Wie wollen wir morgen wohnen? Geht es nach den 570 Ausstellern auf der Fachmesse SHK ESSEN vom 6. bis 9. März in der Messe Essen, prägen gleich mehrere Trends das Zuhause der Zukunft. Ganz vorne dabei sind das generationengerechte Bad zum Wohlfühlen, smarte Armaturen und die digitale Heizung. Unter den Produkten und Messeneuheiten befinden sich zahlreiche digitale und energiesparende Lösungen, die das Leben in den eigenen vier Wänden einfacher und lebenswerter machen. Denn Wohnwert und Lebensqualität hängen entscheidend von einer guten Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik ab.

Das moderne Badezimmer ist stylisch, funktional – und hat keine grünen Fliesen. Im Zuge des Megatrends Gesundheit und steigenden Körperbewusstseins wollen sich die Verbraucher im Bad laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau/Blue Responsibility sowie Industrieforum Sanitär vor allem wohlfühlen, und das in allen Lebensphasen. Mit dem Hansaemotion Thermostat wird das Duschbad zum Wellness-Erlebnis. Das System umfasst alle Funktionen einer bisher aufwändigen Warm-Kalt-Wasser-Körperbehandlung – auf Knopfdruck über drei Programme. Das Programm Recover eignet sich mit längeren Kaltwasserintervallen besonders gut für die Regeneration der Muskeln nach dem Sport (Halle 12, 12A35).

Wenn die Badewanne zum architektonischen Highlight wird

Wohlfühlen im Bad bedeutet auch, wenig Zeit mit Putzen zu verbringen. Für mehr Hygiene sorgen innovative Materialien, die kaum anfällig für Schmutz sind. Die neue WC-Generation Square Perfection des japanischen Herstellers TOTO punktet zum Beispiel durch seine Randlosigkeit sowie eine glatte und widerstandsfähige Glasur. Diese schützt die Keramikoberfläche, vereinfacht die Reinigung und hinterlässt eine glänzende Oberfläche (Halle 10, 10A07). Überhaupt mögen es die Verbraucher pflegeleicht und schick. Bäderspezialist Bette setzt dafür auf glasierten Titanstahl, der in der freistehenden Badewanne BetteLoft Ornament zum Einsatz kommt. So wird die Wanne zum architektonischen Highlight (Halle 11, 11E02).

Den Einstieg in die Welt des perfekten weichen Wassers verspricht Hersteller JUDO mit seiner vollautomatischen Enthärtungsanlage. Denn die optimale Wasserqualität variiert je nach Situation und Vorliebe. Die JU-Control-App bietet verschiedene Szenarien an, die mit einem Tippen ausgewählt werden können. Einzigartig sanfte Hautpflege beim Duschen? Heizung befüllen mit maximal enthärtetem Wasser? Garten bewässern ohne Enthärtung? Ein Fingertipp genügt (Halle 9, Stand 9C10/11). Einen komfortablen Rundumschutz ermöglicht die App von SYR, die gleich vier Bereiche umfasst: Leckage-Schutz, Wasserbehandlung, Hygienekontrolle und Heizungsüberwachung. Die entsprechenden Armaturen steuert der Endverbraucher per Smartphone oder Tablet (Halle 6, 6E38).

Sauberes Wasser to go

Bakterien und Keime im Trinkwasser können auf Reisen ein Problem sein. Der Waschtischfilter LEGIO.ball garantiert auch unterwegs bakterienfreies Wasser. Die bekannteste Anwendung des Filters ist der Auslauf am Waschtisch. Der Ball wird auf den Auslauf aufgeschraubt, direkt oder mit zusätzlichen Adaptern, und die Mikrofiltrationskartusche im Inneren des Balls garantiert bakterienfreies Wasser. Die passenden Adapter gibt es für nahezu jeden Auslauf. LEGIO.filter bieten mit einer Standzeit von bis zu 70 Tagen sofortigen Schutz in vielen Bereichen – in Industrie und Gewerbe, in Privathaushalten, in Pflegebereichen, im hochsensiblen Klinikbereich sowie im Bereich Reise und Freizeit (Halle 10, 10A03).

