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	<title>Firma stuttgarter immobilienwelt, Autor bei News-Blast</title>
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		<title>Das neue EU-Energielabel &#8211; Ab sofort ist Schluss mit A++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma stuttgarter immobilienwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 05:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 1. März 2021 gibt es für einige Elektrogeräte des Alltags ein neues, europaweit geltendes Effizienzlabel. Ab September beginnt die Umstellung auch für Lichtquellen, weitere Produktgruppen werden nach und nach angepasst. Das Ziel: Bis zum Jahr 2030 sollen alle elektrischen Produktgruppen auf das neue EU-Energielabel umgestellt sein. In jedem Haushalt schlummern nämlich Einsparpotentiale bei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Seit dem 1. März 2021 gibt es für einige Elektrogeräte des Alltags ein neues, europaweit geltendes Effizienzlabel. Ab September beginnt die Umstellung auch für Lichtquellen, weitere Produktgruppen werden nach und nach angepasst. Das Ziel: Bis zum Jahr 2030 sollen alle elektrischen Produktgruppen auf das neue EU-Energielabel umgestellt sein. In jedem Haushalt schlummern nämlich Einsparpotentiale bei diversen Energiequellen. Verbraucher können daher mit dem Einsatz hocheffizienter Geräte und Produkte nicht nur etwas für den eigenen Geldbeutel, sondern gleichzeitig auch für den Klimaschutz tun.</b></p>
<p>Das sogenannte Energielabel befindet sich auf den verschiedensten Produkten des alltäglichen Lebens, wie zum Beispiel Waschmaschinen, Fernsehern und Heizungen. Es liefert allen Verbrauchern leicht zugängliche und interessante Informationen über Lautstärke, Strom- oder Wasserverbrauch eines bestimmten Gerätes. Durch diese Produktinformationen sollen sich die einzelnen Produkte gut vergleichen lassen und das Energielabel ist nicht selten eine wertvolle Entscheidungshilfe beim Kauf, denn moderne Elektrogeräte sind in der Regel sehr effizient und dennoch sehr sparsam in ihrem Stromverbrauch.</p>
<p><b>Fortschritt in die Unkenntlichkeit</b></p>
<p>Vor allem in den vergangenen Jahren hat sich auf dem Gebiet Energieeffizienz viel getan. So befinden sich in zahlreichen Produktgruppen mittlerweile fast alle Geräte in den höchsten Effizienzklassen. Das hört sich zunächst zwar nach einer positiven Nachricht an, aber in der Praxis sind durch diese Homogenität kaum noch Unterschiede für Verbraucher zu erkennen. Unter anderem so gut wie alle Modelle von Kühlschränken zum Beispiel trugen bisher energetische Bestklassen; für den Käufer machte es diese fast einheitliche Kennzeichnung jedoch so gut wie unmöglich, den tatsächlichen Energieverbrauch der jeweiligen Geräte richtig einzuschätzen.</p>
<p>Um wieder mehr Transparenz auf diesem Gebiet zu schaffen, hat die EU das offizielle Energielabel überarbeitet und wendet nun eine detailliertere Effizienzskala von A bis G an. Der Buchstabe A steht dabei für die energieeffizientesten Geräte, der Buchstabe G für die am wenigsten effizienten Modelle.</p>
<p><b>Für welche Elektrogeräte gilt das neue Label schon?</b></p>
<p>Seit dem 18. März 2021 müssen nun alle im Handel erhältlichen Spülmaschinen, Waschmaschinen, Waschtrockner (Waschmaschine und Trockner in einem Gerät), Kühlschränke, Gefriergeräte, Weinlagerschränke, Fernseher und Bildschirme mit dem neuem EU-Effizienzlabel gekennzeichnet sein. Für Lampen wird das neue Energielabel ab September 2021 Pflicht, für alle anderen kennzeichnungspflichtigen Elektrogeräte wie Wäschetrockner, Staubsauger und Backöfen findet die Umstellung voraussichtlich erst ab 2024 statt. Im Jahr 2026 soll dann die Effizienzlabel-Umstellung für Heizungen geändert werden.</p>
<p><b>Was hat sich geändert und warum?</b></p>
<p>Zwar bleibt die bekannte farbige Effizienzskala erhalten, dafür entfallen aber die herkömmlichen Plus-Klassen A+ bis A+++. Zur Erinnerung: A+++ bezeichnete bei Elektrogeräten bisher das energieeffizienteste Gerät und A+ die niedrigste Energieklasse. Die neuen Effizienzlabels reichen stattdessen nun von A bis G, sodass die Produkte wieder in eine größere Bandbreite eingeteilt werden können.</p>
<p>Mit der Umstellung auf die neue, viel detailliertere Skala steigen gleichzeitig auch die Anforderungen an den Energieverbrauch der Geräte. Als unmittelbare Folge werden sich deshalb viele aktuelle Modelle in wesentlich schlechteren Kategorien als vorher wiederfinden. Ein Großteil von Kühlschränken mit dem herkömmlichen Label A+++ zum Beispiel rutschen nun in die Klasse D, nur wenige der bisher Bestplatzierten erfüllen die Anforderungen der Klasse C. Wie es aussieht, erfüllt momentan sogar kein einziges Kühlschrank-Modell die anspruchsvollsten Klassen A und B. Der Grund dafür ist, dass die von der EU neu und hoch angesetzten Maßstäbe die Hersteller dazu motivieren sollen, noch sparsamere Geräte zu entwickeln. Als Spielraum für technische Fortschritte und als zusätzlicher Anreiz für Hersteller wird die Energieeffizienzklasse A größtenteils aber erst einmal frei bleiben. Neu ist auch, dass nun andere Messmethoden für die Bestimmung der einzelnen Kategorien angewendet werden. Dadurch ist wiederum zu erklären, dass auch die Angaben zum Jahres-Stromverbrauch anders als bisher ausfallen. Das bedeutet im Klartext, dass Kilowattstunden-Werte deshalb nicht mehr mit denen verglichen werden können, die auf den herkömmlichen Labels angegeben sind. Bei Kühlschränken zum Beispiel werden sie nach den neuen Maßstäben nun meist höher liegen, da bei der Prüfung von einer alltäglichen Nutzung ausgegangen wurde, während bei Spülmaschinen die Zahl der Kilowattstunden durch die veränderten Messbedingungen bei allen Modellen deutlich niedriger ausgefallen sind als bisher.</p>
<p>Auf den neuen Effizienzlabeln offenbaren zudem so manche Geräte für den Verbraucher sogar noch zusätzliche Produktangaben in Form von Piktogrammen. So zeigen sie für einige Wasch- und Geschirrspülmaschinen beispielsweise an, wie viel Zeit das Energiesparprogramm benötigt, zu dem der angegebene Stromverbrauch gehört. Weitere Produktinformationen, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind, erhalten Käufer auch durch das Scannen eines QR-Codes, der sich auf jedem neuen Energielabel befindet. Neben der Energieeffizienzklasse kommuniziert das neue EU-Energielabel damit unter anderem auch Fassungsvolumen, Bildschirmdiagonalen, die Lautstärke in dB sowie die entsprechende Geräuschemissionsklasse (A bis D) des jeweiligen Gerätes.</p>
