Aufgaben und Problemen gestellt hat und daher gehen wir auch diese Herausforderung an.“</p>
<p>Ein ausführliches Interview mit Dr. Kerstin Westphalen finden Sie <a href="https://www.drg.de/de-DE/9042/unbenradiologie-und-nachhaltigkeit-interview-mit-dr-kerstin-westphalen-annt/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>.</p>
<p><b>Kurz-Biografie Dr. med. Kerstin Westphalen</b></p>
<p><i>Dr. med. Kerstin Westphalen ist seit 2011</i><i> Chefärztin am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an den DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick. Zuvor war sie von 2001 bis 2012 am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam im Bereich Diagnostische und Interventionelle Radiologie unter dem Chefarzt Prof. Dr. med. J. Hierholzer tätig. Dort bekleidete Dr. Westphalen verschiedene Positionen: Von 2001 bis 2007 war sie Weiterbildungsassistentin, 2006 wurde sie Fachärztin für Radiologie, 2008 Oberärztin der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie. Ihr Studium der Humanwissenschaft absolvierte Dr. Westphalen von 1990 bis 1995 an der Medizinischen Universität der Humboldt-Universität zu Berlin.</i></div>
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		<title>Deutsche Röntgengesellschaft: Prof. Dr. Jörg Barkhausen tritt Amt als Präsident an</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/05/deutsche-roentgengesellschaft-prof-dr-joerg-barkhausen-tritt-amt-als-praesident-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 11:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmenintern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prof. Dr. Jörg Barkhausen, Direktor der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, hat am 13. Mai 2021 sein Amt als Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) angetreten. Schwerpunkte seiner Präsidentschaft werden die Sichtbarkeit der Radiologie in der Pati-ent:innenversorgung und die Stärkung des berufspolitischen Engagements sein. Auch das Thema Vielfalt  möchte er [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2021/05/deutsche-roentgengesellschaft-prof-dr-joerg-barkhausen-tritt-amt-als-praesident-an/" data-wpel-link="internal">Deutsche Röntgengesellschaft: Prof. Dr. Jörg Barkhausen tritt Amt als Präsident an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Prof. Dr. Jörg Barkhausen, Direktor der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, hat am 13. Mai 2021 sein Amt als Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) angetreten. Schwerpunkte seiner Präsidentschaft werden die Sichtbarkeit der Radiologie in der Pati-ent:innenversorgung und die Stärkung des berufspolitischen Engagements sein. Auch das Thema Vielfalt  möchte er in der Radiologie stärker verankern.</p>
<p>Professor Jörg Barkhausen übernimmt für die kommenden zwei Jahre das Amt des Präsidenten der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG). Er löst damit Professor Gerald Antoch, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, in dieser Funktion ab. „Ich möchte die Radiologie im Spannungsfeld von Disziplinarität und Interdisziplinarität in allen Bereichen, die für uns als Fachgesellschaft wichtig sind, weiterentwickeln: Forschung, Lehre, Patient:innenversorgung“, sagt Jörg Barkhausen.</p>
<p>Bildgebende Verfahren sind ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Medizin und die kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität ist ein zentrales Anliegen der Radiologie. Als Beispiel nennt Jörg Barkhausen die nicht-invasiven bildgebenden Verfahren zur Diagnostik der Koronaren Herzerkrankung (KHK). Obwohl die Computertomographie und die Magnetresonanztomographie in allen aktuellen Leitlinien die diagnostischen Methoden der ersten Wahl sind, werden sie im klinischen Alltag noch zu selten eingesetzt. Das größte Hindernis ist derzeit die fehlende Vergütung für diese innovativen Methoden in der gesetzlichen Krankenversicherung. „Wir müssen es schaffen, deutlich mehr KHK-Patient:innen leitliniengerecht zu untersuchen“, so Jörg Barkhausen. „Dazu brauchen wir ein starkes berufspolitisches Engagement, den interdisziplinären Austausch mit den behandelnden Kolleg:innen und den direkten Kontakt zu den Patient:innen.“   </p>
<p>Die Radiologie ist seit vielen Jahren vollständig digitalisiert und verfügt über große Datenmengen, die in der Forschung beste Voraussetzungen für den Einsatz künstlicher Intelligenz bieten. RACOON, ein Netzwerk aller deutschen, universitären Radiologien zur Bekämpfung der Covid-Pandemie ist hierbei ein Leuchtturm-Projekt, das eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der radiologischen Forschung belegt. „Unsere Daten, unsere Kompetenzen beim Thema Digitalisierung und künstlicher Intelligenz sowie den Schwung erfolgreicher Projekte müssen wir jetzt für weitere qualitativ hochwertige, interdisziplinäre Forschungsanträge nutzen, und dabei insbesondere die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus den MINT-Fächern ausbauen.“</p>
