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	<title>Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH, Autor bei News-Blast</title>
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	<title>Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH, Autor bei News-Blast</title>
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		<title>CO2-Entnahme auf Klimaplantagen: Nur ein Bruchteil des Machbaren wäre auch nachhaltig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Studie im Top-Journal Science nennt Potenziale – und warnt davor, beim Kampf gegen die Erderhitzung Probleme wie Nahrungsmittelknappheit und Artenschwund zu ignorieren. Auf jährlich 11,3 Milliarden Tonnen CO2-Entnahme hat der Weltklimarat IPCC das maximale „technische Potenzial“ der sogenannten Klimaplantagen beziffert: besonders schnell wachsende Pflanzen anbauen, dadurch CO2 aus der Luft binden und es dann beim Verfeuern der Pflanzen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2024/02/co2-entnahme-auf-klimaplantagen-nur-ein-bruchteil-des-machbaren-waere-auch-nachhaltig/" data-wpel-link="internal">CO2-Entnahme auf Klimaplantagen: Nur ein Bruchteil des Machbaren wäre auch nachhaltig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Studie im Top-Journal <i>Science</i> nennt Potenziale – und warnt davor, beim Kampf gegen die Erderhitzung Probleme wie Nahrungsmittelknappheit und Artenschwund zu ignorieren.</p>
<p>Auf jährlich 11,3 Milliarden Tonnen CO<sub>2</sub>-Entnahme hat der Weltklimarat IPCC das maximale „technische Potenzial“ der sogenannten Klimaplantagen beziffert: besonders schnell wachsende Pflanzen anbauen, dadurch CO<sub>2</sub> aus der Luft binden und es dann beim Verfeuern der Pflanzen in Biomasse-Kraftwerken abscheiden und speichern. Und das technische Potenzial für Auf- und Wiederaufforstung liegt bei weiteren 10,1 Milliarden Tonnen jährlich. Eine Studie ergänzt diese formale Betrachtung nun durch wesentlich niedrigere „Nachhaltigkeitsgrenzen“ als Orientierungsgröße für die Politik. Die Studie wurde mitverfasst vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und publiziert in der renommierten Fachzeitschrift <i>Science</i>.</p>
<p>Um die vom Weltklimarat bezifferten insgesamt 21,4 Milliarden Tonnen CO<sub>2</sub> Jahr für Jahr aus der Atmosphäre zu holen – mehr als die Hälfte der derzeitigen Emissionen –, müssten sich die Klimaplantagen und zusätzlichen Wälder über rund 29 Millionen Quadratkilometer erstrecken. Das wäre dreimal so viel wie die Fläche der USA. „Es ist offensichtlich, dass sich das keinesfalls realisieren lässt“, erklärt <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/creutzig-felix.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Felix Creutzig</a>, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe Landnutzung, Infrastruktur und Transport und ein Co-Autor der Studie. „Zwar ist das aus rein technischer Sicht Machbare in den Klimamodellen eine hilfreiche Information, um den maximalen Möglichkeitsraum abzubilden, etwa zum Begrenzen der Erderhitzung auf 1,5 Grad. Aber die Politik leitet daraus zunehmend einen Freibrief ab, beim CO<sub>2</sub>-Ausstoß zu wenig zu tun und Großes lieber bei der CO<sub>2</sub>-Entnahme zu versprechen. Die vorliegende Untersuchung setzt hier einen Kontrapunkt.“</p>
<p>In den nationalen Selbstverpflichtungen, die den Kern des Pariser Weltklimaabkommens bilden, haben die Regierungen für das Jahr 2060 bereits 12 Millionen Quadratkilometer für landgestützte CO<sub>2</sub>-Entnahme reserviert. Das ist fast so viel wie die aktuelle weltweite Ackerfläche. Der Studie zufolge gefährdet das die künftige Nahrungsmittelversorgung, zudem kann es das ohnehin schon dramatische Aussterben von Tier- und Pflanzenarten beschleunigen, die Wasserknappheit verschärfen, weitere Belastungsgrenzen der Erdsysteme verletzen und Lebensräume indigener Völker zerstören.</p>
<p>Ausgehend von einem unter diesen Aspekten „mittleren Risiko“, das die Menschheit mit Blick auf die Klimakrise wohl akzeptieren müsse, und gestützt auf die wissenschaftliche Literatur leitet das Forschungsteam neuartige Limits ab. Demnach liegt die Nachhaltigkeitsgrenze für die CO<sub>2</sub>-Entnahmen auf Klimaplantagen (im Fachjargon „Bioenergy with Carbon Capture and Storage, BECCS) bei jährlich 1,4 bis 2,9 Milliarden Tonnen – je nachdem, wie effizient die Biomasse-Kraftwerke Energie erzeugen und CO<sub>2</sub> abscheiden. Bei Auf- und Wiederaufforstung liegt die Nachhaltigkeitsgrenze bei 3,8 Milliarden Tonnen. In beiden Bereichen wäre also nur ein Bruchteil des technisch Machbaren auch nachhaltig.</p>
<p>„Diese Nachhaltigkeitsgrenzen noch genauer auszuleuchten, ist ein wichtiges Forschungsfeld, auch bei anderen Entnahme-Optionen etwa über die Ozeane oder durch Luftfilter-Anlagen“, betont MCC-Forscher Creutzig. „Jedenfalls ist der tatsächliche Möglichkeitsraum geringer, als es die Klimamodelle ausweisen. Die Politik wird die schwer vermeidbaren Restemissionen, die in einer künftigen klimaneutralen Welt durch CO<sub>2</sub>-Entnahmen ausgeglichen werden, sehr sorgfältig priorisieren müssen. Und sie muss den Kampf gegen die Erderhitzung enger verzahnen mit anderen existenziellen Themen wie dem Kampf gegen Nahrungsmittel-Knappheit und Artensterben.“</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH</div>
<p>Das MCC erforscht und liefert l&ouml;sungsorientierte Handlungsoptionen f&uuml;r Klimapolitik sowie generell f&uuml;r das Bewirtschaften der globalen Gemeinschaftsg&uuml;ter &ndash; und damit f&uuml;r die St&auml;rkung der vielf&auml;ltigen Aspekte von menschlichem Wohlergehen. Unsere sechs Arbeitsgruppen forschen zu Themen wie Wirtschaftswachstum und -entwicklung, Ressourcen und internationaler Handel, St&auml;dte und Infrastrukturen, Governance sowie wissenschaftliche Politikberatung. Das MCC ist eine gemeinsame Gr&uuml;ndung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts f&uuml;r Klimafolgenforschung. | www.mcc-berlin.net | https://twitter.com/MCC_Berlin</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH<br />
EUREF Campus 19, Torgauer Str. 12-15<br />
10829 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 3385537-0<br />
Telefax: +49 (30) 3385537-102<br />
<a href="http://www.mcc-berlin.net" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.mcc-berlin.net</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Ulrich von Lampe<br />
Leiter Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
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E-Mail: &#108;&#097;&#109;&#112;&#101;&#064;&#109;&#099;&#099;&#045;&#098;&#101;&#114;&#108;&#105;&#110;&#046;&#110;&#101;&#116;
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                    </li>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/mercator-research-institute-on-global-commons-and-climate-change-mcc-ggmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH</a>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Jetzt geht es um das Ende des fossilen Zeitalters – das ist ein echter Fortschritt“</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/12/jetzt-geht-es-um-das-ende-des-fossilen-zeitalters-das-ist-ein-echter-fortschritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 10:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[aussagen]]></category>
