Zum Ferienbeginn wird klar, dass Bund und Länder nicht ausreichend auf ein abgestimmtes Vorgehen bei neuerlichen Corona-Ausbrüchen in einzelnen Landkreisen vorbereitet sind. Der Deutsche Tourismusverband (DTV) fordert  Bund und Länder deswegen dazu auf, umgehend für bundesweit einheitliche Verfahren, Prozesse und Zuständigkeiten zu sorgen.

„Es kann doch nicht sein, dass jetzt der Vermieter einer Ferienwohnung in die Pflicht genommen wird, bei jedem seiner Gäste zu prüfen, ob er aus einem als Risikogebiet eingestuften Landkreis kommt. Noch schwieriger wird das, wenn es sich um Gäste aus dem EU-Ausland handelt“, sagt Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes.

Auch müsse ausgeschlossen werden, dass Ferienwohnungen oder Hotels in den Reiseregionen für Quarantäne genutzt werden. Es sei für den Gesundheitsschutz besser, wenn klare Regelungen und Vorgaben auf der Ebene der von Corona-Ausbrüchen betroffenen Regionen erfolgen.

„Bund und Länder müssen sich unverzüglich auf ein abgestimmtes Vorgehen bei neuerlichen Corona-Ausbrüchen verständigen. Die Gäste, Gastgeber und Reiseregionen brauchen jetzt dringend Klarheit“, ergänzt Norbert Kunz.

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Seit 1902 setzt sich der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) für eine erfolgreiche touristische Entwicklung in Deutschland ein. Als Dachverband kommunaler, regionaler und landesweiter Tourismusorganisationen vertritt der DTV die Interessen seiner rund 100 Mitglieder gegenüber Politik und Behörden, setzt Impulse, vernetzt Akteure miteinander und fördert einen zukunftsweisenden Qualitätstourismus im Reiseland Deutschland.

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