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	<title>Firma Verein Deutscher Ingenieure, Autor bei News-Blast</title>
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	<title>Firma Verein Deutscher Ingenieure, Autor bei News-Blast</title>
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		<title>Gebäudemodernisierungsgesetz: VDI fordert klare Leitplanken für die Wärmewende</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/06/gebudemodernisierungsgesetz-vdi-fordert-klare-leitplanken-fr-die-wrmewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 10:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[gebäudeautomation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der heutigen ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) beginnt die parlamentarische Beratung eines zentralen Vorhabens für die Wärmewende im Gebäudesektor. Der VDI begrüßt den technologieoffenen Ansatz und die geplanten Vereinfachungen für Eigentümerinnen und Eigentümer. Gleichzeitig sieht Deutschlands größter technisch-wissenschaftlicher Verein im weiteren Gesetzgebungsverfahren Nachbesserungsbedarf bei Investitionssicherheit, Infrastrukturplanung und Gebäudeautomation. Mit dem Gesetz sollen unter anderem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/06/gebudemodernisierungsgesetz-vdi-fordert-klare-leitplanken-fr-die-wrmewende/" data-wpel-link="internal">Gebäudemodernisierungsgesetz: VDI fordert klare Leitplanken für die Wärmewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Mit der heutigen ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) beginnt die parlamentarische Beratung eines zentralen Vorhabens für die Wärmewende im Gebäudesektor. Der VDI begrüßt den technologieoffenen Ansatz und die geplanten Vereinfachungen für Eigentümerinnen und Eigentümer. Gleichzeitig sieht Deutschlands größter technisch-wissenschaftlicher Verein im weiteren Gesetzgebungsverfahren Nachbesserungsbedarf bei Investitionssicherheit, Infrastrukturplanung und Gebäudeautomation.</b></p>
<p>Mit dem Gesetz sollen unter anderem der Heizungstausch vereinfacht und neue Spielräume bei der Wahl von Heizsystemen geschaffen werden. Zugleich ergeben sich aus Sicht des VDI neue Anforderungen an die Abstimmung von Wärmeplanung, Netzinfrastruktur und Gebäudetechnik.</p>
<p>„Mit der ersten Lesung beginnt jetzt die entscheidende Phase des Gesetzgebungsverfahrens. Der Bundestag hat die Chance, Planungssicherheit für Millionen Gebäudeeigentümer und für die investierende Wirtschaft zu schaffen. Technologieoffenheit ist richtig – sie darf aber nicht zu Orientierungslosigkeit führen. Wer heute in eine Heizungsanlage investiert, braucht Klarheit darüber, welche Energieinfrastruktur morgen tatsächlich verfügbar ist“, so VDI-Direktor Adrian Willig.</p>
<p>Die Bundesregierung verbindet mit dem Gesetz das Ziel, mehr Akzeptanz für die Wärmewende zu schaffen und den Heizungstausch zu vereinfachen. Aus Sicht des VDI braucht es dafür jedoch mehr als zusätzliche Wahlmöglichkeiten. „Akzeptanz entsteht nicht allein durch größere Wahlfreiheit. Akzeptanz entsteht vor allem durch nachvollziehbare Rahmenbedingungen, verlässliche Förderprogramme und eine langfristig planbare Infrastruktur“, betont Willig.</p>
<p><b>Gasnetzproblematik und langfristige Investitionssicherheit</b></p>
<p>Mit dem neuen Gesetz soll der Einbau neuer Gasheizungen, die mit klimafreundlichen Brennstoffanteilen betrieben werden, weiterhin möglich sein. Der VDI weist auf die Gefahr langfristig daraus resultierender Lock-in-Effekte hin: Haushalte, die heute in Gasheizungen investieren, erwarten eine wirtschaftliche Nutzung über Jahrzehnte. Zeitgleich sehen zahlreiche kommunale Wärmepläne langfristig einen deutlichen Rückgang der Erdgasnutzung sowie teilweise den Rückbau oder die Umwidmung von Gasnetzen vor. Ohne eine abgestimmte Infrastrukturstrategie könnten steigende Netzentgelte und zusätzliche Belastungen insbesondere für jene Haushalte entstehen, die langfristig am Gasnetz verbleiben. Der VDI fordert deshalb eine integrierte Infrastrukturstrategie, die Elektrifizierung, Fernwärmeausbau und Gasnetzentwicklung koordiniert.</p>
<p>„Die Debatte darf sich nicht allein auf den Einbau neuer Heizungen konzentrieren. Entscheidend ist, welche Infrastruktur den Menschen künftig tatsächlich zur Verfügung steht. Wenn Gasnetze schrittweise zurückgebaut werden, müssen Eigentümer frühzeitig wissen, welche Konsequenzen das für ihre Investitionen hat“, ordnet der VDI-Direktor ein.</p>
<p><b>Wärmepumpenförderung stabil halten</b></p>
<p>Der VDI begrüßt das Signal der Bundesregierung, die Förderung von Wärmepumpen fortzuführen. Dies ist ein wichtiges Signal für Planungssicherheit bei Herstellern, Handwerk sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern. Der Einsatz von Wärmepumpen ist derzeit vielfach noch mit höheren Anfangsinvestitionen verbunden. Diese ergeben sich unter anderem aus den hohen Effizienz- und Qualitätsanforderungen, der Einbindung in bestehende Gebäudestrukturen sowie dem erforderlichen Planungs- und Installationsaufwand. Mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und steigenden Stückzahlen sind jedoch mittelfristig deutliche Kostensenkungen realistisch. Um die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen langfristig zu verbessern, sind darüber hinaus die Senkung der Stromsteuer auf das europarechtliche Minimum, die Ausweitung der Umlagenbefreiung auf Wärmepumpen ohne eigenen Zähler sowie die Reduktion des „Aufschlags für besondere Netznutzung“ notwendig.</p>
<p><b>Gebäudeautomation: Kein Rückschritt beim Betrieb </b></p>
<p>Für die tatsächliche Energieeffizienz von Gebäuden spielt die Gebäudeautomation eine zentrale Rolle. Gerade in größeren Nichtwohngebäuden entstehen viele Effizienzverluste nicht durch die Heiztechnik selbst, sondern durch mangelnde Betriebsoptimierung, fehlendes Monitoring und unzureichende Steuerung komplexer gebäudetechnischer Systeme. Der bisherige § 71a GEG adressierte genau diese Punkte – etwa durch Vorgaben zu digitaler Energieüberwachung, Gebäudeautomation und technischem Monitoring. Der VDI begrüßt grundsätzlich, dass diese Anforderungen im Gebäudemodernisierungsgesetz nicht vollständig entfallen, warnt jedoch vor einer materiellen Abschwächung.</p>
<p>„Die günstigste Kilowattstunde bleibt diejenige, die gar nicht erst verbraucht wird. Gebäudeautomation und intelligentes Energiemanagement sind deshalb keine Zusatzanforderungen, sondern zentrale Instrumente für niedrigere Energiekosten und mehr Versorgungssicherheit“, sagt Adrian Willig.</p>
<p>Der VDI appelliert an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, die nun beginnende parlamentarische Beratung für eine stärkere Verzahnung von Wärmeplanung, Energieinfrastruktur und Gebäudetechnik zu nutzen. Nur wenn Investitionsentscheidungen, Netzausbau und technische Anforderungen zusammen gedacht werden, kann die Modernisierung des Gebäudebestands langfristig erfolgreich gestaltet werden.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Verein Deutscher Ingenieure e.V.</div>
<p>Mit unserer Community und unseren rund 120.000 Mitgliedern setzen wir, der VDI e.V., Impulse f&uuml;r die Zukunft und bilden ein einzigartiges multidisziplin&auml;res Netzwerk, das richtungweisende Entwicklungen mitgestaltet und pr&auml;gt. Als bedeutender deutscher technischer Regelsetzer b&uuml;ndeln wir Kompetenzen, um die Welt von morgen zu gestalten und leisten einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand zu sichern. Mit Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Community f&uuml;r Ingenieurinnen und Ingenieure, unseren Mitgliedern und unseren umfangreichen Angeboten schaffen wir das Zuhause aller technisch inspirierten Menschen. Dabei sind wir bundesweit, auf regionaler und lokaler Ebene in Landesverb&auml;nden und Bezirksvereinen aktiv. Das Fundament unserer t&auml;glichen Arbeit bilden unsere rund 10.000 ehrenamtlichen Expertinnen und Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen.</p>
<p>Wer ist der VDI? Und was macht der VDI? Der [url=https://www.vdi.de/wirsindvdi]VDI-Imagefilm[/url] liefert kompakte Antworten.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verein Deutscher Ingenieure e.V.<br />
VDI-Platz 1<br />
40468 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 6214-0<br />
Telefax: +49 (211) 6214-575<br />
<a href="http://www.vdi.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vdi.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Laura Wollny<br />
VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt<br />
Telefon: +49 (211) 6214-492<br />
E-Mail: &#108;&#097;&#117;&#114;&#097;&#046;&#119;&#111;&#108;&#108;&#110;&#121;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">B.A. Sarah Janczura<br />
Pressesprecherin<br />
Telefon: +49 211 6214-641<br />
E-Mail: &#115;&#097;&#114;&#097;&#104;&#046;&#106;&#097;&#110;&#099;&#122;&#117;&#114;&#097;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/verein-deutscher-ingenieure-ev/gebudemodernisierungsgesetz-vdi-fordert-klare-leitplanken-fr-die-wrmewende/boxid/1301081" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verein-deutscher-ingenieure-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---24/1301081.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/06/gebudemodernisierungsgesetz-vdi-fordert-klare-leitplanken-fr-die-wrmewende/" data-wpel-link="internal">Gebäudemodernisierungsgesetz: VDI fordert klare Leitplanken für die Wärmewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität darf nicht zu neuen Unsicherheiten führen</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/05/gebudemodernisierungsgesetz-mehr-flexibilitt-darf-nicht-zu-neuen-unsicherheiten-fhren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Flexibilität und eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz sind wichtige Voraussetzungen, um die Modernisierung des Gebäudebestands voranzubringen. Gleichzeitig sieht der VDI an mehreren Stellen des heute im Bundeskabinett verabschiedeten Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) Nachbesserungsbedarf. Das betrifft insbesondere die langfristige Investitionssicherheit, die Entwicklung der Energieinfrastruktur sowie den energieeffizienten Gebäudebetrieb. Mit dem Gesetz sollen unter anderem der Heizungstausch vereinfacht und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/05/gebudemodernisierungsgesetz-mehr-flexibilitt-darf-nicht-zu-neuen-unsicherheiten-fhren/" data-wpel-link="internal">Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität darf nicht zu neuen Unsicherheiten führen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Mehr Flexibilität und eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz sind wichtige Voraussetzungen, um die Modernisierung des Gebäudebestands voranzubringen. Gleichzeitig sieht der VDI an mehreren Stellen des heute im Bundeskabinett verabschiedeten Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) Nachbesserungsbedarf. Das betrifft insbesondere die langfristige Investitionssicherheit, die Entwicklung der Energieinfrastruktur sowie den energieeffizienten Gebäudebetrieb.</b></p>
<p>Mit dem Gesetz sollen unter anderem der Heizungstausch vereinfacht und neue Spielräume bei der Wahl von Heizsystemen geschaffen werden. Zugleich ergeben sich aus Sicht des VDI neue Anforderungen an die Abstimmung von Wärmeplanung, Netzinfrastruktur und Gebäudetechnik.</p>
