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	<title>Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV), Autor bei News-Blast</title>
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		<title>Deutsche 15er-Rugbyfrauen unterliegen Finnland deutlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 06:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das deutsche 15er-Rugbynationalteam der Frauen hat ihr Auftaktspiel der neuen Saison in der Rugby Europe Trophy in Finnland überraschend deutlich mit 5:43 (5:17) verloren. Nach einer guten Anfangsphase und einer frühen Führung durch einen Versuch von Lara Bürger musste das Phönix-Team allerdings den Skandinavierinnen die Initiative überlassen, die das mit ihrer physischen und geradlinigen Spielweise [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das deutsche 15er-Rugbynationalteam der Frauen hat ihr Auftaktspiel der neuen Saison in der Rugby Europe Trophy in Finnland überraschend deutlich mit 5:43 (5:17) verloren. Nach einer guten Anfangsphase und einer frühen Führung durch einen Versuch von Lara Bürger musste das Phönix-Team allerdings den Skandinavierinnen die Initiative überlassen, die das mit ihrer physischen und geradlinigen Spielweise auch konsequent zu nutzen wussten. Am 5. November gegen Tschechien wird das Team in Hürth die nächste Chance bekommen, es besser zu machen.</p>
<p>„Das Ergebnis ist definitiv zu deutlich ausgefallen”, fand dann auch Nationaltrainer Dirk Frase.</p>
<p>“Wir sind eigentlich gut reingekommen, sind auch verdient in Führung gegangen, aber scheinbar hatten wir unsere Mittel nach knapp 30 Minuten aufgebraucht, während Finnland es mit ihrer sehr körperlichen Art sehr gut gemacht hat, und dann hat es sich halt gedreht.</p>
<p>Unsere Mädels haben zwar bis zum Schluss gekämpft und alles versucht, aber es hat nicht mehr gereicht. Aber auf diese ersten 30 Minuten müssen wir für das nächste Spiel in Hürth aufbauen.”</p>
<p>“Das war trotz der hohen Niederlage eine engagierte Leistung des Teams, dass sich im Vergleich zum letzten Spiel in Portugal vor allem technisch verbessert gezeigt hat, allerdings im Spielverlauf den Finninnen vor allem körperlich klar unterlegen war. Wir schauen jetzt nach vorn zum Spiel in Hürth, wo wir dann den ersten Sieg holen wollen.”</p>
<p>Die Zuschauer in Helsinki sahen von Beginn an eine durchaus attraktive und von beiden Seiten temporeiche Partie. Beide Teams spielten gut nach vorn und brachten sich auch mehrfach in gute Position, belohnten sich aber noch nicht mit Punkten. Mit dem weiteren Spielverlauf verlagerte sich das Geschehen aber vermehrt in die finnische Hälfte, und in der 22. Minute war es Lara Burger, die den Ball zum ersten Mal über die Mallinie trug zur bis dahin durchaus verdienten 5:0-Führung. Doch nach einem starken Durchbruch kam Finnland in der nächsten Aktion schnell in Richtung des deutschen Malfelds, wo Sarianna Haavisto für den umgehenden Ausgleich sorgte (25.).</p>
<p>Der Versuch brachte Finnland mehr Rückenwind im Spiel. Die Gastgeberinnen jetzt mit mehr Druck, sie stoppten auch die deutschen Ballvorträge früh. Und so gelang Emmi Ovaskainen auch die Führung, die sich bereits etwas angedeutet hatte (34.). Und keine fünf Minuten später legte Finnland direkt mit einem Stürmerversuch nach, der diesmal auch erhöht wurde.</p>
<p>Rugby Deutschland kam in der Schlussphase der ersten Hälfte zwar auch noch mal nahe ans gegnerische Malfeld heran, aber bekam dort im Ruck einen Straftritt gegen sich, der zugleich die Halbzeitpause startete.</p>
<p>Finnland hielt auch nach dem Seitenwechsel den Druck hoch und drängte das deutsche Team tief in dessen Hälfte. Die Folge: Anna Soiluva schlüpfte viel zu leicht an drei, vier Gegnerinnen vorbei zum erhöhten Versuch (46.), und nur vier Minuten später war es wieder Soiluva, die nicht aufgehalten werden konnte und die den Vorsprung der Finninnen auf 29:5 ausbaute.</p>
<p>Deutschlands Verteidigung war in dieser Phase überhaupt nicht auf der Höhe.</p>
<p>Selbst in längeren Ballbesitzphasen hatte man im zweiten Durchgang über weite Strecken große Schwierigkeiten, aus der eigenen Hälfte zu kommen oder sogar durchzubrechen, wurde stattdessen von der guten finnischen Defensive sogar mehrfach weiter nach hinten und zum Befreiungskick gezwungen. Dazu musste die deutsche Verteidigung hart arbeiten, um den nächsten finnischen Versuch zu verhindern.</p>
<p>Dass das nicht lange gutgehen kann, ist klar. Aber immerhin dauerte es bis zur 73. Minute, bis Finnland das nächste Mal ablegen konnte. Allerdings gelang dann auch gleich zwei Minuten später ein weiterer Versuch – erhöht zum deutlichen 43:5. Deutschland hatte zwar in der zweiten Halbzeit viel Ballbesitz, den allerdings fast ausschließlich in der eigenen Hälfte, so dass das Phönix- Team nicht mehr in die Position kam, um zumindest noch etwas am Ergebnis beschönigen zu können.</p>
<p><b>Punkte:</b><br />
0:5 (22.) – Versuch Lara Burger<br />
5:5 (25.) – Versuch Sarianna Haavisto<br />
10:5 (34.) &#8211; Versuch Emmi Ovaskainen<br />
17:5 (39.) &#8211; Versuch FIN &amp; Erhöhung Anna Soiluva</p>
<p>24:5 (46.) – Versuch &amp; Erhöhung Anna Soiluva<br />
29:5 (50.) &#8211; Versuch Anna Soiluva<br />
36:5 (73.) &#8211; Versuch Kati Heikonnen &amp; Erhöhung Anna Soiluva<br />
43:5 (75.) &#8211; Versuch und Erhöhung Anna Soiluva</p>
<p><b>Startaufstellung Deutschland:</b></p>
<p>1 Pia Erhart – 2 Michelle Henninger – 3 Mareike Bier – 4 Luise Lauter – 5 Vivian Gresser – 6 Amelie Harris – 7 Muriel Weigel – 8 Melissa Paul – 9 Clara Tauschek – 10 Lara Bürger – 11 Maike Drewenskus – 12 Mette Zimmat – 13 Johanna Hacker – 14 Steffi Gruber – 15 Laura Schwinn</p>
<p>16 Maike Hedderich – 17 Tina Schucker – 18 Selina Meißner – 19 Ronja Stauch – 20 Sophia Terwiel – 21 Vivian Bahlmann – 22 Sophie Hacker – 23 Kristina Reinbold</p>
<p><b>Schiedsrichterin:</b> Hana Radochiva (CZE)</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)<br />
Im Neuenheimer Feld 710<br />
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<item>
		<title>António Aguilar neuer Bundestrainer im 7er-Rugby</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/10/antonio-aguilar-neuer-bundestrainer-im-7er-rugby/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2022 09:36:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rugby Deutschland hat einen neuen Bundestrainer für das 7er-Rugby-Programm verpflichtet. Der 44-jährige Portugiese António Aguilar, der sich am Wochenende bei den Elche 7s in Spanien ein Eindruck von seinen Spielern machen konnte, wird ab sofort hauptverantwortlich das „Wolfpack“ betreuen. Aguilar folgt damit auf den Südafrikaner Philip Snyman, der gemäß früher Absprachen mit dem deutschen Verband [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Rugby Deutschland hat einen neuen Bundestrainer für das 7er-Rugby-Programm verpflichtet. Der 44-jährige Portugiese António Aguilar, der sich am Wochenende bei den Elche 7s in Spanien ein Eindruck von seinen Spielern machen konnte, wird ab sofort hauptverantwortlich das „Wolfpack“ betreuen. Aguilar folgt damit auf den Südafrikaner Philip Snyman, der gemäß früher Absprachen mit dem deutschen Verband ein Angebot seines Heimatlandes als Nationalcoach der „Blitzboks“ angenommen hat. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Head Coach wurde zunächst bis Ende 2023 vereinbart, soll aber im Idealfall langfristig angelegt sein.</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass wir mit António Aguilar einen Trainer verpflichten konnten, der sowohl als Spieler als auch als Trainer eine beeindruckende Vita und sehr große Erfahrung in vielen Bereichen vorweisen kann – umso mehr, als dass ich davon überzeugt bin, dass António auch menschlich sehr gut zu uns passen wird“, so Manuel Wilhelm, Vorstand Leistungssport bei Rugby Deutschland.</p>