		<category><![CDATA[bepreisung]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[climate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Weltklimakonferenz COP28 in Dubai ist heute mit einem Beschluss zur „Abkehr“ von den klimaschädlichen Energieträgern Kohle, Öl und Gas zu Ende gegangen. Die rund 200 Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention werden dabei zum Handeln aufgerufen. Dazu erklärt Ottmar Edenhofer, Direktor des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und des Potsdam-Instituts für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/12/jetzt-geht-es-um-das-ende-des-fossilen-zeitalters-das-ist-ein-echter-fortschritt/" data-wpel-link="internal">„Jetzt geht es um das Ende des fossilen Zeitalters – das ist ein echter Fortschritt“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Weltklimakonferenz COP28 in Dubai ist heute mit einem Beschluss zur „Abkehr“ von den klimaschädlichen Energieträgern Kohle, Öl und Gas zu Ende gegangen. Die rund 200 Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention werden dabei zum Handeln aufgerufen. Dazu erklärt <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/edenhofer-ottmar.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Ottmar Edenhofer</a>, Direktor des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung:</p>
<p>„Aus dem von allen Staaten akzeptierten Abschlussdokument der COP28 geht klar hervor: Unter dem Eindruck der fortschreitenden Klimakrise gibt es jetzt für die Weltwirtschaft kein Business as usual mehr. Jetzt geht es um das Ende des fossilen Zeitalters – das ist ein echter Fortschritt. Der Handlungsaufruf zur Abkehr von Kohle, Öl und Gas mit dem Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 ist für Regierungen in aller Welt ein wichtiger Orientierungspunkt. Die EU-Staaten mit ihrem großen Klimaschutz-Plan European Green Deal dürfen sich ermutigt sehen, Kurs zu halten, ebenso die USA mit ihrem Inflation Reduction Act.“</p>
<p>„In bestimmten Bereichen wie etwa der Chemieindustrie wird man auch 2050 noch Öl und Gas benötigen – nach Aussagen des Weltklimarats wird man darauf bis dahin nur zu 67 beziehungsweise 90 Prozent verzichten können. Zum Ausgleich muss man CO<sub>2</sub> aus der Atmosphäre holen und unterirdisch speichern. Es ist gut, dass im COP-Abschlussdokument klargestellt wird, dass diese Verfahren für die Sektoren mit schwer vermeidbaren Emissionen genutzt werden sollen und eben nicht für ein generelles Weiter-so.“</p>
<p>„Positiv hervorzuheben sind auch die Aussagen der COP zum Ausbau der erneuerbaren Energien um 30 Prozent bis zum Jahr 2030 sowie zu Finanzhilfen für den Ausgleich von Klimaschäden und für Klimawandel-Anpassung. Insgesamt müssen die Regierungen der reichen Industrieländer den globalen Süden umfangreich unterstützen, damit die Klimawende gelingt. Um das politisch zu vermitteln, werden sie gut kommunizieren müssen: Nichtstun wäre viel teurer. Schon 2030 wird der Ausstoß einer Tonne CO<sub>2</sub> rund 400 Euro Klimaschäden verursachen.“</p>
<p>„Um den Verbrauch fossiler Brennstoffe jetzt weltweit zügig abzusenken, braucht es glaubwürdige Ankündigungen für ihre kontinuierliche Verteuerung durch CO<sub>2</sub>-Bepreisung und zugleich für finanzielle Kompensation von Bevölkerung und Wirtschaft. Die CO<sub>2</sub>-Bepreisung muss sich weiterverbreiten und international gekoppelt werden. Klimazölle wie von der EU angekündigt und ein Klimaclub wie von Bundeskanzler Olaf Scholz im Kontext der G7-Staaten initiiert können dazu beitragen, dass sich das von der COP proklamierte Ende des fossilen Zeitalters tatsächlich einläuten lässt.“</p>
<p><b>Weitere Informationen:<br />
</b>Das Abschlussdokument der Weltklimakonferenz COP28 findet sich hier:<br />
<a href="https://unfccc.int/sites/default/files/resource/cma2023_L17_adv.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://unfccc.int/sites/default/files/resource/cma2023_L17_adv.pdf</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH</div>
<p>Das MCC erforscht und liefert l&ouml;sungsorientierte Handlungsoptionen f&uuml;r Klimapolitik sowie generell f&uuml;r das Bewirtschaften der globalen Gemeinschaftsg&uuml;ter &ndash; und damit f&uuml;r die St&auml;rkung der vielf&auml;ltigen Aspekte von menschlichem Wohlergehen. Unsere sieben Arbeitsgruppen forschen zu Themen wie Wirtschaftswachstum und -entwicklung, Ressourcen und internationaler Handel, St&auml;dte und Infrastrukturen, Governance sowie wissenschaftliche Politikberatung. Das MCC ist eine gemeinsame Gr&uuml;ndung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts f&uuml;r Klimafolgenforschung. | www.mcc-berlin.net | https://twitter.com/MCC_Berlin</p>
</div>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/12/jetzt-geht-es-um-das-ende-des-fossilen-zeitalters-das-ist-ein-echter-fortschritt/" data-wpel-link="internal">„Jetzt geht es um das Ende des fossilen Zeitalters – das ist ein echter Fortschritt“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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		<title>Jetzt selbst ausrechnen: So geht sozial gerechter Klimaschutz in 87 Ländern</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/12/jetzt-selbst-ausrechnen-so-geht-sozial-gerechter-klimaschutz-in-87-laendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 12:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[bepreisung]]></category>
		<category><![CDATA[climate]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[cop28]]></category>
		<category><![CDATA[dubai]]></category>
		<category><![CDATA[emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[erdgas]]></category>
		<category><![CDATA[global]]></category>
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		<category><![CDATA[your]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was kostet Klimaschutz die privaten Haushalte? Ein wissenschaftlich fundiertes, aber einfach zu bedienendes Rechentool im Internet sorgt jetzt dafür, dass jeder Mensch, der des Englischen mächtig ist, bei dieser wichtigen Frage kompetent mitreden kann. Der „Carbon Pricing Incidence Calculator“ zeigt, was in den Haushaltskassen passiert, wenn der Staat fossile Brennstoffe verteuert und die dadurch entstehenden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/12/jetzt-selbst-ausrechnen-so-geht-sozial-gerechter-klimaschutz-in-87-laendern/" data-wpel-link="internal">Jetzt selbst ausrechnen: So geht sozial gerechter Klimaschutz in 87 Ländern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Was kostet Klimaschutz die privaten Haushalte? Ein wissenschaftlich fundiertes, aber einfach zu bedienendes Rechentool im Internet sorgt jetzt dafür, dass jeder Mensch, der des Englischen mächtig ist, bei dieser wichtigen Frage kompetent mitreden kann. Der „Carbon Pricing Incidence Calculator“ zeigt, was in den Haushaltskassen passiert, wenn der Staat fossile Brennstoffe verteuert und die dadurch entstehenden Einnahmen ganz oder teilweise an die Bevölkerung zurückverteilt. Der Rechner wurde entwickelt vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und steht kostenlos bereit zur Nutzung mit Computer oder Smartphone.</p>
<p><b>Die Web-Anwendung „Carbon Pricing Incidence Calculator“ des MCC findet sich <a href="https://www.cpic-global.net/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>.</b></p>
<p>„Über die sozialen Folgen von Klimapolitik wird viel diskutiert, in Industrieländern und zunehmend auch in den ärmeren Ländern im globalen Süden“, sagt <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/steckel-jan.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Jan Steckel</a>, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe Klimaschutz und Entwicklung, der mit seinem Team diese beispiellose Web-Anwendung geschaffen hat. „Bisweilen wird in der politischen Auseinandersetzung polemisch und mit wenig Bezug zu den Fakten argumentiert. Unser Online-Rechner macht die empirische Wirklichkeit sichtbar und für alle im gesellschaftlichen Diskurs nutzbar. Er leistet Aufklärungsarbeit in Zeiten der Desinformation.“</p>