<p>„Das Gebäudemodernisierungsgesetz kann zu mehr Flexibilität und Akzeptanz beitragen. Entscheidend wird nun aber sein, dass daraus keine neuen Unsicherheiten für Eigentümer, Unternehmen und Kommunen entstehen“, so VDI-Direktor Adrian Willig. „Wir begrüßen den technologieoffenen Ansatz. Gleichzeitig braucht Technologieoffenheit aber verlässliche Rahmenbedingungen und eine bessere Abstimmung von Gebäudetechnik, Wärmeplanung und Versorgungssystemen. Wer heute investiert, muss wissen, ob die Infrastruktur morgen noch existiert.“</p>
<p><b>Gasnetzproblematik und langfristige Investitionssicherheit</b></p>
<p>Mit dem neuen Gesetz soll der Einbau neuer Gasheizungen weiterhin möglich sein. Der VDI weist auf die daraus resultierenden Lock-in-Effekte hin. Haushalte, die heute in Gasheizungen investieren, erwarten eine wirtschaftliche Nutzung über Jahrzehnte. Zeitgleich planen zahlreiche Kommunen den Rückbau oder die Umwidmung von Gasnetzen. Ohne eine abgestimmte Infrastrukturstrategie könnten steigende Netzentgelte und zusätzliche Belastungen insbesondere für jene Haushalte entstehen, die langfristig am Gasnetz verbleiben. Der VDI fordert deshalb eine integrierte Infrastrukturstrategie, die Elektrifizierung, Fernwärmeausbau und Gasnetzentwicklung koordiniert.</p>
<p>Viele Heizungsanlagen haben eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren. Damit prägen heute getroffene Investitionsentscheidungen den Emissionspfad bis weit in die 2040er-Jahre hinein. Deshalb braucht es frühzeitig mehr Transparenz darüber, welche Rolle Gasnetze künftig in einzelnen Regionen tatsächlich spielen werden.</p>
<p><b>Wärmepumpenförderung stabil halten</b></p>
<p>Der VDI begrüßt die Fortführung der geplanten Wärmepumpenförderung als ein wichtiges Signal für Planungssicherheit bei Herstellern, Handwerk sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern. Wärmepumpen sind in Deutschland derzeit unter anderem aufgrund hoher technischer Standards, komplexer Systemintegration und hoher Anforderungen an Planung und Installation noch vergleichsweise kostenintensiv. Mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und steigenden Stückzahlen sind jedoch mittelfristig deutliche Kostensenkungen realistisch. Um die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen langfristig zu verbessern, sind darüber hinaus die Senkung der Stromsteuer auf das europarechtliche Minimum, die Ausweitung der Umlagenbefreiung auf Wärmepumpen ohne eigenen Zähler sowie die Reduktion des „Aufschlags für besondere Netznutzung“ notwendig.</p>
<p><b>Gebäudeautomation: Kein Rückschritt beim Betrieb </b></p>
<p>Für die tatsächliche Energieeffizienz von Gebäuden spielt die Gebäudeautomation eine zentrale Rolle. Gerade in größeren Nichtwohngebäuden entstehen viele Effizienzverluste nicht durch die Heiztechnik selbst, sondern durch mangelnde Betriebsoptimierung, fehlendes Monitoring und unzureichende Steuerung komplexer gebäudetechnischer Systeme. Der bisherige § 71a GEG adressierte genau diese Punkte – etwa durch Vorgaben zu digitaler Energieüberwachung, Gebäudeautomation und technischem Monitoring. Der VDI begrüßt grundsätzlich, dass diese Anforderungen im Gebäudemodernisierungsgesetz nicht vollständig entfallen, warnt jedoch vor einer materiellen Abschwächung.</p>
<p>„Ein klimafreundlicher Wärmeerzeuger allein garantiert noch keinen effizienten Gebäudebetrieb. Gebäudeautomation, Monitoring und interoperable Systeme sind zentrale Hebel, um Energieverbrauch und Betriebskosten dauerhaft zu senken“, betont der VDI-Direktor Adrian Willig.</p>
<p>Aus Sicht des VDI darf Modernisierung daher nicht auf den Austausch einzelner Heizsysteme reduziert werden. Entscheidend ist die Optimierung des gesamten gebäudetechnischen Systems – insbesondere in komplexen Nichtwohngebäuden mit Heizung, Lüftung, Kühlung und Eigenstromnutzung.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Verein Deutscher Ingenieure e.V.</div>
<p>Mit unserer Community und unseren rund 125.000 Mitgliedern setzen wir, der VDI e.V., Impulse f&uuml;r die Zukunft und bilden ein einzigartiges multidisziplin&auml;res Netzwerk, das richtungweisende Entwicklungen mitgestaltet und pr&auml;gt. Als bedeutender deutscher technischer Regelsetzer b&uuml;ndeln wir Kompetenzen, um die Welt von morgen zu gestalten und leisten einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand zu sichern. Mit Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Community f&uuml;r Ingenieurinnen und Ingenieure, unseren Mitgliedern und unseren umfangreichen Angeboten schaffen wir das Zuhause aller technisch inspirierten Menschen. Dabei sind wir bundesweit, auf regionaler und lokaler Ebene in Landesverb&auml;nden und Bezirksvereinen aktiv. Das Fundament unserer t&auml;glichen Arbeit bilden unsere rund 10.000 ehrenamtlichen Expertinnen und Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen.</p>
<p>Wer ist der VDI? Und was macht der VDI? Der VDI-Imagefilm liefert kompakte Antworten.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verein Deutscher Ingenieure e.V.<br />
VDI-Platz 1<br />
40468 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 6214-0<br />
Telefax: +49 (211) 6214-575<br />
<a href="http://www.vdi.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vdi.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr.-Ing.  Jochen Theloke<br />
VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt<br />
Telefon: +49 (211) 6214-369<br />
E-Mail: &#116;&#104;&#101;&#108;&#111;&#107;&#101;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">B.A. Sarah Janczura<br />
Pressesprecherin<br />
Telefon: +49 211 6214-641<br />
E-Mail: &#115;&#097;&#114;&#097;&#104;&#046;&#106;&#097;&#110;&#099;&#122;&#117;&#114;&#097;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/verein-deutscher-ingenieure-ev/gebudemodernisierungsgesetz-mehr-flexibilitt-darf-nicht-zu-neuen-unsicherheiten-fhren/boxid/1297716" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verein-deutscher-ingenieure-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---24/1297716.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/05/gebudemodernisierungsgesetz-mehr-flexibilitt-darf-nicht-zu-neuen-unsicherheiten-fhren/" data-wpel-link="internal">Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität darf nicht zu neuen Unsicherheiten führen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>170 Jahre VDI: Ingenieurkunst als Rückgrat des Fortschritts – und Impulsgeber für die Zukunft</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/05/170-jahre-vdi-ingenieurkunst-als-rckgrat-des-fortschritts-und-impulsgeber-fr-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmenintern]]></category>
		<category><![CDATA[community]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[digitalen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 170 Jahren, am 12. Mai 1856, wurde der VDI in Alexisbad gegründet. Seitdem hat sich viel getan: Der VDI ist heute mit 125.000 Mitgliedern die größte Community für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland und gestaltet seither aktiv unsere Zukunft. Der VDI feiert sein 170-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1856 im Harzort Alexisbad [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/05/170-jahre-vdi-ingenieurkunst-als-rckgrat-des-fortschritts-und-impulsgeber-fr-die-zukunft/" data-wpel-link="internal">170 Jahre VDI: Ingenieurkunst als Rückgrat des Fortschritts – und Impulsgeber für die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Vor 170 Jahren, am 12. Mai 1856, wurde der VDI in Alexisbad gegründet. Seitdem hat sich viel getan: Der VDI ist heute mit 125.000 Mitgliedern die größte Community für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland und gestaltet seither aktiv unsere Zukunft.</b></p>
<p>Der VDI feiert sein 170-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1856 im Harzort <a href="https://www.vdi.de/news/detail/alexisbad-wo-alles-begann" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alexisbad</a> steht der Verein für technische Exzellenz, Innovationskraft und den Transfer von Wissen in die Praxis. Heute wie damals prägen Ingenieurinnen und Ingenieure entscheidend die Entwicklung des Wirtschafts- und Technologiestandorts Deutschland.</p>
<p>„170 Jahre VDI sind 170 Jahre gelebter Fortschritt. Ingenieurinnen und Ingenieure haben dieses Land stark gemacht und sie werden es auch in Zukunft tragen“, sagt VDI-Präsident Prof. Lutz Eckstein. „Ob Klimaschutz, Digitalisierung oder industrielle Transformation: Die großen Herausforderungen unserer Zeit sind ohne technische Lösungen nicht zu bewältigen. Der VDI ist dabei Plattform, Impulsgeber und Stimme der Ingenieurinnen und Ingenieure. Das verdeutlicht unsere Initiative <a href="https://www.vdi.de/themen/zukunft-deutschland-2050" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>Zukunft Deutschland 2050</i></a>, die ihren Blick langfristig in die technischen Jahrzehnte, die vor uns liegen, richtet und konkrete Handlungsbedarfe aufzeigt.“</p>
<p>Mit 125.000 Mitgliedern gehört der VDI zu den größten technisch-wissenschaftlichen Vereinigungen Europas. Seine Richtlinien setzen weltweit anerkannte Standards, seine Netzwerke verbinden Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Von der Industrialisierung über den Wiederaufbau bis hin zur digitalen Transformation hat der VDI die Entwicklung Deutschlands aktiv mitgestaltet. Zu den prägenden Persönlichkeiten der Gründungszeit zählt Friedrich Euler. Er war einer der zentralen Initiatoren, die 1856 in Alexisbad die Idee eines überregionalen, deutschen Ingenieurvereins vorantrieben. Gemeinsam mit weiteren Ingenieuren setzte er sich dafür ein, eine Plattform für den fachlichen Austausch, die technische Weiterentwicklung und die stärkere gesellschaftliche Verankerung des Berufsstands zu schaffen.</p>
<p>Zum Geburtstag hat der VDI einen weiteren Impuls Richtung Zukunft gesetzt. Mit dem neuen unabhängigen <a href="https://www.innovationsrat.de/innovationsrat" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Innovationsrat</a> bündelt der Verein hochrangige Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, um konkrete Impulse für den Innovationsstandort Deutschland zu entwickeln. Das Gremium erarbeitet auf Basis einer langfristigen Strategie praxisnahe Handlungsempfehlungen für Politik und Industrie. Das Ziel: Technologische Stärke schneller in Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit zu übersetzen.</p>
<p>„Unsere Geschichte ist ein starkes Fundament. Doch darauf wollen wir uns nicht ausruhen“, betont VDI-Direktor Adrian Willig. „Deutschland braucht einen echten Innovationsschub. Jetzt kommt es darauf an, technische Kompetenz konsequent in wirtschaftliche Stärke zu übersetzen. Der VDI bringt dafür die entscheidenden Perspektiven ein und entwickelt konkrete Lösungsansätze.“</p>
<p>VDI-Präsident Eckstein hat den Innovationsrat als technologisch fundierte Ergänzung der „Wirtschaftsweisen“ federführend initiiert: „Wir brauchen für Deutschland eine inspirierende Zielvorstellung, aus der wir klare, technologiegetriebene Strategien für die zentralen Schlüsselbranchen ableiten. Aus meiner Sicht hat unser Land das Potential, zum Innovationsmotor eines souveränen Europas zu werden.“</p>
<p>Anlässlich des Jubiläums blickt der VDI damit nicht nur zurück, sondern richtet den Fokus klar nach vorn – als strategischer Taktgeber für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Das Signal ist klar: Ohne Ingenieurkunst keine Zukunft.Formularbeginn</p>