<p>Aguilar war zuletzt als Trainer seines Heimatvereins G.D. de Direito in Lissabon aktiv, hat allerdings zuvor mehrere Jahre als Head Coach das portugiesische 7er-Nationalteam betreut und war auch maßgeblich beteiligt an den Erfolgen des portugiesischen Nachwuchs-Programms. Der 44-Jährige hat zudem in den vergangenen Jahren intensiv mit dem englischen Nationaltrainer Eddie Jones sowie dem ehemaligen US-Nationaltrainer John Mitchell gearbeitet.</p>
<p>Als 7er-Spieler nahm Aguilar an drei Rugby World Cup 7s teil. Er spielte zehn Jahre auf der Sevens World Series und gewann unter anderem siebenmal die Europameisterschaft im 7er- Rugby. Für das portugiesische 15er-Nationalteam ist er 96-mal aufgelaufen, nahm 2007 in Frankreich am Rugby World Cup teil und ist nach wie vor Portugals erfolgreichster Try Scorer der Geschichte.</p>
<p>„Nach zwei Jahren Pause vom internationalen Rugby freue ich mich sehr, dass ich nun in Rugby Deutschland die perfekte Möglichkeit bekomme, auf die große Rugby-Bühne zurückzukehren“, so Antònio Aguilar. „Ich habe das außergewöhnliche 7er-Programm in Deutschland schon immer bewundert und auf Turnieren oft gegen das Wolfpack gespielt. Ich schätze die Werte und die harte Arbeit, die sie für die Entwicklung dieses Programms leisten.“ Der neue Bundestrainer ist überzeugt, dass er eine sehr gute Mischung aus Erfahrung und aufstrebendem Nachwuchs vorfindet, die aber noch ihr volles Potenzial ausschöpfen müsse. Hervorragende Rahmenbedingungen dafür seien auf jeden Fall vorhanden.</p>
<p>„Das deutsche Team spielt immer sehr körperbetont, hat viel Kontrolle und ist stark im Spiel nach vorn. Diese und andere Bereiche wollen wir künftig weiter verbessern.“ Dabei lege er wert auf einen ehrlichen und fairen Umgang sowie auf ein Umfeld, in dem die Spieler hart arbeiten, sich messen, Spaß haben und innerhalb der Teamwerte sie selbst sein können.</p>
<p>Die Ziele, die er mit dem Wolfpack anstrebt, so António Aguilar, seien hoch gesteckt, aber ganz klar umrissen: Olympia 2024, der Sprung auf die World Series und der neuerliche Gewinn der Europameisterschaft. „Mit diesem Programm haben wir die Struktur, den Stab und das Talent, um das zu erreichen. Aber wir müssen hart arbeiten, um auf diesem hohen Niveau jederzeit konkurrenzfähig zu sein und konstant Spiele gewinnen zu können.“</p>
<p><b>Philip Snyman wechselt zum südafrikanischen Nationalteam</b></p>
<p>Mit dem Engagement von António Aguilar endet im Oktober auch die erfolgreiche Arbeit von Philip Snyman in Rugby Deutschland. Die Zusammenarbeit mit dem Südafrikaner sei von vornherein „nur“ bis zum Rugby World Cup vereinbart gewesen, so Leistungssportvorstand Manuel Wilhelm. Man habe schon früh offen darüber gesprochen, dass man bei einem Angebot aus der Heimat dem Trainer keine Steine in den Weg legen würde. „Wir danken Philip für seine hervorragende Arbeit und freuen uns sehr, dass er Rugby Deutschland freundschaftlich verbunden bleibt und damit auch die schon engen Verbindungen mit dem südafrikanischen Verband weiter intensiviert werden.“</p></div>
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		<title>Deutsche U18-Junioren verpassen EM-Platz fünf</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/10/deutsche-u18-junioren-verpassen-em-platz-fuenf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[ceselka]]></category>
		<category><![CDATA[Championship]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutschen U18-Junioren haben die Rugby Europe U18- Championship im georgischen Tiflis am Ende auf dem sechsten Platz abgeschlossen. Das anvisierte Ziel, der Klassenerhalt, war schon zuvor mit dem Sieg gegen Rumänien geschafft worden. Im abschließenden Platzierungsspiel um Rang fünf unterlag das Team um die Nationaltrainer Jan Ceselka und Samy Füchsel den Niederlanden mit 8:22 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/10/deutsche-u18-junioren-verpassen-em-platz-fuenf/" data-wpel-link="internal">Deutsche U18-Junioren verpassen EM-Platz fünf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die deutschen U18-Junioren haben die Rugby Europe U18- Championship im georgischen Tiflis am Ende auf dem sechsten Platz abgeschlossen. Das anvisierte Ziel, der Klassenerhalt, war schon zuvor mit dem Sieg gegen Rumänien geschafft worden. Im abschließenden Platzierungsspiel um Rang fünf unterlag das Team um die Nationaltrainer Jan Ceselka und Samy Füchsel den Niederlanden mit 8:22 (3:5) in einem spielerisch eigentlich recht ausgeglichenen Spiel, in dem Rugby Deutschland allerdings zu viele leichte Fehler machte und die Niederlande vor allem im zweiten Durchgang ihre Chancen besser ausnutzten.</p>
<p>Deutschland spielte in der Anfangsphase seine Gassen und im offenen Spiel gut, verlor aber mehrfach im Ruck den Ball an die Niederländer. So kam man zwar phasenweise gut nach vorn, aber nicht in die Position, um punkten zu können. Stattdessen „schenkte“ man dem Gegner den ersten Versuch. Nach einem kurzen Kick hatte Cedric Eichholz den Ball eigentlich, ließ ihn aber wieder los, sodass die Niederländer den trudelnden Ball im Malfeld nur noch festmachen mussten (9.).</p>
<p>Es entwickelte sich ein ausgeglichenes, aber auf beiden Seiten recht fehlerhaftes Spiel, in dem es in der 21. Minute zentral vor den Stangen einen Straftritt für Rugby Deutschland gab, den Christopher Hennig zu den Stangen setzte und mühelos auf 3:5 verkürzte. Die deutschen Junioren hielten jetzt auch im offenen Gedränge besser dagegen, blieben so länger in Ballbesitz und erarbeiteten sich gegen Ende der ersten Hälfte auch leichte spielerische Vorteile. Doch immer wieder brachte man sich mit leichten Fehlern um den möglichen Lohn in Form von weiteren Punkten.</p>
<p>Die Niederländer, die daraus keinen Profit schlagen konnten und selbst nur schwer in gute Position kamen, versuchten es in der 30. Minute ebenfalls mit einem Straftritt zu den Stangen, der aus gut 35 Metern aber am Tor vorbeisegelte. Und so blieb ein zähes Spiel mit viel Hin und Her im Mittelfeld beim knappen 3:5 aus deutscher Sicht zur Halbzeitpause.</p>
<p>Kurz nach Wiederanpfiff verteidigte Deutschland am eigenen Malfeld leidenschaftlich und wehrte mehrfach den drohenden Gegenversuch ab. In der 40. Minute aber schob sich Walter Kloezeman doch für den zweiten niederländischen Versuch über die Linie. Mit der ausgebauten Führung im Rücken waren die Niederländer nun gefährlicher im Angriffsspiel, brachen mehrfach gut durch und kamen so auch zum dritten Versuch, den diesmal Tobias Nota legte, der aber wieder nicht erhöht wurde (49.).</p>
<p>Die deutschen Junioren leisteten sich weiter zu viele unnötige Ballverluste, während die Niederländer jetzt schneller und strukturierter angriffen und auf die Entscheidung drängten – mit Erfolg. Dominic de Lannoy tankte sich bis unter die Stangen durch, Daan Jazet gelang zum ersten Mal eine Erhöhung (62.). Mit 22:3 war die Partie damit praktisch entschieden. Doch die Deutschen steckten nicht auf und kamen in der Nachspielzeit zumindest noch zu einem Versuch durch Maurice Falcone, der eine längere Phase vor dem niederländischen Malfeld zumindest zur Ergebniskosmetik nutzte.</p></div>
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		<title>Deutsche U18-Junioren sichern EM-Klassenerhalt</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/10/deutsche-u18-junioren-sichern-em-klassenerhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 10:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutschen U18-Junioren haben den angestrebten Klassenerhalt in der Rugby Europe U18 Championship vorzeitig gesichert. Nach der klaren Auftaktniederlage gegen Portugal tat man sich zwar auch gegen Rumänien zunächst schwer, aber das Team um die Nationaltrainer Jan Ceselka und Samy Füchsel bestimmte vor allem nach der Pause klar das Geschehen und sicherte sich mit einem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die deutschen U18-Junioren haben den angestrebten Klassenerhalt in der Rugby Europe U18 Championship vorzeitig gesichert. Nach der klaren Auftaktniederlage gegen Portugal tat man sich zwar auch gegen Rumänien zunächst schwer, aber das Team um die Nationaltrainer Jan Ceselka und Samy Füchsel bestimmte vor allem nach der Pause klar das Geschehen und sicherte sich mit einem verdienten 27:17 (7:10) den Verbleib in der höchstmöglichen Spielklasse. Die Versuche für Rugby Deutschland legten Nao Krüger, Jaden Gliatis, Maximilian Schmitt und Linus Müller. Kapitän Christopher Hennig steuerte sieben Kickpunkte bei. Nun geht es am Sonntag weiter mit dem<br />