<p>In der akademischen Lehre sieht Professor Barkhausen gravierende Herausforderungen auf die Radiologie zukommen. Er verweist dazu auf die Einführung des nationalen, kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin, der sich nicht mehr an Fächern und Disziplinen, sondern an Wissen und Handlungskompetenzen orientiert. „Gerade für Querschnittsfächer wie die Radiologie wird es schwieriger, sichtbar zu bleiben und Studierende für unser Fach zu begeistern. Dabei ist das eine unserer zentralen Aufgabe in der Lehre“, betont Jörg Barkhau-sen. Jedoch bietet die digitale Lehr- und Lernplattform „unirad“, die sich durch die Covid-Pandemie noch einmal rasant weiterentwickelt hat, hier innovative und interdisziplinär nutzbare Lösungen. Damit ist die Radiologie bestens vorbereitet und kann auf die anste-henden Veränderungen schnell und flexibel reagieren.  </p>
<p>Darüber hinaus liegen dem neuen Präsidenten der DRG die Themen Vielfalt und Interprofessionalität besonders am Herzen. Das Thema Vielfalt war in der Vergangenheit schon mehrfach in Mottos des Deutschen Röntgenkongresses vertreten. „Aber Vielfalt ist sehr viel mehr als die Breite der klinischen Anwendungen in der Radiologie und als Präsident möchte ich dabei unterstützen, das Potenzial, das noch in der Gesamtheit unserer Mitglieder und in der Radiologie selbst schlummert, zu mobilisieren.“</p>
<p>Um weiterhin erfolgreich zu sein, braucht es neben einer Organisationskultur, die von ge-genseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt ist alle Kolleg:innen, die an den radiologi-schen Prozessen beteiligt sind: die Medizinphysiker:innen, die IT-Expert:innen, die medizini-schen Fachangestellten und insbesondere die MTRA beziehungsweise die Medizinischen Technolog:innen für Radiologie. „Das neue MT-Berufe-Gesetz ist sicher ein wichtiger erster Schritt, aber ich werde auch als Präsident gemeinsam mit den Berufsverbänden das Ziel ei-ner Teilakademisierung weiterhin unterstützen“, so Jörg Barkhausen.     </p>
<p>Kurz-Biographie Professor Jörg Barkhausen</p>
<p>Professor Jörg Barkhausen ist 1966 im nordrhein-westfälischen Höxter geboren. Sein Studium der Humanmedizin absolvierte er von 1986 bis 1993 an der Universität Essen. Nach seinem AiP in der Kardiologie erhielt er 1995 seine ärztliche Approbation. Danach folgten berufliche Stationen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und  Arzt für Diagnostische Radiologie  im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie des Universitätsklinikums Essen. 2004 wurde er Stellvertretender Direktor des Instituts. Seit 2008 ist Professor Jörg Barkhausen Direktor der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.   </p>
<p>Ein ausführliches Interview mit Professor Jörg Barkhausen finden Sie <a href="https://www.drg.de/de-DE/8994/interview-mit-professor-joerg-barkhausen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>.</div>
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		<title>Venenerkrankungen: Diagnose und Therapie mit radiologisch-interventionellen Methoden</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/04/venenerkrankungen-diagnose-und-therapie-mit-radiologisch-interventionellen-methoden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 10:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erkrankungen der Venen sind weit verbreitet: Etwa drei bis fünf Prozent aller Bundesbürger:innen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Die Radiologie und besonders die Interventionelle Radiologie helfen mit ihren bildgebenden Methoden, Venenleiden zu diagnostizieren und minimal-invasiv zu therapieren. Erkrankungen der Venen sollten Betroffene sehr ernstnehmen und sich frühzeitig medizinisch beraten lassen. Das gilt auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Erkrankungen der Venen sind weit verbreitet: Etwa drei bis fünf Prozent aller Bundesbürger:innen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Die Radiologie und besonders die Interventionelle Radiologie helfen mit ihren bildgebenden Methoden, Venenleiden zu diagnostizieren und minimal-invasiv zu therapieren.</p>
<p>Erkrankungen der Venen sollten Betroffene sehr ernstnehmen und sich frühzeitig medizinisch beraten lassen. Das gilt auch bei Venenerkrankungen wie Varizen oder Krampfadern. Dabei handelt es sich nicht um „Schönheitsmakel“, sondern um Erkrankungen, aus denen sich schmerzhafte Venenentzündungen oder sogar Thrombosen und in der Folge Lungenembolien entwickeln können. „Venenerkrankungen können lebensgefährliche Folgen haben“, warnt Professor Thomas Vogl, Leiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main und Präsident des 102. Deutschen Röntgenkongresses. „Deswegen ist die Früherkennung von Thrombosen, Tumoren oder venösen Fehlbildungen unerlässlich.“ Thrombosen entstehen häufig in den Beinvenen. Es handelt sich dabei um Gefäßverschlüsse, die von Blutgerinnseln verursacht werden. Diese können sich lösen und in andere Organe wie die Lunge gelangen.</p>
<p><b>Verdacht auf Venenerkrankung muss frühzeitig abgeklärt werden </b></p>
