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	<title>Firma ende-gelände, Autor bei News-Blast</title>
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	<title>Firma ende-gelände, Autor bei News-Blast</title>
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		<title>Gemeinsam gegen LNG / Aktionstage auf Rügen gegen den Bau von LNG-Terminal und Gas-Pipeline beginnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 14:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Gemeinsam gegen LNG“ haben auf Rügen Aktionstage gegen das geplante LNG-Terminal im Hafen von Mukran begonnen. Das teilten heute Bürgerinitiativen, das Aktionsbündnis Ende Gelände und NGO’s auf einer Pressekonferenz mit. Schon seit dem 20.09.2023 findet bei Frankenthal ein Klimacamp statt. Am heutigen Freitag startet zusätzlich das Cliff Aktions-Camp von Ende Gelände in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Unter dem Motto „Gemeinsam gegen LNG“ haben auf Rügen Aktionstage gegen das geplante LNG-Terminal im Hafen von Mukran begonnen. Das teilten heute Bürgerinitiativen, das Aktionsbündnis Ende Gelände und NGO’s auf einer Pressekonferenz mit. Schon seit dem 20.09.2023 findet bei Frankenthal ein Klimacamp statt. Am heutigen Freitag startet zusätzlich das Cliff Aktions-Camp von Ende Gelände in der Nähe von Mukran. Am Samstag wird ab 11 Uhr vom Bahnhof Sassnitz aus eine Demonstration starten. Zeitgleich hat Ende Gelände Aktionen zivilen Ungehorsams gegen den Bau des LNG-Terminals und einer Pipeline durch den Greifswalder Bodden angekündigt.</p>
<p>Dazu Stefanie Dobelstein von der Bürgerinitiative “Lebenswertes Rügen“:</p>
<p>“Wir freuen uns, dass lokale Initiativen und Klimabewegte hier ihre Kräfte gegen diese zerstörerischen LNG-Terminals vereinen. Die Gasterminals bedrohen die Existenzgrundlagen auf Rügen: Umwelt und Arbeitsplätze. Allein der Bau der Pipeline zerstört im Greifswalder Bodden die Kinderstube des Ostseeherings, der ohnehin in seinem Bestand bedroht ist, sowie den Lebensraum für zahlreiche andere seltene und geschützte Tier-und Pflanzenarten. Durch die starke Industrialisierung der Ostsee ist sie als gesamtes Ökosystem bereits stark gefährdet. Jedes weitere fossile Projekt bedroht nicht nur unsere sensiblen Ökosysteme sondern auch unser Klima.”</p>
<p>Charlie Dietz, Sprecherin von Ende Gelände, ergänzt:</p>
<p>„Der Ausbau von Gasinfrastruktur ist ein Klimaverbrechen. Wer im Jahr 2023 noch immer am Ausbau fossiler Infrastruktur festhält, muss mit unserem Widerstand rechnen, denn Gas ist ein Klimakiller. Erst recht, wenn es durch Fracking gewonnen wird, wie es für das in Rügen ankommende LNG geplant ist. Durch Fracking werden Ökosysteme und Trinkwasser vergiftet. In den USA sind es besonders Communities of Color, die die verheerenden Umweltfolgen tragen müssen, während deutsche Konzerne wie Wintershall DEA und die Deutsche ReGas genau damit Profite machen. Mit unserem Protest stellen wir uns diesem System der Ausbeutung entgegen: entschlossen, antikapitalistisch und antikolonial.”</p>
<p>Das Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) weist schon seit längerem darauf hin, dass der geplante Bau von Flüssigerdgasterminals (LNG-Terminals) energiewirtschaftlich nicht notwendig ist, sondern Überkapazitäten aufgebaut werden. Klimapolitisch seien die Terminals besonders kritisch zu bewerten, weil durch das Verbrennung von fossilem Gas nicht nur die CO2-Emissionen stiegen, sondern bei Förderung und Transport von Flüssiggas weitere Treibhausgas-Emissionen entstehen etwa von Methan, das noch klimaschädlicher ist als CO2.</p>
<p>Dazu Prof. Dr. Christian von Hirschhausen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)/ TU Berlin:</p>
<p>„Das fossile LNG-Projekt Mukran ist energiewirtschaftlich nicht notwendig und wird nicht dringend für die Versorgungssicherheit im Winter 2023/24 benötigt. Das Projekt ist klimapolitisch nicht sinnvoll, da es den Lebensraum der Ostsee gefährdet, zusätzliche klimaschädliche Emissionen verursacht und eine nachhaltige regionale Wirtschaftsentwicklung auf Rügen behindert. Die Bundesregierung sollte den Ausbau von LNG-Infrastruktur stoppen und die verfügbaren Finanzmittel für energiewende-kompatible Projekte verwenden.“</p>
<p>Milena Pressentin von der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die mehrere Klagen gegen den Bau von LNG-Terminals eingereicht hat, ergänzt:</p>
<p>„Bau von Pipeline und LNG-Terminal drohen das ökologische Tafelsilber in der Ostsee zu zerstören. Leidtragende sind nicht nur gefährdete Arten wie Ostseeheering, Schweinswal, Kegelrobbe oder Eisente, sondern die Bewohner*innen der Insel Rügen. Dieser unvergleichliche Naturraum droht zu einem Standort schmutziger fossiler Industrie zu werden. Auch für den Tourismus, die Lebensgrundlage vieler Menschen auf Rügen, ist das ein Deseaster. Der energiepolitisch unnötige und klimapolitisch verheerende Bau muss deshalb sofort gestoppt werden.“</p>
<p>Schon gestern hatte Greenpeace das Pipeline-Verlegeschiff „Castoro 10“ im Greifswalder Bodden geentert. Bereits im Mai dieses Jahres hat Ende Gelände gemeinsam mit den Menschen vor Ort gegen das geplante LNG-Terminal auf Rügen protestiert. Vor einigen Wochen wurde zudem der Bau der Anschlusspipelines des in Brunsbüttel geplanten LNG-Terminals von Ende Gelände blockiert.</p>
<p>Eine Pressemappe mit allen Informationen finden Sie hier: <a href="https://www.ende-gelaende.org/press-release/pressemappe-ruegen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.ende-gelaende.org/press-release/pressemappe-ruegen/</a></div>
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<p>ende-gel&auml;nde</p>
<p> L&uuml;tzerath<br />
Telefon: +49 (157) 5-3332728<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Charly Dietz<br />
Telefon: +49 (163) 681-1776<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#101;&#110;&#100;&#101;&#045;&#103;&#101;&#108;&#097;&#101;&#110;&#100;&#101;&#046;&#111;&#114;&#103;&#032;