Spiel im Platz fünf. Gegner ist dann um 10.45 Uhr die Niederlande. (Foto: Rugby Europe)</p>
<p>„Das war heute absolut ein Schritt nach vorn im Vergleich zum ersten Spiel“, konstatierte Samy Füchsel, der sein Team deutlich verbessert gesehen hatte. „Wir haben uns vor allem im offenen Spiel viele Räume eröffnet, die man auch zu mehr Punkten hätte nutzen können. Aber das ist wieder etwas, was man auf diesem Niveau lernen muss. Aber von der Spielstruktur her war es heute etwas, worauf wir weiter aufbauen können: Unser Angriffsspiel war gut, Gasse und Gedränge haben wieder sehr gut funktioniert. Aber natürlich haben wir nach wie vor einige Baustellen, und wir freuen uns darauf, das zu analysieren, zu optimieren und zu schauen, an welchen Stellschrauben wir bis zum nächsten Spiel noch drehen können.“</p>
<p>Deutschland drückte in der Anfangsphase aufs Gas, wollte aber mitunter zu viel und kassierte den einen oder anderen Straftritt, von denen einer in der 7. Minute zu den ersten drei rumänischen Punkten führte. Rugby Deutschland hatte in der Folge etwas mehr vom Spiel, hatte auch Vorteile im Gedränge, brachte sich allerdings vor allem aufgrund von Pass- und Handlingfehlern bis dahin selbst in bester Position mehrfach um den durchaus verdienten Lohn. Beispiel, 18. Minute: Nach einem gut vorgetragenen Angriff war Jan Christiansen durch und auf dem Weg zum Versuch. Ein Rumäne bekam ihn aber noch zu greifen, Christiansen brachte den Ball dann aber nicht an den richtigen Mann – Chance vertan.</p>
<p>Und so kam es, wie es immer kommt, wenn man seine Chancen nicht nutzt: Der Gegner macht es besser. Und wie im Portugal-Spiel war es ein geblockter deutscher Kick, den diesmal David Patru aufnahm und zum ersten rumänischen Versuch über die Mallinie trug (27.). Kicker Cojocariu erhöhte direkt vor den Stangen mühelos auf 10:0.</p>
<p>Doch kurz darauf erschienen auch deutsche Punkte auf der Anzeigetafel. Nach einer Gasse formte sich das deutsche Paket, aus dem heraus sich Nao Krüger zum Versuch ins Malfeld warf (31.). Kapitän Christopher Hennig erhöhte und verkürzte damit auf 7:10. Deutschland wollte kurz vor der Halbzeit direkt nachlegen, passte den Ball in der gegnerischen 22-m-Zone aber direkt in rumänische Arme und hätte beinahe im Konter einen weiteren Versuch kassiert. Fazit: Deutschland stand sich in den ersten 35 Minuten meist selbst im Weg und musste daher auch zu Beginn der zweiten Hälfte noch einem Rückstand hinterherlaufen.</p>
<p>Das war nach dem Seitenwechsel aber schnell Makulatur. Wieder schob das deutsche Paket nach einer Gasse gut an, und diesmal war es Jaden Gliatis, der zum Versuch ablegte (38.), der diesmal nicht erhöht werden konnte, aber die erste deutsche Führung in diesem Spiel einbrachte. Jetzt drückte Deutschland mit Macht, brachte sich mehrfach in gute Position. In der 46. Minute wurde auf der rechten Seite Maximilian Schmitt schön für den Versuch zum 17:10 freigespielt, aber insgesamt agierten die deutschen Junioren in entscheidenden Situationen zu hektisch, um sich in dieser starken Phase weiter absetzen zu können. Rumänien profitierte zwar mit einigen Ballgewinnen von deutschen Ungenauigkeiten, hatte in dieser Phase aber kaum etwas entgegenzusetzen. Deutschland hingegen ließ seinerseits mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt, etwa, als Aro Hama einen kurzen Kick von Robin Wilk im Malfeld nicht kontrolliert festmachen konnte (57.).</p>
<p>Doch kurz darauf belohnte man sich endlich für die Überlegenheit im zweiten Durchgang: Deutschland dominierte das rumänische Gedränge und „klaute“ den Ball kurz vor dem gegnerischen Malfeld. Linus Müller legte dann den hochverdienten Versuch (59.), den Hennig auch zum 24:10 erhöhte. Und wiederum nur wenige Minuten darauf setzte Christopher Hennig erfolgreich einen Straftritt zu den Stangen für weitere drei Zähler (63.). Fast aus dem Nichts und mit der einzigen gefährlichen Situation im zweiten Durchgang verkürzte Rumänien noch mit einem erhöhten Versuch, aber danach ließ Rugby Deutschland nichts mehr anbrennen und sogar noch eine dicke Chance auch einen weiteren Versuch ungenutzt.</p>
<p>Punkte:<br />
0:3 (7.) – Straftritt Ioan Cojocariu<br />
0:10 (27.) – Versuch David Patru &amp; Erhöhung Ioan Cojocariu<br />
7:10 (31.) – Versuch Nao Krüger &amp; Erhöhung Christopher Hennig<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
12:10 (38.) – Versuch Jaden Gliatis<br />
17:10 (46.) – Versuch Maximilian Schmitt<br />
24:10 (59.) – Versuch Linus Müller &amp; Erhöhung Christopher Hennig 27:10 (63.) – Straftritt Christopher Hennig<br />
27:17 (65.) – Versuch ROM &amp; Erhöhung Florin Petrescu</p>
<p>Aufstellung Deutschland:<br />
1 Luis Reutner – 2 Lukas Förster (35. Linus Müller) – 3 Mattes Bachmann (35. Jaden Glaitis) – 4 Wladimir Kostylyev – 5 Sebastian Menges (65. Maurice Falcone) – 6 Ben Surblys – 7 Jan Christiansen – 8 Nao Krüger (35. Vinzenz Meier) – 9 Cedric Eichholz – 10 Christopher Hennig – 11 Max Kammholz – 12 Aro Hama – 13 Robin Wilk – 14 Tom Hill (29. Maximilian Schmitt) – 15 Alexander Lott (27. Nicolas Hentze, 63. Haakon Oeß)</p>
<p>17 Rasmus Sünsens – 19 Nikias von der Lohe – 24 Anton Atkins – 25 Tung Cin Mang Thang</p>
<p>Gelbe Karte: &#8211; / Matei-Florin Costache (68.)<br />
Schiedsrichter: Michael Todd (SCO)</p>
<p> </p></div>
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<p>Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)<br />
Im Neuenheimer Feld 710<br />
69120 Heidelberg<br />
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		<title>Herbe Niederlage für U18-Junioren zum EM-Auftakt</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/10/herbe-niederlage-fuer-u18-junioren-zum-em-auftakt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 07:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
		<category><![CDATA[ceselka]]></category>
		<category><![CDATA[Championship]]></category>
		<category><![CDATA[cin]]></category>
		<category><![CDATA[claro]]></category>
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		<category><![CDATA[rugby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutschen U18-Junioren haben im Auftaktspiel der Rugby Europe U18 Championship im georgischen Tiflis eine herbe 3:52 (0:33)-Niederlage gegen Portugal einstecken müssen. Das Team um die Nationaltrainer Jan Ceselka und Samy Füchsel fand über die gesamte Spielzeit kein wirksames Mittel gegen das schnelle Spiel der Iberer und konnte selbst offensiv zu selten mal Akzente setzen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die deutschen U18-Junioren haben im Auftaktspiel der Rugby Europe U18 Championship im georgischen Tiflis eine herbe 3:52 (0:33)-Niederlage gegen Portugal einstecken müssen. Das Team um die Nationaltrainer Jan Ceselka und Samy Füchsel fand über die gesamte Spielzeit kein wirksames Mittel gegen das schnelle Spiel der Iberer und konnte selbst offensiv zu selten mal Akzente setzen. So war die Niederlage am Ende auch in der Höhe leider verdient. Nun treffen die U18-Junioren Rugby Deutschlands am Mittwoch, den 5. Oktober, wieder um 9 Uhr, auf das Nationalteam Rumäniens, dass in seinem ersten Spiel gegen Spanien noch deutlicher unter die Räder kam. (Foto: Rugby Europe)</p>