<p>Besteht bei Patient:innen der Verdacht auf eine Venenerkrankung, muss dieser medizinisch abgeklärt werden. Radiolog:innen nutzen dafür die gesamte Bandbreite radiologischer und interventioneller Methoden. „Das erste Verfahren ist der Ultraschall, der sehr genau Geschwindigkeiten im Venensystem bestimmen kann, der den Verlauf der Vene gut dokumentiert und eine Erfassung von oberflächlichen und mitteltiefen Erkrankungen der Venen erlaubt“, beschreibt Professor Vogl. „ Zeigen sich dabei Pathologien, nutzen wir erweiterte bildgebende Verfahren, vor allem die Computertomografie. Außerdem wenden wir die Magnetresonanztomografie an, mit der etwa Sinusvenenthrombosen sehr gut diagnostizierbar sind.“</p>
<p><b>Welche Interventionellen Maßnahmen werden bei Thrombosen angewendet? </b></p>
<p>Bei Thrombosen zum Beispiel bietet die Interventionelle Radiologie die Möglichkeit an, mit minimal-invasiven Techniken die Thromben zu entfernen. „Wir öffnen Gefäße wieder, die durch den chronischen Verschluss durch Thrombosen erkrankt sind, und können dort zum Beispiel Stents einbringen, um einen Wieder-Abstrom zu erreichen“, erläutert Professor Vogl. „Den Zugang erreichen wir überwiegend über die Blutgefäße, also Arterien beziehungsweise Venen, mit Kathetertechnik.“</p>
<p>Nach solchen Eingreifen müssen Patient:innen weiter und langfristig bildgebend begleitet und ihr Gesundheitszustand kontrolliert werden. Venenerkrankungen generell erfordern oft eine kontinuierliche bildgebende Kontrolle, die meisten Venenleiden sind chronisch.</p>
<p>Ein ausführliches Interview mit Professor Thomas Vogl zum Thema Venenerkrankungen und interventionelle Methoden finden Sie <a href="https://www.drg.de/de-DE/8963/deutscher-venentag-2021/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>. Professor Thomas Vogl ist Leiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main und Präsident des <a href="https://www.roentgenkongress.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">102. Deutschen Röntgenkongresses.</a></p>
<p><b>Interventionsradiologische Versorgung im Jahr 2020</b></p>
<p>Das Qualitätsregister der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) erfasst die Daten zu Interventionen von derzeit 301 Kliniken in Deutschland. Im Jahr 2020 lag die Gesamtzahl der dort dokumentierten Interventionen bei 200.000. Davon waren im Bereich Venenerkrankungen 12.000 Gefäßprozesse und rund 5.000 rein venöse Interventionen.</p>
<p>Mit dem Qualitätssicherungsprogramm der DeGIR, dem DeGIR-QS-Register, hat die Interventionelle Radiologie die Möglichkeit, zu erfassen, wie viele Patient:innen interventionell-radiologisch behandelt werden. In dem Register werden unter anderem die durchgeführten Interventionen, die Komplikationen und die Dosiswerte erfasst und wissenschaftlich ausgewertet. Weitere Informationen zum DeGIR-QS-Register unter <a href="https://www.degir.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.degir.de</a>.  </p>
<p>Die DeGIR ist eine Fachvertretung für alle interventionsradiologisch und minimal-invasiv tätigen Radiolog:innen innerhalb der Deutschen Röntgengesellschaft. </p></div>
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		<title>&#8222;Intelligenz vernetzen&#8220; auf dem 102. Deutschen Röntgenkongress 2021</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/03/intelligenz-vernetzen-auf-dem-102-deutschen-roentgenkongress-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 10:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[akademie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG) lädt zum digitalen 102. Deutschen Röntgenkongress ein: Vom 27. März bis 8. November 2021 erwartet die Teilnehmenden – Spezialist:innen aller radiologischen Disziplinen, Medizinisch-Technisches Radiologie-Assistenzpersonal (MTRA) und Medizinphysiker:innen – ein anspruchsvolles Fortbildungs- und Wissenschaftsprogramm. Im Mittelpunkt stehen die Themen Künstliche Intelligenz, Sport- und Unfallmedizin, Onkologische Diagnostik und Intervention sowie Leitlinien und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2021/03/intelligenz-vernetzen-auf-dem-102-deutschen-roentgenkongress-2021/" data-wpel-link="internal">&#8222;Intelligenz vernetzen&#8220; auf dem 102. Deutschen Röntgenkongress 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG) lädt zum digitalen 102. Deutschen Röntgenkongress ein: Vom 27. März bis 8. November 2021 erwartet die Teilnehmenden – Spezialist:innen aller radiologischen Disziplinen, Medizinisch-Technisches Radiologie-Assistenzpersonal (MTRA) und Medizinphysiker:innen – ein anspruchsvolles Fortbildungs- und Wissenschaftsprogramm. Im Mittelpunkt stehen die Themen Künstliche Intelligenz, Sport- und Unfallmedizin, Onkologische Diagnostik und Intervention sowie Leitlinien und Strukturierte Befundung. Kongresspräsident des 102. Deutschen Röntgenkongresses ist Professor Dr. Thomas J. Vogl, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.</i></p>