<p>Das Rechentool, das das MCC heute auf der Weltklimakonferenz COP28 in Dubai der Öffentlichkeit vorgestellt hat, ist gefüttert mit empirischen Daten für 1,5 Millionen repräsentativ ausgewählte private Haushalte in 87 Ländern der Erde. Sie stehen stellvertretend für fünf Milliarden Menschen, das entspricht 65 Prozent der Weltbevölkerung. Der Rechner „weiß“ nicht nur aus den nationalen statistischen Erhebungen, wofür die privaten Haushalte in diesen Ländern ihr Geld ausgeben – sondern gestützt auf ein sogenanntes Input-Output-Modell sind auch die spezifischen CO<sub>2</sub>-Emissionen hinterlegt, die in jedem einzelnen Ausgabenposten stecken: sowohl direkt (etwa in Sprit, Heizöl oder Erdgas) als auch indirekt (in der Herstellung der diversen Konsumprodukte).</p>
<p>Die Nutzung des Rechners ist einfach: Bei „Choose your country“ scrollt man auf dem Bildschirm ganz einfach auf eines der 87 Länder – und sagt dem Rechner dann in drei Schritten, was er ausspucken soll. Unter „Population“ stellt man ein, was man vergleichen möchte: etwa Arm und Reich, Stadt und Land, Familien oder Singles. Bei „Carbon Price“ geht es um die konkrete Politikmaßnahme, mit der der Staat die Brennstoffe verteuert, sowie um die Dosierung. Und bei „Compensation“ kann man festlegen, welchen Anteil der dadurch entstehenden Mehreinnahmen der Staat an die Bevölkerung zurückverteilen soll und wie dieser soziale Ausgleich erfolgen soll, etwa über Pro-Kopf-Zahlungen, günstigen Strom oder Steuersenkungen. Variieren lässt sich auch die Anzeige der Ergebnisse: ob in Prozent der Haushaltsausgaben oder als Absolutbetrag, ob als Durchschnittswert oder als statistische Verteilung.</p>
<p>Im Ergebnis zeigt sich die Attraktivität der CO<sub>2</sub>-Bepreisung als Leitinstrument der Klimapolitik. Zwar ist sie für sich genommen oft besonders schwer für Ärmere zu schultern, die besonders viel von ihrem Einkommen für Energie ausgeben. Doch flankierende Politik kann die einkommensschwachen Haushalte sogar unterm Strich besserstellen. „Hier kann man es durchspielen, wie unterschiedlich CO<sub>2</sub>-Bepreisung je nach Umfeld und Ausgestaltung wirkt“, sagt MCC-Politik-Analystin <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/schiefer-tessa.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Tessa Schiefer</a>, die das Tool mit entwickelt hat. „Nicht selten gibt es das größte Gefälle innerhalb von Einkommensgruppen statt zwischen ihnen. Sozial ausbalancierter Klimaschutz, der auch Härtefällen hilft und niemanden zurücklässt, sieht von Land zu Land verschieden aus. Aber er ist machbar.“</p>
<p><b>Weitere Informationen:<br />
</b>Link zum Online-Rechner „Carbon Price Incidence Calculator“: <a href="https://www.cpic-global.net" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.cpic-global.net</a></div>
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<p>Das MCC erforscht und liefert l&ouml;sungsorientierte Handlungsoptionen f&uuml;r Klimapolitik sowie generell f&uuml;r das Bewirtschaften der globalen Gemeinschaftsg&uuml;ter &ndash; und damit f&uuml;r die St&auml;rkung der vielf&auml;ltigen Aspekte von menschlichem Wohlergehen. Unsere sieben Arbeitsgruppen forschen zu Themen wie Wirtschaftswachstum und -entwicklung, Ressourcen und internationaler Handel, St&auml;dte und Infrastrukturen, Governance sowie wissenschaftliche Politikberatung. Das MCC ist eine gemeinsame Gr&uuml;ndung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts f&uuml;r Klimafolgenforschung. | www.mcc-berlin.net | https://twitter.com/MCC_Berlin</p>
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		<title>Vorsicht bei „netto null“ in der Klimapolitik – unser Planet reagiert empfindlich!</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/12/vorsicht-bei-netto-null-in-der-klimapolitik-unser-planet-reagiert-empfindlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 07:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[climate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Trendwende beim globalen CO2-Ausstoß auf sich warten lässt, kündigen immer mehr Staaten zur Mitte des Jahrhunderts das Ziel von „netto null“ an: kaum vermeidbare Restemissionen, aber kompensiert durch CO2-Entnahmen aus der Atmosphäre. Doch in solchen Plus-Minus-Strategien lauert ein Missverständnis, warnt jetzt eine Studie: Die Idee, Emissionen einfach eins zu eins zurückzuholen und quasi [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/12/vorsicht-bei-netto-null-in-der-klimapolitik-unser-planet-reagiert-empfindlich/" data-wpel-link="internal">Vorsicht bei „netto null“ in der Klimapolitik – unser Planet reagiert empfindlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Während die Trendwende beim globalen CO<sub>2</sub>-Ausstoß auf sich warten lässt, kündigen immer mehr Staaten zur Mitte des Jahrhunderts das Ziel von „netto null“ an: kaum vermeidbare Restemissionen, aber kompensiert durch CO<sub>2</sub>-Entnahmen aus der Atmosphäre. Doch in solchen Plus-Minus-Strategien lauert ein Missverständnis, warnt jetzt eine Studie: Die Idee, Emissionen einfach eins zu eins zurückzuholen und quasi ungeschehen zu machen, beißt sich mit der Beschaffenheit der Erdsysteme. Die Studie, mitverfasst vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Institute on Global Commons and Climate Change), ist publiziert in der renommierten Fachzeitschrift <i>Nature Climate Change</i>.</p>
<p>Das interdisziplinäre Forschungsteam ging der Frage nach, was ein solches auf den ersten Blick ausgeglichenes Kopplungsgeschäft mit der Atmosphäre für die Erdtemperatur bedeutet. „Wenn die Klimapolitik mit Blick auf das Machbare nicht auf absolut null, sondern nur auf netto null setzt, muss sie dabei auch die Erdsysteme im Blick haben“, sagt <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/fuss-sabine.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Sabine Fuss</a>, Leiterin der MCC-Arbeitsgruppe Nachhaltiges Ressourcenmanagement und globaler Wandel und Co-Autorin der Studie. „Wir liefern einen Überblick – und identifizieren vier Gründe, warum die Folgen von Ausstoß und Entnahme wohl nicht äquivalent sind.“</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Erstens sind Ausstoß und Entnahme von unterschiedlicher Dauer. Während emittiertes CO<sub>2</sub> für viele Jahrhunderte den Planeten aufheizt, wird es etwa nach der Speicherung in Wäldern oder küstennahen Ökosystemen viel schneller wieder freigesetzt. Dazu trägt auch der Klimawandel bei, über dürre- und hitzebedingtes Waldsterben und Hitzewellen im Meer. Auch bei Speicherung im Ozean und sogar in geologischen Formationen erfordert das Vorsichtsprinzip einen gewissen Abschlag: Rechnerisch netto null bei Emissionen und Entnahmen ist für den Planeten nicht egal.</li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li>Zweitens haben eine Reihe von Entnahme-Methoden auch biophysikalische Effekte: Sie verändern die Vegetation und die Oberflächenstruktur und damit das Rückstrahlvermögen des Planeten. So holt man etwa durch großflächiges Aufforsten oder Zufügen von Biokohle auf Äckern zwar CO<sub>2</sub> aus der Atmosphäre. Aber zugleich verringert man dadurch die Absorption der Sonnen-Einstrahlung, was zu lokal begrenzter zusätzlicher Erwärmung beiträgt. Hingegen haben Entnahme-Optionen wie der durch große Pumpen bewirkte künstliche Auftrieb von Tiefenwasser oder der Anbau schnell wachsender Biomasse in Klimaplantagen (zwecks Verfeuern mit Abscheiden und unterirdischer Speicherung des CO<sub>2</sub>) einen lokal kühlenden Effekt.</li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li>Drittens können sowohl der Ausstoß als auch die Entnahme von CO<sub>2</sub> wichtige Rückwirkungen auf die Bilanz bei anderen Treibhausgasen wie Methan und Lachgas haben. Beim Fördern und Verbrennen fossiler Brennstoffe entstehen zudem weitere Gase wie etwa Schwefeldioxid, ein Vorläufer von Sulfat-Aerosolen, die ebenfalls klimawirksam sind. Selbst Luftfilter-Anlagen zur Direktabscheidung können als Nebeneffekt, über ihren Energiebedarf, Emissionen zur Folge haben. Was bei netto null CO<sub>2</sub> genau herauskommt für die Nicht-CO<sub>2</sub>-Emissionsbilanz, ist von vielen Details abhängig, bis zur Auswahl der Baumsorte bei Aufforstung.</li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li>Viertens ist die Klima-Reaktion auf den Kohlenstoffkreislauf aus verschiedenen Gründen asymmetrisch. So wird ein von Emissionen erzeugter Temperaturanstieg nicht sofort neutralisiert, wenn wir die Emissionen Jahre später wieder herausholen, vor allem wegen der trägen Reaktion der Tiefsee. Zudem wirken Entnahmen nicht so stark bei höherem CO<sub>2</sub>-Gehalt in der Atmosphäre, also wenn das Klimasystem bereits in einem anderen Stadium ist. Diese Effekte sind teilweise auch nicht linear: So wachsen Bäume etwas schneller, wenn mehr CO<sub>2</sub> in der Luft ist, und tragen also stärker zur Entnahme bei, doch dieser Effekt verringert sich mit steigender CO<sub>2</sub>-Konzentration.</li>