<p><b>Bringen die neuen Energielabels Verbesserungen mit sich?</b></p>
<p>Für den Verbraucher bedeuten die neuen, in ganz Europa geltenden Energielabels eigentlich nur positive Aspekte: Die Prüfverfahren haben sich so verändert, dass sie den tatsächlichen Nutzungsbedingungen im Haushalt näherkommen als vorher, die feinere Unterscheidung zwischen den einzelnen Effizienzklassen erlauben eine viel präzisere Einschätzung des Energieverbrauchs und die insgesamt viel höheren Anforderungen an die Produkte bieten den Verbrauchern wesentlich mehr Transparenz, weil es dadurch keine Ballungen ganzer Produktpaletten in den Bestklassen mehr gibt. Zudem sind die Verbrauchsangaben in Kilowattstunden leichter als nach den vorherigen Standards mit dem persönlichen Alltag abzugleichen. Hier ein konkretes Fallbeispiel: Bei den neuen Energielabels bezieht sich der Energieverbrauch bei Wasch- und Geschirrspülmaschinen nun stets auf 100 Waschdurchgänge pro Jahr. Ob Sie selbst mehr oder weniger häufig waschen und damit mehr oder weniger Energie benötigen, können Sie jetzt mithilfe dieses neuen Systems ganz leicht überschlagen. Die alten Labels hingegen gingen bei Spülmaschinen von 280 Spülgängen und bei Waschmaschinen von 220 Waschladungen pro Jahr aus.</p>
<p><b>Erwartete Einsparungen</b></p>
<p>Auch die Aussichten für die Zukunft verheißen viel Gutes: Schätzungen der Europäischen Kommission zufolge lässt sich allein in der Produktgruppe Geschirrspüler dank des neuen EU-Energielabels bis zum Jahr 2030 der jährliche Stromverbrauch um 2,1 TWh verringern. Das entspricht einer Senkung der Treibhausgasemissionen um 0,7 Mio. t CO2-Äquivalent pro Jahr. Auch der jährliche Wasserverbrauch kann um 16 Millionen Kubikmeter reduziert werden, sagen die Experten voraus. Das wäre nicht nur ein umweltschonendes Programm, sondern würde auch die Ausgaben privater Haushalte um mehrere hundert Euro im Jahr entlasten.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich also feststellen: Ja, die neuen Effizienzlabels bringen in der Tat einige Verbesserungen für die Verbraucher mit sich. Das neue Energielabel, das seit über 20 Jahren in der EU ein wichtiger Impulsgeber für die Marktentwicklung energieverbrauchender Produkte und die Nachfrage nach energieeffizienten Produkten in Europa ist, ist übrigens auf allen Elektrogeräten immer gut sichtbar platziert &#8211; entweder direkt auf dem Gerät oder in unmittelbarer Nähe. Auch auf Werbematerialien oder in Herstellerbroschüren finden Sie die Energieeffizienzklasse der Produkte sowie das Spektrum der verfügbaren Effizienzklassen.</p>
<p><b>Das Wichtigste in Kürze:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Für einige Elektrogeräte gibt es seit März 2021 neue EU-Effizienzlabels zum Energieverbrauch.</li>
<li>Kühl- und Gefriergeräte, Spülmaschinen, Waschmaschinen, Waschtrockner, Bildschirme und Fernseher haben bereits ein neues Energieeffizienzlabel erhalten.</li>
<li>Geschäfte und Online-Händler müssen diese Geräte mit den neuen Energielabels seit dem 1. März 2021 kennzeichnen.</li>
<li>Die neuen Labels haben nur noch die Effizienzklassen A bis G, die herkömmlichen Plus-Klassen A+ bis A+++ entfallen.</li>
<li>Die Angaben zum Stromverbrauch auf den neuen Energielabels sind nicht mit denen der alten Etiketten vergleichbar. Der Grund besteht in veränderten Messverfahren, die eine alltägliche Nutzung der Geräte besser berücksichtigen.</li>
</ul>
</div>
<div class="pb-company">
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		<title>3D-Betondruck &#8211; Kommen Häuser bald aus dem Drucker?</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/04/3d-betondruck-kommen-haeuser-bald-aus-dem-drucker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma stuttgarter immobilienwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 05:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Drucker ist für die meisten Menschen immer noch ein Apparat, der Papier bedruckt. Mittlerweile entstehen überall auf der Welt aber auch Häuser, die von einem 3D-Drucker konstruiert wurden. Nun gibt es auch im nordrhein-westfälischen Beckum ein Haus, das mithilfe dieser faszinierenden Technologie gebaut wurde. Bevor es als Wohngebäude genutzt wird, soll es aber zunächst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Ein Drucker ist für die meisten Menschen immer noch ein Apparat, der Papier bedruckt. Mittlerweile entstehen überall auf der Welt aber auch Häuser, die von einem 3D-Drucker konstruiert wurden. Nun gibt es auch im nordrhein-westfälischen Beckum ein Haus, das mithilfe dieser faszinierenden Technologie gebaut wurde. Bevor es als Wohngebäude genutzt wird, soll es aber zunächst als Präsentations- und Forschungsobjekt dienen, um den ambitionierten und vielversprechenden 3D-Betondruck zu verbessern.</b></p>
<p>2017 baute das dänische Unternehmen COBOD in Kopenhagen einen kleinen Bürokomplex, der als erstes 3D-gedrucktes Gebäude in Europa gilt. In China wurden sogar schon im Jahr 2014 Elemente aus 3D-Betondruck zusammengebaut. Auch in Dubai, Russland und Nord- und Südamerika kamen in den vergangenen Jahren bereits eine ganze Reihe kleinerer und größerer Gebäude aus dem Drucker. Nun wird auch in Nordrhein-Westfalen ein zweigeschossiges Einfamilienhaus mit etwa 160 Quadratmetern Wohnfläche ‚gedruckt‘.</p>
<p><b>Hat Deutschland Verspätung?</b></p>
<p>Warum Bauvorhaben mit dieser innovativen Technik in manchen Ländern schon seit längerem einen Vorsprung zu haben scheinen, hängt vor allem damit zusammen, dass Wandkonstruktionen in vielen Ländern meist ohne Dämmung gebaut werden. Das ist in Deutschland aufgrund der gesetzlich festgelegten baurechtlichen Anforderungen nicht möglich. Vielmehr benötigen Bauvorhaben aus 3D-Betondruck hierzulande und im Einzelfall oft die Zustimmung des zuständigen Bauministeriums. Es gibt in Deutschland jedoch nicht nur aufgrund dieser speziellen Auflagen bisher wenige solcher Projekte, sondern auch weil die modernen Maschinen hierzulande noch eine recht zaghaft verbreitete Technologie darstellen, die dementsprechend relativ teuer ist. Im Vergleich zu anderen Ländern wird es in Deutschland deshalb wohl auch noch eine ganze Weile dauern, bis ganze Gebäudekomplexe aus 3D-Betondruck auf öffentlichen Baustellen errichtet werden. Allerdings bestehen auch schon heute viele Neubauten in Deutschland aus Betonfertigteilen, die in einem Werk vorproduziert und auf der Baustelle als fertige Wand- oder Deckenelemente nur noch montiert werden müssen. In solchen Werken könnte der Gebrauch vom 3D-Betondruck dagegen schon in naher Zukunft eine gängige Praxis werden.</p>