<p>„Natürlich ist das Ergebnis ernüchternd, aber man muss sagen, dass es eine Lehrstunde auch im positiven Sinn für unsere Jungs war“, so Nationaltrainer Samy Füchsel nach der Partie. „So einen Druck, offensiv wie defensiv, kennen die Jungs aus Deutschland einfach noch nicht. Das ging über weite Strecken einfach zu schnell. Portugal war einfach auch stark und hat uns große Probleme in der Verteidigung bereitet, aber es ist wichtig, dass unsere Jungs auch solche Erfahrungen machen zu sehen, wie auf diesem internationalen Niveau gespielt wird. Wir hatten auch einige gute Punkte in unserem Spiel, aber am Ende ist es natürlich eine klare und auch gerechtfertigte Niederlage, aus der wir für die nächsten Spiele sicher viel mitnehmen können.“</p>
<p>Portugal hatte eine erste kurze Drangphase, welche die deutschen Junioren aber gut abwetterten und danach für knappe zehn Minuten gute Ansätze zeigten. Aber durch einige unnötige Ballverluste brachte man sich immer wieder selbst in Bedrängnis. Dazu passte, wie der erste Versuch der Portugiesen zustande kam: Der Ball kam aus dem deutschen Gedränge und sollte gekickt werden. Doch ein heranfliegender Portugiese blockte den Ball von Kapitän Christopher Hennig, Diogo Raposo nahm ihn auf und hatte nur noch wenige freie Meter bis ins Malfeld (10.).</p>
<p>Das brachte Rugby Deutschland offenbar völlig aus dem Tritt, denn in der Folge bekam Portugal deutlich Oberwasser, fand zu leicht die Lücken in der deutschen Verteidigung und setzte das konsequent in Punkte um. Ein langer Kick landete direkt in den Armen von Francisco Perloiro, der unter den Stangen ablegte (15.). Und nach einem verpassten Tackle war in der 18. Minute auch Guilherme Vasconcelos zu leicht durch zum dritten Versuch, den, wie schon die beiden zuvor, Kicker Pedro Correia ohne Mühe zum 21:0 erhöhte.</p>
<p>Deutschland lief nun oft hinterher, war irgendwie immer einen Tick zu spät dran, kurz: Man hatte in dieser Phase defensiv kein echtes Mittel gegen die flinken Portugiesen, und offensiv brachte man sich in den wenigen Ballbesitz-Szenen durch Ungenauigkeiten um den möglichen Lohn. Stattdessen erhöhten die klar spielbestimmenden Iberer gegen Deutsche, die offenbar Schadensbegrenzung betreiben mussten, damit aber keinen Erfolg hatten, bis zur Halbzeitpause um zwei weitere Versuche auf 33:0.</p>
<p>Deutschland brachte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs immerhin die ersten Punkte auf die Anzeigetafel. Alexander Lott setzte den ersten Straftritt zu den Stangen und „versenkte“ den langen Kick zum 3:33 (39.). Wieder gelang durch einen langen Lauf von Tung Cin Mang Thang ein guter Vortrag, der aber im Ballverlust endete. Und dann zeigte Vasconcelos, dass er in die andere Richtung auch schnell laufen kann. Er wurde zwar noch gestoppt, aber der Ball ging dann nach links zu Alexander Vieira, der mit dem Punktesammeln für Portugal weitermachte (42.). Damit war die kurze deutsche Drangphase wieder beendet und man wieder unter Dauerdruck der Portugiesen, die den Deutschen kaum mal Entlastungsphasen erlaubten.</p>
<p>Mit den Auswechslungen verlor aber auch das portugiesische Spiel etwas an Fahrt, am generellen Spielverlauf änderte das aber nichts. In der 58. Minute war Antonio Claro, der gleich durch drei Deutsche durchschlüpfte und den nächsten erhöhten Versuch legte. Und auch Jose Valadas schlüpfte zu leicht durch die deutsche Verteidigung, um mit seinem erhöhten Versuch in der 61. Minute schon auf 52:3 zu stellen. Deutschland war bis in die Schlussphase noch auf Ergebniskosmetik aus. Christopher Hennig versuchte es mit einem schnell ausgeführten Straftritt, doch direkt der nächste Pass landete in portugiesischen Armen. Deutschland verteidigte den darauffolgenden letzten Ansturm, sodass es beim klaren 3:52 blieb.</p>
<p>Punkte:<br />
7:0 (10.) – Versuch Diogo Raposo &amp; Erhöhung Pedro Correia<br />
14:0 (15.) – Versuch Francisco Perloiro &amp; Erhöhung Pedro Correia<br />
21:0 (18.) – Versuch Guilherme Vasconcelos &amp; Erhöhung Pedro Correia<br />
26:0 (25.) – Versuch Afonso Castineira Correia<br />
33:0 (32.) – Versuch Francisco Perloiro &amp; Erhöhung Pedro Correia<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
33:3 (39.) – Straftritt Alexander Lott<br />
38:3 (42.) – Versuch Alexander Vieira<br />
45:3 (58.) – Versuch Antonio Claro &amp; Erhöhung Pedro Correia<br />
52:3 (61.) – Versuch Jose Valadas &amp; Erhöhung Pedro Correia</p>
<p>Aufstellung Deutschland:<br />
1 Luis Reutner (35. Mattes Bachmann) – 2 Lukas Förster – 3 Rasmus Sünsens (16. Jaden Gliatis) – 4 Wladimir Kostylyev – 5 Sebastian Menges – 6 Ben Surblys (55. Nikias von der Lohe) – 7 Jan Christiansen – 8 Nao Krüger (35. Vinzenz Maier) – 9 Cedric Eichholz (52. Haakon Oeß) – 10 Christopher Hennig – 11 Max Kammholz (35. Tung Cin Mang Thang) – 12 Aro Hama – 13 Robin Wilk (43. Anton Atkins) – 14 Tom Hill – 15 Alexander Lott (47. Maximilian Schmitt)</p>
<p>16 Linus Müller –20 Maurice Falcone – 22 Nicolas Hentze</p>
<p>Schiedsrichter: Michael Todd (SCO)</p></div>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---8/918571.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/10/herbe-niederlage-fuer-u18-junioren-zum-em-auftakt/" data-wpel-link="internal">Herbe Niederlage für U18-Junioren zum EM-Auftakt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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		<title>Einer ist der Kopf, der andere bringt Genialität</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/09/einer-ist-der-kopf-der-andere-bringt-genialitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 08:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[baden]]></category>
		<category><![CDATA[basti]]></category>
		<category><![CDATA[bosch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihre erste Weltmeisterschaft ist zugleich ein Jubiläum für zwei der „Veteranen“ im deutschen Team. Fabian Heimpel (32) und Bastian van der Bosch (30) werden vom 9. bis zum 11. September im südafrikanischen Kapstadt beide ihr jeweils 50. offizielles 7er-Turnier bestreiten. Im Doppel-Interview schauen die beiden Heidelberger Rugby-Stars zurück auf ihre lange gemeinsame sportliche Karriere und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Ihre erste Weltmeisterschaft ist zugleich ein Jubiläum für zwei der „Veteranen“ im deutschen Team. Fabian Heimpel (32) und Bastian van der Bosch (30) werden vom 9. bis zum 11. September im südafrikanischen Kapstadt beide ihr jeweils 50. offizielles 7er-Turnier bestreiten. Im Doppel-Interview schauen die beiden Heidelberger Rugby-Stars zurück auf ihre lange gemeinsame sportliche Karriere und unterstreichen ihre Vorfreude auf das bevorstehende Highlight. (Fotos: Jürgen Keßler Sportfotografie) </b></p>
<p><b>Für euch beide wird die WM zugleich das 50. offizielle Turnier eurer Laufbahn. Viele davon habt ihr gemeinsam bestritten. Erinnert ihr euch noch an eure Anfänge im 7er-Nationalteam? Damals war ja an eine WM noch gar nicht zu denken.</b></p>
<p><i>Fabian:</i> Mein erstes Turnier bei den Männern war 2009 in Ostrava. Da wurde ich damals als 18-Jähriger von Rainer Kumm, dem ich für meine sportliche Karriere viel zu verdanken habe, wegen einer Verletzung nachnominiert. Ich war damals total überwältigt und habe mich riesig gefreut. Es gehörte ja damals auch Mut dazu, einem 18-Jährigen das Vertrauen zu schenken. Ich habe versucht, das zurückzuzahlen.</p>
<p><i>Bastian:</i> Ich war da sicher etwas unbedarfter. Ich hatte eigentlich keine Erwartungen. Ich dachte: Siebener macht Spaß und ist für den Sommer ganz nett. Damals war ich schon zufrieden, wenn man nach dem Spiel gemeinsam ein Bier trank. Trotzdem war natürlich der Ehrgeiz da, auch jedes Spiel zu gewinnen. Ich hatte mein erstes Spiel im Rahmen der EMQualifikation damals in Split. Dass der Weg, der damals begann, mal zu einem EM-Titel und in einer WM-Teilnahme führen würde – das war nicht abzusehen, und das hatte ich damals auch noch nicht ansatzweise im Kopf.</p>