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/ende-gelaende" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von ende-gel&auml;nde</a>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<item>
		<title>System Change Camp in Hannover beginnt</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/07/system-change-camp-in-hannover-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[aktivistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[august]]></category>
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		<category><![CDATA[Change]]></category>
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		<category><![CDATA[Kohle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute startet das Programm des „System Change Camp“ in Hannover. Bis zum Sonntag kommen im zentral gelegenen Georgengarten Aktivist*innen aus verschiedenen Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung zusammen, um über gemeinsame Strategien zu sprechen. Geplant ist ein vielfältiges und umfangreiches Programm zu den Themenschwerpunkten Klimagerechtigkeit und Antikolonialismus, welches für alle Interessierten offen ist. Dazu Rita Tesch, Sprecherin des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Heute startet das Programm des „System Change Camp“ in Hannover. Bis zum Sonntag kommen im zentral gelegenen Georgengarten Aktivist*innen aus verschiedenen Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung zusammen, um über gemeinsame Strategien zu sprechen. Geplant ist ein vielfältiges und umfangreiches Programm zu den Themenschwerpunkten Klimagerechtigkeit und Antikolonialismus, welches für alle Interessierten offen ist.</p>
<p>Dazu Rita Tesch, Sprecherin des Aktionsbündnisses Ende Gelände, das zum „System Change Camp“ eingeladen hatte: „Wir kämpfen für einen radikalen Systemwandel. Wir müssen weg von fossilen Energien und kolonialer Ausbeutung – hin zu einer Welt, in der alle Menschen freien Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen haben. Deshalb kommen wir hier in Hannover zusammen, um voneinander und miteinander zu lernen. Aber auch, um uns gegenseitig zu empowern, zu tanzen und unsere Träume miteinander zu teilen. Denn große Veränderungen können wir nur kollektiv erreichen.“</p>
<p>Ende Gelände veranstaltet seit Jahren Klimacamps. Nachdem zunächst Aktionen zivilen Ungehorsams gegen Kohleabbau im Fokus des Bündnisses lagen, kam in den letzten Jahren insbesondere der Einsatz gegen die Nutzung von fossilem Gas und den Bau von LNG-Terminals hinzu. Auf dem diesjährigen Camp in Hannover stehen die Vernetzung und das Bildungsprogramm im Mittelpunkt. Insgesamt sind mehr als 150 Veranstaltungen angekündigt, die das breite Spektrum der Klimagerechtigkeitsbewegung abbilden. Dabei finden bis zu zehn Programmpunkte gleichzeitig statt. In der Vergangenheit haben parallel zu Klimacamps von Ende Gelände Massenaktionen zivilen Ungehorsams stattgefunden, so zuletzt im August 2022 in Hamburg.</p>
<p>Rita Tesch, Sprecherin von Ende Gelände, sagt zur Motivation der Aktivist*innen: „Die Klimakrise spitzt sich immer weiter zu: Weltweit reihen sich Hitzewellen, Dürren und Flutkatastrophen aneinander und internationale Konzerne zerstören lokale Lebensgrundlagen. Fracking, Kohle- oder Lithiumabbau sind Geschäftsmodelle, die auf Ausbeutung beruhen. Dem müssen wir etwas entgegensetzen! Kommt zum System Change Camp nach Hannover!“</p>
<p>Das „System Change Camp“ findet vom 30.07. bis 06.08. im Georgengarten in Hannover statt. Der Camport ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestelle „Leibniz Universität“ zu erreichen. Weitere Informationen zum Camp und zum Programm finden sich unter <a href="https://www.ende-gelaende.org/system-change-camp-2023/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.ende-gelaende.org/system-change-camp-2023/</a></div>
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<div class="pb-contact-item">Rita Tesch<br />
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<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/ende-gelaende/System-Change-Camp-in-Hannover-beginnt/boxid/955446" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von ende-gel&auml;nde</a>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<item>
		<title>Aktionstag auf Rügen</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/05/aktionstag-auf-ruegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2023 06:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Gelände und Fridays for Future protestieren heute gemeinsam mit Bewohner*innen und Bürger*inneninitiativen der Insel Rügen gegen das geplante Flüssiggasterminal vor dem Hafen von Mukran. Bereits seit Wochen formiert sich auf der beliebten Urlaubsinsel der Widerstand gegen das fossile Großprojekt. Nun hat sich auch die Klimagerechtigkeitsbewegung den Protesten angeschlossen, um mit vielfältigen Aktionen gemeinsam mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/05/aktionstag-auf-ruegen/" data-wpel-link="internal">Aktionstag auf Rügen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ende Gelände und Fridays for Future protestieren heute gemeinsam mit Bewohner*innen und Bürger*inneninitiativen der Insel Rügen gegen das geplante Flüssiggasterminal vor dem Hafen von Mukran. Bereits seit Wochen formiert sich auf der beliebten Urlaubsinsel der Widerstand gegen das fossile Großprojekt. Nun hat sich auch die Klimagerechtigkeitsbewegung den Protesten angeschlossen, um mit vielfältigen Aktionen gemeinsam mit den Rüganer*innen den Bau des LNG-Terminals zu verhindern.</p>
<p>Pit Terjung von Fridays for Future erklärt dazu: „Die Bundesregierung plant vor Rügen eines der größten Flüssiggasterminals Europas zu bauen. Das steht im totalen Widerspruch zu allen deutschen Klimaschutzverpflichtungen. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen „Brückentechnologie“ zementiert die Regierung alte fossile Abhängigkeiten in neuen Röhren. Denn Flüssiggas ist laut aktuellen Studien genauso klimaschädlich wie dreckige Kohle. Damit treibt der selbsternannte „Klimakanzler“ Olaf Scholz genau die fossile Renaissance voran, vor der er selbst noch auf der letzten Klimakonferenz gewarnt hat.“</p>