</ul>
<p>„Wie eine Netto-Null-Strategie je nach Ausgestaltung auf das Klima wirkt, muss mit weiterentwickelten Erdsystem-Modellen noch präziser erforscht werden“, empfiehlt MCC-Forscherin Fuss. „Die Unsicherheiten werden wohl nicht in der knappen Zeit geklärt, die uns bleibt, eine mit dem Paris-Abkommen konsistente Klimapolitik zu entwickeln und umzusetzen. Entnahmen dürfen nicht zu wichtig werden. Priorität muss sein, die Emissionen schnell in Richtung null zu drücken.“</p>
<p><b>Quellenhinweis zur zitierten Studie:</b></p>
<p>Zickfeld, K., MacIsaac, J., Canadell, J., Fuss, S., Jackson, R., Jones, C., Lohila, A., Matthews, H., Peters, G., Rogelj, J., Zaehle, S., 2023, Net-zero approaches must consider Earth system impacts to achieve climate goals, <i>Nature Climate Change, </i><a href="https://www.nature.com/articles/s41558-023-01862-7" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41558-023-01862-7</a></div>
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		<title>Sabine Fuss und Matthias Kalkuhl rücken im Januar in die Leitung des MCC auf</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/11/sabine-fuss-und-matthias-kalkuhl-ruecken-im-januar-in-die-leitung-des-mcc-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 08:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[??berliner]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[climate]]></category>
		<category><![CDATA[edenhofer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Generalsekretärin des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), Brigitte Knopf, wird das Institut zum Jahresende verlassen und im Laufe des Jahres 2024 ein eigenes Vorhaben starten. Für das bislang von Knopf verantwortete Management des MCC sorgen ab Januar gemeinsam Sabine Fuss, Leiterin der MCC-Arbeitsgruppe Nachhaltiges Ressourcenmanagement und globaler Wandel sowie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/11/sabine-fuss-und-matthias-kalkuhl-ruecken-im-januar-in-die-leitung-des-mcc-auf/" data-wpel-link="internal">Sabine Fuss und Matthias Kalkuhl rücken im Januar in die Leitung des MCC auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Generalsekretärin des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/knopf-brigitte.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Brigitte Knopf</a>, wird das Institut zum Jahresende verlassen und im Laufe des Jahres 2024 ein eigenes Vorhaben starten. Für das bislang von Knopf verantwortete Management des MCC sorgen ab Januar gemeinsam <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/fuss-sabine.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Sabine Fuss</a>, Leiterin der MCC-Arbeitsgruppe Nachhaltiges Ressourcenmanagement und globaler Wandel sowie Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin, und <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/kalkuhl-matthias.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Matthias Kalkuhl</a>, Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaftswachstum und menschliche Entwicklung sowie Professor an der Universität Potsdam. Sie behalten diese Funktionen und sind künftig zudem Co-Leiterin und Co-Leiter des MCC.</p>
<p>Brigitte Knopf war seit 2015 MCC-Generalsekretärin, seit 2019 zudem Leiterin der damals neu eingerichteten <a href="https://www.mcc-berlin.net/news/meldungen/meldungen-detail/article/mcc-baut-schnittstelle-zur-politik-aus.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Policy-Unit</a> des MCC. Darüber hinaus ist sie seit 2020 stellvertretende Vorsitzende des von der Bundesregierung eingerichteten <a href="https://www.mcc-berlin.net/news/meldungen/meldungen-detail/article/brigitte-knopf-in-den-expertenrat-fuer-klimafragen-berufen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Expertenrats für Klimafragen</a>. „Die persönliche Lebensentscheidung, nach neun Jahren Arbeit Abschied vom MCC zu nehmen, ist mir nicht leicht gefallen“, sagt sie. „Ich bin dankbar, dass ich mit großartigen Kolleginnen und Kollegen zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit forschen, arbeiten und beraten durfte, und werde dem Institut auch in Zukunft eng verbunden bleiben. Im neuen Jahr widme ich mich nun dem Aufbau eines neuen Projekts. Ich danke dem ganzen Team, der Stiftung Mercator für die Unterstützung und insbesondere Ottmar Edenhofer für sein Vertrauen und die wertvolle Zusammenarbeit.“</p>
<p>MCC-Direktor <a href="https://www.mcc-berlin.net/news/meldungen/meldungen-detail/article/brigitte-knopf-in-den-expertenrat-fuer-klimafragen-berufen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Ottmar Edenhofer</a> erklärt dazu: „Ich bedauere das sehr, aber ich habe großen Respekt vor diesem mutigen Schritt nach vorn. Brigitte Knopf hat in glänzender Weise nach innen für ein kohärentes Management gesorgt und dabei immer eine kluge Balance gefunden von Führen und Freiräume lassen; sie hat dadurch die Exzellenz der Forschung am MCC maßgeblich mitbewirkt. Und nach außen hat sie – neben ihrer glänzenden Arbeit in der wissenschaftlichen Politikberatung und neben ihrer medialen Performance – durch den Aufbau unserer Policy Unit die Schnittstelle zur Politik stark gemacht. Dass das MCC, über alle Parteigrenzen im demokratischen Spektrum hinweg, ein so vielbeachteter Inputgeber im Politikprozess geworden sind, national und international, das verdanken wir auch dieser strategischen Netzwerk-Arbeit.“</div>
<div class="pb-boilerplate">
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		<title>MCC stellt am 5. Dezember in Dubai einen globalen Inzidenzrechner zur CO2-Bepreisung vor</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/11/mcc-stellt-am-5-dezember-in-dubai-einen-globalen-inzidenzrechner-zur-co2-bepreisung-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 08:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[??berliner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Side-Event zur COP28. Online-Teilnahme möglich mit virtueller UNFCCC-Akkreditierung. Das kostenlose Tool soll sozial gerechte Klimapolitik in Schwellenländern erleichtern. Der Preis für fossile Brennstoffe ist eine zentrale Stellschraube im globalen Kampf gegen die Klimakrise. Gleichzeitig gilt es aber das menschliche Wohlergehen, die soziale Gerechtigkeit und die wirtschaftlichen Entwicklung zu sichern. Um die Folgen von Reformen zum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/11/mcc-stellt-am-5-dezember-in-dubai-einen-globalen-inzidenzrechner-zur-co2-bepreisung-vor/" data-wpel-link="internal">MCC stellt am 5. Dezember in Dubai einen globalen Inzidenzrechner zur CO2-Bepreisung vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Side-Event zur COP28. Online-Teilnahme möglich mit virtueller UNFCCC-Akkreditierung. Das kostenlose Tool soll sozial gerechte Klimapolitik in Schwellenländern erleichtern.</b></p>