<p><b>Dieser Weg verlief für euch und das Team ja nicht nur steil</b> <b>aufwärts. Es gab einige Rückschläge zu verkraften.</b></p>
<p><i>Bastian:</i> Höhen und Tiefen gab es natürlich einige. Ich denke da vor allem an die Turniere in Hongkong, die zugleich positive wie auch negative Erfahrungen brachten. Der EM-Titel 2019 war natürlich ein weiterer absoluter Höhepunkt. Das war vorher noch keinem deutschen Team gelungen. Aber es gab natürlich auch viele Momente, wo es nicht so lief, wo Niederlagen besonders schwer zu akzeptieren waren. Insgesamt gesehen ist die gesamte bisherige Zeit aber ein einziges Highlight. Wir können unser liebstes Hobby mittlerweile nahezu professionell betreiben, wir sehen viel von der Welt.</p>
<p><i>Fabian:</i> Für mich war schon die Nominierung für die Hannover 7s 2009 ein riesiges Highlight meiner beginnenden Laufbahn. Ansonsten kann ich mich Bastian nur anschließen. Ja, wir hatten auch Tiefschläge, aber wir haben auch Dinge erreicht, mit denen sicher keiner so richtig gerechnet hat.</p>
<p><b>Eure Rugby-Karrieren liefen scheinbar ziemlich im Gleichschritt. Doch euer Hintergrund ist</b> <b>schon ein wenig unterschiedlich. Bastian, du „entstammst“ geradezu einer Rugby-Dynastie.</b> <b>Die Himmers haben in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder ihre Duftmarken in</b> <b>deutschen Nationalteams gesetzt. Was sagen denn die alten Recken dazu, dass du jetzt mit</b> <b>der WM-Qualifikation den wohl vorerst größten Erfolg verbuchst? Gibt es da Neid, oder</b> <b>bekommst du schon mal den einen oder anderen flapsigen Spruch zu hören?</b></p>
<p><i>Bastian:</i> Da kennst du die Himmers aber nicht so gut. Neid gibt es da überhaupt nicht. Wir gönnen einander den Erfolg, haben Respekt vor dem und sind stolz auf das, was wir alle schon erreicht haben. Und letztendlich hat fast jeder Himmer ähnlich große Erfolge gefeiert wie ich, wenn nicht sogar in mancher Hinsicht größere. Und mein Vater ist stolz wie Oskar!</p>
<p><b>Im Vergleich zu Fabian hast du dich der Sportfördergruppe der Polizei angeschlossen.</b> <b>Welche Vorteile bringt dir das als Rugby-Nationalspieler?</b></p>
<p><i>Bastian:</i> Ohne die Landespolizei Baden-Württemberg wäre es für mich gar nicht möglich, meinen Sport unter diesen Rahmenbedingungen auszuüben, geschweige denn, überhaupt an eine WM zu denken. Also habe ich dadurch viele Vorteile, und mein Dank geht deshalb auch dahin.</p>
<p><b>Fabian, du hast dich bewusst gegen die Sportfördergruppen von Bundeswehr oder Polizei</b> <b>entschieden.</b></p>
<p><i>Fabian:</i> Das war zu Beginn meine Karriere mal ein Thema. Ich wollte aber flexibel bleiben bezüglich meines Studiums, und da habe ich mich dagegen entschieden. Ich empfinde dadurch auch keine Nachteile, ich sehe es als Herausforderung, Beruf und Sport parallel gut auf die Reihe zu bekommen. Ich arbeite ganz nochmal in der Personalabteilung von SAP, dadurch ist auch klar, dass ich nicht alle Turniere spielen kann. Aber ich denke, ich habe mich gut mit dieser Konstellation arrangiert.</p>
<p><b>Ihr seid ja beide Spielmacher im Wolfpack, kennt euch über viele Jahre gut. Beschreibt doch</b> <b>mal bitte jeweils die Vorzüge des anderen.</b></p>
<p><i>Fabian:</i> Wir spielen jetzt seit über zehn Jahren zusammen. Dadurch hat sich sicher eine Art blindes Vertrauen entwickelt, und wir ergänzen uns spielerisch sehr gut. Basti ist für uns einer der wichtigsten Spieler, wenn es darum geht, Spiele zu entscheiden oder gewinnen. Er bringt eine unglaubliche Genialität auf den Platz und ist ein absoluter Instinkt-Rugbyspieler. Ich denke, Bastis Wert für das Team in einem Wort: unersetzlich.</p>
<p><i>Bastian:</i> Jeder, der ein bisschen Rugby-interessiert ist und vielleicht auch schon mal das ein oder andere Spiel von uns geschaut hat, der sollte wissen, dass Fabian mit der Kopf der Mannschaft ist. Er hat uns – nicht nur mit seinen Kicks – bestimmt schon unzählige Male vor Niederlagen bewahrt. Es gibt wahrscheinlich wenige deutsche Spieler, die einen höheren Rugby-IQ haben als Fabs. Er ist der Taktgeber, und das ist auch gut so.</p>
<p><b>Als Kicker, Fabian, hast du ja gefühlt immer ein bisschen mehr Druck, wenn Erhöhungen,</b> <b>Ankicks oder Straftritte passen müssen. Empfindest du das auch so? Oder überwiegt</b> <b>mittlerweile die Routine?</b></p>
<p><i>Fabian:</i> Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass sich über all die Jahre eine Routine gebildet hat. Jeder Kick ist anders, man ist vor jedem Kick gleich nervös, weil man natürlich mit diesem Kick unter Umständen Spiele gewinnen oder auch verlieren kann.</p>
<p><b>Ihr habt beide noch mit Trainer Clemens von Grumbkow zusammengespielt. Welchen</b> <b>Einfluss hat er als Coach?</b></p>
<p><i>Fabian:</i> Er war schon als Aktiver ein absoluter Führungsspieler, zu dem man auch aufgeschaut hat. Er kann sich sehr gut in die Köpfe der Spieler hineinversetzen, bringt viel Verständnis mit, weil seine aktive Zeit ja auch noch nicht so lange her ist. Und er hat als Spieler und auch schon als Trainer von sehr guten Coaches gelernt, die großen Einfluss auf die Entwicklung dieses Teams hatten. Das alles hat dazu beigetragen, dass es zwischen Coach und Mannschaft auch sehr gut passt. Aber man darf auch nicht seine Vorgänger vergessen. Trainer wie etwa Rainer Kumm, Vuyo Zangqa oder auch Damian McGrath haben ebenfalls dazu beigetragen, uns zu den Spielern und zu dem Team zu machen, das nun bei einer Weltmeisterschaft auflaufen kann.</p>
<p><i>Bastian:</i> Das sehe ich auch so. Man weiß genau, was er von einem erwartet, und das Verhältnis ist, wenn man sich so lange kennt, natürlich sehr gut. Clemens hat sicher, aber das gilt für viele Trainer in den vergangenen gut zehn Jahren, einen großen Anteil daran, dass wir jetzt da stehen, wo wir stehen. Ich spreche von George Simpkin, Rainer Kumm, Lofty Stevenson, Chad Sheperd, Vuyo Zangqa oder Damien McGrath – alle hatten einen großen Einfluss auf diese Mannschaft.</p>
<p><b>Jetzt ist Weltmeisterschaft! Mit welchen Erwartungen, mit welcher Vorfreude geht ihr nach</b> <b>Südafrika? Worauf freut ihr euch besonders?</b></p>
<p><i>Bastian:</i> Ich will einfach das erste Spiel gewinnen, darauf liegt der Fokus. Und danach möchte ich das Erlebnis auch richtig genießen. Und was schon immer galt: Es ist eigentlich egal, gegen wen es geht. Man will immer gewinnen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit bei 0,01 % liegt.</p>
<p><i>Fabian:</i> Die Erwartungen und der Fokus sind klar: Wir wollen das erste Spiel gegen Chile gewinnen. Danach käme dann der Bonus mit einem Spiel gegen Gastgeber Südafrika vor 60.000 begeisterten Zuschauern. Bei mir herrscht die pure Vorfreude. Wir wollen uns als Team bestmöglich verkaufen und zeigen, dass wir zurecht dabei sind und zu den besten Mannschaften der Welt gehören.</div>
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		<title>Der deutsche WM-Kader kurz und knapp vorgestellt</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/09/der-deutsche-wm-kader-kurz-und-knapp-vorgestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2022 08:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Rugby Deutschland am 9. September im Cape Town Stadion in der südafrikanischen Rugby-Hochburg Kapstadt zum ersten Mal bei einem World Cup im olympischen 7er-Rugby aufläuft, dann sehen die Fans eine Mischung aus Spielern, die schon Teil des Teams sind und die rasante Entwicklung des Wolfpack maßgeblich mitbestimmt haben, aber auch einige Akteure, die noch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/09/der-deutsche-wm-kader-kurz-und-knapp-vorgestellt/" data-wpel-link="internal">Der deutsche WM-Kader kurz und knapp vorgestellt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wenn Rugby Deutschland am 9. September im Cape Town Stadion in der südafrikanischen Rugby-Hochburg Kapstadt zum ersten Mal bei einem World Cup im olympischen 7er-Rugby aufläuft, dann sehen die Fans eine Mischung aus Spielern, die schon Teil des Teams sind und die rasante Entwicklung des Wolfpack maßgeblich mitbestimmt haben, aber auch einige Akteure, die noch nicht so lange dabei sind. Hier wollen wir alle Spieler aus dem deutschen WM-Kader mit einem Mini-Porträt vorstellen.</p>