<p>Seit dem Morgen ziehen zwei Demonstrationszüge mit jeweils mehreren hundert Teilnehmer*innen über die Insel. Dabei wurden selbstgebastelte Pipelines mitgeführt, auf denen zum Beispiel „LNG – Leider nicht grün“ stand. Besondere Aufmerksamkeit zog auch eine Tanzchoreografie auf sich. Zudem gab es auf dem Wasser Protestaktionen: Mehrere Menschen begleiteten die Demonstration in Kajaks.</p>
<p>Aktivist*innen von Ende Gelände in weißen Maleranzügen breiteten ein großes türkises X aus, als Zeichen des Widerstandes gegen Flüssiggas.</p>
<p>Charly Dietz, Pressesprecherin von Ende Gelände ergänzt: „Der geplante Bau des LNG-Terminals setzt die imperiale Energiepolitik der Bundesregierung fort. Der Import von Flüssiggas ist koloniale Ausbeutung, denn er geht immer einher mit einer Ausweitung von Fracking im Globalen Süden und auf indigenen Territorien. Europäische Unternehmen wie RWE, Uniper und Wintershall DEA machen Milliardengewinne durch die koloniale Aneignung dieser Ressourcen. Ganze Lebensräume werden zerstört, Flüsse vergiftet, Gemeinschaften vertrieben und Aktivist*innen eingeschüchtert oder sogar ermordet. Gemeinsam mit den Rüganer*innen stellen wir uns hier diesem Klimaverbrechen entgegen.“</p>
<p>Das Aktionsbündnis Ende Gelände ist bekannt für Massenaktionen zivilen Ungehorsams. Bereits im letzten Jahr hatte das Bündnis mit mehreren tausend Menschen die LNG-Baustelle in Wilhelmshaven besetzt sowie 2021 den ChemCoast Park in Brunsbüttel blockiert, um gegen das dort geplante Flüssiggas Terminal zu protestieren.</p>
<p>Die Abschlusskundgebung findet um 16 Uhr in Sellin am Klangpavillon statt. Am Montag um 10 Uhr findet zum Abschluss des Frühlingscamps eine gemeinsame Pressekonferenz der Klimabewegung und Bürger*inneninitiative vor Ort sowie online statt.</p>
<p><b>Website</b><br />
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<p><b>Twitter</b><br />
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<p>ende-gel&auml;nde</p>
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</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/ende-gelaende/Aktionstag-auf-Ruegen/boxid/947952" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von ende-gel&auml;nde</a>
                    </li>
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                    </li>
</ul></div>
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            </div>
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		<item>
		<title>Pipelines auf Rügen besetzt – Protest gegen geplantes LNG-Megaprojekt</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/05/pipelines-auf-ruegen-besetzt-protest-gegen-geplantes-lng-megaprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 09:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[climate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bündnis Ende Gelände hat am Montagmorgen im Hafen Mukran auf Rügen Pipelines für den Anschluss an das geplante LNG-Terminal besetzt. Die Aktivist*innen protestieren gegen das von der Bundesregierung geplante LNG-Großprojekt. Seit Wochen gibt es Widerstand gegen das umstrittene fossile Projekt und die damit einhergehende Klima- und Umweltzerstörung. Sophie Kowalczyk, Pressesprecherin von Ende Gelände, erklärt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Bündnis Ende Gelände hat am Montagmorgen im Hafen Mukran auf Rügen Pipelines für den Anschluss an das geplante LNG-Terminal besetzt. Die Aktivist*innen protestieren gegen das von der Bundesregierung geplante LNG-Großprojekt. Seit Wochen gibt es Widerstand gegen das umstrittene fossile Projekt und die damit einhergehende Klima- und Umweltzerstörung. Sophie Kowalczyk, Pressesprecherin von Ende Gelände, erklärt zur Aktion: &quot;Gegen den Willen der Bevölkerung werden hier Konzerninteressen durchgesetzt und dabei die wertvolle Natur rund um Rügen zerstört. Unternehmen wie RWE, Regas, oder Stena machen Milliardengewinne durch koloniale Ausbeutung und befeuern die Klimakrise. Deshalb nehmen wir den Gasstopp selbst in die Hand.&quot;</p>
<p>Selbst eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klima in Auftrag gegebene Studie des Energiewirtschaftlichen Institut Köln (EWI) kommt zu dem Schluss, dass die geplanten Terminals nicht benötigt werden und enorme Überkapazitäten produziert würden. Pressesprecherin Sophie Kowalczyk dazu: &quot;Während in Pakistan oder auch Frankreich Menschen schon für Trinkwasser anstehen müssen und auch 2023 schon unzählige Katastrophen wie Waldbrände auftreten, belügen uns die Konzerne und die Bundesregierung mit dem Märchen um Energiesicherheit. Dabei sind sie es, die mit ihrer privatisierten Energiewirtschaft die Preise in unbezahlbare Höhe treiben, unseren Planeten zerstören und uns allen die Kosten aufdrücken. Wir stehen für eine dezentrale, vergesellschaftete und erneuerbare Energieversorgung, die wir alle kontrollieren und nicht profitgetriebene Konzerne.&quot;</p>
<p>Derzeit konkurrieren die Konzerne RWE, Regas und Stena um die Errichtung eines Import-Terminals in Mukran oder Offshore vor der Küste Rügens. Lokale Bürger*inneninitiativen haben in den letzten Wochen verstärkt gegen die Baupläne protestiert. Am Montagmorgen ist zudem eine Kundgebung vor dem Kanzleramt in Berlin angemeldet. Dort wird die Petition gegen die Aufnahme des Rügen-Standorts in das LNG- Beschleunigungsgesetz angehört. Für Ende Mai haben Aktivist*innen außerdem zu einem Protestcamp auf Rügen aufgerufen.</p>
<p><b>Website</b><br />
<a href="http://www.ende-gelaende.org" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.ende-gelaende.org</a></p>
<p><b>Twitter</b><br />
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<p><b>Organisationsbeschreibung:</b><br />