<p>Ob Fortbildungs-, Wissenschafts- oder Industrieveranstaltung: Der diesjährige Kongress bietet den Teilnehmer:innen an 67 Kongresstagen viele Möglichkeiten, sich digital fortzubilden. Dabei können die Teilnehmenden aus über 240 Webinaren, fast 130 wissenschaftlichen Vorträgen und 230 Fortbildungsvorträgen das für sich passende Programm auswählen. „Es ist für Jede und Jeden etwas dabei und man sollte viel Zeit für den Kongress einplanen. Es lohnt sich.“, betont Kongresspräsident Professor Dr. Thomas J. Vogl.</p>
<p><b>Kongressmotto mit zentralem Anliegen</b></p>
<p>Neun Monate lange wird das Motto „Intelligenz vernetzen“ die radiologische Community in Deutschland begleiten. „Ich möchte Menschen mit radiologischen Expertisen und Erfahrungen mit Akteur:innen aus Berufs- und Gesundheitspolitik und mit Industriepartner:innen zusammenbringen“, sagt Professor Vogl. Darüber hinaus ziele das visuelle Grundmotiv des 102. Deutschen Röntgenkongresses noch auf eine weitere Analogie ab: „Wenn vegetative Intelligenz bedeutet, auf Veränderungen der Umwelt adäquat reagieren zu können, dann lässt sich diese Fähigkeit auch sehr gut auf die Radiologie übertragen. Und Resilienz gehört sicherlich zu den Eigenschaften, die wir alle in der COVID-19-Pandemie unter Beweis stellen mussten“, so Professor Vogl. Die Idee der Vernetzung ziehe sich durch den gesamten Kongress und zeige sich gleich am ersten Tag, also am 27. März 2021.</p>
<p><b>Frank Ulrich Montgomery und Jörg Debatin: Eröffnungstag mit hochkarätigen Gästen</b></p>
<p>Der 27. März 2021 wartet mit drei unterschiedlichen Programmpunkten auf: In der Eröffnungsveranstaltung beschäftigen sich ausgewählte Expert:innen in einer virtuellen Diskussionsrunde mit der Frage: „Was haben wir aus COVID-19 für unser System gelernt?“ Dabei geht es um unterschiedliche Aspekte und Perspektiven: Gesundheitspolitik, Digitalisierung des Gesundheitswesens, Digitalisierung im Klinikalltag, Herausforderungen für das medizinische Personal und natürlich auch die Radiologie als Blaupause für Entwicklungen in der Medizin und im Gesundheitswesen der Zukunft.</p>
<p>Zu den Teilnehmer:innen der Diskussionsrunde gehören unter anderem der Vorsitzende des Weltärztebundes, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery; der Chairman des neuen Health Innovation Hub (hih), Prof. Dr. Jörg Debatin, sowie Kongresspräsident Professor Vogl. Im zweiten Programmpunkt widmen sich die Industriepartner Bayer Vital GmbH, Canon Medical Systems GmbH und Siemens Healthineers dem Thema Künstliche Intelligenz. Ein drittes Tageshighlight beschäftigt sich mit der Unfall- und Sportmedizin. Im Fokus steht hier der Fußball: Oliver Bierhoff, Direktor der Nationalmannschaften und Akademie des DFB, erläutert im Gespräch mit Kongresspräsident Professor Vogl, weshalb Fußball und Radiologie ein gutes Team sind.</p>
<p><b>Neu: das Industrieportal zum 102. Deutschen Röntgenkongress</b></p>
<p>Zahlreiche Unternehmen sind auch in diesem Jahr wieder beim Röntgenkongress dabei und nutzen die digitalen Möglichkeiten, um sich und ihre medizintechnischen Produkte, Softwares oder Dienstleistungen zu präsentieren und eigene Veranstaltungen anzubieten. Neu ist das kongressbegleitende Industrieportal: Unter <a href="http://www.roentgenkongress-industrieportal.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.roentgenkongress-industrieportal.de</a> können sich Interessierte über Veranstaltungen, Themen und Services der beteiligten Industriepartner informieren. „Für die Kongressteilnehmenden bietet sich mit dem neuen Industrieportal erstmalig die Möglichkeit, umfassende Informationen und Dialogangebote der Unternehmen aus erster Hand zu bekommen“, erläutert Kongresspräsident Thomas Vogl.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche R&ouml;ntgengesellschaft e.V.</div>
<p>Die Deutsche R&ouml;ntgengesellschaft, Gesellschaft f&uuml;r medizinische Radiologie e. V., wurde 1905 in Berlin gegr&uuml;ndet und nach dem Entdecker der R&ouml;ntgenstrahlen, Wilhelm Conrad R&ouml;ntgen, benannt. Als medizinische Fachgesellschaft widmet sich die DRG der F&ouml;rderung der Radiologie in all ihren Bereichen einschlie&szlig;lich der wissenschaftlichen Grundlagenforschung.</p>
<p>Zudem richtet die DRG seit bereits mehr als 100 Jahren den Deutschen R&ouml;ntgenkongress aus. Die j&auml;hrlich stattfindende wissenschaftliche Tagung gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber neueste Forschungsergebnisse und deren Auswirkungen sowie Anwendungen in Klinik und Praxis und kommt den Anforderungen und dem Bedarf nach kontinuierlicher Fortbildung nach. Mit bis zu 7.000 Teilnehmer:innen bei Pr&auml;senzveranstaltungen ist der Deutsche R&ouml;ntgenkongress der gr&ouml;&szlig;te deutschsprachige Kongress der medizinischen Bildgebung. Mehr Informationen unter www.roentgenkongress.de.</p>
</div>