<p>Carlos Soteras Merz (31 Jahre), Sturm, RG Heidelberg, Sportsoldat</p>
<p>Der im schwäbischen Sindelfingen geborene Sohn einer deutschen Mutter und eines chilenischen Vaters ist Kapitän des Wolfpack und als erfahrener Stürmer ein wichtiger Führungsspieler im Team. Seine große Stärke ist sein Agieren in Kontaktsituationen. Auf und neben dem Platz hält Carlos mit seiner offenen und kommunikativen Art das Team seit vielen Jahren erfolgreich zusammen.</p>
<p>Fabian Heimpel (32 Jahre), Spielmacher, RG Heidelberg, Personalreferent</p>
<p>Der gebürtige Heidelberger gehört zu den „Veteranen“ im Team und wird bei der WM sein 50. offizielles Turnier bestreiten. Fabian verfügt als Spielmacher über ein Weltklasse-Skillset und ist trotz beruflicher Einschränkungen seit einem Jahrzehnt unverzichtbarer Bestandteil dieser Mannschaft, in der er nicht zuletzt als sicherer Kicker immer wieder für wichtige Punkte gut ist.</p>
<p>Tim Lichtenberg (25 Jahre) Hintermannschaft, RG Heidelberg, Sportsoldat</p>
<p>Obwohl erst 25 Jahre alt, gehört Tim gefühlt schon eine Ewigkeit dem Wolfpack an. Der Heidelberger verfügt über einen schier unverwüstlichen Motor, besticht durch überragende Fitness und ist daher offensiv als einer der effektivsten Finisher im Team, aber auch defensiv mit wichtigen Tackles ein Mann für die entscheidenden Momente.</p>
<p>Bastian van der Bosch (30 Jahre), Spielmacher, RG Heidelberg, Polizist (Sportfördergruppe)</p>
<p>Bastian, der kurz vor der WM seinen 31. Geburtstag feiert, bestreitet in Kapstadt ebenfalls sein 50. offizielles Turnier. Er ist Spross der im Rugby weit bekannten Himmer-Dynastie. Sowohl sein Vater wie auch mehrere Onkel trugen bereits das Nationaltrikot. Der gebürtige Hannoveraner sorgt als Spielmacher mit einem nahezu unbändigen Spielwitz seit gut einem Jahrzehnt für die besonderen Momente, die auch Rugby-Kommentatoren schon oft in Verzücken versetzt haben. Interessant: Bastian heiratete in eine weitere deutsche Sport-Dynastie ein. Ehefrau, Schwager und Schwiegervater sind oder waren Wasserball-Nationalspieler.</p>
<p>Philip Gleitze (22 Jahre), Hintermannschaft, Berliner RC, Informatik-Student</p>
<p>Auch die Familie Gleitze ist in Rugby Deutschland keine unbekannte. Philips Zwillingsbruder Anton steht für die WM auf Abruf bereit, Vater Gleitze war ebenfalls deutscher Nationalspieler. Philip, der schon als Teenager punktuell im Wolfpack-Kader stand, hat sich über das Entwicklungsteam in den Wolfpack-Kader gearbeitet, wurde in der Vergangenheit aber auch schon das eine oder andere Mal von Verletzungen gestoppt. Den Berliner zeichnet vor allem eine große Dynamik und der Zug zum Malfeld aus.</p>
<p>Chris Umeh (21 Jahre), Sturm, Berliner RC, ab November Sportsoldat</p>
<p>Der Berliner ist der jüngste Akteur im deutschen WM-Kader und gilt als riesiges Talent – sowohl aus sportlicher Sicht als auch mit Blick auf seine Statur. Dabei verfügt Chris trotz seiner auffallenden Körpergröße über eine enorme Dynamik und Schnellkraft. Er ist von Gegenspielern oft kaum zu Boden zu bringen und daher als Ballträger in Kontaktsituationen von großem Wert für das deutsche Spiel.</p>
<p>Samuel Rainger (31 Jahre), Hintermannschaft, RK Heusenstamm, Sportsoldat</p>
<p>Samuel Rainger gehört ebenfalls zu den erfahreneren Akteuren im Team und seit Jahren zum Stammpersonal des Wolfpack. Als Spieler mit Führungsqualitäten har er das deutsche 7er-Nationalteam auch schon mehrfach als Kapitän aufs Feld geführt. Der gebürtige Offenbacher agiert oft unauffällig und nicht so spektakulär wie manche seiner Teamkollegen, ist aber mit seinem sehr guten Spielverständnis ein starker Lenker.</p>
<p>Niklas Koch (24 Jahre), Spielmacher, SC Germania List, Polizist (Sportfördergruppe)</p>
<p>Der Hannoveraner hat sich in den letzten Jahren zu einem starken und umsichtigen Spielmacher und zu einem wichtigen Pfeiler im Wolfpack-Kader entwickelt, der den Ball oft lange in den Händen hat und so immer wieder Räume für sich und seine Mitspieler schafft. Zudem ist er als Kicker eine sichere Bank. Völlig zurecht wurde Niklas in diesem Jahr zum besten Spieler des Turniers um die Deutsche Meisterschaft gewählt.</p>
<p>Ben Ellermann (24 Jahre), Sturm, FC St. Pauli, Lehramtsstudent Sport &amp; Psychologie</p>
<p>Der gebürtige Hamburger schloss sich als rohes, aber großes Talent dem deutschen 7er-Programm an, hat sich aber in relativ kurzer Zeit zu einem unverzichtbaren Leistungsträger entwickelt, der fast das komplette Paket aus Spielwitz und körperlichen Fähigkeiten bietet und kaum Schwachstellen aufweist. Im Kontakt hat er klare Stärken, zugleich ist er aber technisch stark und durchaus auch leichtfüßig. Und trotzdem hat Ben noch nicht sein volles Potenzial ausgeschöpft, was seinen Gegnern durchaus Sorgen bereiten sollte.</p>
<p>Jack Hunt (22), Hintermannschaft, Terenure College RFC (IRL), Student Politics &amp; Economics</p>
<p>Jack Hunt, Sohn eines Iren und einer Australierin, aber in Düsseldorf geboren, ist so was der „Shooting-Star“ im deutschen Team. Nach seinem Durchbruch bei der U17-7er-EM in Heidelberg hatte ihn der irische Verband in sein Programm geholt. Doch ein Jahr später entschied er sich für Rugby Deutschland und überzeugt trotz seines noch jungen Alters mit seiner überragenden Dynamik als bärenstarker Finisher und Top-Try-Scorer.</p>
<p>Howard Packman (27), Hintermannschaft, Tonbridge Juddians RFC (ENG), Sonderpädagoge</p>
<p>Howard Packman ist quasi der „Neuzugang“ im deutschen Team, nimmt allerdings nach recht kurzer Zeit schon eine wichtige Rolle ein. Die WM ist erst sein drittes Turnier im deutschen Nationaltrikot. Howard ist Engländer mit deutschen Vorfahren. Vater Frank war Profi in England und eine Vereinslegende bei den traditionsreichen Northampton Saints. Der Sohn spielte bereits für Englands U20 und auch für die englische 7er-Auswahl, konnte jetzt allerdings aufgrund einer Neuregelung des Weltverbandes in den deutschen Verband wechseln. Howard ist ein hervorragend ausgebildeter Rugbyspieler, stark als Ballträger und Finisher, der vor allem in Drucksituationen einen kühlen Kopf behält.</p>
<p>Maximilian Calitz (29 Jahre), Sturm, vereinslos, Ingenieur</p>
<p>Der Stürmer mit dem großen Herz ist in Südafrika geboren, verfügt aber über einen deutschen Pass und ist bereits seit 2015 Teil des Teams. Seit er berufsbedingt von Südafrika nach England übersiedelte, war seine Verfügbarkeit teils eingeschränkt. Jetzt allerdings steht er wieder regelmäßig zur Verfügung. Max ist kräftig und hochgewachsen und mit seiner Körperlichkeit vor allem bei hohen Bällen und in 1-gegen-1-Situationen wichtig. Zudem ist er mit seinem einnehmenden Wesen und praktisch immer guter Laune ein perfekter Teamplayer und auch neben dem Feld wichtig für das Mannschaftsgefüge.</p>
<p>AUF ABRUF:</p>
<p>Phil Szczesny (29 Jahre), Hintermannschaft, Hannover 78, Sportsoldat</p>
<p>Phil Szczesny hat nur knapp den Sprung in den Kader verpasst, auch weil er erst kürzlich von einer Handverletzung genesen war und ihm noch Turnierpraxis fehlt. Der Hannoveraner hat in der Vergangenheit vor allem mit seiner Schnelligkeit oft für Punkte sorgen können. Weitere Vorzüge des erfahrenen Sportsoldaten sind, dass er sehr vielseitig einsetzbar ist, so fast jede Position auf dem Feld ausfüllen kann und nicht zuletzt über ein gutes Näschen für die Versuchlinie verfügt.</p>