<p><i>Hier </i><a href="https://youtube.com/shorts/hFA3Krm_PBc?feature=share" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>im Video</i></a><i> gratulieren Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem VDI-Netzwerk und verraten, warum es den VDI e.V. auch die nächsten 170 Jahre braucht.</i></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Verein Deutscher Ingenieure e.V.</div>
<p>Mit unserer Community und unseren rund 125.000 Mitgliedern setzen wir, der VDI e.V., Impulse f&uuml;r die Zukunft und bilden ein einzigartiges multidisziplin&auml;res Netzwerk, das richtungweisende Entwicklungen mitgestaltet und pr&auml;gt. Als bedeutender deutscher technischer Regelsetzer b&uuml;ndeln wir Kompetenzen, um die Welt von morgen zu gestalten und leisten einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand zu sichern. Mit Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Community f&uuml;r Ingenieurinnen und Ingenieure, unseren Mitgliedern und unseren umfangreichen Angeboten schaffen wir das Zuhause aller technisch inspirierten Menschen. Dabei sind wir bundesweit, auf regionaler und lokaler Ebene in Landesverb&auml;nden und Bezirksvereinen aktiv. Das Fundament unserer t&auml;glichen Arbeit bilden unsere rund 10.000 ehrenamtlichen Expertinnen und Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen.</p>
<p>Wer ist der VDI? Und was macht der VDI? Der [url=https://www.vdi.de/wirsindvdi]VDI-Imagefilm[/url] liefert kompakte Antworten.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verein Deutscher Ingenieure e.V.<br />
VDI-Platz 1<br />
40468 D&uuml;sseldorf<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">B.A. Sarah Janczura<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verein-deutscher-ingenieure-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/05/170-jahre-vdi-ingenieurkunst-als-rckgrat-des-fortschritts-und-impulsgeber-fr-die-zukunft/" data-wpel-link="internal">170 Jahre VDI: Ingenieurkunst als Rückgrat des Fortschritts – und Impulsgeber für die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Transformation zum Energiesystem der Zukunft gefährdet – VDI fordert Kurskorrekturen und mehr Realismus</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/05/transformation-zum-energiesystem-der-zukunft-gefhrdet-vdi-fordert-kurskorrekturen-und-mehr-realismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 12:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[ccs]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
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		<category><![CDATA[energiesystemmodellierung]]></category>
		<category><![CDATA[marathon]]></category>
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		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[vdi]]></category>
		<category><![CDATA[verschiebt]]></category>
		<category><![CDATA[wind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das aktuelle Energiesystem Deutschlands genügt nicht den energiepolitischen Zielen. Es ist weder im internationalen Vergleich wirtschaftlich noch umweltverträglich oder ausreichend versorgungssicher. Zu diesem Ergebnis kommt der Verein Deutscher Ingenieure im Rahmen seines Zukunftsdialogs Energie. Zwar ist der eingeschlagene Transformationspfad hin zu einem klimaneutralen Energiesystem grundsätzlich richtig und technisch erreichbar. Doch die Umsetzung erfolgt nicht entschlossen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/05/transformation-zum-energiesystem-der-zukunft-gefhrdet-vdi-fordert-kurskorrekturen-und-mehr-realismus/" data-wpel-link="internal">Transformation zum Energiesystem der Zukunft gefährdet – VDI fordert Kurskorrekturen und mehr Realismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das aktuelle Energiesystem Deutschlands genügt nicht den energiepolitischen Zielen. Es ist weder im internationalen Vergleich wirtschaftlich noch umweltverträglich oder ausreichend versorgungssicher. Zu diesem Ergebnis kommt der Verein Deutscher Ingenieure im Rahmen seines Zukunftsdialogs Energie. Zwar ist der eingeschlagene Transformationspfad hin zu einem klimaneutralen Energiesystem grundsätzlich richtig und technisch erreichbar. Doch die Umsetzung erfolgt nicht entschlossen genug: Ohne einen sachlichen, unverstellten Blick auf die bestehenden Herausforderungen und gezielte Nachbesserungen bei Tempo, Systemintegration und regulatorischen Rahmenbedingungen droht die Transformation zu scheitern</b></p>
<p>Aus Sicht der Ingenieurinnen und Ingenieure braucht es einen deutlich stärkeren Realismus in der energiepolitischen Debatte. Die Transformation muss ganzheitlich gedacht werden und dabei müssen die gesamten Wertschöpfungsketten, Kosten, Infrastrukturen im Energiesystem und ihre Wechselwirkungen berücksichtigt werden. Einzelmaßnahmen greifen zu kurz. Gleichzeitig reicht das bisherige Umsetzungstempo nicht aus, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Der VDI plädiert daher für mehr Geschwindigkeit und einen technologieoffenen Ansatz, der unterschiedliche Lösungsoptionen systematisch einbezieht.</p>
<p>Die Studie zeigt: In keiner Dimension des energiepolitischen Zieldreiecks – Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit – reichen die Fortschritte bislang aus, um die Ziele zu erreichen. Insbesondere hohe Energiepreise wirken bereits heute als Standortnachteil für die Industrie. Gleichzeitig bleibt die Versorgungssicherheit angesichts geopolitischer Risiken und bestehender Importabhängigkeiten verwundbar. Und auch die Klimaziele 2045 sind akut gefährdet.</p>
<p>„Ein versorgungssicheres und klimaneutrales Energiesystem ist technisch erreichbar, aber nur, wenn wir die Umsetzung jetzt deutlich beschleunigen und bestehende Hemmnisse konsequent abbauen. Entscheidend sind klare Prioritäten, verlässliche Rahmenbedingungen und ein realistischer Umgang mit den Herausforderungen in Netzen, Genehmigung und Infrastruktur.“</p>
<p>sagt Dr.-Ing. Jochen Lambauer, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU).</p>
<p>„Die Energiewende ist ein komplexer Prozess und die Transformation kein Sprint, sondern ein Marathon. Entscheidend ist die richtige Balance von Maßnahmen in den Bereichen Erzeugung, Infrastruktur, Speicherung und Verbrauch von Energie sowie der Sektorenkopplung von Strom, Wärme, Kälte und Treibstoffen zu finden und diese immer wieder neu auszutarieren. Dort wo Lücken identifiziert werden, müssen sie entschieden angegangen werden, z.B. was die Digitalisierung oder die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen angeht, die derzeit noch nicht geeignet sind, die Ziele zu erreichen“, sagt Dipl.-Phys. Gerhard Stryi-Hipp, Vorsitzender des VDI-Fachausschusses Regenerative Energien.</p>
<p><b>Strom dominiert, Erneuerbare treiben das System</b></p>
<p>Ausgewertete Energiesystemmodellierungen zeichnen ein konsistentes Bild für das Jahr 2045:<br />
Der Energiebedarf sinkt moderat, während Strom zur dominierenden Endenergieform wird. Die Stromerzeugung basiert überwiegend auf Wind- und Photovoltaikanlagen. Damit reduziert sich zwar die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten, gleichzeitig entstehen neue, teilweise bedenkliche Abhängigkeiten bei Technologien und Rohstoffen u.a. von China und anderen Staaten bspw. bei Photovoltaik.</p>
<p><b>Flexibilität durch Speicher und Reservekraftwerke wird zum Schlüssel</b></p>
<p>Mit dem steigenden Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien wächst der Bedarf an Flexibilität im Stromsystem deutlich. Kurzfristige Schwankungen sind künftig verstärkt durch Speicher, insbesondere Großbatterien, sowie durch flexible Nachfrage aus Industrie und Haushalten auszugleichen. In diesem Zusammenhang sollte die Digitalisierung der Stromnetze sowie der Smart Meter Roll-out beschleunigt und das Marktdesign an die Erfordernisse des zukünftigen Energiesystems angepasst werden.</p>
<p>Für Erzeugungslücken von Sonne und Wind im Winter bleibt gesicherte Kraftwerksleistung unverzichtbar. Die Analyse zeigt, dass bis 2045 eine gesicherte Kraftwerkskapazität von 70 bis zu 146 Gigawatt erforderlich sein könnte. Eine Herausforderung stellt die vorhersehbar geringe Auslastung dieser Reservekraftwerke dar. Aufgrund des projizierten Einsatzes laufen diese Kraftwerke im Vergleich mit bisherigen Einsatzzeiten selten (geschätzt 935-1.200 Volllaststunden im Jahr), weshalb die Investitionskosten besonders entscheidend für die Gesamtsystemkosten und damit die resultierenden Strompreise sind. Für die neu zu erbauenden gesicherte Kraftwerksleistungen müssen deshalb neue Geschäftsmodelle entwickelt und die entsprechende Regulatorik eingeführt werden, um die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten.</p>
<p><b>Hoher Investitionsbedarf und strukturelle Risiken</b></p>
<p>Die Transformation des Energiesystems erfordert erhebliche Investitionen in Infrastruktur, Netze und neue Technologien. Trotz langfristig sinkender variabler Kosten, aufgrund deutlich reduzierter Energieimporte, ist kurzfristig mit steigenden Energiepreisen zu rechnen. Dabei verschiebt sich die Importabhängigkeit von Energieträgern hin zu Technologien und Rohstoffen mit hoher Konzentration in einzelnen Weltregionen.</p>
<p><b>Technologieoptionen erweitern den Handlungsspielraum</b></p>
<p>Neben den in Modellstudien dominierenden Technologien wurden vom VDI auch folgende alternative Optionen untersucht:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>CO₂-Abscheidung (CCS)</b> bei Gaskraftwerken könnte Emissionen reduzieren, erfordert jedoch klare regulatorische Rahmenbedingungen und belastbare Daten zu Speicherpotenzialen. Außerdem sind die Investitionskosten enorm bspw. für die notwendige Infrastruktur.</li>
<li><b>eFuels im Pkw-Verkehr</b> bleiben eine Option, sind jedoch mit hohen Kosten und Skalierungsrisiken verbunden. Außerdem ist das Angebot derzeit nicht in der Breite verfügbar.</li>
<li><b>Kernenergie</b> wird aufgrund langer Realisierungszeiten kurzfristig als begrenzt relevant bewertet, bleibt jedoch ein Forschungsfeld für zukünftige Technologien. Auch die politisch-gesellschaftliche Debatten lassen kurzfristige Planungsszenarien unwahrscheinlich erscheinen.</li>
</ul>
<p><b>Fazit: Transformation ist technisch machbar, aber die Zielerreichung gefährdet</b></p>
<p>Der eingeschlagene Weg für ein klimaneutrales Energiesystem ist zwar der richtige Weg und die Ziele sind damit technisch erreichbar, allerdings ist die rechtzeitige Zielerreichung aktuell gefährdet. Notwendig sind beispielsweise eine schnellere Weiterentwicklung der Energieinfrastruktur und der energiewirtschaftlichen Regulierung sowie eine aktive Teilhabe der Gesellschaft. Die Studie macht deutlich, dass bestehende Energiesystemmodelle wichtige Orientierung bieten, jedoch durch breitere Szenarien und neue Bewertungsansätze ergänzt werden müssen.</p>
<p><b>Forderungen des VDI<br />
</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Beschleunigung des Ausbaus von Infrastruktur und Flexibilitätsoptionen</b><br />
Dazu zählen insbesondere der zügige Netzausbau, die Integration von Speichern sowie die konsequente Digitalisierung des Energiesystems zur besseren Steuerung von Erzeugung und Verbrauch.</li>
<li><b>Verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in gesicherte Kraftwerksleistung</b><br />
Notwendig sind marktliche und regulatorische Instrumente, die langfristige Planungssicherheit schaffen und Investitionen in flexibel einsetzbare, steuerbare Kraftwerkskapazitäten wirtschaftlich ermöglichen.</li>
<li><b>Stärkung von Forschung, Ausbildung und industrieller Wertschöpfung in Schlüsseltechnologien</b><br />
Ziel ist es, technologische Abhängigkeiten zu reduzieren, Innovationszyklen zu verkürzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland nachhaltig zu sichern.</li>