Seit 2015 hat das Aktionsbündnis Ende Gelände immer wieder zu Blockadeaktionen gegen die Braunkohletagebaue im Rheinland, in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier Braunkohle mobilisiert, an denen sich oft mehrere Tausend Aktivist*innen beteiligten. In den letzten Jahren kamen Protestaktionen gegen LNG Terminals und Fracking Gas hinzu.<br />
<b><br />
</b><b>Weiterführendes Material:</b><br />
Artikel über die Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts Köln (EWI):    <a href="https://table.media/berlin/analyse/neue-lng-berechnung-laesst-fragen-offen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://table.media/berlin/analyse/neue-lng-berechnung-laesst-fragen-offen/</a><br />
New Climate Institute Studie LNG Überkapazitäten: <a href="https://newclimate.org/sites/default/files/2022-12/lng_deutschland_web_0.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://newclimate.org/sites/default/files/2022-12/lng_deutschland_web_0.pdf</a></div>
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<p> L&uuml;tzerath<br />
Telefon: +49 (157) 5-3332728<br />
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		<title>Ende Gelände blockiert das Rheinische Revier</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/01/ende-gelaende-blockiert-das-rheinische-revier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 08:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[fracking]]></category>
		<category><![CDATA[habeck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem gestern das Dorf Lützerath trotz heftigen Widerstands geräumt wurde, blockieren heute Klimaaktivist*innen des Bündnisses Ende Gelände Braunkohleinfrastruktur im Rheinischen Revier. Seit dem frühen Morgen besetzen rund 50 Aktivist*innen einen Kohlebagger im Tagebau Inden, eine Aktionsgruppe mit etwa 150 Menschen blockiert die Gleise der Nord-Süd-Kohlebahn zum Kraftwerk Neurath. Ende Gelände ist Teil des Zusammenschlusses „Lützerath [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Nachdem gestern das Dorf Lützerath trotz heftigen Widerstands geräumt wurde, blockieren heute Klimaaktivist*innen des Bündnisses Ende Gelände Braunkohleinfrastruktur im Rheinischen Revier. Seit dem frühen Morgen besetzen rund 50 Aktivist*innen einen Kohlebagger im Tagebau Inden, eine Aktionsgruppe mit etwa 150 Menschen blockiert die Gleise der Nord-Süd-Kohlebahn zum Kraftwerk Neurath. Ende Gelände ist Teil des Zusammenschlusses „Lützerath Unräumbar“ und hatte für den heutigen Tag zivilen Ungehorsam gegen den Kohlekonzern RWE angekündigt. Das Aktionsbündnis will den sofortigen Stopp der Braunkohle und den Ausstieg aus allen fossilen Energien erreichen.</p>
<p>Charly Dietz, Sprecherin von Ende Gelände: „Wir machen heute eine klare Ansage. Auch wenn ihr Lützerath zerstört, wir kämpfen weiter: Bis ihr aufhört, Kohle zu verbrennen, Fracking Gas anzulanden und Autobahnen zu bauen. Wir tragen unseren Widerstand zu den Orten der Zerstörung und stellen uns den Zerstörern entgegen. In den letzten Tagen wurden Kohlebagger und Parteizentralen besetzt, der Konzernsitz von RWE blockiert und in vielen Städten ziviler Ungehorsam geleistet. Und heute legen wir den Tagebau Inden lahm und stoppen die Kohlezufuhr zum dreckigen Kraftwerk Neurath. Mit Lützerath ist ein großer Zusammenhalt aller entstanden, die für Klimagerechtigkeit kämpfen. Wir zeigen: Lützerath lebt. Ab jetzt ist Lützerath überall!“</p>
<p>Das von RWE betriebene Kraftwerk Neurath verfeuert die Kohle aus dem Tagebau Garzweiler, an dessen Kante das Dorf Lützerath liegt. Antransportiert wird sie über die Nord-Süd-Bahn. Neurath ist das größte Kraftwerk in Deutschland und gilt als zweitgrößter CO2 Emittent Europas. Der bereits stillgelegte Block C wird nach der umstrittenen Vereinbarung zwischen Wirtschaftsminister Habeck und RWE bis zum 30. Juni 2023 weiter Braunkohle verstromen. Im Braunkohletagebau Inden kann der Energiekonzern RWE bis zur voraussichtlichen Stilllegung 2030 noch bis zu 113 Millionen Tonnen Braunkohle abbaggern.</p>
<p>Gemessen an den Treibhausgas Emissionen ist RWE das schmutzigste Unternehmen Europas. Aktuell ist beim Oberlandesgericht Hamm eine als historisch geltende Klimaklage gegen den Energiekonzern anhängig: Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya lebt wie weitere 50.000 Menschen in einer der Risikozonen der Klimakrise und wirft RWE vor, mitverantwortlich für die Zerstörung seiner Lebensgrundlagen zu sein.</p>
<p>Dazu Luka Scott, Sprecherin von Ende Gelände: „Lützerath steht für alles, was falsch läuft im fossilen Kapitalismus: Die Politik handelt im Hinterzimmer antidemokratische Deals mit Konzernen wie RWE aus und setzt sie anschließend mit Polizeigewalt durch. Und das alles, um die Profite des fossilen Kapitals zu sichern, obwohl der Preis Zerstörung ist. Wer weiter Braunkohle abbaggert, zündet eine Klimabombe – mit katastrophalen Folgen. Schon heute leben im Globalen Süden Millionen Menschen in den Brennpunkten der Klimakrise. Weltweite Klimagerechtigkeit wird auch in Inden und Garzweiler erkämpft. Wir stehen hier in Solidarität mit den Menschen im Globalen Süden. Wir werden für ein widerständiges Jahr sorgen. Überall!&quot;</p>
<p>Das Aktionsbündnis Ende Gelände ist Teil des breiten Zusammenschlusses „Lützerath Unräumbar“, zu dem sich unterschiedliche Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung zusammengefunden haben, um sich gegen die Ausweitung des Tagebaus Garzweiler II zu stellen. Seit 2015 hat Ende Gelände immer wieder zu Blockadeaktionen gegen die Braunkohletagebaue im Rheinland, in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier Braunkohle mobilisiert, an denen sich oft mehrere Tausend Aktivist*innen beteiligten. In den letzten Jahren kamen Protestaktionen gegen LNG Terminals und Fracking Gas hinzu.</p></div>
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<p> L&uuml;tzerath<br />
Telefon: +49 (157) 5-3332728<br />
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</div>