<p><b>Schnell, günstig und schön</b></p>
<p>Auf jeden Fall bietet der 3D-Betondruck für die Baubranche sehr interessante Perspektiven, denn dank dieser Technik besteht die Möglichkeit, Betonhäuser oder Betonwände mit geringen Personalkosten und in sehr kurzer Zeit zu produzieren. Auch die rasante technische Entwicklung der Drucker wird die Aktivität auf diesem Sektor sicherlich beschleunigen. 2017 zum Beispiel dauerte der Druck des Kopenhagener Bürogebäudes noch zwei Monate, während dasselbe Objekt 2019 in nur drei Tagen realisiert wurde. Neben der Personal- und Zeitersparnis punktet der 3D-Betondruck aber auch mit ästhetischen Argumenten. So ergeben sich für Betonwände völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten, die mit der herkömmlichen Schalungstechnik nur sehr schwer realisierbar wären, wie beispielsweise geschwungene Formen oder breitgefächerte Farbeffekte. Selbst hoch komplizierte und extrem filigrane Formen lassen sich dank der enormen Präzision der Maschinen direkt aus den digitalen Plänen drucken, ohne dabei hohe Mehrkosten zu erzeugen. Dadurch können nicht nur Bauherren, sondern vor allem auch die Architekten und Planer ihrer Kreativität freien Lauf lassen.</p>
<p><b>Schicht für Schicht</b></p>
<p>Doch wie funktioniert nun der Hausbau aus einem 3D-Drucker? Schließlich wird der Begriff ‚Drucker‘ in den meisten Fällen doch immer noch mit kompakten Apparaten wie unserem PC-Drucker assoziiert. 3D-Drucker dagegen erfreuen sich heutzutage erst bei Tüftlern und Bastlern großer Beliebtheit. Damit können zum Beispiel Spielfiguren von diversen Brettspielen nachgebaut werden, falls eine verloren geht. Auch teure Ersatzteile sind in der Eigenproduktion mit dem 3D-Drucker einfach herzustellen. Für den Hausbau haben 3D-Betondrucker aber natürlich ganz andere Maße und Preise als die 3D-Drucker, die es für den privaten Gebrauch gibt. Weltweit gibt es in puncto 3D-Betondruck jedenfalls eine große Auswahl an Anbietern unterschiedlichster Technologien. 3D-Betondrucker wie die des dänischen Unternehmens COBOD oder der bayerischen PERI GmbH, mit dem auch das erste ‚gedruckte‘ Haus in Deutschland gebaut wurde, funktionieren nach einem sogenannten additiven Verfahren. Dabei wird per Extrusionstechnik der Beton aus dem Druckerkopf gedrückt und Schicht für Schicht übereinandergelegt (‚addiert‘), bis die gewünschte Wandhöhe erreicht ist. Natürlich benötigt man auf der Baustelle weiterhin einen Betonmischer mit Pumpentechnik sowie geschulte Fachkräfte, um das Baumaterial in der richtigen Konsistenz zum Druckkopf zu transportieren und den Produktionsprozess vor Ort zu überwachen.</p>
<p><b>Noch nicht perfekt</b></p>
<p>Eine gewisse Schwachstelle dieses Verfahrens ist derzeit noch, dass die einzelnen Materialstränge aufeinander ‚abgelegt‘ werden und sich der Haftungsverbund nur durch das Anpressen des jeweils neuen Stranges an den darunterliegenden ergibt. Als unmittelbare Folge kann es dann zu Problemen bei mechanischer Belastung hinsichtlich der Biegezug- beziehungsweise Scherfestigkeit kommen. Unter anderem aus diesem Grund ist die wirtschaftliche Effizienz dieser Bauweise daher momentan noch geringer als die der herkömmlichen Bauvariante mit Betonschalungen. Zudem muss beim 3D-Betondruck sozusagen vom ersten Tag an alles und bis hin zur finalen Platzierung jeder einzelnen Steckdose gedacht werden – vergessene Vorrichtungen oder spontane Planänderungen sind praktisch nicht oder nur sehr aufwendig umsetzbar. Außerdem ist das Drucken horizontaler Bauteile technisch noch nicht möglich. So muss für die Herstellung von Böden, Decken, Treppen, Dämmung und Dächern noch ganz konventionell gearbeitet werden.</p>
<p><b>Pilotprojekt Beckum</b></p>
<p>Deutschlands erstes Haus aus dem 3D-Drucker soll nun dazu beitragen, Lösungen für diese bestehenden Schwachstellen zu entwickeln. Deshalb läuft der BOD2-Drucker der PERI GmbH in Beckum auch bewusst nicht auf Hochtouren.. Statt Geschwindigkeitsrekorde zu brechen, möchte die Projektleitung in Beckum jedoch in erster Linie Erfahrungen im Alltagsbetrieb sammeln, um die generelle Entwicklung des Verfahrens voranzutreiben und langfristig die Druckkosten zu senken. Technologische Fortschritte seien schon seit der Planung bis zum Start des Pilotprojekts deutlich geworden, sagen die Baubeteiligten. Während des Druckvorgangs berücksichtigte der Drucker zum Beispiel nicht nur die Öffnungen für Fenster und Türen, sondern auch die später zu verlegenden Leitungen und Anschlüsse. Wo beispielsweise eine Steckdose geplant war, stoppte der Drucker und setzte erst hinter der imaginären Steckdose wieder an. Ein Facharbeiter vor Ort setzte dann eine Leerdose ein. In Beckum wurde somit kein Schlitz mehr nachträglich gestemmt. Um die Sicherheit des Tragwerks zu gewährleisten, wurden im Vorfeld auch Versuche zur Druck- und Biegezugfestigkeit durchgeführt. Zudem fand die Prüfung des Frost-Tau-Widerstands statt, um die Lebensdauer des Wohnhauses in Beckum zu bestimmen, das sich aus drei verschiedenen Wandbauarten zusammensetzt, die auf der 6-Zentimeter-Spurbreite des Druckers basieren. Druckbeginn des Hauses war der 17. September 2020, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2021 geplant. Am Ende seines Lebenszyklus sei das Gebäude aufgrund der Bauweise sowie der verwendeten Materialien nahezu komplett recyclebar.</p>
<p><b>Präsentations- und Forschungsobjekt</b></p>