<li><b>Weiterentwicklung der Energiesystemmodellierung zur besseren Abbildung realer Unsicherheiten</b><br />
Hierfür sollten Annahmen, Szenarien und Systemgrenzen transparenter gestaltet und um alternative Entwicklungspfade sowie geopolitische und wirtschaftliche Einflussfaktoren ergänzt werden.</li>
</ul>
<p>Die kompletten Impulse zur Energiepolitik finden Sie hier: <a href="https://www.vdi.de/ueber-uns/presse/publikationen/details/impulse-zur-energieversorgung-der-zukunft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.vdi.de/&#8230;</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Verein Deutscher Ingenieure e.V.</div>
<p>VDI als Gestalter der Zukunft</p>
<p>Mit unserer Community und unseren rund 125.000 Mitgliedern setzen wir, der VDI e.V., Impulse f&uuml;r die Zukunft und bilden ein einzigartiges multidisziplin&auml;res Netzwerk, das richtungweisende Entwicklungen mitgestaltet und pr&auml;gt. Als bedeutender deutscher technischer Regelsetzer b&uuml;ndeln wir Kompetenzen, um die Welt von morgen zu gestalten und leisten einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand zu sichern. Mit Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Community f&uuml;r Ingenieurinnen und Ingenieure, unseren Mitgliedern und unseren umfangreichen Angeboten schaffen wir das Zuhause aller technisch inspirierten Menschen. Dabei sind wir bundesweit, auf regionaler und lokaler Ebene in Landesverb&auml;nden und Bezirksvereinen aktiv. Das Fundament unserer t&auml;glichen Arbeit bilden unsere rund 10.000 ehrenamtlichen Expertinnen und Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen.</p>
<p>Wer ist der VDI? Und was macht der VDI? Der [url=https://www.vdi.de/wirsindvdi]VDI-Imagefilm[/url] liefert kompakte Antworten.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verein Deutscher Ingenieure e.V.<br />
VDI-Platz 1<br />
40468 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 6214-0<br />
Telefax: +49 (211) 6214-575<br />
<a href="http://www.vdi.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vdi.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr.-Ing.  Christian Hemmers<br />
VDI-Initiative &bdquo;Zukunft Deutschland 2050&ldquo;<br />
Telefon: +49 (211) 6214-673<br />
E-Mail: &#099;&#104;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#097;&#110;&#046;&#104;&#101;&#109;&#109;&#101;&#114;&#115;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">B.A. Sarah Janczura<br />
Pressesprecherin<br />
Telefon: +49 211 6214-641<br />
E-Mail: &#115;&#097;&#114;&#097;&#104;&#046;&#106;&#097;&#110;&#099;&#122;&#117;&#114;&#097;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/verein-deutscher-ingenieure-ev/transformation-zum-energiesystem-der-zukunft-gefhrdet-vdi-fordert-kurskorrekturen-und-mehr-realismus/boxid/1296451" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verein-deutscher-ingenieure-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Konstituierung des Innovationsrats für Deutschland</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/04/konstituierung-des-innovationsrats-fr-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 08:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[aachen]]></category>
		<category><![CDATA[basf]]></category>
		<category><![CDATA[cyber]]></category>
		<category><![CDATA[gründerpreis]]></category>
		<category><![CDATA[hannover]]></category>
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		<category><![CDATA[universität]]></category>
		<category><![CDATA[vdi]]></category>
		<category><![CDATA[zukunftsgerichtete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor Beginn der weltweit wichtigsten Industriemesse haben in Hannover acht ausgewiesene Expertinnen und Experten den Innovationsrat für Deutschland gegründet. Der Innovationsrat ist Teil der VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“, die eine langfristig angelegte Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland entwickelt. In ihrer ersten Sitzung formulierten die ehrenamtlichen Gründungsmitglieder „5 Impulse für den Innovationsstandort Deutschland“ und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/04/konstituierung-des-innovationsrats-fr-deutschland/" data-wpel-link="internal">Konstituierung des Innovationsrats für Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Vor Beginn der weltweit wichtigsten Industriemesse haben in Hannover acht ausgewiesene Expertinnen und Experten den Innovationsrat für Deutschland gegründet. Der Innovationsrat ist Teil der VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“, die eine langfristig angelegte Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland entwickelt. In ihrer ersten Sitzung formulierten die ehrenamtlichen Gründungsmitglieder „5 Impulse für den Innovationsstandort Deutschland“ und fordern eine klare Strategie für Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und technologische Souveränität. </b></p>
<p>Deutschland steht an einem Wendepunkt: Bleibt das Land eine führende Innovations- und Industrienation oder wird es zum Nachzügler im globalen Wettbewerb? Innovation ist zur Schicksalsfrage geworden. Sie entscheidet über wirtschaftliche Stärke, Wohlstand, Beschäftigung und gesellschaftliche Stabilität. Als größte Volkswirtschaft Europas prägt Deutschland damit auch die Zukunft unseres Kontinents. Der von Industrie und Parteien unabhängige Innovationsrat der Initiative Zukunft Deutschland 2050 warnt vor den negativen Folgen des Verlusts an Wettbewerbsfähigkeit und legt konkrete Handlungsempfehlungen vor. Während andere Volkswirtschaften mit klaren Strategien, hohem Tempo und massiven Investitionen vorangehen, fehlt es Deutschland an Verbindlichkeit, Geschwindigkeit und Mut zur Umsetzung.</p>
<p>„Wir dürfen nicht riskieren, dass Schlüsseltechnologien hier erfunden und entwickelt, aber anderswo skaliert werden“, heißt es aus dem Innovationsrat. „Wer Innovation nicht aktiv gestaltet, wird technologisch, wirtschaftlich und geopolitisch abgehängt.“</p>
<p>Der Innovationsrat fordert daher eine Neuausrichtung der Innovationspolitik: weg vom kurzfristigen Denken in Legislaturperioden, hin zu einer langfristigen, faktenbasierten Strategie. Dafür steht die Initiative Zukunft Deutschland 2050, die vom VDI ins Leben gerufen wurde, und mittlerweile auch durch die Gesellschaft für Informatik e.V. unterstützt wird.</p>
<p>Der Innovationsrat fordert in seinen „<b>5 Impulsen für den Innovationsstandort Deutschland</b>“ eine ganzheitliche Betrachtung des Themas Innovation und dessen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland:</p>
<p><b>5 Impulse für den Innovationsstandort Deutschland</b></p>
<p><b>1. Innovationen dürfen in unserem Land nicht länger im Takt der Legislaturperioden betrachtet werden. Deutschland braucht eine faktenbasierte, langfristig angelegte Innovationsstrategie mit klaren Prioritäten hinsichtlich Schlüsseltechnologien, Infrastruktur, Ressourcen und Fachkräften – und eine Haltung des Gestaltens. </b></p>
<p><b>2. Der regulatorische Rahmen in Deutschland und Europa muss im internationalen Vergleich attraktiver werden und stärker auf Vertrauen setzen: mit schnelleren Genehmigungen, digitalisierten Verfahren, klaren Zuständigkeiten und mehr Freiräumen für Innovation. Die Vorgaben insbesondere in Deutschland sind an vielen Stellen zu restriktiv. Europa benötigt mehr Experimentierräume für Innovatoren, z.B. in Form von klug definierten Reallaboren und Experimentierklauseln. Goldplating sollte zurückgefahren werden, indem man sich an Ländern orientiert, die europäische Regulierung innovationsfreundlicher umgesetzt haben. Gleichzeitig sollte Deutschland auf europäischer Ebene eine aktivere Rolle einnehmen und sich für den Abbau unnötiger Regulierung sowie eine innovationsfreundlichere Ausgestaltung von EU-Vorgaben einsetzen.</b></p>
<p><b>3. Deutschland braucht mehr Courage und strategische Investitionen statt Kaskodenken und kurzfristigen Maßnahmen: Die Entwicklung von Schlüsseltechnologien kostet Zeit und Geld. Dies bedarf neuer Formate der Förderung in Wissenschaft und Wirtschaft, die Innovation und Kooperation stärken. Die Investitionsbereitschaft von Unternehmen als auch die Rahmenbedingungen für Start-ups und Scale-ups müssen verbessert werden, damit Zukunftstechnologien in Deutschland erfunden und hier auch skaliert werden können. </b></p>
<p><b>4. Mit einer fundamentalen Reform des Bildungssystems und des Arbeitsmarkts gilt es, die Begeisterung für Innovationen, Unternehmertum und für die Gestaltung unserer Zukunft neu zu entfachen. Nur so können die Potenziale von KI in allen Lebensbereichen systematisch erschlossen werden, wozu neben Neugier und Gestaltungswillen auch eine produktive Fehlerkultur beiträgt. Dies beginnt in der frühkindlichen Bildung über die Schulen, die berufliche und akademische Bildung bis ins Erwerbsleben, das durch konsequentes Up- und Re-Skilling gekennzeichnet werden muss. Dabei kommt es entscheidend darauf an, Talente in der gesamten Breite der Gesellschaft zu heben – unabhängig vom familiären Hintergrund und den dort verfügbaren Unterstützungsressourcen. Nur wenn vorhandene Potenziale systematisch erschlossen werden, können Fachkräfteengpässe gemildert und Innovationsfähigkeit nachhaltig gestärkt werden.</b></p>
<p><b>5. Um zur Lösung der gravierenden Herausforderungen Europas beizutragen und langfristig eine tragende Rolle zu spielen, muss Deutschland in Forschung und wirtschaftlicher Umsetzung wieder exzellent werden. Historisch haben technische Innovationen beim Aufstieg Deutschlands zu einer führenden Industrienation eine zentrale Rolle gespielt. Bei der Erneuerung des Landes können sie dies erneut tun; mehr noch: Sie können eine wegweisende Rolle bei der Bewältigung globaler Probleme spielen – mit technischen Innovationen bspw. in der Biotechnologie, der Medizintechnik, der Mikroelektronik oder KI bis hin zu Cyber-physischen Systemen wie autonomen Fahrzeugen und humanoiden Robotern. Mehr Innovation und Unternehmertum sind ohne einen technologischen Beitrag nicht darstellbar. Durch die systematische Verbindung von Ingenieurwissenschaften, Informatik und Datenkompetenz haben wir die Chance, vertrauenswürdige KI-basierte Technologien und Produkte zu schaffen, die „Trained in Germany“ zum neuen Gütesiegel und Innovationsversprechen machen.</b></p>
<p>Deutschlands Innovationsfähigkeit entscheidet sich im Zusammenspiel von gesellschaftlichem Gestaltungswillen, innovationsfreundlicher Regulierung, mutigem Unternehmertum, qualifizierten und motivierten Menschen sowie technologischer Exzellenz. Genau dafür will der Innovationsrat der Initiative Zukunft Deutschland 2050 Orientierung geben und konkrete Impulse setzen.</p>
<p>Der Innovationsrat macht deutlich: „Jetzt ist der Zeitpunkt zu handeln, entschlossen, koordiniert und mit klarem strategischem Anspruch. Deutschland verfügt über die Kompetenzen, das Know-how und die industrielle Basis, um auch künftig eine führende Rolle einzunehmen. Doch ohne eine klare, langfristig angelegte Strategie, ohne die richtigen Rahmenbedingungen und ohne konsequente Umsetzung droht ein massiver Bedeutungsverlust. Strategische Innovationen stellen den Schlüssel dar: „<b>Wer jetzt nicht handelt, riskiert, dass Deutschlands Zukunft durch andere entschieden wird.“</b></p>
<p><b>Alle Informationen unter: <a href="http://www.innovationsrat.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.innovationsrat.de</a></b></p>
<p><b>Der Innovationsrat besteht aktuell aus folgenden Persönlichkeiten</b></p>