<div class="pb-contact-item">Luka Scott<br />
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E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#101;&#110;&#100;&#101;&#045;&#103;&#101;&#108;&#097;&#101;&#110;&#100;&#101;&#046;&#111;&#114;&#103;&#032;
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<item>
		<title>&#8222;Wer Lützerath angreift, greift unsere Zukunft an&#8220;</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/01/wer-luetzerath-angreift-greift-unsere-zukunft-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 07:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Aktionsbündnis „Lützerath Unräumbar“ hat massiven Widerstand gegen die Zerstörung des Dorfs Lützerath an der Grubenkante des Braunkohletagebaus Garzweiler II angekündigt. In dem großen Bewegungsbündnis haben sich angesichts der drohenden Räumung Lützeraths ganz unterschiedliche Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung zusammengeschlossen, darunter Alle Dörfer bleiben, ausgeco2hlt, Ende Gelände, Extinction Rebellion, Fridays for Future, Die Kirche(n) im Dorf lassen, Interventionistische Linke, Kohle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/01/wer-luetzerath-angreift-greift-unsere-zukunft-an/" data-wpel-link="internal">&#8222;Wer Lützerath angreift, greift unsere Zukunft an&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Aktionsbündnis „Lützerath Unräumbar“ hat massiven Widerstand gegen die Zerstörung des Dorfs Lützerath an der Grubenkante des Braunkohletagebaus Garzweiler II angekündigt. In dem großen Bewegungsbündnis haben sich angesichts der drohenden Räumung Lützeraths ganz unterschiedliche Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung zusammengeschlossen, darunter Alle Dörfer bleiben, ausgeco2hlt, Ende Gelände, Extinction Rebellion, Fridays for Future, Die Kirche(n) im Dorf lassen, Interventionistische Linke, Kohle erSetzen, Letzte Generation, Scientist Rebellion, RWE &amp; Co. Enteignen, End Fossil: Occupy! und Ums Ganze. Dass sie über einen längeren Zeitraum und am gleichen Ort ihre Kräfte bündeln und aktiv sind, ist eine neue Qualität in der Bewegung für Klimagerechtigkeit. Gemeinsam mit den Aktivist*innen, die Lützerath seit zwei Jahren besetzt halten, wollen sie das Dorf verteidigen und sich der Ausweitung des Tagesbaus widersetzen, um eine Verschärfung der Klimakrise zu verhindern.</p>
<p>Für den 17.01.2023 hat &quot;Lützerath Unräumbar&quot; zu einem gemeinsamen Aktionstag aufgerufen. Schon in den kommenden Tagen wollen einzelne Gruppen des Bündnisses Widerstand gegen die aktuell laufenden Vorbereitungen für die Räumung und gegen den Abriss des Dorfs leisten.</p>
<p>Dazu Luka Scott, Sprecherin von &quot;Lützerath Unräumbar&quot; (Ende Gelände):</p>
<p>„Deutschland hat gerade wieder seine viel zu laschen Klimaziele verfehlt, weil zu viel Kohle verbrannt wird. Doch statt endlich sofort aus der Kohle auszusteigen, soll Lützerath abgebaggert werden. Damit wird eine neue Klimabombe gezündet &#8211; mit katastrophalen Folgen. Und während der Braunkohlebagger direkt auf Lützerath zuhält, ist das erste Schiff mit flüssigem Fracking Gas in Wilhelmshaven angekommen. Dabei ist Flüssiggas genauso ein Klimakiller wie die Kohle. In Lützerath werden wir diese Klimaverbrechen stoppen. Wir vom Bündnis Lützerath Unräumbar werden um jeden Baum, um jedes Haus, um jeden Meter in diesem Dorf kämpfen. Denn wer Lützerath angreift, greift unsere Zukunft an.“</p>
<p>RWE will Lützerath abreißen lassen, um an den darunter liegenden Kohleflöz heranzukommen. 280 Millionen Tonnen Braunkohle will der Energiekonzern auf diese Weise allein in Garzweiler noch abbauen. Die grüne Wirtschaftsministerin in NRW Mona Neubaur und ihr Parteikollege Wirtschaftsminister Robert Habeck hatten nach Gesprächen mit RWE den Weg dafür frei gemacht. Dabei belegen mehrere wissenschaftliche Studien, dass dies für die Sicherung der Energieversorgung nicht nötig ist. Stattdessen würden der Abbau und das Verbrennen der besonders klimaschädlichen Braunkohle das Einhalten der 1,5-Grad-Grenze unmöglich machen und zum Hindernis für die notwendige Energiewende werden.</p>
<p>Soraya Kutterer, ebenfalls Sprecherin von &quot;Lützerath Unräumbar&quot; (Extinction Rebellion) erklärt:</p>
<p>&quot;Die Bundesregierung steht unter Lobbyeinfluss, das ist kein Geheimnis. Durch diesen Einfluss für die Profitinteressen der Großkonzerne soll die Braunkohle unter Lützerath abgebaggert werden. Damit wird die 1,5-Grad-Grenze für Deutschland überschritten. Gemeinsam kämpfen wir für den Erhalt Lützeraths, den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und gegen den Lobbyeinfluss der fossilen Industrie.&quot;</p>
<p>Dina Hamid, Sprecherin von &quot;Lützerath Lebt&quot; ergänzt:</p>
<p>„Seitdem am vergangenen Montag der Polizeieinsatz in Lützerath angefangen hat, wird uns wieder klar, warum wir noch nicht aus der Kohle ausgestiegen sind. Unser Staat schützt hier mit viel Geld und Einsatz die Gewinne von RWE. Wir aber schützen das Leben. Wir verteidigen Lützerath, weil wir Lützerath lieben und weil wir endlich demokratisch darüber entscheiden wollen, welchen Strom wir produzieren und wofür.“</p></div>
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		<title>Prozess gegen Pressesprecherin von Ende Gelände endet mit Strafurteil</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/11/prozess-gegen-pressesprecherin-von-ende-gelaende-endet-mit-strafurteil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 10:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit Braunkohleprotesten des Aktionsbündnisses Ende Gelände im November 2019 hat das Amtsgericht in Borna bei Leipzig heute ein weiteres Strafurteil verhängt. Damals blockierten mehr als 1.000 Aktivist*innen friedlich den Tagebau Vereinigtes Schleenhain in der Nähe von Leipzig und verließen die Grube anschließend freiwillig. Die Klimaaktivistin Sina Reisch hatte die Kohleproteste als Pressesprecherin von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im Zusammenhang mit Braunkohleprotesten des Aktionsbündnisses Ende Gelände im November 2019 hat das Amtsgericht in Borna bei Leipzig heute ein weiteres Strafurteil verhängt. Damals blockierten mehr als 1.000 Aktivist*innen friedlich den Tagebau Vereinigtes Schleenhain in der Nähe von Leipzig und verließen die Grube anschließend freiwillig. Die Klimaaktivistin Sina Reisch hatte die Kohleproteste als Pressesprecherin von Ende Gelände begleitet. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG) stellte Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch. Das Gericht bestätigte heute den Vorwurf und verhängte eine Geldstrafe.</p>