<p>Der Preis für fossile Brennstoffe ist eine zentrale Stellschraube im globalen Kampf gegen die Klimakrise. Gleichzeitig gilt es aber das menschliche Wohlergehen, die soziale Gerechtigkeit und die wirtschaftlichen Entwicklung zu sichern. Um die Folgen von Reformen zum Abbau von Subventionen für fossile Brennstoffe und von CO<sub>2</sub>-Bepreisung abzuschätzen und die Auswirkungen von Kompensationsmechanismen zu untersuchen, hat das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) ein kostenloses und einfach zu bedienendes Webtool entwickelt: den Carbon Pricing Incidence Calculator (CPIC). Es basiert auf empirischen Daten für 1,5 Millionen einzelne Haushalte in 87 Ländern und ist repräsentativ für 5 Milliarden Menschen.</p>
<p>Wir laden Sie ein, am Launch-Event auf der Weltklimakonferenz COP28 teilzunehmen. Die Online-Teilnahme ist mit einem virtuellen COP28-Badge möglich.</p>
<p><b>Thema:</b> Erleichtern einer sozial gerechten Politik der CO<sub>2</sub>-Bepreisung in Schwellenländern<br />
Launch-Event für den globalen Carbon Pricing Incidence Calculator (CPIC)</p>
<p><b>Termin:</b> Dienstag, 5. Dezember 2023<br />
(16:45-18:15 Uhr in Dubai, 13:45-15:15 Uhr Mitteleuropäische Zeit)</p>
<p><b>Ort:</b> Dubai, COP28-Konferenzzentrum, Blue Zone (UNFCCC-Akkreditierung erforderlich), SE Raum 4</p>
<p>Auf dem Event wird das Webtool des globalen Carbon Pricing Incidence Calculator (CPIC) vorgestellt. Zudem werden Beispiele für Länder mit geringem und mittlerem Einkommen präsentiert, die CO<sub>2</sub>-Bepreisung oder Subventionsabbau bei fossilen Brennstoffen erwägen oder verabschieden. Dazu passend werden neueste Forschungsergebnisse zu politischen Gestaltungsoptionen erörtert, mit Schwerpunkt auf dem Verteilungsaspekt. Mit Input von MCC, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Internationaler Währungsfonds, Environment for Development, Finanzministerien Ruandas und eines weiteren Landes sowie Zivilgesellschaft.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH</div>
<p>Das MCC erforscht und liefert l&ouml;sungsorientierte Handlungsoptionen f&uuml;r Klimapolitik sowie generell f&uuml;r das Bewirtschaften der globalen Gemeinschaftsg&uuml;ter &ndash; und damit f&uuml;r die St&auml;rkung der vielf&auml;ltigen Aspekte von menschlichem Wohlergehen. Unsere sieben Arbeitsgruppen forschen zu Themen wie Wirtschaftswachstum und -entwicklung, Ressourcen und internationaler Handel, St&auml;dte und Infrastrukturen, Governance sowie wissenschaftliche Politikberatung. Das MCC ist eine gemeinsame Gr&uuml;ndung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts f&uuml;r Klimafolgenforschung. | www.mcc-berlin.net | https://twitter.com/MCC_Berlin</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH<br />
EUREF Campus 19, Torgauer Str. 12-15<br />
10829 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 3385537-0<br />
Telefax: +49 (30) 3385537-102<br />
<a href="http://www.mcc-berlin.net" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.mcc-berlin.net</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Ulrich von Lampe<br />
Leiter Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 3385537-201<br />
E-Mail: &#108;&#097;&#109;&#112;&#101;&#064;&#109;&#099;&#099;&#045;&#098;&#101;&#114;&#108;&#105;&#110;&#046;&#110;&#101;&#116;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/mercator-research-institute-on-global-commons-and-climate-change-mcc-ggmbh/MCC-stellt-am-5-Dezember-in-Dubai-einen-globalen-Inzidenzrechner-zur-CO2-Bepreisung-vor/boxid/968908" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Studie gleicht IPCC-Benchmarks zu Land-Emissionen mit nationalen Treibhausgasbilanzen ab</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/11/studie-gleicht-ipcc-benchmarks-zu-land-emissionen-mit-nationalen-treibhausgasbilanzen-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 16:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[climate]]></category>
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		<category><![CDATA[emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[emissions]]></category>
		<category><![CDATA[forestry]]></category>
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		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor der globalen Bestandsaufnahme auf der COP28 in Dubai. Unterschied bei Berechnung kann Klimaziele verfälschen. Netto null wohl früher nötig als bisher angenommen. Ein wirksames Landmanagement – für die Landwirtschaft, Wälder oder Siedlungen – spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Klimakrise. Die Land-Emissionen werden allerdings in globalen Modellen zum Kohlenstoff-Kreislauf anders verrechnet als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/11/studie-gleicht-ipcc-benchmarks-zu-land-emissionen-mit-nationalen-treibhausgasbilanzen-ab/" data-wpel-link="internal">Studie gleicht IPCC-Benchmarks zu Land-Emissionen mit nationalen Treibhausgasbilanzen ab</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Vor der globalen Bestandsaufnahme auf der COP28 in Dubai. Unterschied bei Berechnung kann Klimaziele verfälschen. Netto null wohl früher nötig als bisher angenommen.</p>
<p>Ein wirksames Landmanagement – für die Landwirtschaft, Wälder oder Siedlungen – spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Klimakrise. Die Land-Emissionen werden allerdings in globalen Modellen zum Kohlenstoff-Kreislauf anders verrechnet als in nationalen Treibhausgasbilanzen, die zur Berichterstattung in der internationalen Klimapolitik genutzt werden. Im Vorfeld der ersten „globalen Bestandsaufnahme“ der nationalen Klimaschutz-Zusagen auf der Weltklimakonferenz COP28 in Dubai gleicht eine Studie die beiden Bewertungsansätze erstmals ab. Fazit: Das Erreichen der Temperaturziele des Paris-Abkommens erfordert noch ehrgeizigere Maßnahmen als bisher angenommen. Die Studie, mitverfasst vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), ist publiziert in der renommierten Fachzeitschrift <i>Nature</i>.</p>
<p>Zu den Klimaschutzstrategien im Bereich Landnutzung zählen etwa der Stopp der Entwaldung und eine bessere Waldbewirtschaftung. Die Regierungen haben die Bedeutung des sogenannten Sektors „Land use, land use change and forestry (LULUCF) erkannt: 118 von 143 Staaten haben in ihre nationalen Selbstverpflichtungen, die den Kern des Pariser Abkommens bilden, die Reduzierung von landgestützten Emissionen oder landgestützte CO<sub>2</sub>-Entnahmen aus der Atmosphäre aufgenommen.</p>
<p>Allerdings berechnet man die LULUCF-Größen (Emissionen und Entnahmen) in den nationalen Treibhausgasbilanzen anders als in den Szenarien zur Emissionsminderung. Anhand dieser Szenarien, vom Weltklimarat IPCC aus der Forschungsliteratur zusammengestellt und bewertet, beurteilt man die Fortschritte beim Begrenzen der Erderhitzung auf deutlich unter 2 Grad und möglichst 1,5 Grad Celsius. Der Methodenunterschied liegt an unterschiedlichen Definitionen von „bewirtschaftetem“ Land und von menschengemachter CO<sub>2</sub>-Entnahme auf diesem Land. Daraus resultiert eine riesige Lücke von etwa 4 bis 7 Gigatonnen CO<sub>2</sub> weltweit pro Jahr, also mindestens 10 Prozent aller heutigen Treibhausgasemissionen.</p>
<p>Das Forschungsteam hat nun die IPCC-Benchmarks für Landemissionen mit den nationalen Treibhausgasbilanzen abgeglichen: Unter Verwendung des von den Staaten gewählten LULUCF-Bewertungsansatzes analysierten sie die Emissionspfade neu, die mit den Temperaturzielen des Pariser Abkommens konsistent sind. „Die Methode ermöglicht es den Staaten, ihre Benchmarks und Ziele zu aktualisieren und zu verfeinern, so dass sie ein echtes Netto-Null-Ziel ausweisen können – das mit den IPCC-Zielen zur Klima-Stabilisierung konsistent ist, aber anhand der nationalen Treibhausgasbilanzen nachverfolgt werden kann&quot;, erklärt <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/minx-jan.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Jan Minx</a>, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe Angewandte Nachhaltigkeitsforschung und ein Co-Autor der Studie.</p>