<p><b>Prof. Dr. Lutz Eckstein</b> ist einer der führenden Experten im Bereich Mobilität und automatisiertes Fahren. Seine Arbeit fokussiert sich auf die Entwicklung und Implementierung zukunftsfähiger Mobilitätslösungen, innovativer Fahrzeugkonzepte sowie auf die Vernetzung von Fahrerassistenz- und Fahrwerkregelsystemen für das automatisierte Fahren. Mit über 200 Patentanmeldungen und als Gründer mehrerer Unternehmen steht er für praxisnahe Innovation und den Transfer in industrielle Anwendungen. Der Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) an der RWTH Aachen ist seit 2023 Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).</p>
<p><b>Prof. Dr. Veronika Grimm </b>ist als Professorin an der Technischen Universität Nürnberg eine ausgewiesene Expertin für Wirtschafts- und Energiepolitik. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich seit Jahren mit der Wettbewerbsfähigkeit technologiebasierter Volkswirtschaften und den Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft. In der öffentlichen Debatte setzt sie wichtige Impulse insbesondere zu Energiepolitik, Transformation der Industrie und zur wirtschaftspolitischen Ausgestaltung der Energiewende. Ihre Arbeit verbindet wissenschaftliche Tiefe mit klaren Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft. Sie ist seit 2020 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („Wirtschaftsweise“).</p>
<p><b>Prof. Dietmar Harhoff, PhD </b>zählt zu den prägendsten Stimmen der Innovations- und Gründungsforschung in Deutschland und war langjähriger Vorsitzender der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere auf Innovation, Entrepreneurship, geistigem Eigentum sowie der Rolle von Technologie für wirtschaftliche Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit. Seit 2013 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb und leitet dort die wirtschaftswissenschaftliche Abteilung für Innovation und Entrepreneurship.</p>
<p><b>Prof. Dr. Jürgen Kühling </b>ist als Professor für Öffentliches Recht, Immobilienrecht, Infrastrukturrecht und Informationsrecht an der Universität Regensburg ein ausgewiesener Experte für Regulierungs- und Wettbewerbsfragen, der bis 2024 als Vorsitzender der Monopolkommission die Bundesregierung beriet. Er befasst sich insbesondere mit der rechtlichen Ausgestaltung von digitalen Märkten und Infrastrukturen. Seine Arbeit verbindet wissenschaftliche Analyse mit praxisnaher Politikberatung und trägt zur Weiterentwicklung eines innovationsfördernden und zugleich ordnungspolitisch stabilen Rechtsrahmens bei.</p>
<p><b>Dr. Anne Lamp</b> ist Gründerin und Unternehmerin im Bereich Circular Economy. Mit traceless materials treibt sie die Entwicklung und Skalierung biobasierter Materialinnovationen voran und steht für die erfolgreiche Überführung nachhaltiger Technologien in marktfähige Anwendungen. Ihre Arbeit stärkt das Zusammenspiel von Gründung, industrieller Umsetzung und zirkulärer Wertschöpfung. 2025 war sie für den Deutschen Zukunftspreis nominiert, 2022 erhielt sie den Deutschen Gründerpreis.</p>
<p><b>Dr. Melanie Maas-Brunner</b> verfügt über langjährige Erfahrung in der industriellen Forschung und Entwicklung. Als ehemaliges Vorstandsmitglied und Chief Technology Officer von BASF steht sie für die strategische Verknüpfung von technologischer Exzellenz und industrieller Umsetzung und treibt Innovationen von der Idee bis zur Skalierung voran. Ihr Fokus liegt auf der Stärkung technologischer Souveränität in Europa. Ab Juni 2026 übernimmt sie das Amt der Präsidentin des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft.</p>
<p><b>Adrian Willig </b>macht sich als Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik und mit seiner langjährigen Tätigkeit in verschiedenen Wirtschafts- und Branchenverbänden für die Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland stark. Er setzt sich für die Stärkung des Technologiestandorts, die Förderung von Ingenieurkompetenzen und bessere Rahmenbedingungen für neue Technologien ein. Ein zentrales Anliegen ist ihm dabei die Qualifizierung von Fachkräften und die Weiterentwicklung der Bildungspolitik. Er ist seit 2023 Direktor und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).</p>
<p><b>Prof. Dr. Martin Wolf</b> gilt als profilierter Vertreter der deutschen Informatik und verbindet wissenschaftliche mit wirtschaftlicher Expertise. Er engagiert sich für die Weiterentwicklung des Industriestandorts Deutschland durch Digitalisierung und intelligente Produktionssysteme. Dabei verbindet er technologische Expertise mit einem klaren Blick für wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Seit 2026 ist er Präsident der Gesellschaft für Informatik.</p>
<p><b>Innovationsrat für Deutschland</b><br />
Der Innovationsrat identifiziert zentrale Zukunftsfelder und bringt eine unabhängige Stimme zu Technologie- und Standortfragen für Deutschland in den öffentlichen Diskurs ein. Als hochrangig besetztes Gremium stellt er die technologischen Zukunftsperspektiven Deutschlands in den Mittelpunkt. Er stützt sich in seinen Empfehlungen auf fachliche Analysen, die im Rahmen der Initiative Zukunft Deutschland 2050 entwickelt werden. Ziel ist es, Impulse für eine langfristige Innovationsstrategie zu geben und zentrale Schlüsseltechnologien der Zukunft frühzeitig zu identifizieren, damit Deutschland auch künftig Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft sichern kann. Während viele innovationspolitische Debatten auf abstrakter Ebene geführt werden, bringt der Innovationsrat gezielt die Perspektive derjenigen ein, die Technologien entwickeln, skalieren und in industrielle Anwendungen überführen.</p>
<p>Der mit unabhängigen Persönlichkeiten besetzte Innovationsrat analysiert systematisch technologische Entwicklungen, leitet Handlungsempfehlungen ab und versteht sich als Impulsgeber für den Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Als interdisziplinär und divers besetztes Gremium führt er unterschiedliche Sichtweisen zusammen und gibt Orientierung für eine zukunftsgerichtete Technologie- und Innovationspolitik in Deutschland.</p>
<p>Die Initiative Zukunft Deutschland 2050 wurde vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) initiiert. Seit 2026 engagiert sich darin auch die Gesellschaft für Informatik, insbesondere im Bereich KI. Damit vereint der Innovationsrat die Expertise von zwei großen technisch-wissenschaftlichen Communities mit zusammen über 160.000 persönlichen Mitgliedern. Unabhängig von Einzelinteressen der Wirtschaft bündeln die Initiatoren ihre Stärken, um eine klare, sachorientierte Stimme in den innovationspolitischen Diskurs einzubringen.</p>
<p>Der Innovationsrat trifft sich künftig in regelmäßigen Abständen und veröffentlicht gemeinsame Statements und Stellungnahmen zur Begutachtung des Technologiestandorts Deutschland.</p></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verein Deutscher Ingenieure e.V.<br />
VDI-Platz 1<br />
40468 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 6214-0<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
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		<title>7 Milliarden Euro zusätzliches BIP: Mehr Ingenieurinnen als Schlüssel für Wachstum und Transformation</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/04/7-milliarden-euro-zustzliches-bip-mehr-ingenieurinnen-als-schlssel-fr-wachstum-und-transformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[bip]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[hannover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland lässt wirtschaftliches Potenzial in Milliardenhöhe ungenutzt: Kurz vor der Hannover Messe, dem weltweit wichtigsten Branchentreff der Industrie, hat der VDI gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) neue Zahlen zur Rolle von Ingenieurinnen für den Standort Deutschland vorgestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der VDI ein Gutachten, das zeigt: Deutschland nutzt das Potenzial [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/04/7-milliarden-euro-zustzliches-bip-mehr-ingenieurinnen-als-schlssel-fr-wachstum-und-transformation/" data-wpel-link="internal">7 Milliarden Euro zusätzliches BIP: Mehr Ingenieurinnen als Schlüssel für Wachstum und Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Deutschland lässt wirtschaftliches Potenzial in Milliardenhöhe ungenutzt: Kurz vor der Hannover Messe, dem weltweit wichtigsten Branchentreff der Industrie, hat der VDI gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) neue Zahlen zur Rolle von Ingenieurinnen für den Standort Deutschland vorgestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der VDI ein Gutachten, das zeigt: </b><b>Deutschland nutzt das Potenzial von Frauen in Ingenieur- und Informatikberufen noch immer nicht ausreichend.</b></p>
<p>Mit bis <b>zu 56.100 zusätzlichen weiblichen Fachkräften bis 2035 sind rund 7 Milliarden Euro</b> weitere Wertschöpfung pro Jahr möglich, wenn die Potenziale von Frauen für die Ingenieur- und Informatikberufe konsequenter gehoben werden. Das entspricht einem spürbaren Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) und könnte noch deutlich höher ausfallen, wenn zusätzlich Frauen mit einem Ingenieurstudium auch in anderen Berufsfeldern – etwa Bildung, Forschung oder öffentlichem Dienst – miteingerechnet werden. Aktuell liegt der Frauenanteil in Ingenieurberufen bei <b>20,6 Prozent</b>. Das entspricht rund <b>217.400 Ingenieurinnen</b> bei insgesamt etwa 1,05 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Beruf. </p>
<p>„Die Hannover Messe zeigt, welche Technologien unsere Zukunft prägen werden. Doch klar ist auch: Die größte Herausforderung der Transformation ist nicht die Technik, sondern ihre Umsetzung“, sagt Adrian Willig, Direktor des VDI. „Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands entscheidet sich nicht an unseren Potenzialen, sondern daran, ob wir sie konsequent heben. Dazu gehört auch, dass wir das Potenzial von Ingenieurinnen endlich stärker nutzen. Mehr Ingenieurinnen sind nicht nur ein Gleichstellungsthema, sondern ein 7-Milliarden-Euro-Wachstumsprogramm für Deutschland. Es geht nicht um Ersatz, sondern um die konsequente Nutzung vorhandener Talente“, so Willig weiter.</p>
<p>Ingenieurinnen sind keine Randfrage, sondern ein zentraler Hebel für Wachstum und Innovation in Deutschland. Die VDI-Initiative „<a href="https://www.vdi.de/themen/zukunft-deutschland-2050" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zukunft Deutschland 2050</a>“ zeigt, dass hier ein zentraler Hebel liegt, wenn Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern will.</p>
<p><b>Ingenieurinnen fehlen in industriellen Schlüsselbranchen</b></p>
<p>Viele Ingenieurinnen arbeiten laut Erhebung nicht in industriellen Kernbranchen bzw. außerhalb ihres eigentlichen Berufsfeldes. Ingenieurinnen entscheiden sich häufiger für wissensintensive Bereiche wie Forschung, Lehre oder Bildung. Sie sind unter anderem Lehrkräfte in MINT-Fächern, Prüferinnen, Unternehmensberaterinnen oder Vertrieblerinnen technischer Produkte. Junge Frauen zeigen insbesondere bei zukunftsrelevanten Themen wie dem Klimaschutz ein starkes Interesse. In industriellen Schlüsselbranchen wie Maschinenbau oder Elektrotechnik sind Ingenieurinnen jedoch deutlich unterrepräsentiert. Im Maschinenbau liegt der Frauenanteil bei 9,0 Prozent. In der Elektroindustrie liegt er nur etwas höher bei 9,5 Prozent.</p>
<p><b>Vorhandene Potenziale besser nutzen</b></p>
