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	<title>Firma OWI Science for Fuels gGmbH, Autor bei News-Blast</title>
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	<title>Firma OWI Science for Fuels gGmbH, Autor bei News-Blast</title>
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		<title>Entwicklung von Methanol-Kraftstoff</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/10/entwicklung-von-methanol-kraftstoff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma OWI Science for Fuels gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[din-norm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Forschungskonsortium unter der Leitung von FEV, einem weltweit führenden Entwicklungsdienstleister, hat umfassende technischen Grundlagen für die Verwendung von Methanol-Kraftstoff in Europa erarbeitet. Das Forschungsprojekt mit dem Namen &#34;Methanolstandard&#34; legte den Fokus auf Untersuchungen, die für die Normung von Methanol als Kraftstoff relevant sind, und lieferte wichtige Erkenntnisse. Das Konsortium untersuchte die Kompatibilität von Methanol [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ein Forschungskonsortium unter der Leitung von FEV, einem weltweit führenden Entwicklungsdienstleister, hat umfassende technischen Grundlagen für die Verwendung von Methanol-Kraftstoff in Europa erarbeitet. Das Forschungsprojekt mit dem Namen &quot;Methanolstandard&quot; legte den Fokus auf Untersuchungen, die für die Normung von Methanol als Kraftstoff relevant sind, und lieferte wichtige Erkenntnisse. Das Konsortium untersuchte die Kompatibilität von Methanol mit bestehender Technik und Kraftstoffnormen und identifizierte potenzielle Bereiche für weitere Forschung- und Entwicklungsaktivitäten.</p>
<p>Methanol ist ein möglicher alternativer Kraftstoff, der ein hohes CO<sub>2</sub>-Reduktionspotenzial hat, sofern er aus regenerativen Energien wie Solar- und Windenergie in Kombination mit CO<sub>2</sub> aus geschlossenen Kohlenstoffkreisläufen über PtX Verfahren hergestellt wird. Allerdings weichen die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Methanol teils deutlich von Diesel- und Ottokraftstoffen ab, sodass eine Erfüllung der bestehenden Kraftstoffnormen nicht möglich ist. Damit Methanol dennoch eine Chance auf eine Markteinführung bekommt, wird in Deutschland an einer DIN-Norm für Methanol gearbeitet mit der Perspektive, dass diese später auch für eine europäische Methanol-Norm als Grundlage dient. Das Ziel dieser Norm ist, die Betriebssicherheit der Anwendungstechnik zu gewährleisten und die Qualität des Methanols zu garantieren.</p>
<p>Nationale Normen für die Verwendung von 85 % und 100 % Methanol als Kraftstoff existieren in China bereits seit 2009 und ermöglichen erfolgreich den großflächigen Einsatz von Methanol im Straßenverkehr.</p>
<p><b>Geringere Schadstoffemissionen durch Methanol-Kraftstoff</b></p>
<p>Die Untersuchungen konzentrierten sich auf die Eigenschaften von reinem Methanol als Kraftstoff (M100) und Methanolbeimischungen von 15 % zu mineralölbasiertem Kraftstoff (M15) im Vergleich zu einem EU6 Referenzkraftstoff. Die Forschungspartner, darunter die TEC4FUELS GmbH und die OWI Science for Fuels gGmbH, nahmen verschiedene Aspekte unter die Lupe, wie beispielsweise die Optimierung ottomotorischer Verbrennungskonzepte sowie Fragen zur Materialkompatibilität, Additivierung und Lagerstabilität. Zusätzlich wurden Fragen zur Methanol-Produktion, Toxizität und Sichtbarkeit der Flamme untersucht, um die Sicherheit des Kraftstoffs zu gewährleisten. Darüber hinaus wurde ein M15-Gemisch in einem Serienmotor als Möglichkeit zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs untersucht.</p>
<p>Methanol lässt sich direkt als Kraftstoff einsetzen oder mit mineralölbasierten Kraftstoffen zu sogenannten „Blends“ vermischen. Diese Kraftstoff-Blends können, als sogenannte Drop-in-Kraftstoffe, bereits in konventionellen oder modifizierten Verbrennungsmotoren eingesetzt werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, die technischen Grundlagen der bereits etablierten Verbrennungsmotoren zu nutzen und zeitgleich fossile Kraftstoffe schrittweise zu substituieren. Darüber hinaus sind die Abgase der Methanol-Verbrennung im Vergleich zu Benzin oder Diesel nahezu frei von Rußemissionen und Schwefeloxiden und enthalten weiterhin einen deutlich geringeren Anteil an umweltschädlichen Stickoxiden.</p>