<p>Die Analyse zeigt: Es wird schwieriger, die wichtigsten Minderungsziele zu erreichen, wenn die Berichterstattungskonventionen der Staaten in Betracht zieht. Erforderlich sind dann niedrigere Emissionen insgesamt als auch ein schnelleren Rückgang auf netto null. So müssen bei 1-5-Grad-Szenarien netto null Emissionen ein bis fünf Jahre früher erreicht werden als bisher angenommen. Die globalen Emissionen müssen bis 2030 um 3,5 bis 6 Prozent stärker gesenkt werden, und die kumulierten Emissionen bis zum Erreichen von netto null müssen um 15 bis 18 Prozent geringer ausfallen – das entspricht 55 bis 95 Gigatonnen weniger. Der Abgleich mit den nationalen Bilanzen ergibt zudem, dass der Landnutzungssektor in den 1,5- und 2-Grad-Szenarien bis Mitte des Jahrhunderts wieder steigende CO<sub>2</sub>-Emissionen aufweist und bis 2100, die Entnahmen mitbetrachtet, zu einer Netto-Emissionsquelle wird.</p>
<p>Das Forschungsteam betont, dass die Ergebnisse nicht im Widerspruch zu den IPCC-Benchmarks stehen, sondern diese vielmehr mit Blick auf die nationalen Bilanzen neu beleuchten. „Unsere Ergebnisse zeigen die Gefahr, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden“, sagt Matthew Gidden, Senior Researcher am Forschungsinstitut IIASA in Laxenburg bei Wien und Leitautor der Studie. „Um das Pariser Abkommen zu erfüllen, ist es entscheidend, dass die Staaten das korrekte Ziel anstreben.“ Wenn sie bei nationaler Bilanzierung auf originäre modellbasierte Benchmarks schauten, würden sie das Ziel verfehlen. Mit Blick auf die freiwilligen Selbstverpflichtungen empfiehlt Gidden, dass „die Staaten Klarheit in ihre Klimaambitionen bringen, indem sie die Ziele zum LULUCF-Sektor getrennt vom sonstigen Emissionsabbau kommunizieren“.</p>
<p><b>Quellenhinweis zur zitierten Studie:</b></p>
<p>Gidden, M., Gasser, T., Grassi, G., Forsell, N., Janssens, I., Lamb, W., Minx, J., Nicholls, Z., Steinhauser, J., Riahi, K., 2023, Aligning climate scenarios to emissions inventories shifts global benchmarks, <i>Nature</i></p>
<p><a href="https://www.nature.com/articles/s41586-023-06724-y" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41586-023-06724-y</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
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<p>Das MCC erforscht und liefert l&ouml;sungsorientierte Handlungsoptionen f&uuml;r Klimapolitik sowie generell f&uuml;r das Bewirtschaften der globalen Gemeinschaftsg&uuml;ter &ndash; und damit f&uuml;r die St&auml;rkung der vielf&auml;ltigen Aspekte von menschlichem Wohlergehen. Unsere sieben Arbeitsgruppen forschen zu Themen wie Wirtschaftswachstum und -entwicklung, Ressourcen und internationaler Handel, St&auml;dte und Infrastrukturen, Governance sowie wissenschaftliche Politikberatung. Das MCC ist eine gemeinsame Gr&uuml;ndung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts f&uuml;r Klimafolgenforschung. | www.mcc-berlin.net | https://twitter.com/MCC_Berlin</p>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---8/968394.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/11/studie-gleicht-ipcc-benchmarks-zu-land-emissionen-mit-nationalen-treibhausgasbilanzen-ab/" data-wpel-link="internal">Studie gleicht IPCC-Benchmarks zu Land-Emissionen mit nationalen Treibhausgasbilanzen ab</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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		<title>UN-Bericht mit Beteiligung des MCC zeigt neue, traurige Rekorde in der Klimakrise</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/11/un-bericht-mit-beteiligung-des-mcc-zeigt-neue-traurige-rekorde-in-der-klimakrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 15:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
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		<category><![CDATA[emissionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt erlebt eine verstörende Intensivierung der Klimakrise. Mit dieser Aussage beginnt die Zusammenfassung des „Emissions Gap Report 2023“ des UN-Umweltprogramms UNEP. Temperaturen, Klimagas-Emissionen und der Anteil von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre sind alle auf Rekordhoch. Die aktuelle Klimapolitik reicht nur für eine Begrenzung der Erderhitzung auf 3 Grad (Vorjahresreport: 2,8 Grad) und das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/11/un-bericht-mit-beteiligung-des-mcc-zeigt-neue-traurige-rekorde-in-der-klimakrise/" data-wpel-link="internal">UN-Bericht mit Beteiligung des MCC zeigt neue, traurige Rekorde in der Klimakrise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Welt erlebt eine verstörende Intensivierung der Klimakrise. Mit dieser Aussage beginnt die Zusammenfassung des „Emissions Gap Report 2023“ des UN-Umweltprogramms UNEP. Temperaturen, Klimagas-Emissionen und der Anteil von Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) in der Atmosphäre sind alle auf Rekordhoch. Die aktuelle Klimapolitik reicht nur für eine Begrenzung der Erderhitzung auf 3 Grad (Vorjahresreport: 2,8 Grad) und das Umsetzen aller Ankündigungen nur für 2,5 Grad (Vorjahr: 2,4 Grad). Die Federführung für das wichtige Kapitel „Globale Emissionstrends“ lag beim Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).</p>
<p>Laut dem Report stieg der globale Treibhausgas-Ausstoß im vergangenen Jahr auf das neue Allzeithoch von 57,4 Millionen CO<sub>2</sub>-Äquivalenten; dabei sind andere Klimakiller wie Methan (CH<sub>4</sub>), Lachgas (N<sub>2</sub>O) sowie fluorierte Treibhausgase entsprechend ihrer Wirkung auf CO<sub>2</sub> umgerechnet. Nicht mal die Zuwachsrate geht runter: Sie betrug 1,2 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt 2010 bis 2019, den zehn Jahren vor der Corona-Pandemie. Die CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Erdatmosphäre stieg auf 417,9 ppm (Teile je eine Million Luftmoleküle); vor der Industrialisierung waren es 280 ppm. Und dem 2015 im Weltklimaabkommen proklamierten Ziel, die Erderhitzung im langjährigen Durchschnitt möglichst auf 1,5 Prozent zu begrenzen, steht für 2022 ein weiterer trauriger Rekord gegenüber: In der Kurzfristbetrachtung war der Planet bereits an 86 Tagen mehr als 1,5 Grad heißer als vor der Industrialisierung.</p>
<p>„Auch wenn für 80 Prozent der globalen Emissionen inzwischen Ankündigungen existieren, sie irgendwann auf netto null zu senken – die Emissionen selbst nehmen weiter zu, die Trendwende lässt immer noch auf sich warten“, sagt <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/lamb-william.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">William Lamb</a>, Wissenschaftler in der MCC-Arbeitsgruppe Angewandte Nachhaltigkeitsforschung und einer der beiden Leitautoren des Emissionskapitels im UNEP-Report. „Weder die aktuelle Krise bei der Versorgung mit fossilen Energien, hervorgerufen durch Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine, noch die Fortschritte bei erneuerbaren Energien haben für eine wirkliche globale Klimawende gereicht. Es läuft in die falsche Richtung – aber wie wir in unserem Kapitel zeigen, durchaus nicht überall in gleichem Maße.“</p>