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		<title>&#8222;Die meisten seltenen Erkrankungen bei Kindern sind genetisch bedingt&#8220;</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/02/die-meisten-seltenen-erkrankungen-bei-kindern-sind-genetisch-bedingt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 15:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesweit leiden drei bis vier Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung, darunter auch Kinder. Bei ihnen haben diese Erkrankungen oft genetische Ursachen, sie zeigen sich teils in einer Disposition zur Entwicklung von Tumoren. Der Kinder- und Jugendradiologe Prof. Dr. Jürgen F. Schäfer vom Universitätsklinikum Tübingen setzt bei der Diagnose und Therapie von betroffenen Kindern auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Bundesweit leiden drei bis vier Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung, darunter auch Kinder. Bei ihnen haben diese Erkrankungen oft genetische Ursachen, sie zeigen sich teils in einer Disposition zur Entwicklung von Tumoren. Der Kinder- und Jugendradiologe Prof. Dr. Jürgen F. Schäfer vom Universitätsklinikum Tübingen setzt bei der Diagnose und Therapie von betroffenen Kindern auf bildgebende Verfahren. Professor Schäfer leitet auch die AG Pädriatische Radiologie in der Deutschen Röntgengesellschaft.</i></p>
<p><b>Herr Professor Schäfer, Sie leiten den Bereich Kinderradiologie am Universitätsklinikum Tübingen: Mit welchen seltenen Erkrankungen bei Kindern haben sie als Radiologe in Ihrem klinischen Alltag zu tun?</b><br />
In Tübingen wurde bereits 2010 das erste Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE) gegründet. Interessanterweise sind seltene Erkrankungen gar nicht so selten; man schätzt etwa, dass drei bis vier Millionen Patient:innen in Deutschland an einer seltenen Erkrankung leiden. Eine Erkrankung wird dann als selten eingestuft, wenn weniger als 6 von 10.000 Menschen daran leiden. Bezogen auf die Kinder ist es so, dass der größte Teil der seltenen Erkrankungen genetisch bedingt ist – rund 80 Prozent und daher bereits im Kindes- beziehungsweise Jugendalter klinisch manifest werden können. In der Pädiatrie des Universitätsklinikums Tübingen denken wir hierbei aber besonders auch an Tumorerkrankungen. Daher wurde 2017 auch ein Zentrum für seltene pädiatrische Tumoren, hämatologische und immunologische Erkrankungen gegründet.</p>
<p><i>In der Radiologie werden nicht nur diagnostische Bilder erstellt. Insbesondere bei Tumorerkrankungen fungiert sie im gesamten Behandlungsverlauf als eine Art Schnittstelle. Mehr Informationen hierzu finden Sie auch in der Publikation <a href="https://www.drg.de/de-DE/5366/weissbuch-radiologie" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Radiologie in Deutschland. Ein Weißbuch“, Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (Hrsg.), Berlin, 2019 (ISBN 978-3-00-062663-0)</a> </i></p>
<p><b>Könnten Sie uns beschreiben, wie die Rolle der Radiologie bei der Diagnostik und Therapie seltener Erkrankungen bei Kindern aussieht?</b><br />
In Bezug auf das zuvor Gesagte ist es so, dass die Radiologie in der Diagnostik und im Therapiemanagement beziehungsweise in der Risikostratifizierung eine zentrale Rolle spielt. Wir nutzen daher alle diagnostischen und unter Umständen interventionellen Verfahren. In der Kinderradiologie sind wir häufig in jeder Phase des diagnostischen Work-up eingebunden, insbesondere aber auch bei der Früherkennung von Patient:innen mit Tumorprädispositionssyndromen. So wissen wir, dass etwa 10 Prozent aller Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen genetisch bedingt sind: Zu den Häufigeren gehören u.a. das Li-Fraumeni Syndrom, das Constitutional mismatch repair deficiency syndrome (CMMRD), das hereditäre Paragangliom, aber auch, die wahrscheinlich bekanntere, Neurofibromatose Typ1. Es hat sich gezeigt, dass durch bildgebende Früherkennungsmaßnahmen eine deutliche Verbesserung des Überlebens erreicht wird. Da viele dieser Tumorsyndrome eine erhöhte Empfindlichkeit für Schädigungen durch ionisierende Strahlung aufweisen, wird in der Diagnostik der Ultraschall, aber auch die MRT favorisiert. Insbesondere in Form der Ganzkörper-MRT findet die Früherkennung eine relativ neue, aber sehr wichtige Basis. Wir optimieren und implementieren gerade neue Sequenzverfahren zur Optimierung und Beschleunigung der Untersuchung.</p>
<p><i>Ist ein MRT gefährlich für mein Kind? Darf ich bei der Untersuchung dabei sein? Viele Fragen stellen sich für Eltern, wenn bei ihrem Kind eine Untersuchung im MRT ansteht. Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) hat die Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR) eine Elterninformation aufgelegt, die in verständlicher Sprache die Methode erklärt und Tipps für eine entspannte Untersuchung bereithält. Informationen hierzu finden Interessierte auf <a href="https://www.kinder-radiologie.org/de-DE/7602/mein-kind-muss-ins-mrt/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">kinder-radiologie.org</a>. </i></p>
<p><b>Vor dem Hintergrund Ihrer ärztlichen Erfahrungen: Wie könnte die Perspektive Ihres Aufgabengebietes in Zukunft aussehen, etwa bei der künftigen Ausbildung von Radiologen?</b><br />