<p>Nach Abschluss aller Bauarbeiten soll das Einfamilienhaus in Beckum zunächst für anderthalb Jahre der Öffentlichkeit zugänglich sein. Parallel wollen die Projektplaner und -partner mithilfe von Langzeituntersuchungen verfolgen, ob sich die Bauweise auch tatsächlich so wie geplant verhält. Erst danach wird es als Wohngebäude genutzt. Das Wohnhaus in Beckum soll also nicht nur zeigen, dass der 3D-Betondruck funktioniert; die Beteiligten wollen vor allem erreichen, dass sich die Bauweise breiter etabliert. Den ortsansässigen Projektplanern Mense-Korte ingenieure + architekten liegen sogar schon Anfragen für weitere Projekte vor. Die nächsten Häuser könnten auch schon eine Nummer größer sein. „Wir denken da an verdichteten Wohnungsbau, auch dreigeschossig“, so Waldemar Korte von Mense-Korte ingenieure + architekten. Gegebenenfalls lässt sich durch die gesammelten Erfahrungen künftig auch das Zulassungsverfahren verkürzen. Insgesamt betrachtet verspricht das Pilotprojekt Beckum auf jeden Fall aussichtsreiche Perspektiven für Häuser aus innovativem 3D-Betondruck. Durch intelligente Designs und optimierten Materialeinsatz ermöglicht der 3D-Betondruck alternative Baumethoden und trägt gleichzeitig nachhaltig zum Umweltschutz bei.</p></div>
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		<item>
		<title>Stadtbezirk Stuttgart-Ost &#8211; Harmonie der Widersprüche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma stuttgarter immobilienwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 05:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Spannungsfeld zwischen Natur und Stadt, urwüchsiger und auf dem Reißbrett geplanter Besiedlung sowie dörflichem Charme und industriellem Flair: Stuttgart-Ost verbindet in perfekter Harmonie, was scheinbar nicht zusammenpasst. Werden diesem Rezept noch kulturelle Vielfalt und große topografische Höhenunterschiede hinzugefügt, entsteht eine Melange, die jedem Geschmack eine Heimat und jedem/jeder hier Beheimateten ein Leben in Fülle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2021/04/stadtbezirk-stuttgart-ost-harmonie-der-widersprueche/" data-wpel-link="internal">Stadtbezirk Stuttgart-Ost &#8211; Harmonie der Widersprüche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im Spannungsfeld zwischen Natur und Stadt, urwüchsiger und auf dem Reißbrett geplanter Besiedlung sowie dörflichem Charme und industriellem Flair: Stuttgart-Ost verbindet in perfekter Harmonie, was scheinbar nicht zusammenpasst. Werden diesem Rezept noch kulturelle Vielfalt und große topografische Höhenunterschiede hinzugefügt, entsteht eine Melange, die jedem Geschmack eine Heimat und jedem/jeder hier Beheimateten ein Leben in Fülle bietet.</b></p>
<p><b>HARMONIE DER WIDERSPRÜCHE</b></p>
<p>Dass Gegensätze sich anziehen, ist nicht nur eine gängige Redewendung, sondern findet in Stuttgart-Ost auch seine optimale und ganz reale Manifestation – und das in jeder Hinsicht. Als einer der fünf Innenstadtbezirke der Landeshauptstadt enttäuscht Stuttgart-Ost die spontane Erwartung von kalter Urbanität auf höchst angenehme Art und Weise. Der Stadtteil ist urgemütlich, bietet viel Naherholung selbst in Zentrumsnähe und zeigt doch deutlich und von weither sichtbar seine industrielle Vergangenheit und Gegenwart, vor allem entlang des Neckars.</p>
<p>Im Industriegebiet am Neckarufer ist mit dem 100 Meter hohen und 1928 errichteten Gaskessel auch das entscheidende Wahrzeichen von Stuttgart-Ost zu finden. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, ist jedoch weiterhin als Gaszwischenlager in Gebrauch. Das Stuttgarter Neckarufer diente früher als Kohleumschlagplatz und wurde anschließend von den unterschiedlichsten Industrie- und Handelsunternehmen vereinnahmt, die seine Beschaulichkeit bis heute beeinträchtigen. Um dies zu ändern, sind im Rahmen der Initiative ‚Erlebnisraum Neckar – Stadt am Fluss‘ mehrere Projekte geplant, die für eine Aufwertung sorgen sollen. Das Ziel besteht in einer umfassenden Umgestaltung und Renaturierung des Gebietes. Am geplanten ‚Blauen Band‘, einem zusammenhängenden Freiraumsystem, sollen in einigen Jahren die BewohnerInnen von Stuttgart auch am Neckarufer Naherholung erfahren.</p>
<p>Mit seinen rund 48.000 Einwohnern und einer Fläche von 903,5 Hektar liegt Stuttgart-Ost im Größenvergleich der Stuttgarter Stadtbezirke im oberen Mittelfeld. Er besteht aus den historischen Stadtteilen Berg, Gablenberg, Gaisburg und Ostheim sowie den neueren Stadtteilen Frauenkopf, Gänsheide, Stöckach und Uhlandshöhe. Ein Blick aus der Vogelperspektive erlaubt eine Zweiteilung in einen eng besiedelten Nordwesten und einen natürlich geprägten und weitestgehend bewaldeten Südosten.</p>
<p>Nicht nur der Südosten, sondern auch der geschäftige Nordosten lädt mit dem Mittleren und Unteren Schlossgarten, mit der Parkanlage um die Villa Berg sowie mit den Mineralbädern Berg und Leutze zum Verweilen und Entspannen ein. Der Schlossgarten erstreckt sich vom Neckarufer bis ins Stuttgarter Stadtzentrum und zieht Familien, Sportbegeisterte und Sonnenbadende gleichermaßen an. Die beiden Mineralbäder wurden Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet und speisen sich aus natürlichen Quellen, von denen insbesondere Stuttgart-Ost und Bad Cannstatt sehr reichlich gesegnet sind.</p>
<p><b>WOHNEN IN STUTTGART-OST</b></p>
<p>Besonders eindrucksvoll sind die hiesigen Höhenunterschiede. Während der Neckar im Nordosten und die Bahntrasse im Nordwesten, die zugleich die Grenze nach Bad Cannstatt bzw. Stuttgart-Nord darstellen, sehr tief liegen, befindet sich ein Großteil von Stuttgart-Ost in den beliebten Höhen- und Halbhöhenlagen. Hier lassen sich herausragende Ausblicke auf die Stadt erhaschen, beispielsweise von der Uhlandshöhe sowie vom Aussichtspunkt am Galatea-Brunnen oder von der Aussichtsplattform Straußstaffel.</p>
<p>Was früher für den Weinbau genutzt wurde, wird heute vor allem als hochwertiger Wohnraum geschätzt. Die Bergzüge im nördlichen Teil von Stuttgart-Ost sind entsprechend eng besiedelt. Dank der Kessellage bieten die meisten hiesigen Gebäude einen schönen Blick über Stuttgart auf der einen oder über die grünen Bergrücken auf der anderen Seite. Während sich Gänsheide, Gablenberg und der Süden von Gaisburg ein eher dörfliches Flair mit Ein- und Mehrfamilienhäusern bewahrt haben, herrschen vor allem rund um den Ostendplatz die für städtische Architektur üblichen Gebäudekomplexe mit Hinterhöfen vor, die vielen Familien Wohnraum bieten. Dies ist kein Zufall, denn der hier befindliche Stadtteil Ostheim wurde im 19. Jahrhundert auf dem Reißbrett entworfen und als neue Arbeitersiedlung für die wachsende Bevölkerung errichtet.</p>
