Unions Mittefeldspieler Paul Seguin verlässt den 1. FC Union Berlin. Die nächste Station in seiner Karriere wird der Zweitligist FC Schalke 04 sein.

Mittelfeldmotor und Derbyheld

Er war der erste Transfer, den der 1. FC Union Berlin zum Ende der Saison 2021/22 verkündete. Zusammen mit Jamie Leweling wechselte „Segu“ vom damaligen Absteiger Greuther Fürth an die Wuhle.

Nur zwei Spiele nach seinem Kurzdebüt gegen Bayern München am fünften Spieltag trug sich Seguin zum ersten Mal in die eiserne Scorerliste ein. Es war eine Vorlage mit Gewicht: Beim 2:0 gegen den VfL Wolfsburg legte er Sheraldo Becker den Ball zur Vorentscheidung auf. Durch den Sieg sollte Union zum ersten Mal in seiner Historie eine Tabellenführung in der Bundesliga verteidigen. Es folgten sechs weitere Wochen an der Spitze.

Seine persönliche Berlin-Derby-Geschichte kann „Segu“ beim Rückblick auf seine Zeit im rot-weißen Trikot auch erzählen. Zum Auftakt der Rückrunde erzielte der gebürtige Magdeburger ausgerechnet gegen Hertha BSC sein erstes und einziges Pflichtspieltor für die Eisernen. Paul Seguin kommt damit bei Union auf einen Treffer und drei Assists in 23 Partien.

Stimmen zum Wechsel

Paul Seguin blickt mit Stolz auf seine Zeit bei Union: „Das, was ich in diesem Jahr bei Union erlebt habe, ist unbeschreiblich. Wir haben als Team Historisches geschafft und darauf bin ich sehr stolz. Die Werte, die der Verein vertritt, sind einzigartig und haben mir auch als Mensch geholfen. Deshalb fällt es mir auch sehr schwer, Union zu verlassen. Jetzt ist es für mich an der Zeit, einen neuen Weg zu gehen. Ich werde Union und besonders die unfassbare Unterstützung der Fans immer in Erinnerung behalten.“

„Paul Seguin hat sich trotz großer Konkurrenz im Mittelfeld zu einem wichtigen Spieler des Teams entwickelt und dazu beigetragen, die Champions League zu erreichen. Klar ist aber auch, dass gerade in diesem Mannschaftsbereich der Kampf um die Plätze eher größer werden wird. Deshalb verstehen wir seine Veränderung und wünschen ihm nur das Beste beim FC Schalke 04“, kommentierte Geschäftsführer Profifußball Oliver Ruhnert den Wechsel.

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