Unsere Aufgaben sind vielschichtig. Wir müssen aber besonders darauf achten, dass wir im multidisziplinären Dialog auf Augenhöhe bleiben können. Daher sind Kenntnisse der genetischen und klinischen Grundlagen dieser Erkrankungen, aber auch das Handeln nach nationalen und internationalen Leitlinien sowie die aktive Beteiligung an der Forschung nicht zuletzt auch mit Methoden der künstlichen Intelligenz Voraussetzung, dass die Radiologie respektive Kinderradiologe auch in Zukunft wahrgenommen wird. Diesem Umstand sollte natürlich auch im Rahmen der Weiterbildung zum/zur Radiolog:in und Kinderradiolog:in Rechnung getragen werden.</p>
<p> </p></div>
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		<title>Neue (digitale) Einsichten mit RÖKO DIGITAL</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2020/05/neue-digitale-einsichten-mit-roeko-digital/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2020 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zeiten der COVID-19-Pandemie erfindet sich der Deutsche Röntgenkongress neu: Vom 21. Mai bis 14. November 2020 bietet RÖKO DIGITAL Ärztinnen und Ärzten, MTRA und Medizinphysikerinnen und -physikern ein hochwertiges Fortbildungsangebot und dem wissenschaftlichen Nachwuchs wie auch der Industrie eine spannende virtuelle Plattform. Kontaktbeschränkungen, Veranstaltungs- und Reiseverbote: Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben auch den 101. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In Zeiten der COVID-19-Pandemie erfindet sich der Deutsche Röntgenkongress neu: Vom 21. Mai bis 14. November 2020 bietet RÖKO DIGITAL Ärztinnen und Ärzten, MTRA und Medizinphysikerinnen und -physikern ein hochwertiges Fortbildungsangebot und dem wissenschaftlichen Nachwuchs wie auch der Industrie eine spannende virtuelle Plattform.</p>
<p>Kontaktbeschränkungen, Veranstaltungs- und Reiseverbote: Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben auch den 101. Deutschen Röntgenkongress/9. Gemeinsamen Kongress von DRG und ÖRG, der ursprünglich vom 20. bis 23. Mai 2020 in Leipzig geplant war, mit voller Wucht getroffen. Doch Not macht nicht nur erfinderisch, sondern kann auch zusätzliche Kräfte freisetzen und Innovationen befördern. Die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) und die Österreichische Röntgengesellschaft (ÖRG) haben sich der neuen Situation gestellt und den 101. Deutschen Röntgenkongress innerhalb kürzester Zeit transformiert: Am 21. Mai 2020 startet mit RÖKO DIGITAL ein umfangreiches, spannendes und anspruchsvolles digitales Fortbildungs- und Informationsprogramm, das dem ursprünglich für den 101. Deutschen Röntgenkongress geplanten Programm in nichts nachsteht. Alle RÖKO DIGITAL-Veranstaltungen werden zudem aufgezeichnet und als On-Demand-Angebot auf „conrad“, der digitalen Lernplattform der DRG, zur Verfügung gestellt. „Unser Ziel von RÖKO DIGITAL ist es, Ärztinnen und Ärzten, MTRA sowie Medizinphysikerinnen und -physikern alternativ zum Leipziger Kongress ein ortsunabhängiges und umfangreiches Fortbildungsspektrum zu gewährleisten. Dafür bieten wir ab dem 21. Mai über das gesamte Jahr verteilt abwechslungsreiche Onlineveranstaltungen an.“, erklärt Prof. Dr. Günter Layer, Kongresspräsident der DRG.</p>
<p><b>Fortbildungen und Fachinformationen vom 21. Mai bis 14. November 2020</b><br />
Bis zum 14. November referieren jeweils am Donnerstagabend Expertinnen und Experten über ein spezielles radiologisches Thema beziehungsweise einen besonderen Themenschwerpunkt. So erhalten Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sowie Fachärztinnen und -ärzte praxisrelevantes Basis- und Spezialwissen zum Beispiel zu den Themen Thoraxradiologie, Notfall- und Abdominaldiagnostik. An ausgewählten Samstagsterminen fokussiert sich RÖKO DIGITAL intensiv auf Spezial-Themen wie beispielsweise Sicherheit in der Kinderradiologie. MTRA erwartet an zehn Mittwochabenden ein eigenständiges Fortbildungsangebot zu Inhalten wie Notfallversorgung oder COVID-19. Des Weiteren bietet RÖKO DIGITAL der radiologischen Forschung in Form von wissenschaftlichen Vorträgen und Case Reports eine Plattform. Mit dabei sind auch zahlreiche Industrieunternehmen wie zum Beispiel Canon Medical, Siemens Healthineers, Agfa und Guerbet, die mit eigenen Workshops und Symposien das umfangreiche RÖKO DIGITAL-Angebot bereichern. Alle Veranstaltungen von RÖKO DIGITAL sind für RÖKO DIGITAL-Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf conrad, der digitalen Lernplattform der DRG, on demand abrufbar.</p>
<p>Seinen feierlichen Abschluss findet RÖKO DIGITAL am 14. November 2020 in Remscheid-Lennep, jenem Ort, an dem Wilhelm Conrad Röntgen vor 175 Jahren geboren wurde.</p>
<p><b>RÖKO DIGITAL schöpft die volle Bandbreite der Radiologie aus</b><br />
„Wir haben es geschafft, viele Inhalte des Präsenzkongresses in eine digitale Veranstaltungsreihe zu übersetzen. Dadurch konnten wir weiterhin die Schwerpunktthemen wie etwa Künstliche Intelligenz oder Notfallradiologie, aber auch brandaktuelle Themen wie COVID-19 berücksichtigen. Die radiologische (Fortbildungs-)Bandbreite bleibt auch mit RÖKO DIGITAL bestehen. Darüber hinaus konnten wir herausragende Referenten für den Eröffnungstag gewinnen.“, sagt Prof. Dr. Klaus A. Hausegger, Kongresspräsident der ÖRG. So beginnt der Eröffnungstag mit dem Vortrag „Wie verändert künstliche Intelligenz die Radiologie“ von Prof. Dr. Horst Hahn vom Fraunhofer MEVIS – Institute for Digital Medicine Bremen, gefolgt von der Highlight-Sitzung „COVID-19 aktuell“. Hier berichtet unter anderem Prof. Dr. Heyo Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité, darüber, wie COVID-19 das Krankenhaus verändert. Anschließend gliedert sich der Eröffnungstag in ein zweisträngiges Programm auf und behandelt Themen wie Notfall- oder Herzdiagnostik.</p>
