Im Reiseland Niedersachsen warten 2023 abwechslungsreiche Aktiv-Erlebnisse auf die Besucher. Seit jeher steht das zweitgrößte Bundesland für klassisches Radfahren, Wandern und Kanufahren. Allerdings gibt es auch ungewöhnliche Möglichkeiten, diese Aktivitäten zu erleben. Wandern kann man auch mit Huskys oder Rentieren, beispielsweise durch die Solling-Vogler-Region. Eine Fahrradtour kann auch als Escape-Spiel aufgezogen sein, so wie beim Escape by Bike rund um Oldenburg. Statt mit dem Kanu kann man auch beim Stand-Up-Paddling (SUP) vieles erkunden – so wie die Lüneburger Heide bei Nacht oder Stade tagsüber auf vielen unterschiedlichen Themenrouten. Microadventures, wie Geocaching, Wanderungen vor der Haustür oder kleinere Radtouren, erlauben kurze Auszeiten vom Alltag. Kleine Erlebnisse mit großer Wirkung.

Skywalk und Riversurfing
Im Frühjahr eröffnet Deutschlands höchster hölzerner Aussichtsturm im Harz. In Torfhaus entsteht der 65 Meter hohe Harzturm: gebaut in einer ausgefallenen Schraubform und mit einem 45 Meter hohen und atemberaubenden Skywalk. Vom Turm eröffnet sich ein 360-Grad-Panorama inklusive Blick auf Brocken und Nationalpark. Runter geht es auf Wunsch auch über die „Rasantia“ – eine 110 Meter lange Rutsche mit sphärischen Sound- und Lichteffekten.
Wer lieber surfen möchte, kommt ab Frühsommer in Hannover auf seine Kosten. Dann bekommt die Hasewelle im L&H-Kaufhaus in Osnabrück mit der Leinewelle eine Freiluft-Verstärkung. Direkt an der Schlossbrücke am Rande der Altstadt ist dann Riversurfing möglich. Das funktioniert in einem fließenden Gewässer nur, wenn eine stehende Welle entsteht. In der Leine wird diese mechanisch erzeugt.

Friedensjubiläum und Friedensroute
Zum 375ten Mal jährt sich in diesem Jahr der Westfälische Frieden, der das Ende des Dreißigjährigen Krieges besiegelte. Die Feierlichkeiten in Osnabrück stehen von April bis Oktober ganz im Zeichen von sieben bedeutenden Friedensthemen, inklusive einer zentralen Themenwoche pro Monat. Das große Jubiläumsfest findet um den historischen Friedenstag, den 25. Oktober statt. Im Rahmen der Feierlichkeiten werden in Osnabrück aber noch zwei weitere Jubiläen begangen: Der 125. Geburtstag von Erich Maria Remarque, der sich am 22. Juni jährt, sowie 25 Jahre Felix-Nussbaum-Haus. Zu beiden Anlässen gibt es jeweils eine Sonderausstellung – im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum und im Felix-Nussbaum-Haus. Die „Friedensroute“ verbindet die beiden historischen Rathäuser von Osnabrück und Münster, die Schauplatz der fünfjährigen Friedensverhandlungen zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges gewesen sind. Die landschaftlich und kulturell abwechslungsreiche Rundradroute auf 163 Kilometern Länge folgt dabei den historischen Reiterpfaden der „Friedensreiter“, die im Auftrag der Gesandten aller beteiligten europäischen Mächte Nachrichten zwischen den Lagern überbrachten. Entlang der Route finden sich nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern auch zwölf Hörstationen, die Erzählungen rund um diesen Teil der Weltgeschichte präsentieren.

Tempo. Tempo! Tempo?
Vom 9. Juni bis 4. Februar 2024 beleuchten drei zentrale Institutionen die Geschichte der Geschwindigkeit aus verschiedenen Perspektiven. Unter dem Titel „Tempo. Tempo! Tempo? Eine Geschichte der Geschwindigkeit“ geht es im Kunstmuseum Schloss Derneburg um das Tempo in der zeitgenössischen Kunst. Im PS. Speicher in Einbeck, dem größten Oldtimermuseum Europas, steht die technische Entwicklung im Mittelpunkt und im Landesmuseum Hannover werden Be- und Entschleunigung in Natur- und Kulturgeschichte thematisiert. Seit der Industrialisierung spielt Niedersachsen eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung: 1786 reiste James Watt, Erfinder der ersten Dampfmaschine nach Niedersachsen, um im Harz die Bergbautechnik zu studieren und seit den 1930er-Jahren werden in Wolfsburg im Akkord Autos gebaut.

Einbeck bockt
Echtes Bockbier kommt aus Einbeck und das seit 1378. Das „Ainpökische Bier“ war so beliebt, dass es überregional gehandelt wurde. Mit der Mitgliedschaft in der Hanse wurde das Bockbier im gesamten deutschen Raum und ins Ausland exportiert. Das Abwerben eines Braumeisters nach Bayern und der bayrische Dialekt ließen aus „Ainpökisch“ schließlich Bockbier werden. Dieses Jahr werden nun Brautradition und Bierhistorie gefeiert. Von Januar bis November finden unterschiedliche Veranstaltungen statt: Schulungen und Workshops, öffentliche Führungen oder gemeinschaftliche Picknicks. Von Juni bis Juli ist zudem ein Pop-up-Biergarten im mittelalterlichen Stadtmauerambiente geplant.

Landesgartenschau, Rhodo, Park der Gärten
Mit einem Jahr Verspätung findet die siebte Landesgartenschau von April bis Oktober im südniedersächsischen Bad Gandersheim statt. Unter dem Motto „Garten.Fest.Spiele“ locken Mustergärten, Blumenschauen, Mitmachangebote, Spiel- und Sportparks sowie zahlreiche Veranstaltungen in die Stadt.
Im Mai bildet die Rhodo den Höhepunkt des 900-jährigen Stadtjubiläums von Westerstede. Besucher können die leuchtende Farbenpracht nicht nur im historischen Stadtkern, sondern diesmal im ganzen Stadtbereich bestaunen. Abgerundet werden die Feierlichkeiten mit Musik- und Kulturhighlights sowie der Krönung der Rhododendronmajestäten und der Taufe der Rhododendron-Neuzüchtung. Zum Saisonauftakt im April erstrahlt auch der Park der Gärten im Jubiläumsglanz. Zum 20-jährigen Bestehen wurden eigens 65.000 frühblühende Zwiebelgewächse gesetzt und neue Mustergärten gestaltet. Erstmals ist auch eine Erlebniswoche zum klimafreundlichen Gärtnern angedacht. Vom 5. bis 11. Juni erhalten Hobby- und Freizeitgärtner Tipps, Anregungen und Impulse rund um Klimaschutz im eigenen Garten.

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