„Alexa, mir ist kalt.“ Vier Worte könnten bald reichen, um die Raumtemperatur zu ändern. Denn intelligent vernetzte Haushaltsgeräte sind der neue Trend im Eigenheim. Selbstverständlich kann man auch die ÖkoFEN-Pelletheizung von überall per Smartphone oder Tablet steuern. Mit dem neuen Bedienteil ist sogar die Sprachsteuerung mit Smart-Home-Lautsprechern möglich. So kann man beispielsweise per Sprachbefehl die Raumtemperatur nach Belieben ändern oder erfragen, wie viele Pellets noch bevorratet werden (Halle 3, 3C40).

Viel Licht, kein Schatten: Heizen mit Solarenergie

Das System Picea ist Energiespeicher, Heizungsunterstützung und Wohnraumbelüftung in einem kompakten Produkt. Die an sonnenreichen Tagen mit einer Photovoltaikanlage produzierte Energie kann entweder sofort verwendet werden oder sie wird in Wasserstoff umgewandelt und gespeichert. Diese Energie ist nachts oder auch in der sonnenarmen Winterzeit wieder abrufbar. Eine Brennstoffzelle verwandelt die in Wasserstoff gespeicherte Energie bei Bedarf wieder in elektrische Energie und Wärme (Halle 2, 2B33).

„Heizen ohne Körper“ lautet das Motto von Sokotherm. Die Sockelleistenheizung überzeugt durch ihr modernes Design und energiereduzierte Wärme durch Strahlung. Als praktische Alternative zu Heizkörpern und Fußbodenheizungen erwärmt eine Sockelleistenheizung nicht die Luft, sondern erzeugt durch Strahlungswärme an Wand und Objekt thermische Behaglichkeit. Damit senkt sie die Vorlauftemperatur und spart Energie. Diese Strahlungswärme empfinden viele Menschen im Vergleich zu klassischen Heizkörpern als deutlich angenehmer. Mit der optional erhältlichen LED-Beleuchtung setzt die Sockelleistenheizung zudem optische Akzente (Halle 1, 1C15).

Heizen per Folie: effektiv und wohltuend

Auch im Flächenheizungssystem hicoTHERM kommt die Heizpower nicht aus Heizkörpern – sondern aus einer sehr dünnen Folie. Eine Fläche aus winzigen Carbonfasern wandelt darin besonders effektiv elektrische Energie in wohltuende Wärme um. Eingebaut in Decke, Wand und Boden sorgt hicoTHERM für Wohlfühlen auf Knopfdruck. Das Flächenheizungssystem gilt als kostengünstige und zukunftsorientierte Lösung bei Sanierung und Neubau. Darüber hinaus eignet es sich auch in Verbindung mit regenerativen Energien wie beispielsweise Wind oder Sonne. Durch die geringe Aufbauhöhe von nur 0,4 Millimetern kann es in nahezu allen Flächen untergebracht werden, Schimmelprävention inklusive (Halle 1, 1B27).

Um bis zu 15 Prozent kann der Energieverbrauch durch die Digitalisierung der Heiztechnik reduziert werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) erarbeitet hat. Denn mit einer intelligenten Steuerung läuft die Heizung stets im optimalen Bereich. Die digitale Heizung bindet Wetterprognosen mit ein und erkennt automatisch, ob jemand zuhause ist. Außerdem speichert sie die Gewohnheiten der Bewohner und stellt sich darauf ein, ohne dass dies programmiert werden müsste. Fast alle Heizungshersteller bieten inzwischen digitale Lösungen an. Viele Bestandsheizungen lassen sich mit einfachen „Plug-and-Play“-Lösungen nachrüsten (Hallen 1, 2, 3).

Fragen? Der Fachhandwerker hilft

Wer durch neue SHK-Technik die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden oder den Immobilienwert steigern will, wendet sich am besten an den Fachhandwerker seines Vertrauens. Der Profi hilft bei Renovierung oder Neubau.

Weitere Informationen sowie Produkte und Messeneuheiten: www.shkessen.de

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