<p>Der Süden ist nahezu vollständig bewaldet und nur sehr dünn besiedelt. Eine kleine Siedlung befindet sich ganz im Südosten des Stadtteils Frauenkopf, der gerade einmal 741 Seelen (Stand: 31.12.2020) ein Zuhause bietet. Ansonsten haben im Waldgebiet südlich von Gablenberg und Gaisburg ausschließlich einige Sportvereine und Gastronomiebetriebe, die insbesondere hungrigen Wandersleuten Rastmöglichkeiten bieten, eine Heimstatt gefunden.</p>
<p>Stuttgart-Ost ist durch die B10 und die B14 sehr gut mit dem Auto zu erreichen. Beide Bundesstraßen kreuzen sich hier und ermöglichen damit eine hervorragende Erreichbarkeit der Stadtmitte sowie des gesamten Umlandes. Auch zu den Autobahnen 8 und 81 kann man auf diese Weise schnell gelangen. Wer auf das Auto verzichtet, findet in den grenznahen Bereichen im Nordteil gute Anschlüsse. Hier verkehren die U-Bahnen U1, U2, U4, U7, U9, U14 und U15, die ihre Passagiere in wenigen Minuten in die Innenstadt und zu den umliegenden Bezirken transportieren. Sie bieten auch einen direkten Zugang zum Hauptbahnhof. Wo die U-Bahnen nicht hinkommen, sorgen die Buslinien 40, 42, 45 und 64 für Anschluss, lassen dabei jedoch weite Teile des eng besiedelten Gebietes aus. Auch ein direkter Anschluss an die S-Bahn besteht nicht.</p>
<p><b>IMMOBILIENPREISE IN STUTTGART-OST</b></p>
<p>Im direkten Vergleich mit den anderen Innenstadtbezirken sind die Immobilienpreise in Stuttgart-Ost günstiger. So lässt sich hier noch teilweise verhältnismäßig günstiger Wohnraum in zentraler Lage finden. Dies hat vor allem historische Gründe mit Arbeitersiedlungen und teilweise industriellem Charakter. Doch hat sich Stuttgart-Ost mit seiner Vielseitigkeit, der Stadtnähe, Naherholungsmöglichkeiten und guten Infrastruktur sehr gut weiterentwickelt und in den vergangenen Jahren aufgeholt. Diese positive Entwicklung setzt sich auch weiterhin fort. Diese guten Bedingungen wirken sich auf die Preisentwicklung aus, die auch in der Corona-Zeit durchgehend positiv ist und durchweg mit moderaten Wachstumszahlen aufwartet.</p>
<p>Wer hier zur Miete wohnt, zahlt im Schnitt 15,00 EUR pro Quadratmeter, +5.6 % mehr als im Jahr zuvor. Der Kauf eines Hauses (Bestand) schlägt mit durchschnittlich 870.000 EUR zu Buche, der Wertanstieg zum Vorjahr beträgt 2,2 %. Auch Bestandswohnungen verzeichnen einen Wertzuwachs von 3,6 % und kosten pro Quadratmeter im Mittel 4.600 EUR. Es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend während und nach der Corona-Zeit fortsetzt, was Stuttgart-Ost langfristig zu einem sicheren Anlageort für Immobilieninvestoren macht.</p>
<p><b>Der ausführliche Marktbericht</b><br />
Ausführliche Informationen über den Immobilienmarkt in Stuttgart-Ost und die aktuelle Preisübersichten für Häuser und Wohnungen in unterschiedlichen Größen und Ausstattungsstandards finden Sie im Immobilienmarktbericht Stuttgart.</div>
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		<title>Zusätzlichen Wohnraum schaffen in Corona-Zeiten</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/04/zusaetzlichen-wohnraum-schaffen-in-corona-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma stuttgarter immobilienwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 05:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit das Corona-Virus unser Leben bestimmt, verbringen wir deutlich mehr Zeit in unseren eigenen vier Wänden als jemals zuvor. Aus beruflichen oder familiären Gründen sehnen sich deshalb viele Menschen nach mehr Platz und nutzen ihre Freizeit, um zusätzlichen Wohnraum zu planen und zu bauen. Im folgenden Artikel verraten wir Ihnen einige Tipps und Tricks, was [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2021/04/zusaetzlichen-wohnraum-schaffen-in-corona-zeiten/" data-wpel-link="internal">Zusätzlichen Wohnraum schaffen in Corona-Zeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Seit das Corona-Virus unser Leben bestimmt, verbringen wir deutlich mehr Zeit in unseren eigenen vier Wänden als jemals zuvor. Aus beruflichen oder familiären Gründen sehnen sich deshalb viele Menschen nach mehr Platz und nutzen ihre Freizeit, um zusätzlichen Wohnraum zu planen und zu bauen. Im folgenden Artikel verraten wir Ihnen einige Tipps und Tricks, was bei solchen Vorhaben in der Planungsphase, bei der Finanzierung und auf rechtlicher Ebene zu beachten ist.</b></p>
<p><b>PROJEKT TERRASSE</b></p>
<p>Wen wundert es, dass sich die Terrasse als zusätzlicher Wohnraum unter freiem Himmel immer größerer Beliebtheit erfreut? Schließlich ist sie nicht nur ein praktischer und gemütlicher Ort, sondern in Pandemie-Zeiten oft auch einer der wenigen Treffpunkte, um Freunde und Familienmitglieder zu sehen. Beim Bau eines Eigenheims ist die Terrasse meistens ein fester Bestandteil der Planung, aber oft kann sie auch nachträglich an ein bereits bestehendes Gebäude angebaut werden. Wer ein solches Unterfangen plant, sollte sich zunächst um den passenden Bodenbelag der Terrasse kümmern. Neben Betonplatten sind Terrassen aus Holz, aber auch Holz-Kunststoff-Dielen geeignete Materialien. Genauso wichtig wie der richtige Bodenbelag kann zudem die richtige Entscheidung für ein passendes Terrassendach sein, denn ein solches schützt nicht nur vor Wind und Wetter, sondern verlängert die Terrassennutzung über die warmen Sommermonate hinweg. Mittlerweile gibt es die verschiedensten Terrassendach-Modelle aus Holz, Aluminium, Glas, mit Teilüberdachung und sogar elektrischen Öffnungs- und Schließmöglichkeiten.</p>
<p>Um die Mittags- und Abendsonne voll auszunutzen, richten wahre Sonnenanbeter ihre Terrasse in die südwestliche Himmelsrichtung aus. Wenn die Sonne jedoch besonders im Hochsommer so richtig brennt und kein Terrassendach vorhanden ist, haben auch schattige Außenplätze ihre Vorzüge. Mit dem Anbau einer Markise ist jedoch auch an heißen Tagen ganz einfach für ausreichend Schatten gesorgt. Bereits für weniger als 1.000 Euro gibt es die unterschiedlichsten Markisen als zuverlässigen Sonnenschutz. Kostengünstiger und noch leichter zu montieren sind sogenannte Sonnensegel. Aber auch die passende Einrichtung trägt zum persönlichen Wohlbefinden für den zusätzlichen Wohnraum im Außenbereich bei. So sind auch bei der Gestaltung der Terrasse den eigenen Ideen grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. Mit mediterranem Flair oder einem Strandkorb erzeugen Sie ein wenig Urlaubsfeeling und mit etwas mehr Budget kann sich eine Terrasse sogar in eine kleine Wellness-Oase mit Pool oder einem Outdoor-Kamin verwandeln.</p>