<p>Die Beschäftigung von jungen Frauen in Ingenieur- und Informatikberufen ist in den letzten zehn Jahren bereits gestiegen. „Wenn wir das Potenzial von Frauen stärker nutzen, reden wir über ein Wachstumsprogramm in Milliardenhöhe für den Standort Deutschland“, sagt Prof. Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. „Allein durch eine weitere Erhöhung des Anteils von Frauen in Ingenieur- und Informatikberufen könnten bis 2035 rund 56.000 zusätzliche Fachkräfte gewonnen werden. Entscheidend ist, vor allem vorhandene Potenziale besser zu heben und zusätzlich neue Qualifikationen zu schaffen.“</p>
<p>„Ingenieurinnen sind in vielen wichtigen Bereichen aktiv. Netzwerke, Sichtbarkeit und Role Models sind entscheidend, um mehr Frauen für technische Berufe zu gewinnen und sie langfristig in diesen Feldern zu halten“, sagt Prof. Burghilde Wieneke-Toutaoui, Co-Vorsitzende des Netzwerks Frauen im Ingenieurberuf. Der VDI setzt hier gezielt an; unter anderem mit dem Netzwerk „<a href="https://www.vdi.de/netzwerke-community/netzwerke/frauen-im-ingenieurberuf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Frauen im Ingenieurberuf</a>“, <a href="https://www.vdi.de/mitgliedschaft/coaching-angebote/vdi-womentoring" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Mentoring-Programmen</a> und der Initiative „<a href="https://www.vdi.de/themen/zukunft-deutschland-2050" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zukunft Deutschland 2050</a>“. Ziel ist es, die Rolle von Ingenieurinnen stärker sichtbar zu machen und vorhandene Potenziale systematisch zu erschließen.</p>
<p><b>Handlungsempfehlungen der VDI-/IW-Studie</b></p>
<p>Um dieses Potenzial zu heben, formuliert die Studie konkrete Handlungsempfehlungen. Entscheidend sind bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, flexible Arbeitsmodelle sowie gezielte Weiterbildungs- und <a href="https://www.vdi.de/news/detail/qualifizierung-und-re-skilling-entscheiden-ueber-deutschlands-innovationsfaehigkeit" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Re-Skilling</a>-Angebote – insbesondere für industrielle Schlüsselbranchen. Gleichzeitig gilt es, mehr Frauen für Führungspositionen zu gewinnen und ihre Sichtbarkeit durch Netzwerke und Role Models zu stärken. Ziel ist es, vorhandene Qualifikationen konsequenter in den Bereichen einzusetzen, in denen sie die größte Wirkung für Innovation und Wertschöpfung entfalten.</p>
<p><i>Die Studie „Ingenieurinnen in Deutschland – Potenziale, Herausforderungen und Entwicklungen“ hier kostenlos herunterladen.</i></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Verein Deutscher Ingenieure e.V.</div>
<p>VDI als Gestalter der Zukunft<br />
Mit unserer Community und unseren rund 125.000 Mitgliedern setzen wir, der VDI e.V., Impulse f&uuml;r die Zukunft und bilden ein einzigartiges multidisziplin&auml;res Netzwerk, das richtungweisende Entwicklungen mitgestaltet und pr&auml;gt. Als bedeutender deutscher technischer Regelsetzer b&uuml;ndeln wir Kompetenzen, um die Welt von morgen zu gestalten und leisten einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand zu sichern. Mit Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Community f&uuml;r Ingenieurinnen und Ingenieure, unseren Mitgliedern und unseren umfangreichen Angeboten schaffen wir das Zuhause aller technisch inspirierten Menschen. Dabei sind wir bundesweit, auf regionaler und lokaler Ebene in Landesverb&auml;nden und Bezirksvereinen aktiv. Das Fundament unserer t&auml;glichen Arbeit bilden unsere rund 10.000 ehrenamtlichen Expertinnen und Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verein Deutscher Ingenieure e.V.<br />
VDI-Platz 1<br />
40468 D&uuml;sseldorf<br />
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Telefax: +49 (211) 6214-575<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">B.A. Sarah Janczura<br />
Pressesprecherin<br />
Telefon: +49 211 6214-641<br />
E-Mail: &#115;&#097;&#114;&#097;&#104;&#046;&#106;&#097;&#110;&#099;&#122;&#117;&#114;&#097;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/verein-deutscher-ingenieure-ev/7-milliarden-euro-zustzliches-bip-mehr-ingenieurinnen-als-schlssel-fr-wachstum-und-transformation/boxid/1294091" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verein-deutscher-ingenieure-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Qualifizierung und Re-Skilling entscheiden über Deutschlands Innovationsfähigkeit</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/03/qualifizierung-und-re-skilling-entscheiden-ber-deutschlands-innovationsfhigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 14:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[all]]></category>
		<category><![CDATA[befragten]]></category>
		<category><![CDATA[management]]></category>
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		<category><![CDATA[vdi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.news-blast.com/2026/03/qualifizierung-und-re-skilling-entscheiden-ber-deutschlands-innovationsfhigkeit/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland steht vor einer strukturellen Paradoxie: Während in einzelnen Industriezweigen Stellen abgebaut werden, fehlen in anderen Bereichen Ingenieurinnen und Ingenieure. Technologische Sprünge – insbesondere getrieben durch Künstliche Intelligenz – verändern Kompetenzprofile rasant. Gleichzeitig verschärfen demografischer Wandel und internationaler Wettbewerbsdruck den Fachkräftemangel. Eine aktuelle VDI-Studie zeigt, dass Qualifizierung und Re-Skilling in technischen Berufen keine Randthemen sind, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/03/qualifizierung-und-re-skilling-entscheiden-ber-deutschlands-innovationsfhigkeit/" data-wpel-link="internal">Qualifizierung und Re-Skilling entscheiden über Deutschlands Innovationsfähigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Deutschland steht vor einer strukturellen Paradoxie: Während in einzelnen Industriezweigen Stellen abgebaut werden, fehlen in anderen Bereichen Ingenieurinnen und Ingenieure. Technologische Sprünge – insbesondere getrieben durch Künstliche Intelligenz – verändern Kompetenzprofile rasant. Gleichzeitig verschärfen demografischer Wandel und internationaler Wettbewerbsdruck den Fachkräftemangel. Eine aktuelle VDI-Studie zeigt, dass Qualifizierung und Re-Skilling in technischen Berufen keine Randthemen sind, sondern ein Schlüssel, um Fachkräfte gezielt in neue Aufgaben zu bringen. </b></p>
<p><b>80 % geben an, ihre Kompetenzen erweitern zu müssen</b></p>
<p>Die VDI-Studie, die im Rahmen der Initiative „<a href="https://www.vdi.de/themen/zukunft-deutschland-2050" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zukunft Deutschland 2050</a>“ durchgeführt wurde, verdeutlicht den Handlungsdruck:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Rund<b> 80 %</b> der befragten Ingenieurinnen und Ingenieure geben alters- und branchenunabhängig an, ihre Kompetenzen in den kommenden drei Jahren erweitern zu müssen, um beruflich erfolgreich zu bleiben.</li>
<li><b>Knapp zwei Drittel</b> sehen einen hohen oder sehr hohen Re-Skilling-Bedarf in ihrer Branche.</li>
<li><b>71 %</b> zeigen ein hohes oder sehr hohes Interesse an entsprechenden Weiterbildungsangeboten.</li>
<li>Rund <b>1/4 der Befragten</b> bewerten die Zukunftsfähigkeit ihrer Branche bzw. Ihres Unternehmens als kritisch, insbesondere in Teilen der Chemie-, Metall- und Fahrzeugindustrie.</li>
</ul>
<p>In den kommenden zehn Jahren werden rund 315.000 Ingenieur- und IT-Fachkräfte altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Gleichzeitig sind bereits heute über 100.000 Stellen im Ingenieur- und IT-Bereich unbesetzt. Geplante Investitionen erhöhen den Bedarf zusätzlich, etwa in Infrastruktur, Verteidigung und Zukunftstechnologien.</p>
<p>Die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen ist laut den Ergebnissen vorhanden. Doch gezielte Qualifizierung und Re-Skilling scheitern häufig an strukturellen Rahmenbedingungen, Transparenz und zeitlichen Ressourcen.</p>
<p>Die Studie analysiert diese Zusammenhänge entlang des im VDI entwickelten 5-Ebenen-Modells, das Transformationsprozesse systematisch entlang von gesellschaftlichen, regulatorischen, ökonomischen, individuellen und technologischen Faktoren einordnet.</p>
<p>„Technologischer Fortschritt wird nur dann gesellschaftlich wirksam, wenn der regulatorische Rahmen es zulässt, Geschäftsmodelle zu etablieren, welche durch hervorragend qualifizierte Menschen technologisch fundiert ausgestaltet werden. Erfolgreiche Transformation gelingt nur, wenn all diese Faktoren zusammenspielen, wobei die Qualifikation der Fachkräfte eine entscheidende Rolle spielt.“, erklärt VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein.</p>
<p>„Wir sprechen potenziell über nahezu alle der rund 1,5 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland“, ergänzt Adrian Willig, Direktor des VDI. „Kompetenzerweiterung ist keine individuelle Kür mehr, sondern eine strukturelle Voraussetzung beruflicher Anschlussfähigkeit. Wenn wir erfahrene Fachkräfte entlassen, statt sie weiterzuqualifizieren, verlieren wir Know-how und Wettbewerbsfähigkeit zugleich.“</p>
<p><b>KI ist stärkster Treiber </b></p>
<p>Als wichtigsten Auslöser für den steigenden Weiterbildungsbedarf nennen die Befragten den technologischen Fortschritt im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung (87 %). Dahinter folgen Wettbewerbsdruck (57 %) sowie regulatorische Anforderungen (41 %). Gleichzeitig bewerten 45 % der Befragten die Geschäftsmodelle ihrer Branche als zukunftsfähig oder überaus zukunftsfähig. Besonders optimistisch zeigen sich Ingenieurinnen und Ingenieure in Luft- und Raumfahrt, Energieversorgung, Elektrotechnik und im Bauwesen. Kritischer fällt die Einschätzung in Teilen der Chemie-, Metall- und Fahrzeugindustrie aus. Vor allem diese Branchen sind seit geraumer Zeit von Wettbewerbsdruck verbunden mit Stellenabbau betroffen.</p>
<p>Die Studie macht deutlich: Selbst zukunftsfähige Geschäftsmodelle erfordern kontinuierliche Kompetenzanpassung. Qualifizierung und Re-Skilling sind daher keine kurzfristige Krisenreaktion, sondern ein strategischer Hebel zur Sicherung von Innovationsfähigkeit.</p>
<p><b>Mittelstand zwischen Innovationsdruck und Ressourcenengpässen</b></p>
<p>Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen vor besonderen Herausforderungen. Fehlende Zeit im Arbeitsalltag, hohe Kosten sowie eine komplexe Förderlandschaft erschweren systematische Qualifizierung.</p>
<p>Wie Qualifizierung und Re-Skilling in der Praxis aussehen können, zeigt Jens Hieronymus, CEO der Mechatronic Medical Engineers GmbH, der an der Studie mitwirkte. Re-Skilling ist bei Mechatronic vom Management gewollt. „Wir haben unseren Recruiting Prozess durch Re-Skilling aufgewertet und suchen gezielt darüber nach neuen Mitarbeitenden, auch wenn ihre Qualifikation noch nicht zu 100 % passt. Durch Re-Skilling erhalten Sie die nötige Qualifikation, so dass sie gut in unserem Unternehmen in einem veränderten Aufgabengebiet eingesetzt werden können“, gibt er an. „Re-Skilling ist für uns ein strategisches Instrument, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wir qualifizieren gezielt weiter und eröffnen unseren Mitarbeitenden neue Einsatzfelder“, sagt er.</p>
<p><b>Gemeinsame Verantwortung von Unternehmen, Beschäftigten und Politik </b></p>
<p>Die Studie zeigt: Qualifizierung und Re-Skilling gelingen nur, wenn gesellschaftliches  Mindset, regulatorische Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Realitäten in Unternehmen, individuelle Lernbereitschaft und technologische Dynamik ineinandergreifen.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Unternehmen</b> sollten Kompetenzentwicklung strategisch verankern und verbindliche Lernzeiten ermöglichen.</li>