<p>Leon Hees (29 Jahre), Sturm, RK Heusenstamm, Maschinenbau-Ingenieur</p>
<p>Vielseitigkeit ist auch eine Stärke des in Darmstadt geborenen und seit Jahren in Heusenstamm aktiven Leon Hees. Er ist ein bestens ausgebildeter Spieler mit einem großen Kämpferherz und enormer Disziplin. Ein Aushängeschild als leistungsorientierter Sportsmann und Musterbeispiel dafür, wie man Beruf und Leistungssport optimal miteinander verbinden kann.</p>
<p>Anton Gleitze (22 Jahre), Sturm, Berliner RC, Jura-Student</p>
<p>Der Zwillingsbruder von Philip gilt als großes Rugbytalent, der in dieser Saison endgültig den Anschluss an das Topteam geschafft hat. In der deutschen 15er-Rugbynationalmannschaft spielt er in der Hintermannschaft, beim Wolfpack eher im Sturm. Anton hat eigentlich keine nennenswerten Schwächen in seinem Spiel, braucht aber noch ein wenig Erfahrung, um mit seinem großen Potenzial künftig eine Stütze den Teams zu sein.</p>
<p> </p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutscher 7er-Kader für erste WM-Teilnahme steht</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/08/deutscher-7er-kader-fuer-erste-wm-teilnahme-steht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 07:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt endlich ist es soweit! Zum allerersten Mal läuft ein deutsches Männerteam bei einer RugbyWeltmeisterschaft auf. Die Rugby World Cup 7s im südafrikanischen Rugby-Mekka Kapstadt (9. bis 11. September) sind der Höhepunkt einer starken Saison des deutschen 7er-Nationalteams, der Lohn für viele Jahre harter Arbeit, aber zugleich auch der nächste wichtige Schritt für das deutsche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/08/deutscher-7er-kader-fuer-erste-wm-teilnahme-steht/" data-wpel-link="internal">Deutscher 7er-Kader für erste WM-Teilnahme steht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Jetzt endlich ist es soweit! Zum allerersten Mal läuft ein deutsches Männerteam bei einer RugbyWeltmeisterschaft auf. Die Rugby World Cup 7s im südafrikanischen Rugby-Mekka Kapstadt (9. bis 11. September) sind der Höhepunkt einer starken Saison des deutschen 7er-Nationalteams, der Lohn für viele Jahre harter Arbeit, aber zugleich auch der nächste wichtige Schritt für das deutsche 7erProgramm auf dem Weg zu weiteren solchen Highlights. Das Trainerteam hat nun den Kader nominiert, der Rugby Deutschland in Kapstadt repräsentieren wird. </b></p>
<p>Auch wenn das Team um die Nationaltrainer Clemens von Grumbkow und Philip Snyman auf einige verletzte Akteure verzichten müssen, war die Entscheidung für den WM-Kader keine leichte. Das Nominierungsmeeting hatte alleine fast zweieinhalb Stunden gedauert, und es musste einige harte Entscheidungen getroffen werden. Insbesondere bei Jonathon Dawe war es ein &quot;tough call&quot;, weil er sich nach seiner Kreuzband-Verletzung mit großem Engagement wieder gut herangekämpft hatte, um doch noch auf den Flieger nach Kapstadt aufspringen zu können.</p>
<p>&quot;An der einen oder anderen Stelle müssen wir die Spieler auch beschützen, dass sie nicht sogar ihre weitere Karriere aufs Spiel setzen&quot;, so Clemens von Grumbkow. &quot;Deshalb haben wir uns neben den taktischen Überlegungen dazu entschieden, für Südafrika nur auf Spieler zu setzen, die 100 % fit sind.&quot; Dieser Prämisse fällt dann auch Routinier Anjo Buckman zum Opfer, der noch an kleineren Blessuren leidet. Kandidaten wie Max Heid, Jakob Dipper und Marcel Coetzee fallen verletzt aus.</p>
<p>Dafür kehrt mit Howard Packman eine starke Option in den Kader zurück, der zuletzt bei der Challenger Series fehlte. Und Philip Gleitze, der sich zuletzt beim Turnier in Glendale (USA) hatte eindrucksvoll empfehlen können, hatte am Ende knapp die Nase vor Phil Szczesny, der aber auf Abruf bereitsteht. &quot;Wir sind happy mit der Zusammensetzung des Kaders&quot;, unterstreicht Clemens von Grumbkow.</p>
<p>Damit wird der WM-Kader für Rugby Deutschland in Kapstadt (RSA) dieses Gesicht haben:</p>
<p><b>RG Heidelberg</b>: Carlos Soteras Merz, Fabian Heimpel, Tim Lichtenberg, Bastian van der Bosch<br />
<b>Berliner RC</b>: Philip Gleitze, Chris Umeh<br />
<b>RK Heusenstamm</b>: Samuel Rainger<br />
<b>SC Germania List</b>: Niklas Koch<br />
<b>FC St. Pauli</b>: Ben Ellermann<br />
<b>Terenure College RFC (IRL)</b>: Jack Hunt<br />
<b>Tonbridge Juddians RFC (ENG)</b>: Howard Packman<br />
<b>Vereinslos</b>: Maximilian Calitz</p>
<p><i><b>Auf Abruf:</b></i><br />
Leon Hees (RK Heusenstamm), Phil Szczesny (Hannover 78), Anton Gleitze (Berliner RC)</p>
<p>Die Vorfreude, das ist überall wahrzunehmen, ist riesengroß. Der Fokus allerdings liegt zunächst ausschließlich auf dem Auftaktspiel gegen Chile. Gegen die Südamerikaner hatte man zuletzt bei der verpassten Weltserien-Qualifikation verloren, und man sinnt nun auch ein Stück weit auf Revanche. &quot;Das sind nun natürlich andere Voraussetzungen, aber wir wissen natürlich, dass das schon eine schwierige Aufgabe wird&quot;, weiß Coach von Grumbkow.</p>
<p>&quot;Wenn wir das meistern, dann wären wir schon unter den besten 16, und dann würden direkt die südafrikanischen Blitzbokke warten &#8211; das wäre natürlich ein absolutes Highlight und ein Erlebnis, was niemand so schnell vergessen wird. Aber wir halten es wie immer: Wir gehen jedes Spiel nacheinander und für sich an. Im Vorfeld rechnen und mutmaßen, wann es womöglich gegen wen weitergehen könnte, ist bei dem schwierigen Turniermodus bei der WM auch nicht sinnvoll. Wir wollen jedes Spiel, in das wir gehen, gewinnen. Und wenn wir unsere Leistung zeigen, können wir auch das eine oder andere starke Team schlagen. Und wenn wir am Ende, grob gepeilt, zwischen Rang zehn und 14 einlaufen: Damit könnten wir gut leben bei unserer ersten WM-Teilnahme.&quot;</p></div>
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		<title>Wolfpack verpasst erneut Sprung auf die World Series</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/08/wolfpack-verpasst-erneut-sprung-auf-die-world-series/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2022 06:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche 7er-Rugbynationalmannschaft der Männer hat erneut die lang ersehnte Qualifikation für die World Rugby Sevens Series, die Elite-Liga im olympischen 7er-Rugby, verpasst. Im Halbfinale der Challenger Series in Santiago de Chile musste sich das Wolfpack knapp mit 15:19 (5:12) dem Team aus Uruguay geschlagen geben. Die Aufholjagd, die zuvor in drei Spielen teils dramatisch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die deutsche 7er-Rugbynationalmannschaft der Männer hat erneut die lang ersehnte Qualifikation für die World Rugby Sevens Series, die Elite-Liga im olympischen 7er-Rugby, verpasst. Im Halbfinale der Challenger Series in Santiago de Chile musste sich das Wolfpack knapp mit 15:19 (5:12) dem Team aus Uruguay geschlagen geben. Die Aufholjagd, die zuvor in drei Spielen teils dramatisch gelungen war, brachte diesmal nicht die erhoffte Wende. Den begehrten Status als „core team“ für die World Series sicherte sich diesmal eben Uruguay mit einem 19:5-Finalsieg gegen das Überraschungsteam Georgien. Deutschland musste sich im Estadio Santa Laura am Ende mit Rang vier begnügen, nachdem man das Bronze Match gegen Gastgeber Chile mit 12:14 ebenfalls verloren hatte.</b></p>