<p>Gut zu wissen: Eine Baugenehmigung wird nicht benötigt, wenn die Terrasse nicht höher als 1 Meter ist. Liegt die Höhe der Terrasse dagegen darüber, aber weniger als 2 Meter über der Grundstückshöhe, muss der Bau angemeldet werden.</p>
<p><b>DER BAU EINES WINTERGARTENS</b></p>
<p>Da es leider nicht überall erlaubt ist, zusätzlichen Wohnraum in Form eines Wintergartens zu errichten, benötigt der Bau von Wintergärten dagegen stets einen Bauantrag. Die Entscheidungsmacht hat dabei die zuständige lokale Baubehörde. In den meisten Fällen wird der Antrag vom Architekten oder dem jeweiligen Fachplaner eingereicht und beinhaltet in der Regel Bauzeichnungen vom Grundstückseigner, dem Bauherren und den anliegenden Nachbarn, die von diesen eigenhändig ausgefüllt und unterschrieben sind. Des Weiteren notwendig sind eine Baubeschreibung, ein Lageplan sowie ein Erhebungsbogen mit allen fälligen Statistiken und statischen Berechnungen. Mit dem Bau darf erst begonnen werden, wenn der Antragsteller eine schriftliche Genehmigung des zuständigen Bauamtes erhalten hat und kein Einspruch eines Nachbarn gegen das konkrete Vorhaben vorliegt. In letzterem Fall wird das Bauvorhaben zwar nicht automatisch gestoppt, kann aber zumindest eine zeitliche Verzögerung erfahren. Ist das Bauvorhaben dagegen im Rahmen eines sogenannten Freistellungsverfahrens bewilligt worden, kann meistens etwa einen Monat nach Vorlage der benötigten Unterlagen mit dem Bau des zusätzlichen Wohnraums begonnen werden.</p>
<p>Neben den verwaltungstechnischen Angelegenheiten sollte sich jeder Immobilieneigentümer aber auf jeden Fall schon im Vorfeld der Planung eines Wintergartens, genauso wie bei der Planung eines Terrassenbaus, Gedanken über die ideale Lage und Sonnennutzung des zusätzlichen Wohnbereichs machen.</p>
<p><b>FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DEN AUSBAU DES DACHGESCHOSSES</b></p>
<p>Zusätzlichen Wohnraum schaffen, zum Beispiel für ein separates Homeoffice oder ein weiteres Spielzimmer für die Kinder, kann aber auch durch den Ausbau des Dachbodens geschaffen werden. Die Finanzierung eines solchen Projektes erleichtern oft die derzeit so niedrigen Zinsen sowie öffentliche Fördermittel.</p>
<p>Grob geschätzt werden für den Umbau eines Dachbodens im Durchschnitt etwa 50.000 Euro beziehungsweise 1.000 Euro pro Quadratmeter fällig, wobei die tatsächlichen Kosten natürlich von den individuellen Vorstellungen und Ansprüchen jedes einzelnen Bauherren abhängen. Damit der zusätzliche Wohnraum komfortabel und energieeffizient wird, sollten auf jeden Fall Dachdämmung, Dachflächenfenster, eine stabile Treppe, Elektroinstallationen, ausreichende Belüftungsmöglichkeiten sowie eine zuverlässige Heizungsinstallation gut geplant und umgesetzt werden.</p>
<p>Um ein solches Vorhaben auch finanziell abzusichern, bietet sich ein klassisches Immobiliendarlehen an, das bedeutet niedrige Raten über eine möglichst lange Laufzeit, zum Beispiel ein Prozent Zinsen im Jahr. Die Besonderheit dieses Modells besteht darin, dass es durch ein sogenanntes Grundpfandrecht abgesichert wird, also eine Grundschuld in das Grundbuch eingetragen wird. Wenn der Kreditnehmer die ausstehenden Beträge nicht zurückzahlen kann, kann die Bank also die Immobilie zwangsverwalten oder -vollstrecken lassen.</p>
<p>Für energetisch sinnvolle Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel den fachgerechten Einbau wärmedämmender Dachfenster und eine neue Dachdämmung, bietet die öffentliche Förderbank KfW Fördermittel an. Ein konkreter Anspruch für den Bauherren könnte sich dabei aus dem KfW Programm 152 (Energieeffizient Sanieren – Kredit) oder 430 (Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss) ergeben. Zusätzlich gibt es unter Umständen auch finanzielle Zuschüsse von Städten und Gemeinden, insbesondre für den Einbau neuer Fenster.</p>
<p>Eine grundsätzliche Voraussetzung für einen Dachausbau ist aber zunächst, dass die tragende Konstruktion ausreichend Platz bietet, denn je nach Schräge und Dachtyp ist das Raumvolumen unterschiedlich. Für die Nutzung als vollwertigen Wohnraum sollte mindestens die Hälfte des Dachbodens über eine Kopffreiheit von 2,30 Metern verfügen. Dafür muss das Dach eine Neigung von mindestens 35 Grad aufweisen. Auch die Statik des Bodens muss gründlich auf genügend Tragkraft geprüft werden.</p>
<p>Ob und wann eine Baugenehmigung für den Dachausbau erforderlich ist, ist je nach Bundesland verschieden und sollte daher individuell geprüft werden. In vielen Kommunen ist keine Baugenehmigung erforderlich, wenn das Dachgeschoss eines bestehenden Wohngebäudes lediglich umgebaut wird. Sobald aber eine neue Etage entsteht, wenn der Dachboden zu einer eigenständigen Wohnung ausgebaut werden soll oder zum Dachbodenausbau aufwendige Baumaßnahmen vorgenommen werden sollen, wenn also zum Beispiel ein Flach- in ein Steildach umgebaut wird, ist eine offizielle Genehmigung der zuständigen Behörde zwingend notwendig. Bei solch umfangreichen Vorhaben sollte der Bauherr also bereits zu Beginn seiner Planungen das örtliche Bauamt kontaktieren, um sich teure Missverständnisse zu ersparen.</p>
<p><b>EIN GARTENHAUS ALS MODERNES BÜRO IM GRÜNEN</b></p>
<p>Besonders in Zeiten von Corona geht der Trend immer mehr zum Homeoffice im Garten. Die Gründe dafür sind naheliegend: Ein Blick ins Grüne entspannt ungemein und im Gegensatz zu einem Arbeitszimmer im Hausinneren bietet ein Gartenhaus in der Regel zudem weniger Ablenkung und mehr ungestörte Ruhe. Unabhängig davon, in welchen Stil Sie es einrichten, sollten Sie bei der Planung unbedingt auf große Fensterfronten setzen, die für eine maximale Tageslichtzufuhr sorgen, denn sie steigert die eigene Produktivität und gute Laue ungemein. Idealerweise verfügt der Außenbereich ihres neuen Gartenhauses zudem über eine Terrasse, auf der Sie während der warmen Jahreszeiten Geschäftspartner empfangen oder am Abend und an den Wochenenden mit der Familie zusammensitzen können.</p>