<p><b>Hoher motorischer Wirkungsgrad</b></p>
<p>Obwohl die herkömmlichen fossilen Flüssig-Kohlenwasserstoffe eine doppelt so hohe volumetrische Energiedichte wie Methanol besitzen, können mit Methanol-Motoren wegen dessen höherer Oktanzahl von 109 größere Verdichtungsverhältnisse genutzt und daher im Allgemeinen ein besserer Wirkungsgrad erreicht werden. Dadurch lässt sich eine entsprechend dem Energiegehalt geringere Reichweite einer Tankfüllung mit Methanol teilweise wieder kompensieren.</p>
<p>Die Ergebnisse der Forschung zeigten unter anderem, dass Methanol mit bestehender Technik teilweise kompatibel ist und bestimmte Anforderungen erfüllt. Aus den Hardware-in-the-Loop-Tests von Tec4Fuels geht hervor, dass dieselmotorische Common-Rail-Systeme und Hochdruckpumpen nur eingeschränkt mit Methanol funktionierten und teilweise ausfielen. Die erhöhte Neigung von Metallen wie Aluminium und Kupfer zur Korrosion im Kontakt mit Methanol und die verringerte Schmierfähigkeit von Methanol sind zwei Aspekte, für die im Projekt unter Mitwirkung von OWI verschiedene Additive untersucht wurden. Nur ein noch nicht im Handel erhältliches Additiv zur Beimischung in den Kraftstoff konnte bei niedrigen Methanolkonzentrationen in Benzin (M15) die Korrosion vermeiden und die Schmierfähigkeit verbessern. Die Kompatibilität bleibt für die Additiv- und die Materialentwicklung eine Herausforderung, die sich sowohl bei den Metallen als auch den Kunststoffen (z.B. Dichtungen, Tankbaumaterial) stellt. Das gilt auch für die Tankstellentechnik, deren Tanks, Pumpen, Leitungen und Zapfpistolen methanolfähig sein müssen. Trotz der noch bestehenden technischen Herausforderungen sehen die Forschenden Methanol als eine vielversprechende Option für den Transportsektor.</p>
<p><i>Das Forschungsvorhaben „Untersuchung der technischen Grundlagen zur Standardisierung von Methanolkraftstoffen in Europa“ wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unter dem Förderkennzeichen 19I20005A-I gefördert.</i></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über OWI Science for Fuels gGmbH</div>
<p>Die OWI Science for Fuels gGmbH ist eine unabh&auml;ngige und gemeinn&uuml;tzige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung fl&uuml;ssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Gegenstand der Forschung und Entwicklung sind die Bereiche Herstellungsverfahren, Stoffeigenschaften, Anwendung und Speicherung, Konzeptentwicklung sowie Technologiebewertung und -transfer. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme L&ouml;sungen f&uuml;r die W&auml;rmeerzeugung und Mobilit&auml;t von Morgen.</p>
</div>
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Kaiserstr. 100<br />
52134 Herzogenrath<br />
Telefon: +49 (2407) 9518-100<br />
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Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>Höhere Wirtschaftlichkeit von BHKW´s</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/09/hoehere-wirtschaftlichkeit-von-bhkws/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma OWI Science for Fuels gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 07:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[blockheizkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[heat-power-converter]]></category>
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		<category><![CDATA[owi]]></category>
		<category><![CDATA[synthesegas]]></category>
		<category><![CDATA[thermochemischer Rekuperator]]></category>
		<category><![CDATA[wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben die MOVE GmbH, Groschopp AG und die OWI Science for Fuels gGmbH den elektrischen Wirkungsgrad eines Blockheizkraftwerks (BHKW) erhöht und damit seine Wirtschaftlichkeit gesteigert. Entscheidend für den Erfolg war die Integration eines thermochemischen Rekuperators (Heat-Power-Converter, HPC) in einen MOVE-Serienmotor. Der Motor vom Typ MP-50 hat 4 Zylinder mit 50 kW [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben die MOVE GmbH, Groschopp AG und die OWI Science for Fuels gGmbH den elektrischen Wirkungsgrad eines Blockheizkraftwerks (BHKW) erhöht und damit seine Wirtschaftlichkeit gesteigert. Entscheidend für den Erfolg war die Integration eines thermochemischen Rekuperators (Heat-Power-Converter, HPC) in einen MOVE-Serienmotor. Der Motor vom Typ MP-50 hat 4 Zylinder mit 50 kW elektrischer Leistung. Die Wirkungsgradsteigerung elektrisch beträgt 4 Prozentpunkte, was einer relativen Steigerung von rund 13 % entspricht. Ein modifiziertes Motorsteuerungskonzept erlaubt einen stabilen Betrieb ohne Motorklopfen.</p>