<p>Dies zeigen die vorläufigen Länder-Zahlen für 2022, noch ohne die noch nicht vorliegende CO<sub>2</sub>-Bilanz von Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen. Demnach stiegen die Treibhausgas-Emissionen besonders stark in Indonesien (10,0 Prozent) und Indien (5,1 Prozent), hingegen nur mäßig in den USA (1,6 Prozent) und China (0,3 Prozent); rückläufig waren sie in der EU (minus 0,8 Prozent), Russland (minus 1,0 Prozent) und Brasilien (minus 2,5 Prozent). Beim aktuellen globalen Anteil an den Emissionen liegt China mit 30 Prozent deutlich höher als die USA und die EU zusammen mit 18 Prozent. Andern verteilt ist hingegen die historische Verantwortung für die Klimakrise: Von den globalen Emissionen 1850 bis 2021 erfolgten nur 13 Prozent in China, in den USA und den heutigen EU-Staaten hingegen zusammengenommen 32 Prozent.</p>
<p>Das am MCC federführend gestaltete Kapitel des UN-Berichts präsentiert auch Berechnungen nach der Klimabilanz von Einkommensgruppen quer durch alle Länder. Demnach verursacht das reichste Zehntel knapp die Hälfte aller Klimagas-Emissionen – und nicht weniger als ein Drittel dieser globalen Oberschicht wohnt mittlerweile nicht in den reichen Industrieländern, sondern in den Entwicklungs- und Schwellenländern. „Die uralte Diskussion über Ungleichheit beim Lebensstandard bekommt vor dem Hintergrund der Klimakrise noch einmal zusätzliche Relevanz“, sagt MCC-Forscher Lamb. „Große Häuser, große Autos, viele Flugreisen, hoher Fleischkonsum – das ist eben nicht nur Privatsache.“</p>
<p><b>Quellenhinweis zur zitierten Studie:</b></p>
<p>Lamb, W., Pathak, M., et al., 2023, Global emissions trends, Chapter 2, UNEP (2023), The Emissions Gap Report<br />
<a href="https://www.unep.org/resources/emissions-gap-report-2023" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.unep.org/resources/emissions-gap-report-2023</a></div>
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<p>Das MCC erforscht und liefert l&ouml;sungsorientierte Handlungsoptionen f&uuml;r Klimapolitik sowie generell f&uuml;r das Bewirtschaften der globalen Gemeinschaftsg&uuml;ter &ndash; und damit f&uuml;r die St&auml;rkung der vielf&auml;ltigen Aspekte von menschlichem Wohlergehen. Unsere sieben Arbeitsgruppen forschen zu Themen wie Wirtschaftswachstum und -entwicklung, Ressourcen und internationaler Handel, St&auml;dte und Infrastrukturen, Governance sowie wissenschaftliche Politikberatung. Das MCC ist eine gemeinsame Gr&uuml;ndung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts f&uuml;r Klimafolgenforschung. | www.mcc-berlin.net | https://twitter.com/MCC_Berlin</p>
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		<title>Technologien zur CO2-Entnahme: Zwei neue Studien geben Orientierung beim Hochskalieren</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/11/technologien-zur-co2-entnahme-zwei-neue-studien-geben-orientierung-beim-hochskalieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[air]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz ab 30. November stellt sich die Frage: Verbreitet sich Klima-Technologie schnell genug mit Blick auf das Ziel des Paris-Abkommens, die Erderhitzung auf unter 2 und möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen? Was das Feld der CO2-Entnahmen aus der Atmosphäre angeht, geben zwei neue Studien Orientierung. Sie wurden mitverfasst vom Berliner Klimaforschungsinstitut [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz ab 30. November stellt sich die Frage: Verbreitet sich Klima-Technologie schnell genug mit Blick auf das Ziel des Paris-Abkommens, die Erderhitzung auf unter 2 und möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen? Was das Feld der CO<sub>2</sub>-Entnahmen aus der Atmosphäre angeht, geben zwei neue Studien Orientierung. Sie wurden mitverfasst vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), geleitet von der University of Wisconsin-Madison in den USA und veröffentlicht in renommierten Fachzeitschriften: eine in <i>Communications, Earth &amp; Environment</i> und eine in <i>Joule</i>.</p>
<p>Laut der Studie in <i>Communications, Earth &amp; Environment</i> entspricht das erforderliche Entwicklungstempo der CO<sub>2</sub>-Entnahmetechnologien, die beim Bekämpfen der Klimakrise wichtig werden, dem Tempo bei vergleichbaren Entwicklungen im letzten Jahrhundert. Das Forschungsteam nutzt erstmals den Datensatz von „Historical Adoption of TeCHnology“ (HATCH): ein innovatives Projekt, das viele früher eingeführte Technologien für Landwirtschaft, Industrie und Privathaushalte erfasst und analysiert. Ausgehend davon liefert das Projekt Erkenntnisse zur künftigen Ausbreitung von Technologien etwa zur CO<sub>2</sub>-Entnahme.</p>
<p>Die Studie analysiert zurück bis ins frühe 20. Jahrhundert das Entstehen und das Wachstum von 148 Technologien in elf Kategorien. Sie gleicht das ab mit vom Weltlimarat IPCC erstellten Modellszenarien zu CO<sub>2</sub>-Entnahmen sowie mit Ankündigungen von Firmen zu Ausbauplänen und Entnahmezielen in politischen Ankündigungen. Demnach liegt das laut der Szenarien erforderliche Ausbautempo solcher Technologien innerhalb der Bandbreite bei früheren Entwicklungen. Ansagen von Wirtschaft und Politik hingegen implizieren viel schnelleres Wachstum, als es die historische Erfahrung hergibt.</p>
<p>Die <i>Joule</i>-Studie befasst sich ebenfalls mit der Perspektive des Hochskalierens. Sie resümiert, dass neuartige Technologien zur CO<sub>2</sub>-Entnahme viel schneller als bisher verbreitet werden müssen, um dem Paris-Abkommens gerecht zu werden. Dazu müssen im Laufe dieses Jahrhunderts hunderte Gigatonnen CO<sub>2</sub> entfernt werden. Beispiele für konventionelle Methoden sind Wiederaufforstung, Renaturierung von Feuchtgebieten und bessere Waldbewirtschaftung. Alle anderen Methoden, bislang nur in kleinem Maßstab angewandt, werden als „neuartiges CDR“ bezeichnet (für carbon dioxide removal, also CO<sub>2</sub>-Entnahme). Beispiele sind große Luftfilter-Anlagen („Direct Air Capture“), die Kombination aus Klimaplantagen und Biomasse-Kraftwerken mit Abscheiden und unterirdischem Verpressen von CO<sub>2</sub>, ferner das Speichern von CO<sub>2</sub> in Biokohle. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass derzeit etwa 2 Gigatonnen Kohlendioxid pro Jahr abgetrennt werden, wovon fast alles auf die Forstwirtschaft entfällt und nur 0,1 Prozent auf neuartiges CDR. Aber praktisch alle Szenarien, die die Erderhitzung auf 1,5 oder 2 Grad Celsius begrenzen, erfordern neuartiges CDR: Im Schnitt erfordern sie einen Anstieg um das 1300-Fache bis zum Jahr 2050.</p>
<p>Das Forschungsteam befasst sich mit der formativen Phase von Technologien, von der ersten Kommerzialisierung bis zur schnellen Verbreitung. „Wenn Luftfiltersysteme und andere neuartige Methoden der CO<sub>2</sub>-Entnahme klimarelevant werden sollen, muss die formative Phase ein mindestens so hohes Aktivitätsniveau haben wie bei den schnellsten historischen Pendants“, sagt <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/minx-jan.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Jan Minx</a>, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe Angewandte Nachhaltigkeitsforschung und ein Co-Autor beider Studien. „Dies erfordert ein ernsthafteres Engagement für diese Technologien als derzeit. Das erforderliche Level ist nur erreichbar, wenn wir hier binnen 15 Jahren eine substanzielle Herausbildung der formativen Phase sehen.&quot;</p>
<p>Gregory Nemet, Professor an der La Follette School of Public Affairs an der University of Wisconsin-Madison und Leitautor beider Studien, betont: „Das für die Ziele von 2 und 1,5 Grad erforderliche Hochskalieren der CO<sub>2</sub>-Entnahmen liegt zwar am oberen Ende, aber noch innerhalb der Bandbreite der historischen Erfahrungen.  Wir können aus diesen Erfahrungen lernen – um die CO<sub>2</sub>-Entnahmen in den nächsten drei Jahrzehnten auf eine klimarelevante Größenordnung zu bringen.“</p>