<p>Dazu Sina Reisch, Pressesprecherin von Ende Gelände: „Dieses Urteil zeigt, wie nötig unsere Aktionen weiterhin sind. Solange die Gesetze fossile Konzerne mehr schützen als den Planeten, solange sie deren Gewinne absichern und eine lebenswerte Zukunft für uns alle torpedieren, solange werden wir diese Gesetze übertreten. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Klimaschutz ist kein Verbrechen! Klar ist aber auch: Das Gericht hätte durchaus anders entscheiden können. Es hat sich ganz bewusst dagegen entschieden, die Klimakrise als rechtfertigenden Notstand anzuerkennen. Es ist eine Entscheidung gegen die in der Verfassung verbrieften Klimaschutzrechte und gegen globale Klimagerechtigkeit.“</p>
<p>Mit seinem Klima-Beschluss aus dem Jahr 2021 hat das Bundesverfassungsgericht die Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad für grundrechtlich verbindlich erklärt: Mangelnder Klimaschutz schränke die Grundrechte der jungen Generation ein und sei eine Gefährdung für die Demokratie. Erst Anfang November hatte eine Richterin in Flensburg sich darauf bezogen und entschieden, dass Aktionen für das Klima Hausfriedensbruch rechtfertigen kann. Auch in Berlin verweigerte unlängst ein Richter die Strafverfolgung mit der Begründung, die Klimakrise sei eine objektiv dringliche Lage und eine Straßenblockade sei als Protestaktion nicht verwerflich. Umso mehr lässt das heutige Urteil offen, inwieweit der Braunkohletagebau und die besonders klimaschädliche Braunkohleverstromung mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vereinbar ist.</p>
<p>Dabei nimmt der Tagebau ganze Landstriche in Anspruch, erfordert massive Eingriffe in den Wasserhaushalt, zerstört wertvolle Ackerböden, verlangt die Enteignung von Häusern und die Umsiedlung ganzer Dörfer.</p>
<p>Dazu Jens Hausner, Bewohner des direkt an der Grubenkante gelegenen Dorfs Pödelwitz:<br />
„Der Braunkohletagebau hat nicht nur die Erde im Leipziger Land aufgerissen, er hat auch vielen Menschen ihr Zuhause genommen und Dorfgemeinschaften in alle Winde zerstreut. Schuldig ist die MIBRAG, die hier bei uns unermessliche Schäden anrichtet und das globale Klima verheizt. Es ist ein Skandal, dass stattdessen die Aktivist*innen vor Gericht stehen, die das anprangern. Für uns aus Pödelwitz und aus allen bedrohten Dörfern in den Braunkohlerevieren ist klar: Wir brauchen die Aktionen von Ende Gelände, damit die Kohle im Boden bleibt und wir eine Zukunft haben.“</p>
<p>Sina Reisch ergänzt:<br />
„Wo sich heute der Tagebau in die Landschaft frisst, standen einmal Häuser – Die hat die MIBRAG einfach platt gemacht. Dass ausgerechnet dieser Kohlekonzern jetzt seinen Hausfrieden gestört sieht, ist einfach lächerlich. In 100 Metern Tiefe liegt die Braunkohle, die dort vor 50 Millionen Jahren entstanden ist. Dass Pflanzen über Millionen von Jahren CO2 gebunden und sich abgelagert haben, war extrem wichtig für ein menschenfreundliches Weltklima. Wie können wir akzeptieren, dass die MIBRAG sie zu ihrem Eigentum erklärt, abbaggert und verbrennt? Das ist die Absurdität des Kapitalismus: Ein paar Kohlekonzerne nehmen sich, was ihnen nicht gehört, machen fette Profite, verschlingen Häuser und Dörfer und schreien Hausfriedensbruch, wenn wir uns ihrer Zerstörung in den Weg stellen. Die Kohle muss im Boden bleiben! Mit zivilem Ungehorsam kämpfen wir weiter für globale Klimagerechtigkeit.“</p>
<p>Die MIBRAG hat nicht nur Anzeige gegen Aktivist*innen des Bündnisses Ende Gelände erstattet. Hausfriedensbruch wird in diesem Zusammenhang auch mehreren Journalist*innen vorgeworfen, die über die Aktion berichteten, ebenso zwei Landtagsabgeordneten, die als parlamentarische Beobachter*innen vor Ort waren. Die Landtagsabgeordnete Jule Nagel wurde bereits im Oktober zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Urteil wird von der nächst höheren Instanz überprüft werden. Der Fotojournalist Dirk Knofe hat am 8.11.22 nach einem Prozesstag entschieden, das Verfahren gegen eine Geldbuße einstellen zu lassen. Er war damals im Auftrag der Leipziger Volkszeitung vor Ort. Am 2.12.2022 folgt die Verhandlung gegen den Leipziger Journalisten Marco Bras dos Santos. Auch er hatte von der Aktion berichtet.</p>
<p>Die noch ausstehenden Strafprozesse finden im Amtsgericht Borna bei Leipzig, Leipziger Straße 67a, an den folgenden Terminen statt:</p>
<p>Freitag, 02.12.2022 um 9 Uhr<br />
Marco Bras dos Santos, Journalist</p>
<p>Dienstag, 10.01.2023 um 10:30 Uhr<br />
Pumuckl, Aktivist*in Ende Gelände</div>
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		<title>Protestaktionen in ganz Deutschland zum Erhalt des Dorfes Lützerath</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/11/protestaktionen-in-ganz-deutschland-zum-erhalt-des-dorfes-luetzerath/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 07:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[bund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In über 20 Städten finden heute dezentrale Protestaktionen gegen die drohende Zerstörung Lützeraths statt. Ein breites Bündnis von Fridays for Future, Ende Gelände, Lützerath Lebt und vielen lokalen Klimagruppen hatte dazu aufgerufen, sich mit den Bewohner*innen in Lützerath zu solidarisieren und eine drohende Räumung zu verhindern. Gemeinsam fordern sie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In über 20 Städten finden heute dezentrale Protestaktionen gegen die drohende Zerstörung Lützeraths statt. Ein breites Bündnis von Fridays for Future, Ende Gelände, Lützerath Lebt und vielen lokalen Klimagruppen hatte dazu aufgerufen, sich mit den Bewohner*innen in Lützerath zu solidarisieren und eine drohende Räumung zu verhindern. Gemeinsam fordern sie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung dazu auf, die Fördermenge von klimaschädlicher Braunkohle deutlich zu reduzieren und den Erhalt Lützeraths zu sichern.</p>