<p>Um im Gartenhaus über einen Internet-Anschluss zu verfügen, spielen neben dem richtigen Equipment auch weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Grundsätzlich ist der Zugriff auf das Internet kein Problem, wenn sich das Gartenhaus nicht weiter als 100 Meter vom hauseigenen Router befindet. Aber auch bei einer weiteren Entfernung ist ein Internet-Empfang durch spezielle technische Vorrichtungen möglich, zum Beispiel durch PowerLAN, ein LAN-Kabel, einen Surfstick oder Ihr Smartphone. Allerdings kann das Signal mit jedem weiterem Meter erheblichen Schwankungen unterliegen und je nach Vorrichtung manchmal auch mit nicht unerheblichen Mehrkosten verbunden sein. Unter Umständen können Sie solche Posten beziehungsweise Ausgaben für den Bau und Unterhalt des Gartenhauses aber sogar von der Steuer als Betriebsausgaben oder als Werbungskosten absetzen.</p>
<p>Ob für den Bau eines Gartenhauses eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt davon ab, in welchem deutschen Bundesland das Gartenhaus errichtet wird. In Baden-Württemberg sind nach der Landesbauordnung Gartenhäuser bis 40 Kubikmeter umbautem Raum im Innenbereich auch ohne Baugenehmigung zulässig. Im Außenbereich sind dagegen nur 20 Kubikmeter umbauter Raum zugelassen.</p>
<p><b>(WOHNRAUM SCHAFFEN JA – ABER ) ACHTUNG RUHEZEITEN</b></p>
<p>Wer sich zusätzlichen Wohnraum schaffen möchte, sollte sich grundsätzlich auch mit den offiziellen Ruhezeiten auskennen. Während dieser sind Geräusche über Zimmerlautstärke untersagt. Ruhezeiten sind nicht bundesweit geregelt, sondern werden von den einzelnen Bundesländern, Gemeinden und den Vermietern (zum Beispiel in der Hausordnung) vorgegeben. In den meisten Fällen beginnt die Nachtruhe um 22 Uhr und endet um 6 oder 7 Uhr morgens, während die Ruhezeiten am Sonntag und an Feiertagen ganztägig einzuhalten sind.</p>
<p>Für Ruhezeiten im Garten gelten dagegen einige konkrete gesetzliche Bestimmungen: So dürfen laut Bundesimmissionsschutzgesetz bestimmte technische Geräte mit hohem Lärmpegel wie Rasenmäher, Laubbläser oder Schredder während bestimmter Uhrzeiten nicht benutzt werden. Prinzipiell ist aber alles bis zu einem Geräuschpegel von 50 Dezibel gestattet, was im Umkehrschluss bedeutet, dass starker Baulärm in einem Wohngebiet während der Ruhezeiten nicht erlaubt ist.</p></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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		<item>
		<title>Porsche Design Tower &#8211; Stuttgart bekommt ein neues Wahrzeichen</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2021/04/porsche-design-tower-stuttgart-bekommt-ein-neues-wahrzeichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma stuttgarter immobilienwelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 05:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich der Automeile am Pragsattel und der Heilbronner Straße nähert, dem fällt sofort ein riesiger Kran und eine überdimensionale Baustelle ins Auge. Seit Februar 2020 baut der Automobilhersteller Porsche hier gemeinsam mit der Bülow AG zwei neue Gebäude im gleichen architektonischen Look: den Porsche Design Tower Stuttgart mit rund 20.000 Quadratmetern Geschossfläche und ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2021/04/porsche-design-tower-stuttgart-bekommt-ein-neues-wahrzeichen/" data-wpel-link="internal">Porsche Design Tower &#8211; Stuttgart bekommt ein neues Wahrzeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Wer sich der Automeile am Pragsattel und der Heilbronner Straße nähert, dem fällt sofort ein riesiger Kran und eine überdimensionale Baustelle ins Auge. Seit Februar 2020 baut der Automobilhersteller Porsche hier gemeinsam mit der Bülow AG zwei neue Gebäude im gleichen architektonischen Look: den Porsche Design Tower Stuttgart mit rund 20.000 Quadratmetern Geschossfläche und ein neues Porsche Zentrum mit Ausstellungsfläche, Galerie, Tiefgarage und einer Werkstatt. Nach seiner Fertigstellung wird das Großprojekt mit seinen stolzen 90 Metern Höhe eines der höchsten Gebäude der Stuttgarter Region werden und Büroräume sowie ein luxuriöses Hotel einer international tätigen Kette mit Konferenzräumen, Gastronomiebetrieb und zahlreichen architektonischen Highlights beherbergen. Der Bau von Stuttgarts neuem Hingucker war im Vorfeld aber nicht unumstritten.</b></p>
<p>Der Porsche Design Tower in Stuttgart wird nicht das erste Hochhaus des renommierten Autoherstellers sein, denn bereits im Jahr 2017 hat das erste von Porsche Design entwickelte Hochhaus in Florida, USA, eröffnet. Der Wohnturm, der mit offiziellem Namen Porsche Design Tower Miami heißt, machte insbesondere mit seinem patentierten und einzigartigen Auto-Aufzugsystem auf sich aufmerksam. Auch in Frankfurt am Main ist ein weiterer Porsche Design Tower in Planung. Mitten im boomenden Europaviertel soll eines der außergewöhnlichsten Wohnhochhäuser Deutschlands entstehen. Das exklusive, circa 80 Meter hohe Gebäude mit über 200 Wohnungen und insgesamt etwa 16.000 Quadratmetern Fläche sollte eigentlich schon 2020 fertiggestellt werden, der Baubeginn war ursprünglich für den Sommer 2018 geplant. Allerdings gab es immer wieder erhebliche Planungs- und Startschwierigkeiten. Im September 2020 wurde das Projekt an eine Frankfurter Projektentwicklungsgesellschaft verkauft, aber der Baubeginn lässt noch immer auf sich warten.</p>
<p><b>BAU DES PORSCHE DESIGN TOWERS STUTTGART LÄUFT NACH PLAN</b></p>
<p>Es sieht also ganz danach aus, als ob der Porsche Design Tower in Stuttgart, und nicht wie eigentlich geplant in Frankfurt, das erste existierende Porsche Design Projekt in Europa werden wird. Die Grundsteinlegung für das Projekt fand wegen der Corona-Pandemie zwar ohne Gäste statt, aber trotz anhaltender Einschränkungen gab es keine Änderungen im vorhergesehenen Zeitplan – zumindest bislang. Der Sportwagenhersteller aus Zuffenhausen realisiert das Projekt mit der Porsche Design Group und der Bülow AG, die als Projektentwickler und Investor fungiert. Die Fertigstellung des Großprojektes wird für Mitte 2022 angestrebt, knapp ein Jahr später soll der Porsche Design Tower dann offiziell eröffnet werden. Der Hauptkran wird auf jeden Fall bis zum 2. Quartal 2022 stehen bleiben und für einen konstanten Blickfang in der Stuttgarter Region sorgen.</p>
<p> </p>
<p><b>ZÄHES GENEHMIGUNGSVERFAHREN</b></p>