<p>Der von OWI entwickelte und in den Motor integrierte HPC erweitert den Betriebsbereich des BHKWs, da die Stromkennzahl über die variable Rekuperation der Abgaswärme in einem größeren Bereich eingestellt werden kann. Die Anhebung der Stromkennzahl ermöglicht einen wirtschaftlicheren Betrieb von BHKW´s. Der Wirtschaftlichkeitsvergleich mit der Serienvariante ohne HPC zeigt, dass die zusätzliche Investition bereits nach drei Jahren rentabel ist. Der Grund dafür ist die erhebliche Brennstoffeinsparung, die mit der Technologie erreicht wird.</p>
<p>Die Systemintegration des HPC in das BHKW erfolgte abgasseitig so nahe wie möglich am Motor im Abgaskrümmer. Im HPC wird Erdgas mit Wasser vermischt und unter Nutzung von Wärme aus dem Motorabgas zu Wasserstoff konvertiert. Das in diesem Prozess erzeugte Synthesegas wird in den Motor als Brenngas eingeleitet. Das Synthesegas ist mit Wasserstoff angereichert und enthält bis zu 18 Prozent mehr chemisch gebundene Energie im Vergleich zu der primär eingesetzten Menge Erdgas. In diesem Prozess werden Wärmeverluste reduziert, so dass die Menge der konvertierten thermischen Energie maximiert wird. Dadurch ergibt sich eine maximale Einsparung des Primärbrennstoffes Erdgas.</p>
<p>Thermochemische Reformer am Motor eignen sich sehr gut, um künftig trotz schwankenden Gaskonzentrationen homogene Brenngase dem Motor bereitzustellen. Neben der Brennstoffeinsparung werden dadurch auch positive Effekte bei Wartung und Inbetriebnahmen erwartet. Durch eine geeignete Betriebsführung können so Anpassungen an der Gasdosierstrecke und Motorsteuerung entfallen.</p>
<p>Das Projekt Heat-Power-Converter HPC wurde mit Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Investition in Wachstum und Beschäftigung“ mit der Kennziffer EFRE-0801840 gefördert. Die Projektlaufzeit war vom 11/2019 bis 03/23.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über OWI Science for Fuels gGmbH</div>
<p>Die OWI Science for Fuels gGmbH ist eine unabh&auml;ngige und gemeinn&uuml;tzige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung fl&uuml;ssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Gegenstand der Forschung und Entwicklung sind die Bereiche Herstellungsverfahren, Stoffeigenschaften, Anwendung und Speicherung, Konzeptentwicklung sowie Technologiebewertung und -transfer. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme L&ouml;sungen f&uuml;r die W&auml;rmeerzeugung und Mobilit&auml;t von Morgen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>E-Fuels sind startklar</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/07/e-fuels-sind-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma OWI Science for Fuels gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 10:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[ammoniak]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[dechema]]></category>
		<category><![CDATA[e-fuels]]></category>
		<category><![CDATA[Fischer-Tropsch-Diesel]]></category>
		<category><![CDATA[methanol]]></category>
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		<category><![CDATA[OWI Science for Fuels]]></category>
		<category><![CDATA[paraffinische Kraftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[synthetische kraftstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe aus erneuerbaren Quellen, die als sogenannte E-Fuels einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und geringeren Schadstoffemissionen leisten könnten, hat bereits einen hohen technischen Reifegrad erreicht. Die besten Chancen auf eine zeitnahe Markteinführung haben solche Kraftstoffe, die mit der bestehenden und aktuellen Motortechnik kompatibel sind sowie den geltenden Kraftstoffnormen entsprechen. Dies trifft vor [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/07/e-fuels-sind-startklar/" data-wpel-link="internal">E-Fuels