<p><b>Langjährige Erfahrung im Bereich der digitalen Fortbildung</b><br />
„Für die Veranstaltungen im Rahmen von RÖKO DIGITAL können wir auf unsere mehr als zehnjährige Erfahrung mit ‚Akademie Online‘, der digitalen Veranstaltungsreihe der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie, sowie auf unsere digitale Lernplattform conrad zurückgreifen.“, sagt Dr. Stefan Lohwasser, Geschäftsführer der DRG. Auf conrad stehen den Nutzerinnen und Nutzern interaktive Fallsammlungen mit kompletten DICOM-Datensätzen zur Verfügung. Die radiologischen Fälle können sie dabei realitätsnah wie an einer PACS-Workstation bearbeiten. Darüber hinaus bietet die DRG für Universitäten und Hochschulen mit medizinischer Fakultät ein spezielles conrad-Modul namens „unirad“ an. Auf unirad können sich Medizinstudierende im Bereich Radiologie praxisnah weiterbilden.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche R&ouml;ntgengesellschaft e.V.</div>
<p>Die Deutsche R&ouml;ntgengesellschaft, Gesellschaft f&uuml;r medizinische Radiologie e.V., wurde 1905 in Berlin gegr&uuml;ndet und nach dem Entdecker der R&ouml;ntgenstrahlen, Wilhelm Conrad R&ouml;ntgen, benannt. Als medizinische Fachgesellschaft widmet sich die DRG der F&ouml;rderung der Radiologie in all ihren Bereichen einschlie&szlig;lich der wissenschaftlichen Grundlagenforschung.</p>
<p>Zudem richtet die DRG seit bereits 100 Jahren den Deutschen R&ouml;ntgenkongress aus. Die j&auml;hrlich stattfindende wissenschaftliche Tagung gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber neueste Forschungsergebnisse und deren Auswirkungen sowie Anwendungen in Klinik und Praxis und kommt den Anforderungen und dem Bedarf nach kontinuierlicher Fortbildung nach. Mit rund 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist der Deutsche R&ouml;ntgenkongress der gr&ouml;&szlig;te deutschsprachige Kongress der medizinischen Bildgebung (siehe www.roentgenkongress.de).</p>
</div>
<div class="pb-company">
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<div class="pb-contact-item">Dr. Hans-Georg Stavginski<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<title>100. Deutscher Röntgenkongress 2019 &#8211; gelebte Einheit in Vielfalt</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2019/06/100-deutscher-roentgenkongress-2019-gelebte-einheit-in-vielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Röntgengesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[kinderradiologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Insgesamt 7.005 Spezialistinnen und Spezialisten aller radiologischen Disziplinen, Medizinisch-Technisches Radiologie-Assistenzpersonal (MTRA), Medizinphysikerinnen und -physiker, Medizinstudierende sowie zahlreiche Gäste anderer medizinischer Fachrichtungen trafen sich auf Einladung der Deutschen Röntgengesellschaft vom 29. Mai bis 1. Juni 2019 auf dem 100. Deutschen Röntgenkongress im Congress Center Leipzig. In der begleitenden Industrieausstellung präsentierten rund 120 Aussteller ihre neuesten Produkte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2019/06/100-deutscher-roentgenkongress-2019-gelebte-einheit-in-vielfalt/" data-wpel-link="internal">100. Deutscher Röntgenkongress 2019 &#8211; gelebte Einheit in Vielfalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Insgesamt 7.005 Spezialistinnen und Spezialisten aller radiologischen Disziplinen, Medizinisch-Technisches Radiologie-Assistenzpersonal (MTRA), Medizinphysikerinnen und -physiker, Medizinstudierende sowie zahlreiche Gäste anderer medizinischer Fachrichtungen trafen sich auf Einladung der Deutschen Röntgengesellschaft vom 29. Mai bis 1. Juni 2019 auf dem 100. Deutschen Röntgenkongress im Congress Center Leipzig. In der begleitenden Industrieausstellung präsentierten rund 120 Aussteller ihre neuesten Produkte und Software-Entwicklungen sowie zahlreiche medizintechnische Geräte. Erstmals stellen auch Start-up-Unternehmen ihre Lösungen für die Radiologie in einem eigenen Forum vor. Zu den Höhepunkten gehörten die Auftritte von Ranga Yogeshwar und Sascha Lobo. Premiere feierte zudem die DRG-Publikation „Radiologie in Deutschland. Ein Weißbuch“.</p>
<p><b>„Einheit in Vielfalt“</b></p>