<li><b>Ingenieure und Ingenieurinnen</b> sind gefordert, lebenslanges Lernen als selbstverständlichen Teil ihrer beruflichen Entwicklung zu begreifen.</li>
<li><b>Politik</b> ist aufgerufen, Qualifizierung stärker mit Innovations- und Industriepolitik zu verzahnen, Förderinstrumente zu vereinfachen und Anerkennungsverfahren zu harmonisieren.</li>
</ul>
<p>Ohne eine breit angelegte Qualifizierungsoffensive wird Deutschland seine Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit nicht sichern können. „Qualifizierung und Re-Skilling entscheiden darüber, ob technologischer Fortschritt bei uns entsteht &#8211; oder anderswo“, so Adrian Willig. „Wenn wir unseren Anspruch als führender Technologiestandort ernst nehmen, müssen wir jetzt die strukturellen Voraussetzungen für kontinuierlichen Kompetenzaufbau schaffen.“</p>
<p>Die Studie „<i>Bereit für Innovationen – Gezielte Qualifizierung als Grundlage für neues Wachstum in Deutschland</i>“ basiert auf einer Online-Befragung von mehr als 1.350 Ingenieurinnen und Ingenieuren, Experteninterviews sowie einer interdisziplinären Paneldiskussion. Die Ergebnisse wurden heute im Rahmen einer Online-Pressekonferenz vorgestellt. Unterschieden wird dabei zwischen den Begriffen Up-Skilling und <b>Re-Skilling</b>​. Re-Skilling bezeichnet die Umschulung für neue Tätigkeits- oder Berufsfelder​ und meint nicht die reine Aktualisierung bereits vorhandener Skills und Kompetenzen wie beim Up-Skilling.</p>
<p><b>Die </b><a href="http://www.vdi.de/reskilling" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Studie kann hier heruntergeladen werden</b></a><b>. </b></div>
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<div>Über den Verein Deutscher Ingenieure e.V.</div>
<p>Mit unserer Community und unseren rund 125.000 Mitgliedern setzen wir, der VDI e.V., Impulse f&uuml;r die Zukunft und bilden ein einzigartiges multidisziplin&auml;res Netzwerk, das richtungweisende Entwicklungen mitgestaltet und pr&auml;gt. Als bedeutender deutscher technischer Regelsetzer b&uuml;ndeln wir Kompetenzen, um die Welt von morgen zu gestalten und leisten einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand zu sichern. Mit Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Community f&uuml;r Ingenieurinnen und Ingenieure, unseren Mitgliedern und unseren umfangreichen Angeboten schaffen wir das Zuhause aller technisch inspirierten Menschen. Dabei sind wir bundesweit, auf regionaler und lokaler Ebene in Landesverb&auml;nden und Bezirksvereinen aktiv. Das Fundament unserer t&auml;glichen Arbeit bilden unsere rund 10.000 ehrenamtlichen Expertinnen und Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen.</p>
<p>Wer ist der VDI? Und was macht der VDI? Der [url=https://www.vdi.de/wirsindvdi]VDI-Imagefilm[/url] liefert kompakte Antworten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/03/qualifizierung-und-re-skilling-entscheiden-ber-deutschlands-innovationsfhigkeit/" data-wpel-link="internal">Qualifizierung und Re-Skilling entscheiden über Deutschlands Innovationsfähigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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		<title>Ingenieurarbeitsmarkt in Süddeutschland: mehr Arbeitslose, doch Fachkräftelücke bleibt</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/02/ingenieurarbeitsmarkt-in-sddeutschland-mehr-arbeitslose-doch-fachkrftelcke-bleibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 12:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue VDI-/IW-Ingenieurmonitor für das dritte Quartal 2025 zeigt: Der Ingenieurarbeitsmarkt steht zwischen Auswirkungen der Konjunkturschwäche und Fachkräftemangel. Das zeigt sich besonders im Süden der Bundesrepublik. Während die Arbeitslosigkeit in Ingenieur- und Informatikberufen steigt, bleiben strukturelle Engpässe bestehen und werden in Regionen wie dem Großraum München durch ausländische Fachkräfte deutlich abgemildert. Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/02/ingenieurarbeitsmarkt-in-sddeutschland-mehr-arbeitslose-doch-fachkrftelcke-bleibt/" data-wpel-link="internal">Ingenieurarbeitsmarkt in Süddeutschland: mehr Arbeitslose, doch Fachkräftelücke bleibt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der neue </b><a href="https://www.vdi.de/news/detail/ingenieurarbeitsmarkt-unter-druck-zwischen-krise-und-fachkraeftemangel" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>VDI-/IW-Ingenieurmonitor für das dritte Quartal 2025</b></a><b> zeigt: Der Ingenieurarbeitsmarkt steht zwischen Auswirkungen der Konjunkturschwäche und Fachkräftemangel. Das zeigt sich besonders im Süden der Bundesrepublik. Während die Arbeitslosigkeit in Ingenieur- und Informatikberufen steigt, bleiben strukturelle Engpässe bestehen und werden in Regionen wie dem Großraum München durch ausländische Fachkräfte deutlich abgemildert.</b></p>
<p><b>Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit und Engpässen</b></p>
<p>Bundesweit waren im dritten Quartal 2025 pro Monat durchschnittlich 57.519 Ingenieurinnen, Ingenieure und IT-Fachkräfte arbeitslos gemeldet. Bayern erlebt hier im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 30,1 Prozent, Baden-Württemberg um 25,0 Prozent. Gleichzeitig stellt der Süden Deutschlands mit Baden-Württemberg und Bayern 31,9 Prozent aller offenen Stellen, aber nur 29,4 Prozent der Arbeitslosen.</p>
<p>Trotz der aktuellen Krise bleibt der Fachkräftemangel weiter ein Thema: Bundesweit gab es im dritten Quartal 2025 173 offene Stellen pro 100 Arbeitslose, die sogenannte Engpasskennziffer. Am angespanntesten ist die Lage in Sachsen-Anhalt und Thüringen (Engpasskennziffer 259), in Sachsen (211) und in Bayern (208).</p>
<p><b>Zugewanderte Fachkräfte besonders wichtig &#8211; gerade im Süden</b></p>
<p>Eine zentrale Rolle bei der Fachkräftesicherung spielt die Zuwanderung: Von Ende 2012 bis Ende März 2025 nahm die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieure und Ingenieurinnen von 778.638 auf 1.055.315 zu. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der ausländischen Beschäftigten in Ingenieurberufen von 46.489 auf 120.702. Ihr Anteil wuchs damit von 6,0 auf 11,4 Prozent. Ungefähr 26,8 Prozent des gesamten Anstiegs an Beschäftigten kommt durch ausländische Experten zustande. In Bayern beträgt der Ausländeranteil bei Ingenieuren 13,9 Prozent, in Baden-Württemberg 12,1 Prozent. Diese Zahlen liegen über dem bundesweiten Durchschnitt.</p>
<p><b>Region München zieht ausländische Fachkräfte stark an</b></p>
<p>Der Großraum München nimmt eine Vorreiterrolle bei der Integration ausländischer Fachleute in den Arbeitsmarkt ein: Starnberg erreicht den bundesweit höchsten Ausländeranteil bei Ingenieurberufen mit 30,4 Prozent. Der Landkreis München folgt mit 25,3 Prozent und die Stadt München mit 19,4 Prozent. Insgesamt ist die Dominanz der bayerischen Regionen auffällig: Acht der fünfzehn Kreise mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ausländischen Personen gehören zu Bayern. In absoluten Zahlen ausgedrückt arbeiten in Deutschland die meisten ausländischen Ingenieurinnen und Ingenieure in München (11.877), gefolgt von Berlin (10.255) und Hamburg (5.641). „Gerade im Großraum München sehen wir, dass ausländische Fachkräfte maßgeblich dazu beitragen, Engpässe zu verringern und Wertschöpfung zu sichern“, betont VDI-Arbeitsmarktexperte Maximilian Stindt. Wichtige Treiber sind dabei die Hochschulen, allen voran die international renommierte Technische Universität München, die internationale Studierende anzieht und diese mit einer Anstellung vielfach in der Region bleiben.</p>
<p>„Durch insgesamt sinkende Studierendenzahlen in Ingenieurwissenschaften sowie durch die demografische Entwicklung wird die Engpasskennziffer am Ingenieurarbeitsmarkt künftig wieder steigen, wenn keine zusätzlichen Maßnahmen zur Fachkräftesicherung ergriffen werden“, erläutert Stindt. Sowohl die Förderung des inländischen Nachwuchses als auch die Verbesserung von Bedingungen für ausländische Fachkräfte seien dabei wichtig. Als wichtiger Beitrag werden die Pläne der Bundesregierung zur Einrichtung einer zentralen Work-and-Stay-Agentur begrüßt. „Damit die Work-and-Stay-Agentur erfolgreich wird ist entscheidend, dass bestehendes, dezentrales Wissen über Einwanderung, Anerkennung von Qualifikation und Integration genutzt wird.“ erläutert Stindt.</p></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/verein-deutscher-ingenieure-ev/ingenieurarbeitsmarkt-in-sddeutschland-mehr-arbeitslose-doch-fachkrftelcke-bleibt/boxid/1285109" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer VDI/IW-Ingenieurmonitor zeigt: Ingenieurarbeitsmarkt unter Druck – zwischen Krise und Fachkräftemangel</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/01/neuer-vdi-iw-ingenieurmonitor-zeigt-ingenieurarbeitsmarkt-unter-druck-zwischen-krise-und-fachkrftemangel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 08:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der aktuelle VDI/IW-Ingenieurmonitor (Q3 2025) zeichnet ein durchwachsenes Bild für den Ingenieurarbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit bei den IT- und Ingenieurberufen stieg insgesamt um 17,6 Prozent. Während Branchen wie IT, Kunststoffproduktion und chemische Industrie deutlich von Stellenabbau betroffen sind, gibt es in der Metallverarbeitung einen leichten Zuwachs an offenen Stellen. Dennoch besteht ein Fachkräftemangel in vielen Branchen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/01/neuer-vdi-iw-ingenieurmonitor-zeigt-ingenieurarbeitsmarkt-unter-druck-zwischen-krise-und-fachkrftemangel/" data-wpel-link="internal">Neuer VDI/IW-Ingenieurmonitor zeigt: Ingenieurarbeitsmarkt unter Druck – zwischen Krise und Fachkräftemangel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der aktuelle VDI/IW-Ingenieurmonitor (Q3 2025) zeichnet ein durchwachsenes Bild für den Ingenieurarbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit bei den IT- und Ingenieurberufen stieg insgesamt um 17,6 Prozent. Während Branchen wie IT, Kunststoffproduktion und chemische Industrie deutlich von Stellenabbau betroffen sind, gibt es in der Metallverarbeitung einen leichten Zuwachs an offenen Stellen. Dennoch besteht ein Fachkräftemangel in vielen Branchen fort. Bei den Bauingenieurberufen herrscht ein Engpass mit 306 offenen Stellen pro 100 Arbeitslosen. </b></p>
<p><b>Krise trifft Ingenieurarbeitsmarkt</b></p>
<p>Die Gesamtzahl der offenen Stellen am IT- und Ingenieurarbeitsmarkt sank im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 99.470. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsfeldern: Während die Zahl der offenen Stellen in den Ingenieurberufen der Metallverarbeitung im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent angestiegen ist, verzeichnen die Informatikberufe einen Rückgang von 37,7 Prozent und die Ingenieurberufe in der Kunststoffherstellung und chemischen Industrie einen Rückgang um 25,1 Prozent. „Dennoch ist in den kommenden Jahren durch Digitalisierung, Klimaschutz, demografischen Wandel sowie durch Investitionen in die Infrastruktur und weiterer Sondervermögen zu erwarten, dass der Bedarf an Beschäftigten in den Ingenieur- und Informatikberufen wieder zunehmen wird“, erklärt VDI-Arbeitsmarktexperte Maximilian Stindt.</p>
<p><b>Fachkräftemangel weiter Thema</b></p>