sind startklar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe aus erneuerbaren Quellen, die als sogenannte E-Fuels einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und geringeren Schadstoffemissionen leisten könnten, hat bereits einen hohen technischen Reifegrad erreicht. Die besten Chancen auf eine zeitnahe Markteinführung haben solche Kraftstoffe, die mit der bestehenden und aktuellen Motortechnik kompatibel sind sowie den geltenden Kraftstoffnormen entsprechen. Dies trifft vor allem auf Fischer-Tropsch-Diesel, Methanol-to-Gasoline-Produkte (als Benzinersatz) und synthetisches paraffinisches Kerosin sowie die Gase Wasserstoff und Methan zu.</p>
<p>Dies ist eines der Ergebnisse des Forschungsprojekts „NormAKraft – Normkonformität alternativer Kraftstoffe“, an dem unter anderen Partnern auch die TEC4FUELS GmbH und die OWI Science for Fuels gGmbH beteiligt waren. Im Projekt haben die beiden Unternehmen Untersuchungen zur Materialkompatibilität, den physikalisch-chemischen Eigenschaften und der Normenkonformität der E-Fuels durchgeführt.</p>
<p>Geforscht wird darüber hinaus auch an E-Fuels wie Methanol, Dimethylether, Oxymethylenether, Dimethylcarbonat und Methyformiat. Neben einer nahezu ausgeglichenen CO<sub>2</sub>-Bilanz können sie durch ihren höheren Sauerstoffgehalt die Emissionen von Schadstoffen wie Ruß, Stickoxiden und unverbrannten Kohlenwasserstoffen teils auf nahezu null senken. Allerdings weichen ihre physikalisch-chemischen Eigenschaften zum Teil deutlich von herkömmlichen Kraftstoffen ab, so dass sie einerseits nicht den geltenden Kraftstoffnormen entsprechen und andererseits für ihren Einsatz technische Veränderungen an der Motortechnik erforderlich sind.</p>
<p>Die Einsatzmöglichkeiten von E-Fuels liegen beispielsweise in schwer elektrifizierbaren Bereichen wie der Luftfahrt (paraffinische Kerosine gelten auf Langstreckenflügen als alternativlos), auf langen Strecken im schweren Nutzfahrzeugbereich, bei schweren Off-Road-Fahrzeugen und -Maschinen sowie im Pkw-Bestand für eine Übergangszeit bis zur Elektrifizierung aller Fahrzeuge. In der Schifffahrt befinden sich hauptsächlich Methanol und Ammoniak als E-Fuels in der Diskussion.</p>
<p><b>Regulatorische Rahmenbedingungen bremsen E-Fuels</b></p>
<p>Zwischen der technischen Reife neuer E-Fuels und ihrer Verfügbarkeit für alle Verbraucher liegen allerdings noch einige Hürden. Kraftstoffe müssen neben der Normung auch einer Reihe von weiteren europäischen und länderspezifischen Richtlinien und Verordnungen entsprechen. Zu nennen sind hier vor allem die europäische REACH-Verordnung, die Erneuerbare-Energien-Richtlinie, die Kraftstoffqualitätsrichtlinie sowie in Deutschland das Bundes-Immissionsschutzgesetz mit den einzelnen Bundes-Immissionsschutzverordnungen. Aktuell gibt es darin noch eine Reihe von Regelungen, die Investitionen in den Aufbau großtechnischer Produktionsanlagen und die Anwendung synthetische Kraftstoffe erschweren beziehungsweise verhindern. Ohne einen sicheren Rechtsrahmen ist für Investoren kein Aufbau tragfähiger Geschäftsmodelle und damit keine breite Markteinführung alternativer klimaschonender Kraftstoffe möglich.</p>
<p>Das Projekt »NormAKraft – Normkonformität alternativer Kraftstoffe« liefert hier wertvolle Erkenntnisse zu den technischen Randbedingungen. Es war ein Teilvorhaben der Begleitforschung zur Förderinitiative »Energiewende im Verkehr« (BEniVer) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und wurde von der DECHEMA e.V., Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., koordiniert.</p>
<p>Ein Abschlussbericht mit Fact Sheets zu den untersuchten alternativen synthetischen Kraftstoffen ist auf der Website der DECHEMA verfügbar unter <a href="https://dechema.de/normakraft-path-123211,124930.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://dechema.de/&#8230;</a></div>
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            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Entwicklung eines hocheffizienten Gasturbinen-Kraftwerks</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/02/entwicklung-eines-hocheffizienten-gasturbinen-kraftwerks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma OWI Science for Fuels gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 10:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[ammoniak]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[erdgas]]></category>