<p><b>Quellenhinweise zu den zitierten Studien:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Nemet, G., Greene, J., Müller-Hansen, F., Minx, J., 2023, Dataset on the adoption of historical technologies informs the scale-up of emerging carbon dioxide removal measures. <i>Communications, Earth &amp; Environment<br />
</i><a href="https://doi.org/10.1038/s43247-023-01056-1" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://doi.org/10.1038/s43247-023-01056-1</a></li>
<li>Nemet, G., Gidden, M., Greene, J., Roberts, C., Lamb, W., Minx, J., Smith, S., Geden, O., Riahi, K., 2023, Near-term deployment of novel carbon removal to facilitate longer term deployment, <i>Joule</i><br />
<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S254243512300449X" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S254243512300449X</a></li>
</ul>
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		<title>Zustimmung zu CO2-Entnahmen, aber große Vorbehalte gegen Manipulation des Sonnenscheins</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/10/zustimmung-zu-co2-entnahmen-aber-grosse-vorbehalte-gegen-manipulation-des-sonnenscheins/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[climate]]></category>
		<category><![CDATA[emerging]]></category>
		<category><![CDATA[emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[geoengineering]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klimagas-Emissionen überall schrittweise runter auf null: Selbst diese Strategie wird Prognosen zufolge für sich genommen nicht mehr reichen, um die Erderhitzung wie verabredet auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Inzwischen geht es auch um „negative Emissionen“, also das Zurückholen vor allem des wichtigsten Treibhausgases CO2 aus der Atmosphäre. Manche diskutieren gar unter „Solar Radiation Management“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/10/zustimmung-zu-co2-entnahmen-aber-grosse-vorbehalte-gegen-manipulation-des-sonnenscheins/" data-wpel-link="internal">Zustimmung zu CO2-Entnahmen, aber große Vorbehalte gegen Manipulation des Sonnenscheins</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Klimagas-Emissionen überall schrittweise runter auf null: Selbst diese Strategie wird Prognosen zufolge für sich genommen nicht mehr reichen, um die Erderhitzung wie verabredet auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Inzwischen geht es auch um „negative Emissionen“, also das Zurückholen vor allem des wichtigsten Treibhausgases CO<sub>2</sub> aus der Atmosphäre. Manche diskutieren gar unter „Solar Radiation Management“ eine Manipulation der Sonneneinstrahlung. Die Akzeptanz solcher Optionen beleuchtet jetzt eine neue Studie unter Leitung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), veröffentlich in der renommierten Fachzeitschrift <i>Global Environmental Change</i>.</p>
<p>„Es ist wichtig, dieses Thema nicht nur in der Sphäre von Wissenschaft und Politik zu diskutieren, sondern die Öffentlichkeit einzubeziehen“, sagt <a href="https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/mueller-hansen-finn.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Finn Müller-Hansen</a>, Wissenschaftler in der MCC-Arbeitsgruppe Angewandte Nachhaltigkeitsforschung und Leitautor. „Wir wollen in unserer Studie Haltungen und Besorgnisse in Bezug auf die sich entwickelnden Technologien zu Treibhausgas-Entnahmen und Solar Radiation Management verstehen – wenn diese in den politischen Prozess einfließen, kann das soziale Konflikte vermeiden helfen. Über Umfragen geht das nicht so leicht, weil man bei Themen, mit denen man nicht vertraut ist, stark durch die Art der Fragestellung beeinflussbar ist. Deshalb wählten wir einen anderen Weg: Uns interessierte, was die Menschen sagen, wenn sie gar nicht gefragt werden.“</p>
<p>Zu diesem Zweck fokussiert die Studie auf den Kurznachrichtendienst X (früher Twitter): mit einer Auswertung sämtlicher rund 1,5 Millionen Tweets, die seit dem Start im Jahr 2006 und bis Ende 2021 in aller Welt auf Englisch zu diesem Themenbereich gepostet wurden. Konkret ging es um elf Varianten der Treibhausgas-Entnahme (von Aufforstung über beschleunigte Verwitterung von Böden bis zum Abscheiden von CO<sub>2</sub> in Klimaplantagen und Luftfilter-Anlagen), ferner um fünf Varianten von Management der Sonneneinstrahlung (vom Ausbringen von Aerosolen in der Stratosphäre bis zur Installation gewaltiger Sonnensegel im All) sowie um Tweets zu dem für all das geläufigen Oberbegriff „Geoengineering“.</p>
<p>Nach Einschätzung des Forschungsteams bringt die Auswertung wichtige Erkenntnisse für Politik und Wirtschaft, auch wenn die X (Twitter)-Community nicht exakt so tickt wie die Gesamtbevölkerung. Im Zeitverlauf zeigt sich die zunehmende Relevanz des Themas: Sein Anteil am der Gesamtheit der Nachrichten war im Zeitraum 2014 bis 2021 mehr als dreimal so hoch wie zuvor. Während Solar Radiation Management absolut gesehen noch ein Nischenthema bleibt, mit insgesamt nur 50.000 der 1,5 Millionen Tweets, hat sich die Diskussion über Treibhausgas-Entnahme auf einzelne Varianten verfeinert. Und das automatisierte Auslesen der in den Tweets transportierten „Stimmungslagen“ und „Gefühlsregungen“ offenbart: Je differenzierter die Debatte zu negativen Emissionen wird, desto wohlwollender ist die Bewertung.</p>
<p>Bei den fast 800.000 Tweets ausschließlich zum Oberbegriff Geoengineering überwiegen noch die negativen Meinungsäußerungen (30 Prozent aller Tweets) deutlich die positiven (6 Prozent). Hingegen überwiegt bei Tweets zu einzelnen Varianten der Treibhausgas-Entnahme die Zustimmung. Der Trend ist umso ausgeprägter, je stärker die Entnahme als „natürlich“ wahrgenommen wird, am größten ist die Zustimmung also bei Aufforstung. Sehr kritisch wird die sogenannte Ozeandüngung gesehen, bei der das Algenwachstum mit Nährstoffen angeregt wird, um CO<sub>2</sub> zu binden.</p>
<p>Eine ausgeprägt negative Stimmung und das Vorherrschen von Gefühlen wie „Abscheu“ und „Furcht“ zeigt die Analyse beim X (Twitter)-Traffic zu einer möglichen Manipulation des Sonnenscheins. Insbesondere der Aerosol-Einsatz in der Stratosphäre wird rundweg abgelehnt. Das Forschungsteam verweist in diesem Kontext auf Sorgen vor unkontrollierten Umweltfolgen und fehlender internationaler Koordinierung. Die Studie mündet in die Empfehlung, mit Blick auf solche Ängste den unscharfen Oberbegriff Geoengineering, nicht mehr zu verwenden und die Debatte auf die Optionen der Treibhausgas-Entnahme zu fokussieren.</p>
<p><b>Quellenhinweis zur zitierten Studie:</b></p>
<p>Müller-Hansen, F., Repke, T., Baum, C., Brutschin, E., Callaghan, M., Debnath, R., Lamb, W., Low, S., Lück, S., Roberts, C., Sovacool, B., Minx, C., 2023, Attention, sentiments and emotions towards emerging climate technologies on Twitter, <i>Global Environmental Change</i></p>
<p><a href="https://authors.elsevier.com/sd/article/S0959-3780(23)00131-0" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://authors.elsevier.com/sd/article/S0959-3780(23)00131-0</a></div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/mercator-research-institute-on-global-commons-and-climate-change-mcc-ggmbh/Zustimmung-zu-CO2-Entnahmen-aber-grosse-Vorbehalte-gegen-Manipulation-des-Sonnenscheins/boxid/965618" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH</a>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/mercator-research-institute-on-global-commons-and-climate-change-mcc-ggmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH</a>
                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/10/zustimmung-zu-co2-entnahmen-aber-grosse-vorbehalte-gegen-manipulation-des-sonnenscheins/" data-wpel-link="internal">Zustimmung zu CO2-Entnahmen, aber große Vorbehalte gegen Manipulation des Sonnenscheins</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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