<p>Dazu Ibo Mohamed, Sprecher von Fridays for Future:<br />
„Der Kohle-Deal ist eine Farce. Ein früherer Kohleausstieg, bei dem die gleiche Menge Kohle in kürzerer Zeit verbrannt wird, ist völlig inakzeptabel. Das hat mit Klimagerechtigkeit nichts zu tun. Wir fordern die Festsetzung einer maximalen Fördermenge, das Ende der Subventionierung fossiler Energieträger sowie den massiven Ausbau der Erneuerbaren. So kann der Bedarf an Kohle massiv gesenkt und ein weiterer Ausbau der Kohlegrube verhindert werden.“</p>
<p>Land und Bund hatten Zahlen vorgelegt, nach denen durch den vorgezogenen Kohleausstieg bis zu 280 Millionen Tonnen Kohle weniger verbrannt würden. Die vorgelegten Gutachten werden allerdings für ihre dünne Datengrundlage und methodische Mängel kritisiert. In eigenen Berechnungen konnte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschng (DIW) zeigen, dass die tatsächliche Einsparung bei etwa Null liegt. Mehrere wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass bei Einhaltung der im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarten 1,5 Grad Grenze maximal 40 Millionen Tonnen Kohle aus dem Tagebau Garzweiler II gefördert werden dürfen, ein Bruchteil der jetzt vereinbarten Fördermenge.</p>
<p>Dazu Dina Hamid, Pressesprecherin von Ende Gelände in Nordrhein-Westfalen:<br />
„Wer das Pariser Klimaabkommen so mit Füßen tritt, muss mit unsere Widerstand rechnen. Ob Gasumlage, Subventionierung fossiler Gansinfrastruktur oder die Zerstörung Lützeraths; immer wieder stellt sich die Bundesregierung in den Dienst der fossilen Großkonzerne. Dass schon jetzt Millionen Menschen unter Energiearmut leiden und ihre Rechnungen nicht bezahlen können, während Klimakillerkonzerne Milliardengewinne machen, ist ein Skandal. Gemeinsam werden wir uns RWE und diesem zerstörerischem System entgegenstellen und Lützerath unräumbar machen!“</p>
<p>Bereits 2018 hatte die Klimagerechtigkeitsbewegung durch ihren Protest den Ausbau des Tagebaus Hambach verhindert. Für den Fall einer Räumung Lützeraths haben bereits mehr als 10.000 Menschen ihre Bereitschaft erklärt, zur Verteidigung des Dorfes zu kommen. Die nächste Großdemonstration In Lützerath findet am 12.11.2022 um 12 Uhr statt.</p>
<p><b>Website</b><br />
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<p><b>Twitter</b><br />
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/11/protestaktionen-in-ganz-deutschland-zum-erhalt-des-dorfes-luetzerath/" data-wpel-link="internal">Protestaktionen in ganz Deutschland zum Erhalt des Dorfes Lützerath</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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		<title>Ende Gelände mobilisiert nach Lützerath</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/10/ende-gelaende-mobilisiert-nach-luetzerath/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 07:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[diw]]></category>
		<category><![CDATA[fracking]]></category>
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		<category><![CDATA[tonnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Aktionsbündnis Ende Gelände kündigt an, die Räumung des Dorfes Lützeraths verhindern zu wollen. Das inzwischen besetzte Dorf direkt an der Kante des Tagebaus Garzweiler II ist schon jetzt ein wichtiger Protestort gegen die Braunkohleverstromung. Vergangene Woche hatten Robert Habeck, die grüne Klimaministerin von NRW Mona Neubaur und der Vorstandsvorsitzende von RWE auf einer gemeinsamen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2022/10/ende-gelaende-mobilisiert-nach-luetzerath/" data-wpel-link="internal">Ende Gelände mobilisiert nach Lützerath</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Aktionsbündnis Ende Gelände kündigt an, die Räumung des Dorfes Lützeraths verhindern zu wollen. Das inzwischen besetzte Dorf direkt an der Kante des Tagebaus Garzweiler II ist schon jetzt ein wichtiger Protestort gegen die Braunkohleverstromung. Vergangene Woche hatten Robert Habeck, die grüne Klimaministerin von NRW Mona Neubaur und der Vorstandsvorsitzende von RWE auf einer gemeinsamen Pressekonferenz angekündigt, das Dorf Lützeraths abreißen zu wollen, um die darunterliegende Kohle zu fördern.</p>
<p>Dazu Dina Hamid, Pressesprecherin von Ende Gelände in Nordrhein Westfalen:</p>
<p>„Es ist absolut verantwortungslos angesichts der sich zuspitzenden Klimakrise den Braunkohletagebau noch weiter auszubauen. Vor Lützerath verläuft die 1,5 Grad Grenze. Hier weiter Kohle abzubaggern forciert die Klimakrise, die jetzt schon ungezählte Todesopfer fordert. Dass ausgerechnet die Grünen die Abkehr von den Pariser Klimazielen vollziehen zeigt einmal mehr, dass der Ausstieg aus den fossilen Energien nur von uns selbst durchgesetzt werden kann. Wer Lützerath anrührt, ist ein Klimaverbrecher. Wir werden uns mit unseren Körpern der fossilen Zerstörung von RWE in den Weg stellen.“</p>
<p>Mehrere wissenschaftliche Studien belegen, dass bei Einhaltung der im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarten 1,5 Grad Grenze im Tagebau Garzweiler nur noch ein Restbudget von ca. 70 Millionen Tonnen Braunkohle abgebaut werden darf. Nach der überraschend von Bundeswirtschaftsminister Habeck verkündeten Einigung mit RWE sollen es nun aber 280 Millionen Tonnen werden, darunter ein besonders ergiebiger Kohleflöz unter Lützerath. Dabei hatte eine jüngst erschienene Studie einer Forschungsgruppe der Europa-Universität Flensburg, der Technischen Universität Berlin und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) erneut bestätigt, dass auch in der aktuellen Gasmangellage die Kohle unter Lützerath nicht benötigt würde, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten, und sie aus klimapolitischen Gründen im Boden bleiben müsse.</p>