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		<category><![CDATA[superkritischen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaneutral, emissionsfrei und hocheffizient – so könnte die Stromerzeugung der Zukunft mit einer neuen Generation von superkritischen Gasturbinen-Kraftwerken aussehen. Voraussetzung ist, dass sie mit speicherbaren, regenerativen Energieträgern statt Erdgas und im superkritischen Bereich betrieben werden sowie das im Prozess erforderliche CO2 im Kreislauf geführt wird. Die Stromerzeugung mit Gasturbinen bietet wesentliche Vorteile, wie zum Beispiel [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Klimaneutral, emissionsfrei und hocheffizient – so könnte die Stromerzeugung der Zukunft mit einer neuen Generation von superkritischen Gasturbinen-Kraftwerken aussehen. Voraussetzung ist, dass sie mit speicherbaren, regenerativen Energieträgern statt Erdgas und im superkritischen Bereich betrieben werden sowie das im Prozess erforderliche CO<sub>2</sub> im Kreislauf geführt wird. Die Stromerzeugung mit Gasturbinen bietet wesentliche Vorteile, wie zum Beispiel Effizienz, Zuverlässigkeit, schnelle Variabilität der Leistung zur Stabilisierung des Stromnetzes und Ausgleich von Nachfrageschwankungen. Um die Effizienz weiter zu steigern und Schadstoffemissionen zu unterbinden, wollen die Konsortialpartner im EU-Forschungsprojekt HERMES Gasturbinen technisch auf eine neue Stufe heben. Die neue Technik und ein Betrieb mit CO<sub>2</sub>-neutralen speicherbaren Energieträgern statt konventionellem Erdgas sollen außerdem einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zum Klimaschutz leisten.</p>
<p>Das angestrebte hocheffiziente Gasturbinen-Kraftwerk soll für Grundlagenuntersuchungen im Labor in einem geschlossenen Kreislauf mit Methanol als erneuerbarem Brennstoff betrieben werden. Dazu entwickeln die Forschenden ein neuartiges, kostengünstiges Verfahren zur Herstellung von erneuerbarem Methanol in kleinem Maßstab. Für die Methanolsynthese wird zunächst Wasser mittels Elektrolyse mit regenerativ erzeugtem Strom in seine Bestandteile Wasserstoff (H<sub>2</sub>) und Sauerstoff (O<sub>2</sub>) aufgespalten. Der Wasserstoff wird zusammen mit Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>) zu Methanol synthetisiert. Das Methanol dient als Brennstoff für die Gasturbine und wird dort mit dem reinen Sauerstoff aus der Elektrolyse sowie superkritischem CO<sub>2</sub> (sCO<sub>2</sub>) umgesetzt.</p>
<p><b>Superkritisches CO<sub>2</sub> steigert die Effizienz</b></p>
<p>Dies soll zu einer emissionsfreien und sehr effizienten Verbrennung mit einem Wirkungsgrad von mindestens 65 % führen. Um CO<sub>2</sub> in einen superkritischen Zustand zu versetzen, wird es einer Temperatur von 31 °C und einem Druck von 73 bar ausgesetzt, in dem es mehr einer Flüssigkeit als einem Gas ähnelt. Das sCO<sub>2</sub> sorgt bei der Verbrennung von Methanol mit reinem Sauerstoff statt Umgebungsluft dafür, dass die Temperaturen nicht zu hoch werden. Methanol als Brennstoff soll austauschbar sein gegen andere erneuerbare Energieträger wie Wasserstoff, Methan, Ethanol, Ammoniak oder Dimethylether. Als Alternative zu sCO<sub>2</sub> wollen die Forschenden auch Xenon untersuchen. Zum Forschungsvorhaben gehört auch eine dezentrale Kohlenstoffabscheidung und -speicherung. Das gespeicherte CO2 soll zur Herstellung des Methanols dienen. Im Gesamtprozess werden sowohl das CO<sub>2</sub> als auch das sCO<sub>2</sub> in einem Kreislauf geführt, so dass kein zusätzliches CO<sub>2</sub> in die Atmosphäre gelangt. Dynamische Simulationswerkzeuge wie digitale Zwillinge und Algorithmen für maschinelles Lernen sollen bei der Bewertung des Systems für verschiedene Szenarien helfen.</p>
<p>Einsatzmöglichkeiten für das hocheffiziente Gasturbinen-Kraftwerk bieten sich beispielsweise in energieintensiven Industrien wie zur Herstellung von Zement, Stahl, Keramik oder Glas sowie in der dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung von Stadtvierteln etwa für große Gebäudekomplexe oder kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser etc.</p>
<p><b>OWI und TEC4FUELS untersuchen Brennstoffe und Materialien</b></p>