<p>„Natürlich sind wir sehr enttäuscht über das Ergebnis, aber vor allem über unsere eigene Leistung“, sagte Nationaltrainer Clemens von Grumbkow im Anschluss an das Turnier. „Wir sind nie wirklich ins Turnier gekommen, mussten in den meisten Spielen früh Rückständen hinterherlaufen. Das kostet nicht nur Kraft, das macht es auch schwer, Selbstvertrauen aufzubauen. Es hat diesmal irgendwie nicht gepasst, was natürlich enttäuschend ist, weil man weiß, wie viel Arbeit in diesem Projekt steckt. Wir müssen jetzt in Ruhe analysieren, was diesmal schiefgelaufen ist und es dann beim nächsten Turnier wieder besser machen.“ Uruguay war im Halbfinale schon zum zweiten Mal Gegner des deutschen Teams bei diesem Turnier. Und die Südamerikaner erwischten den besseren Start, doch Samuel Rainger glich den frühen Gegenversuch in der 4. Minute zum 5:5 aus. Doch zur Pause lag Uruguay mit 12:5 vorn. Direkt nach Wiederanpfiff bestraften die Männer in den hellblauen Shirts einen deutschen Ballverlust eiskalt und erhöhten die Führung auf 19:5. In der Folge versuchte  Deutschland alles, um die Partie noch zu drehen, doch im Vergleich zu den Spielen zuvor reichten die Versuche von Ben Ellermann (11.) und Chis Umeh (13.) am Ende nicht mehr, um doch noch zu gewinnen und ins Finale einzuziehen.</p>
<p>Schon zuvor hatte es das deutsche Team mehrfach wahnsinnig spannend gemacht. Nach einem eher zähen 21:10 (14:5)-Auftakterfolg gegen Litauen wurde deutlich, dass Rugby Deutschland tatsächlich in die schwerste Gruppe gelost worden war. Auf schlechtem Untergrund im Estadio Santa Laura von Santiago tat man sich auch gegen Uganda zunächst schwer, lag zu Beginn des zweiten Durchgangs schon mit 5:14 zurück. Doch Matchwinner Jack Hunt drehte die hart umkämpfte Partie in der Schlussphase noch mit zwei Versuchen, der letzte erhöht von Fabian Heimpel, in einen 17:14-Sieg.</p>
<p>Im abschließenden Gruppenspiel ging es dann das erste Mal gegen Uruguay. Und wieder war es am Ende eine „knappe Kiste“, die Deutschland erst mit der letzten Aktion gewann. Leistungsgerecht stand es 7:7 zur Halbzeit, dann legte Uruguay kurz nach Wiederanpfiff den Versuch zum 14:7 und verteidigte danach bärenstark. In der Schlussminute gelang Tim Lichtenberg aber doch der Versuch und Niklas Koch der wichtige Erhöhungskick zum 14:14. Das hätte zum Gruppensieg gereicht, doch in der Nachspielzeit holte Deutschland noch einen Straftritt vor den gegnerischen Stangen, den Koch zu eben jenen setzte und sicher zum 17:14-Sieg traf.</p>
<p>Gemäß Setzliste wartete im Viertelfinale erneut Uganda auf das deutsche Team, und diesmal sollte es ganz dramatisch werden. Das Wolfpack fand nicht so recht ins Spiel und lag zur Halbzeit schon 0:14 zurück. Nach der Pause machten die Ostafrikaner weiter Druck und hätten beinahe mit dem dritten Versuch die Vorentscheidung geschafft, doch Deutschland verteidigte überragend und verhinderte das um Zentimeter. Dann startete die unfassbare Aufholjagd: Erst verkürzte Tim Lichtenberg mit seinem Versuch auf 5:14 (11.). Dann gelang Niklas Koch – quasi mit der Schlusssirene – der versuch zum 10:14. Er verzichtete auf den Erhöhungskick, um gleich noch mal ankicken zu können. Den Ankick holte das Wolfpack auch, und am Ende war es Kapitän Carlos Soteras Merz, dem in der Nachspielzeit der entscheidende, dann auch noch erhöhte, Versuch gelang. Wieder 17:14, wieder die Niederlage knapp verhindert.</p>
<p>Im am Ende beinahe „bedeutungslosen“ Spiel um Platz drei gegen Gastgeber Chile war es insgesamt eine hektische Angelegenheit. Chile legte in beiden Halbzeiten jeweils einen erhöhten Versuch vor, Deutschland legte vor der Pause durch Niklas Koch zum 5:7 aus Wolfpack-Sicht nach. Carlos Soteras Merz verkürzte mit seinem erhöhten Versuch in der 12. Minute auf 12:14, doch mehr war in diesem Spiel nicht mehr drin. Die Chance auf eine Revanche bietet sich Rugby Deutschland schon am 9. September, wenn man im ersten Match der Rugby World Cup 7s in Kapstadt (RSA) erneut auf die Los Cóndores trifft.</p>
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		<title>Wolfpack sehr fokussiert vor Weltserien-Quali</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/08/wolfpack-sehr-fokussiert-vor-weltserien-quali/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutscher Rugby-Verband e.V. (DRV)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 13:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Challenger Series in Santiago de Chile (12.bis 14. August) soll nun endlich gelingen, worauf das deutsche 7er-Programm bereits seit vielen Jahren hinarbeitet: die Qualifikation für die World Rugby Sevens Series, wo sich das Wolfpack dann als sogenanntes „Core Team“ regelmäßig mit den besten Teams der Welt messen kann.  Die gelungene Qualifikation für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im Rahmen der Challenger Series in Santiago de Chile (12.bis 14. August) soll nun endlich gelingen, worauf das deutsche 7er-Programm bereits seit vielen Jahren hinarbeitet: die Qualifikation für die World Rugby Sevens Series, wo sich das Wolfpack dann als sogenanntes „Core Team“ regelmäßig mit den besten Teams der Welt messen kann.</b> </p>
<p>Die gelungene Qualifikation für die WM in Südafrika im September sei natürlich ein großer und historischer Schritt, hieß es zuletzt aus Rugby Deutschland. Doch im langfristigen Prozess der Entwicklung der Mannschaft sei die Qualifikation für die Weltserie noch um einiges wichtiger – auch mit Blick auf eine mögliche Qualifikation für die Olympischen Spiele.</p>
<p>Umso akribischer und gezielter war die Vorbereitung auf das Challenger-Series-Turnier am kommenden Wochenende in Chile. Das Vorbereitungscamp in Oberhaching sei sehr gut verlaufen, wie das Trainerteam unterstreicht. Nun ist das Team bereits seit Dienstag in Chile und bereitet sich intensiv auf den ersten Gegner vor. Kurzfristig ist allerdings Max Heid wegen einer Erkrankung ausgefallen, sodass der Berliner Anton Gleitze, ohnehin als 13. Mann in Chile dabei, in den Turnierkader nachrückt.</p>
<p>Das deutsche Team hat für die Vorrunde im Estadio Santa Laura eine herausfordernde Gruppe zugelost bekommen. Am ersten Turniertag geht es zunächst um 18.45 Uhr deutscher Zeit gegen Litauen, dann um 23.39 Uhr gegen Uganda, das gerade erst den Australiern bei den Commonwealth Games ein Remis abgetrotzt hatte. Und zu Beginn des zweiten Tages geht es um 17.26 Uhr deutscher Zeit gegen die stark einzuschätzenden Uruguayer. Der Modus in Santiago ähnelt dem der WM-Qualifikation zuletzt: Nach der Vorrunde wird voraussichtlich erneut ein Ranking von eins bis acht anhand der Punktedifferenz erstellt, nachdem dann die Viertelfinals besetzt werden. Nur der Turniersieger bekommt den begehrten Platz unter den weltbesten 7er-Rugbyteams.</p>
<p>„Wir haben in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet. Unser Ziel ist es jetzt, die Jungs möglichst frisch ins Turnier zu bekommen für hoffentlich sechs Spiele bis zur Qualifikation“, so Nationaltrainer Clemens von Grumbkow. Natürlich habe man das große Ziel vor Augen, aber: „Wir beschäftigen uns jetzt nicht zu sehr mit dem Endziel, sondern nehmen jeden Gegner für sich in Angriff. Damit sind wir zuletzt in Bukarest bei der WM-Qualifikation auch gut gefahren. Die Gruppe ist schwer, aber wir konzentrieren uns vor allem auf uns selbst. Wenn wir unser Ding machen, sind die Chancen groß, dass es am Ende auch klappt. Wir haben erfahrene Spieler im Team, die den Druck in diesen Qualifikationsturnieren kennen, wir sind selbstbewusst und hoffen, dass wir dann am Sonntag ein weiteres großes Ziel erreicht haben.“ In den vergangenen Jahren hatte das Wolfpack bereits mehrfach Anlauf genommen, auf die Weltserie zu kommen, war allerdings einige Male denkbar knapp gescheitert. 2017 musste man sich im Finale des Quali-Turniers bei den Hong Kong 7s trotz einer 7:5-Halbzeitführung noch mit 7:12 den Spaniern geschlagen geben. Ein Jahr später entriss Japan an gleicher Stelle dem Wolfpack mit einem Versuch in der Nachspielzeit die sicher geglaubte Qualifikation (14:19). 2019 musste man Irland den Vortritt lassen und 2020 brachte der Saisonabbruch wegen Corona das Wolfpack um die Chance, sich sportlich zu qualifizieren, als dann Japan zum Aufsteiger erklärt wurde. Jetzt soll der lang ersehnte Sprung endlich gelingen.</p></div>
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