<p>Im Vorfeld fand für den geplanten, 90 Meter hohen Hingucker allerdings ein heftiges Tauziehen zwischen der Stadt und den Bauherren statt. Sogar der Bürgerverein Pragsattel protestierte gegen den Bau, weil er sich um die mangelnde Frischluftzufuhr sorgte. Aber vor allem wegen anderer technischer und rechtlicher Aspekte kam das Verfahren zur Baugenehmigung für den Porsche Design Tower immer wieder ins Stocken. Schließlich billigte der Technikausschuss des Gemeinderats jedoch, dass sich die Stadt Stuttgart nachträglich an den Entsorgungskosten für das an die Porsche AG verkaufte Grundstück am Pragsattel beteiligt, denn auf dem Terrain, auf dem der Porsche Design Tower gebaut werden soll, gab es eine Menge Altlasten. Laut Schätzungen von Experten mussten auf dem insgesamt circa 9.000 Quadratmeter großen Grundstück nämlich zunächst rund 170. 000 Tonnen Altlasten entsorgt werden, was die Stadt Stuttgart um die 1,45 Millionen Euro gekostet haben soll. Die Notwendigkeit dieser Arbeiten wurde dabei erst im Januar 2020 festgestellt. Aufgrund der Höhe des Porsche Design Towers musste ganze 18 Meter tief gegraben werden, um das Gebäude bestmöglich zu verankern. Dabei stieß man auf die besagten Altlasten. Von Unternehmensseite hieß es jedoch letztlich zu dieser Planungsphase: „Wir konnten die Abstimmungen mit der Stadt erfolgreich und partnerschaftlich abschließen.“ Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG und Beiratsvorsitzender der Porsche Design Group, deklarierte bei diesem Statement zudem: „Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Heimat von Porsche um ein weiteres architektonisches Wahrzeichen zu bereichern und sie damit noch attraktiver zu machen.“ Auch Stuttgarts ehemaliger Oberbürgermeister Fritz Kuhn lobte schließlich: „Das Projekt ist ein starkes Bekenntnis zu Stuttgart. Porsche weckt mit dem Design Tower äußerlich und innerlich hohe Erwartung. Der Standort ist prominent, direkt am Eingangstor zum Stuttgarter Talkessel. Und im Inneren betont das Gebäude eine der Stärken des Standorts Stuttgart, nämlich innovatives Design. Es ist gut, dass das Unternehmen die Verwaltung und die Ausschüsse des Gemeinderats in seine Planungen einbezogen hat. Wir begleiten Porsche gern bei der Entwicklung des Gebiets am Pragsattel.“</p>
<p><b>„MIXED USED BUILDING“ UND KONZEPTIONELLE SUPERLATIVE</b></p>
<p>Die Bauarbeiten für den Porsche Design Tower starteten jedenfalls Anfang 2020 und verlaufen bisher nach Plan. Bei dem Großprojekt handelt es sich um die erste Zusammenarbeit des Sportwagenherstellers Porsche und der Bülow AG. Das ausgesprochene Ziel der Protagonisten ist unter anderem, sowohl auf architektonischer als auch auf konzeptioneller Ebene neue Maßstäbe zu setzen. So soll das architektonische Zusammenspiel des Porsche Design Towers durch exklusive Materialien, innovatives Design und mithilfe einer modernen Glasfassade mit bodentiefen Fenstern begeistern. Außerdem sollen die einzelnen Stockwerke des Gebäudes mit waagerechten Lamellen kontrastreich betont werden.</p>
<p>Nach Fertigstellung des Baus soll auf den Stockwerken neun bis 23 ein Radisson BLU Hotel mit insgesamt 168 Zimmern eingerichtet werden. Die geographische Lage mit hervorragender Verkehrsanbindung, dem Geschäftsviertel rund um den Stuttgarter Pragsattel und die großen Meeting- und Eventräume würden das Hotel zu einem idealen Ort für Reisende und Geschäftsleute machen, so die Projektplaner. Besondere Highlights werden aber auch ein Restaurant und eine Bar inklusive einer Dachterrasse im zehnten Stock des Towers sein, die allesamt eine atemberaubende Aussicht auf die Stuttgarter Innenstadt und den Killesberg bieten werden. In die unteren acht Etagen des Hochhauses wird die Porsche Consulting GmbH als Hauptmieter einziehen und dort ungefähr 5.500 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung haben. Für die Managementberatung, die über mehrere Standorte in Deutschland und über Tochtergesellschaften im Ausland verfügt, wird der Porsche Design Tower in Stuttgart dann auch der neue offizielle Hauptsitz des Unternehmens sein.</p>
<p><b>PORSCHES NEUE ERLEBNISWELT</b></p>
<p>Mitte 2022 wird dann auch die Porsche-Niederlassung Stuttgart, die derzeit im nicht weit entfernten Zuffenhausen gegenüber dem Museum am Porscheplatz liegt, in das zweite Gebäude des Neubaus am Pragsattel umziehen. Konzipiert wird die Niederlassung genauso wie die weltweit geplanten Porsche-Zentren mit dem Namen „Destination Porsche“. Dieses Konzept verbindet laut Definition des Unternehmens den physischen Raum mit der digitalen Welt. In flexiblen Modulen werden unter anderem Produkthighlights, Gebrauchtfahrzeuge und Classic-Fahrzeuge ausgestellt, raumgroßzügige Glasfenster werden einen Blick in die Werkstatt der Luxusmarke gewähren. Dabei nimmt die Werkstatt eine Fläche von 3.500 Quadratmeter ein, was der ungefähren Größe der heutigen Stammniederlassung der Marke am Porscheplatz in Zuffenhausen entspricht. Außerdem bekommen die Besucher Einblicke in Themen wie Elektromobilität sowie Farben und Materialien der Porsche-Welt, über die sie sich in einer modernen Lounge mit anderen Menschen und Gleichgesinnten austauschen können. „Mit der neuen Niederlassung schaffen wir ab Mitte 2022 am Stuttgarter Pragsattel einen modernen Treffpunkt für unsere Community. Dank dem Retail-Konzept ‚Destination Porsche‘ wird sie zu einem Ort, der Menschen inspiriert und an dem sie die Marke intensiv erleben können“, beschreibt Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG, Porsches neue Erlebniswelt. Das erste nach dieser Philosophie neu gebaute Porsche Zentrum eröffnete übrigens schon Ende 2020 in Dortmund. In Stuttgart wird den Besuchern zudem eine großzügige Tiefgarage mit zwei Geschossen und Platz für rund 340 PKW-Stellplätze sowie mit einem komfortablen Besucherleitsystem und Elektro-Ladestationen im Außenbereich zur Verfügung stehen. Auch die Außenfassade des Porsche Zentrums wird ambitioniert und außergewöhnlich werden, denn das Dach des Gebäudes wird begrünt und mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet sein.</p>
<p>Auch wenn der Porsche Design Tower derzeit noch im Bau ist, wirken die Fakten und Zahlen des geplanten Projektes auf jeden Fall jetzt schon beindruckend. Drücken wir doch einfach die Daumen, dass der Porsche Design Tower als Stuttgarts neuer Hingucker wie geplant Mitte des Jahres 2022 fertig gestellt werden wird!</p></div>
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