<p>Die OWI Science for Fuels gGmbH und die TEC4FUELS GmbH sind als Konsortialpartner an HERMES beteiligt. TEC4FUELS identifiziert erneuerbare Brennstoffe, die sich für den Einsatz im superkritischen Gasturbinenbetrieb eignen und testet ihre Eignung in einem anwendungsnahen Hardware-in-the-Loop-Prüfstand im Labor. Im Prüfstand durchströmt beispielsweise Methanol unter forcierten Bedingungen brennstoffführende Bauteile des Gasturbinensystems über 100 bis 200 Stunden. Dies liefert Erkenntnisse über die Kompatibilität des Brennstoffs mit den Materialien sowie ihre Lebensdauer mit Blick auf das Alterungsverhalten und den Verschleiß.</p>
<p>OWI Science for Fuels führt mit der Heat-Flux-Methode Experimente in einer Druckzelle durch zur Bestimmung der laminaren Verbrennungsgeschwindigkeit unterschiedlicher Brennstoffe und schafft damit Grundvoraussetzungen für den flexiblen Einsatz verschiedener Brennstoffe. Für eine gleichbleibend hohe Effizienz des Systems sind möglichst homogene und stabile Flammen in der Brennkammer auch beim Einsatz verschiedener Brennstoffe mit ihren unterschiedlichen Energiegehalten und Eigenschaften notwendig. Parallel dazu untersucht OWI noch das Zündverhalten der gasförmigen Brennstoffe, um optimale Startbedingungen der Turbine zu identifizieren.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="https://hermes-energy.eu/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://hermes-energy.eu/</a></p>
<p>Das EU-Forschungsprojekt „HERMES“ wird von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms HORIZON EUROPE unter dem Förderkennzeichen Nr. 101083748 gefördert.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über OWI Science for Fuels gGmbH</div>
<p>Die OWI Science for Fuels gGmbH ist eine unabh&auml;ngige und gemeinn&uuml;tzige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung fl&uuml;ssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Gegenstand der Forschung und Entwicklung sind die Bereiche Herstellungsverfahren, Stoffeigenschaften, Anwendung und Speicherung, Konzeptentwicklung sowie Technologiebewertung und -transfer. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme L&ouml;sungen f&uuml;r die W&auml;rmeerzeugung und Mobilit&auml;t von Morgen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>OWI Science for Fuels gGmbH<br />
Kaiserstr. 100<br />
52134 Herzogenrath<br />
Telefon: +49 (2407) 9518-100<br />
Telefax: +49 (2407) 9518-118<br />
<a href="http://www.owi-aachen.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.owi-aachen.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Michael Ehring<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/owi-science-for-fuels-ggmbh/Entwicklung-eines-hocheffizienten-Gasturbinen-Kraftwerks/boxid/1144323" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von OWI Science for Fuels gGmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/owi-science-for-fuels-ggmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von OWI Science for Fuels gGmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<title>Oxygenate als klimaschonende Clean-Fuels</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2023/01/oxygenate-als-klimaschonende-clean-fuels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma OWI Science for Fuels gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[avl]]></category>
		<category><![CDATA[cape]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[diesel]]></category>
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		<category><![CDATA[HiL]]></category>
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		<category><![CDATA[technology]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Herstellung eines schadstoffarmen, klimaneutralen Clean-Fuels in einem direkten Produktionsprozess ist das übergeordnete Ziel des aktuellen EU-Forschungsprojekts E-TANDEM. In dem Projekt arbeitet ein internationales Konsortium unter der Beteiligung der OWI Science for Fuels gGmbH und Tec4Fuels GmbH an der effizienten und direkten Produktion eines neuen, sauerstoffreicheren, dieselähnlichen E-Kraftstoffs (Higher Oxygenate E-Fuel, HOEF) für die Schifffahrt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/01/oxygenate-als-klimaschonende-clean-fuels/" data-wpel-link="internal">Oxygenate als klimaschonende Clean-Fuels</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Herstellung eines schadstoffarmen, klimaneutralen Clean-Fuels in einem direkten Produktionsprozess ist das übergeordnete Ziel des aktuellen EU-Forschungsprojekts E-TANDEM. In dem Projekt arbeitet ein internationales Konsortium unter der Beteiligung der OWI Science for Fuels gGmbH und Tec4Fuels GmbH an der effizienten und direkten Produktion eines neuen, sauerstoffreicheren, dieselähnlichen E-Kraftstoffs (Higher Oxygenate E-Fuel, HOEF) für die Schifffahrt und den Schwerlastverkehr.</p>