<p>Mit dem Motto des 100. Deutschen Röntgenkongresses „Einheit in Vielfalt“ haben die drei Kongresspräsidenten Prof. Dr. Gundula Staatz, Prof. Dr. Walter Heindel und Prof. Dr. Michael Forsting einen Brückenschlag markiert: von der mit dem ersten Kongress 1905 manifestierten Einheit der Radiologie bis hin zu der seitdem stetig gewachsenen radiologischen Vielfalt hinsichtlich der technischen Methoden und klinischen Einsatzfelder sowie der Einbindung in medizinische Versorgungsprozesse und der in diesem Bereich tätigen Menschen. Über die Schwerpunkte „Radiologie 4.0“, „Früherkennung“ sowie „Jung und Alt“ konnten dabei erfolgreich Themen in den Fokus gerückt werden, die nicht nur die Fertigkeiten und Potentiale der Radiologie anschaulich und eindrucksvoll zur Schau stellen, sondern auch unmittelbare Relevanz haben für die Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung in Deutschland. </p>
<p>„Der 100. Deutsche Röntgenkongress hat gezeigt, wie vielfältig Radiologie heute ist und welch große Bedeutung sie für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in Deutschland hat. Radiologen werden immer öfter zum Berater des Patienten und Weichensteller für den individuellen Behandlungsweg“, so Professor Heindel. Dass auch erstmalig eine Frau und Kinderradiologin als Kongresspräsidentin fungierte, versteht Professor Staatz insbesondere als Würdigung ihres Fachgebiets: „Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten wir ein breites Angebot zur speziellen Bildgebung bei Kindern und Jugendlichen anbieten. Die Vorträge der nationalen und internationalen Referentinnen und Referenten waren wirklich exzellent und haben gezeigt, wie anspruchsvoll und breit gefächert die Kinderradiologie ist.“</p>
<p><b>Im Mittelpunkt: Ranga Yogeshwar und Sascha Lobo</b></p>
<p>Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar als Keynote-Speaker im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung sowie der Autor und Blogger Sascha Lobo als diesjähriger Röntgen-Vorleser waren Höhepunkte auf dem 100. Deutschen Röntgenkongress. In ihren Vorträgen loteten sie die Grenzen und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz aus und nahmen auch eine kritische Bestandsaufnahme des digitalen Wandels in Deutschland vor. Die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich begeistert und Kongresspräsident Professor Forsting fühlt sich in seiner Einschätzung bestätigt, „dass die Angst der Radiologen vor einer Abschaffung der Radiologie völlig irrational ist. Das Gegenteil ist der Fall: Wir werden nur noch besser.“ </p>
<p><b>Jung und international</b></p>
<p>Für angehende Radiologinnen und Radiologen gab es wieder ein breit gefächertes Angebot: Neben der bewährten Veranstaltungsreihe „FFF – fit für den Facharzt“ und zahlreichen Workshops bot sich durch die Präsentation von Case Reports erstmalig die Gelegenheit, voneinander zu lernen. Studierende der Medizin profitieren auch in diesem Jahr von einer kostenfreien Kongressteilnahme und einem speziellen Studentenprogramm. Vorgestellt wurde auch das Lernsystem UniRAD, das eine Online-PACS-Workstation mit den häufigsten und wichtigsten Krankheitsbildern, fallbasierten Multiple-Choice-Fragen und einem fallbasierten Nachschlagewerk vereint und auf „conrad“, der Lernplattform der DRG, abrufbar ist.</p>
<p>Bereits zum fünften Mal wurde mit „RöKo International“ auch wieder ein attraktives englischsprachiges Programm für Expertinnen und Experten aus rund 20 Nationen angeboten. Anwesend waren u.a. RSNA President Valerie P. Jackson, MD, Alfred-Breit-Preisträgerin Prof. Dr. Katrine Riklund von der Umeå University in Schweden und DRG-Ehrenmitglied Prof. Dr. Zhengyu Jin vom Peking Union Medical College Hospital in China.</p>
<p><b>„Radiologie in Deutschland. Ein Weißbuch“</b></p>
<p>Premiere feierte die neue DRG-Publikation „Radiologie in Deutschland. Ein Weißbuch“, die aus einem rund achtzehnmonatigen Forschungs-, Workshop- und Redaktionsprozess heraus entstanden ist. 15 Radiologinnen und Radiologen, Medizinphysiker und Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentinnen und -Assistenten sind hier der Frage nachgegangen, worüber wir reden, wenn wir von Radiologie in Deutschland sprechen. In insgesamt vier Veranstaltungen wurde die Publikation ausführlich von den Autorinnen und Autoren vorgestellt und diskutiert.</p>
<p><b>Industrieausstellung</b></p>
<p>Rund 120 Firmen präsentierten in Halle 2 der Messe Leipzig ihre neuesten Produkte, Software-Entwicklungen und medizintechnischen Geräte. Zahlreiche Symposien und Workshops rundeten das Angebot der Industrie auf dem 100. RöKo ab. Eine gelungene Premiere feierte das Röntgen StartUp Forum: 14 junge Unternehmen nutzten die Chance, ihre digitalen, KI-basierten Lösungen einem Fachpublikum zu präsentieren und zu diskutieren.</p>
<p><b>Teilnehmende des 100. Deutschen Röntgenkongresses 2019</b></p>
<p>Radiologen, Medizinphysiker, Naturwissenschaftler 3.479<br />
MTRA &amp; MTRA-Schüler 1.422<br />
Industrie 1.491<br />
Studierende 369<br />
Presse 56<br />
Sonstige 188<br />
Gesamt 7.005</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche R&ouml;ntgengesellschaft e.V.<br />
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<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/deutsche-roentgengesellschaft-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Deutsche R&ouml;ntgengesellschaft e.V.</a>
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