<p>„Das Argument der Versorgungssicherheit ist ein Fake von Habeck“, so Luka Scott, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Nach Fracking-Gas aus den USA, Milliarden für LNG-Terminals und einer Gasumlage, die ausgerechnet von den Menschen Milliarden an Gaskonzerne umverteilt hätte, die jetzt schon nicht mehr wissen, wie sie ihre Rechnungen zahlen sollen, ist das der nächste dreckige Deal von Habeck mit der fossilen Industrie. Dass Lützerath fallen und die Klimazerstörung weitergehen sollen ist eine ultimative Kampfansage an die Klimagerechtigkeitsbewegung. Wir werden um Lützerath kämpfen, wie wir den Hambacher Wald verteidigt haben. Wer Lützerath angreift, wird einen hohen Preis zahlen. Wir kommen alle, wir stehen zusammen, wir sind unräumbar, we stand with Lützi!“</p>
<p>Schon 2015 hat das Aktionsbündnis Ende Gelände in Lützerath durch Aktionen zivilen Ungehorsams auf die Situation der Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier aufmerksam gemacht und seither immer wieder zu Blockadeaktionen mobilisiert, an denen sich oft mehrere Tausend Aktivist*innen beteiligten. Die Räumung des Hambacher Waldes 2018, für das der größten Polizeieinsatz aller Zeiten in NRW aufgeboten wurde, ist inzwischen gerichtlich für rechtwidrig erklärt worden. Der Hambacher Wald steht bis heute und darf nicht mehr abgebaggert werden.</p></div>
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		<title>Blockade des Kohlekraftwerkes Jänschwalde</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2022/09/blockade-des-kohlekraftwerkes-jaenschwalde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ende-gelände]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 07:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Seit Montagmorgen um 05:30 Uhr blockieren ca. 40 Aktivist*innen der Aktionsgruppe &quot;Unfreiwillige Feuerwehr&quot; unter dem Motto &quot;Jänschwalde ausschalten&quot; in drei koordinierten Aktionen das Kohlekraftwerk Jänschwalde. Dabei hat eine Gruppe die Kohlebunker auf dem Kraftwerksgelände besetzt und sich an den Förderbändern festgekettet. Gleichzeitig unterbrechen zwei andere Gruppen die Gleisverbindungen zwischen dem Tagebau Jänschwalde und dem Kraftwerk mit technischen Blockaden. Sie protestieren damit gegen den umweltzerstörerischen Weiterbetrieb des Tagebaus Jänschwalde und die klimavernichtenden Folgen der Braunkohle-Verstromung.</p>
<p>Jette Klamnitz, die sich auf dem Kraftwerksgelände festgekettet hat, äußert sich zu den Beweggründen: &quot;Wir nehmen hier und heute den Kohleausstieg selbst in die Hand. Das Verbrennen von Braunkohle und anderen fossilen Energien zerstört nicht nur lokal Lebensgrundlagen sondern auch global. Es ist umweltzerstörend und menschenfeindlich, in Zeiten der Klimakrise fossile Energien zu verheizen. Der trockene Sommer 2022 verdeutlicht wieder einmal: Die Klimakrise, in der wir uns zur Zeit befinden, ist bedrohlich und fordert ein massives Umdenken und einen radikalen Wandel in vielen Lebensbereichen. Die Verstromung fossiler Energien muss sofort aufhören!&quot;</p>
<p>Das Kraftwerk Jänschwalde ist Deutschlands drittgrößtes Braunkohlekraftwerk und stößt europaweit die vierthöchsten<br />
CO2-Emissionen aus. Doch nicht nur die mit den Emissionen verbundenen Klimafolgen bereiten den Aktivist*innen und großen Teilen der Bevölkerung Sorgen. Im März urteilte das Verwaltungsgericht Cottbus, dass der Tagebau Jänschwalde seinen Betrieb im Mai einstellen müsse: Die Trinkwasserversorgung der Region sei gefährdet, da für den Tagebau wiederholt zu viel Wasser abgepumpt worden sei. Im Falle der Reaktivierung der beiden Kraftwerksblöcke E und F müssten der Spree jährlich zusätzlich 13 Millionen Kubikmeter Wasser entzogen werden, dadurch wäre die Trinkwasserversorgung von 2 Millionen Menschen in der Region in Gefahr. Im Zuge der energiepolitischen Debatten um den russischen Angriffskrieg wurde der Braunkohleabbau im Tagebau Jänschwalde nun allerdings doch weiterhin erlaubt.</p>
<p>Dazu bezieht Carl Rems, der die Gleise im Westen mit seinem Rollstuhl blockiert, Stellung: &quot;Der Weiterbetrieb des Tagebaus ist nicht nur rechtswidrig sondern vor allem auch gefährlich. In der Lausitz zeigt sich ganz offensichtlich die zerstörerische Wut der Braunkohle und derer die daraus ein Geschäft gemacht haben. In einer kompletten Region ist das Trinkwasser knapp, über 130 Dörfer wurden alleine in der Lausitz für den Kohleabbau weggebaggert, die LEAG und andere fossile Konzerne zerstören in der Lausitz ganz konkret Lebensgrundlagen.&quot;</p>
<p>Lena Ströer, die das Gleis direkt daneben blockiert, ergänzt: &quot;Statt den Ausbau erneuerbarer Energien schnellstens voranzutreiben und gleichzeitig unseren Energiekonsum zu verringern, hängt das Kraftwerk weiter am Netz. Jänschwalde ist symptomatisch für eine verschleppte Energiewende und kapitalistische Verwertungslogik. Die fossilen Energiekonzerne instrumentalisieren die Energiekrise, um ihre Profite ins Endlose steigen zu lassen. Der russische Angriffskrieg darf nicht als Ausrede genutzt werden um weiterhin an zerstörerischem fossilen Gas und Kohle festzuhalten. Eine Energieversorgung ohne Kohle, Gas und Atom ist möglich und längst überfällig.&quot;</p></div>
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<p>ende-gel&auml;nde</p>
<p> L&uuml;tzerath<br />
Telefon: +49 (157) 5-3332728<br />
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<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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