<p>Ein höherer Sauerstoffgehalt im Kraftstoff könnte die Lösung des latenten Emissionsproblems aktueller Kraftstoffe sein. Auf regenerativ erzeugtem Strom basierende E-Fuels als Dieselsubstitut sind zwar klimaneutral, aber die Entstehung von lokalen Schadstoffemissionen, wie flüchtigen organischen Verbindungen, Ruß und Stickoxiden, können sie nur teilweise unterbinden. Strombasierte sauerstoffhaltige Clean-Fuels wie höhere Alkohole (mehr als 5 Kohlenstoffatome) und insbesondere höhere aliphatische Ether (mehr als 8 Kohlenstoffatome) haben in reiner Form und als Gemisch ausgezeichnete Eigenschaften als sauber verbrennender Ersatz für Straßen- und Marine-Diesel.</p>
<p><b>Entwicklung eines einstufigen Herstellungsprozesses für Clean-Fuels</b></p>
<p>Allerdings gibt es derzeit noch keinen direkten und effektiven Umwandlungsweg, um aus erneuerbaren Kohlenstoffressourcen solche höher sauerstoffhaltigen Clean-Fuels herzustellen. Neue, patentierte Erkenntnisse der Konsortialpartner zu Katalysatormaterialien mit besonderer Leistungsfähigkeit könnten in einem einstufigen Prozess eine höhere Kohlenstoff- und Energieeffizienz erreichen als herkömmliche mehrstufige Konversionsschemata. Deshalb streben die Forschenden an, die drei bisher üblichen katalytischen Verfahren zur Erzeugung und Umwandlung von Synthesegas, das aus erneuerbaren Energiequellen und nachhaltigen Konversionen gewonnen wird, sozusagen als E-Tandem in einen einstufigen Prozess zu integrieren. Die Integration der heterogen und teils homogen katalysierten Reaktionen in einen einzigen Schritt wollen die Partner als Konzeptnachweis erstellen und im Labormaßstab realisieren. Dabei sollen praktisch keine CO<sub>2</sub>-Nebenprodukte entstehen.</p>
<p><b>Anwendungstechnische Untersuchung von Oxygenaten</b></p>
<p>OWI und TEC4FUELS forschen im Laufe des Projekts an den produkt- und anwendungstechnischen Eigenschaften des zunächst aus synthetischen Ersatzstoffen herzustellenden HOEF. Dabei analysiert OWI die physikalisch-chemischen Eigenschaften des HOEF-Gemischs höherer Alkohole sowie der Ether und gleicht die Ergebnisse auf ihre Übereinstimmung mit den Normen EN 590 (Dieselkraftstoff) und ISO 8217 (Marine Diesel) ab. Die Forschenden erwarten, dass die Ether-Version des HOEF bereits als reiner E-Kraftstoff einen dieselähnlichen Flammpunkt und eine sehr hohe Cetanzahl aufweist. Über die Normparameter hinaus untersucht OWI auch die Lagerstabilität und mögliche Mischungen des HOEF mit herkömmlichen Dieselkraftstoffen und paraffinischen Kraftstoffen wie Gas-to-Liquid und hydrierten Bioölen, die künftig zu den vorherrschenden Dieselersatzkraftstoffen im Markt zählen könnten. Darüber hinaus zählen auch Emissionsstudien des Clean-Fuels an einem stationären Brenner auf der Grundlage der Yield-Sooting-Index (YSI)-Methode zu den Aufgaben von OWI. Diese ermöglicht die Bestimmung nützlicher Kennzahlen für die Entwicklung von Kraftstoffen mit geringer Neigung zu Partikelemissionen.</p>
<p>TEC4FUELS untersucht in einem ergänzenden Forschungsfeld die Wechselwirkungen der HOEF-Kraftstoffe und ihrer Mischungen mit Materialien und Komponenten, mit denen der Kraftstoff bei der Anwendung als Dieselersatz in der aktuellen Flotteninfrastruktur in Berührung kommen würde. Die relevanten Kunststoffe und Metalle müssen in Lagerungs- und Korrosionstests definierten Belastungen widerstehen, die auch im realen Einsatz auftreten können. Zusätzlich werden typische Motorkomponenten in Hardware-in-the-Loop-Tests forcierten Belastungen ausgesetzt, um Erkenntnisse über Ablagerungen und Verschleiß der Komponenten und die Alterung der HOEF-Kraftstoffe in einer Laboruntersuchung zu gewinnen. Aus den Ergebnissen ist die Ableitung von Empfehlungen zur Additivierung der Kraftstoffe möglich, um die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen und die Alterung der Kraftstoffe zu verzögern.</p>