<p>Die Branche mit dem größten Engpass bei den Ingenieurberufen ist Bau, Vermessung, Gebäudetechnik und Architektur (306 offene Stellen pro 100 Arbeitslose). Sie löst damit die Ingenieurberufe Energie- und Elektrotechnik (271 offene Stellen je 100 Arbeitslose) als gefragteste Berufsgruppe ab. Es zeichnet sich zudem ab, dass sich der Fachkräftemangel allgemein in den IT- und Ingenieurberufen trotz aktueller Konjunkturflaute in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. „Dies ist einerseits bedingt durch den laufenden Renteneintritt der Babyboomer-Generation sowie andererseits durch sinkende Studienzahlen und nachlassende Technik- und Mathematikkompetenzen bei Schülerinnen und Schülern“, so Stindt weiter. Die Anzahl der Studierenden in den Ingenieurwissenschaften sank zwischen 2016 und 2023 um über 11 Prozent. „Infrastrukturprogramme und insbesondere die High-Tech-Agenda der Bundesregierung brauchen Ingenieur- und IT-Expertise. Der drohende Fachkräftemangel in diesen Berufen gefährdet die Umsetzung und damit die Zukunft des Technologiestandorts Deutschland“, ergänzt VDI-Direktor Adrian Willig.</p>
<p><b>Erfolgreiche Integration ausländische Fachkräfte als Schlüssel – regionale Unterschiede</b></p>
<p>Ein zentraler Schlüssel, um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen, ist das Gewinnen ausländischer Studierender und Fachkräfte. „Entscheidend sind dabei zwei Faktoren: wie attraktiv Deutschland im internationalen Vergleich ist, und wie gut Integration im Alltag gelingt. Mentoring-Programme für ausländische Fachkräfte, wie <a href="https://www.vdi.de/mitgliedschaft/coaching-angebote/vdi-xpand" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">VDI-Xpand</a>, helfen dabei. Gleichzeitig müssen bürokratische Hürden abgebaut werden.“, erläutert Willig.</p>
<p>Zwischen 2012 und März 2025 ist der Anteil ausländischer Beschäftigter in Ingenieurberufen insgesamt von 6 Prozent auf 11,4 Prozent gestiegen: Besonders stark vertreten sind darunter Beschäftigte aus Indien mit einer Anzahl von 13.997 (zum Vergleich: 2012 waren es noch 2.120), gefolgt von den Herkunftsländern Türkei und Italien. Wie die Anwerbung und Integration ausländischer Fachkräfte in den Arbeitsmarkt erfolgreich funktioniert zeigt sich besonders in Bayern: Im innovations- und patentstarken Großraum München leistet die Zuwanderung einen erheblichen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur regionalen Innovationskraft. In absoluten Größen arbeiten hier die meisten ausländischen Beschäftigten in Ingenieurberufen (11.877).</p>
<p><b>Nachwuchsförderung unerlässlich</b></p>
<p>Zudem fordert der VDI angesichts der Fachkräftelücke eine moderne und praxisorientierte <a href="https://www.vdi.de/news/detail/future-skills-vdi-fordert-zukunftskompetenzen-fuer-den-ingenieurberuf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Ingenieurausbildung</a> sowie die gezielte Nachwuchsförderung im Bereich Technik ab Kita und Schule bis hin zu Weiterbildungen. Hierbei sollten besonders Mädchen und junge Frauen im Fokus stehen. Im Rahmen der <a href="https://www.vdi.de/themen/zukunft-deutschland-2050" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Initiative „Zukunft Deutschland 2050“</a> hat der VDI dazu vergangenen Herbst ein <a href="https://www.vdi.de/ueber-uns/presse/publikationen/details/impulse-zur-bildung-und-qualifikation-der-zukunft" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Impulspapier zur Bildung und Qualifikation der Zukunft</a> veröffentlich, in dem 28 nationale und internationale Good-Practice-Beispiele vorgestellt werden.</div>
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<div>Über den Verein Deutscher Ingenieure e.V.</div>
<p>VDI als Gestalter der Zukunft<br />
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</div>
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Referent Beruf und Arbeitsmarkt<br />
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E-Mail: &#109;&#097;&#120;&#105;&#109;&#105;&#108;&#105;&#097;&#110;&#046;&#115;&#116;&#105;&#110;&#100;&#116;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-contact-item">Sonja Bosso<br />
VDI-Pressestelle<br />
Telefon: +49 (211) 6214-389<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/verein-deutscher-ingenieure-ev/neuer-vdi-iw-ingenieurmonitor-zeigt-ingenieurarbeitsmarkt-unter-druck-zwischen-krise-und-fachkrftemangel/boxid/1283909" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verein-deutscher-ingenieure-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
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		<title>Dialog als Geschwindigkeits-Booster für Deutschland: Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung als Schlüssel für Investitionen</title>
		<link>https://www.news-blast.com/2026/01/dialog-als-geschwindigkeits-booster-fr-deutschland-frhe-ffentlichkeitsbeteiligung-als-schlssel-fr-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verein Deutscher Ingenieure]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[bundesregierung]]></category>
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		<category><![CDATA[energie]]></category>
		<category><![CDATA[initiative]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat über 500 Milliarden Euro vorgesehen, um Investitionen zu tätigen. Ob Energie, Mobilität oder Industrieanlagen: Damit Projekte schneller realisiert werden können, braucht es mehr als gesetzliche Beschleunigungsinstrumente. Entscheidend ist die Akzeptanz vor Ort. Deutschland braucht Tempo. Bauprojekte für Autobahnen, Schienen und Wasserwege sollen laut Kabinett zum Beispiel künftig schneller in Gang kommen. Digitale Verfahren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-blast.com/2026/01/dialog-als-geschwindigkeits-booster-fr-deutschland-frhe-ffentlichkeitsbeteiligung-als-schlssel-fr-investitionen/" data-wpel-link="internal">Dialog als Geschwindigkeits-Booster für Deutschland: Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung als Schlüssel für Investitionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-blast.com" data-wpel-link="internal">News-Blast</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Bundesregierung hat über 500 Milliarden Euro vorgesehen, um Investitionen zu tätigen. Ob Energie, Mobilität oder Industrieanlagen: Damit Projekte schneller realisiert werden können, braucht es mehr als gesetzliche Beschleunigungsinstrumente. Entscheidend ist die Akzeptanz vor Ort.</b></p>
<p>Deutschland braucht Tempo. Bauprojekte für Autobahnen, Schienen und Wasserwege sollen laut Kabinett zum Beispiel künftig schneller in Gang kommen. Digitale Verfahren sollen unter anderem zur Beschleunigung beitragen. Diese wichtigen Schritte wirken jedoch nur, wenn Bürgerinnen und Bürger, Genehmigungsbehörden und Wirtschaft rechtzeitig miteinbezogen werden, um mögliche Hürden gar nicht erst entstehen zu lassen.</p>
<p>Der VDI hat im Rahmen eines parlamentarischen Frühstücks am 14. Januar in Berlin politischen Entscheidungsträgern ein zentrales Tool vorgestellt, um frühzeitigen Dialog mit der Öffentlichkeit zu fördern. „Die Praxis zeigt, dass eine frühzeitige Beteiligung Vorhaben beschleunigt und daher die Realisierung von Industrie- und Infrastrukturprojekten insgesamt schneller gelingen kann“, sagte Adrian Willig, VDI-Direktor, vor Ort.</p>
<p>Eine strukturierte frühe Öffentlichkeitsbeteiligung ist der Schlüssel für Investitionen. Sie bindet Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Behörden rechtzeitig ein, identifiziert Konflikte, bevor sie eskalieren, und ermöglicht tragfähige Lösungen. Das Ergebnis sind mehr Planungs- und Rechtssicherheit, geringere Klagerisiken und eine höhere Verfahrensakzeptanz. Den Rahmen setzt die <a href="https://www.dinmedia.de/de/normen-produkte/normen-regelwerke/vdi/vdi-mt-7000-fruehe-oeffentlichkeitsbeteiligung-bei-industrie-und-infrastrukturprojekten" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">VDI-MT 7000</a> „Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung bei Industrie- und Infrastrukturprojekten“.</p>
<p><b>Planen im Dialog</b></p>
<p>Die Richtlinie beschreibt, wie „Planen im Dialog“ konkret und vor allem pragmatisch umgesetzt werden kann. Die Richtlinie ist wie ein Leitfaden aufgebaut, was Akteure tun können, um Industrie- und Infrastrukturprojekte besser und schneller umzusetzen. „Flexibel, praxisnah und ohne zusätzliche Bürokratie: Die VDI-MT 7000 bündelt Best-Practice-Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen. Sie zeigt, wie Planung oder Bau durch frühzeitigen Dialog verbessert, Doppelarbeiten vermieden und Genehmigungsbehörden entlastet werden“, fasste Dr. Antje Grobe, Vorsitzende des Richtlinienausschusses, zusammen.</p>
<p>„Große Infrastruktur- und Industrievorhaben betreffen immer Menschen vor Ort. Akzeptanz lässt sich nicht verordnen, sie entsteht im Dialog“, konkretisierte Adrian Willig. „Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung nach VDI-MT 7000 ist kein zusätzlicher Schritt, sondern ein effizientes Bündeln von Prozessen. Ein echtes Instrument zur Beschleunigung. Sie hilft, Projekte besser, konfliktärmer und rechtssicher umzusetzen.“ Ingenieure und Ingenieurinnen konzipieren, planen und setzen um. Sie sind zentral im Dialog mit Wirtschaft, Bürgern sowie Behörden und Politik.</p>
<p>Der VDI bringt diese Perspektive in den politischen Dialog ein. Im Mittelpunkt stehen dabei Chancen, Hemmnisse und konkrete Anwendungsbeispiele aus der Praxis.</p>
<p>Mit seiner technisch-wissenschaftlichen Expertise versteht sich der VDI als Partner für Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Ziel dieser Richtlinienarbeit ist es, Investitionen zu ermöglichen, Verfahren zu beschleunigen und gleichzeitig die gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken. Aus Sicht des VDI ist dies eine zentrale Voraussetzung, um den <a href="https://www.vdi.de/themen/zukunft-deutschland-2050" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Technologiestandort Deutschland zukunftsfähig zu machen</a>. Mit der Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ zeigt der VDI, wie der Technologiestandort Deutschland gestärkt werden kann.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Verein Deutscher Ingenieure e.V.</div>
<p>Mit unserer Community und unseren rund 125.000 Mitgliedern setzen wir, der VDI e.V., Impulse f&uuml;r die Zukunft und bilden ein einzigartiges multidisziplin&auml;res Netzwerk, das richtungweisende Entwicklungen mitgestaltet und pr&auml;gt. Als bedeutender deutscher technischer Regelsetzer b&uuml;ndeln wir Kompetenzen, um die Welt von morgen zu gestalten und leisten einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand zu sichern. Mit Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Community f&uuml;r Ingenieurinnen und Ingenieure, unseren Mitgliedern und unseren umfangreichen Angeboten schaffen wir das Zuhause aller technisch inspirierten Menschen. Dabei sind wir bundesweit, auf regionaler und lokaler Ebene in Landesverb&auml;nden und Bezirksvereinen aktiv. Das Fundament unserer t&auml;glichen Arbeit bilden unsere rund 10.000 ehrenamtlichen Expertinnen und Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen.</p>
</div>
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E-Mail: &#109;&#097;&#120;&#105;&#109;&#105;&#108;&#105;&#097;&#110;&#046;&#115;&#116;&#105;&#110;&#100;&#116;&#064;&#118;&#100;&#105;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verein-deutscher-ingenieure-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Verein Deutscher Ingenieure e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
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