<p>Das E-TANDEM-Konsortium</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Agencia Estatal Consejo Superior de Investigaciones Científicas (Koordination)</li>
<li>Max-Planck Gesellschaft zur Forderung der Wissenschaften e.V.</li>
<li>Danmarks Tekniske Universitet</li>
<li>OWI Science for Fuels gGmbH</li>
<li>Uniresearch B.V.</li>
<li>TEC4FUELS GmbH</li>
<li>AVL LIST GmbH</li>
<li>GoodFuels B.V.</li>
<li>University of Zagreb, Faculty of Mechanical Engineering and Naval Architecture</li>
<li>King Abdullah University of Science and Technology</li>
<li>University of Cape Town</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter <a href="http://www.owi-aachen.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.owi-aachen.de</a> und <a href="http://www.tec4fuels.com" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.tec4fuels.com</a></p>
<p>Über die TEC4FUELS GmbH</p>
<p>Tec4Fuels ist ein Kompetenzzentrum für konventionelle und alternative Brenn-, Kraft-, Treib- und Schmierstoffe (Fuels) und deren Anwendung in bestehenden und neuen Technologien. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen in der Forschung und Entwicklung von technischen Komponenten und Produkten, Systemen und Energieträgern sowie deren Anwendung im Energiemarkt für Fuels. Tec4Fuels bietet ergänzend zu Prüfverfahren und Kraftstoff-Checks auch mit F&amp;E verbundene Beratungs- und sonstige Dienstleistungen an. Hierzu gehören auch die Prüfung und Zertifizierung, die Vermittlung sowie die Herstellung und der Vertrieb der Produkte.</p>
<p>TEC4FUELS unterstützt seine Kunden auf folgenden Gebieten:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Test- und Prüfverfahren<br />
Entwicklung spezieller Hardware-in-the-Loop-(HiL) Systeme und Durchführung von Prüfverfahren zur Qualitätssicherung technischer Komponenten sowie konventioneller und alternativer Brenn-, Kraft-, Treib- und Schmierstoffe</li>
<li>Kraftstoff-Check für Netzersatzanlagen<br />
Überwachung der Qualität von Kraftstoffvorräten in Netzersatzanlagen (Notstromaggregaten) zur Erhaltung der Verfügbarkeit und Betriebssicherheit</li>
<li>Technisches Consulting<br />
Beratung in grundlegenden Fragen des Innovationsmanagements über die Vor-, Konzept- und Serienentwicklung bis hin zum Aftersales</li>
</ul>
</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über OWI Science for Fuels gGmbH</div>
<p>OWI ist eine unabh&auml;ngige und gemeinn&uuml;tzige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung fl&uuml;ssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme L&ouml;sungen f&uuml;r die W&auml;rmeerzeugung und Mobilit&auml;t von Morgen. OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet OWI sowohl aus &ouml;ffentlichen F&ouml;rdermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsauftr&auml;ge. Zu den Kunden geh&ouml;ren beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineral&ouml;lwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>OWI Science for Fuels gGmbH<br />
Kaiserstr. 100<br />
52134 Herzogenrath<br />
Telefon: +49 (2407) 9518-100<br />
Telefax: +49 (2407) 9518-118<br />
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<div class="pb-contact-item">Michael Ehring<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (2407) 9518-138<br />
E-Mail: &#077;&#046;&#069;&#104;&#114;&#105;&#110;&#103;&#064;&#111;&#119;&#105;&#045;&#097;&#097;&#099;&#104;&#101;&#110;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/owi-science-for-fuels-ggmbh/Oxygenate-als-klimaschonende-Clean-Fuels/boxid/1141828" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von OWI Science for Fuels gGmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/owi-science-for-fuels-ggmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von OWI Science for Fuels gGmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---24/1141828.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2023/01/oxygenate-als-klimaschonende-clean-fuels/" data-wpel-link="internal">Oxygenate als klimaschonende Clean-Fuels</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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