Isolierverglasungen im sanierten „Zero carbon“ Hochhaus „Cité Administrative“ mit Swisspacer Abstandhaltern ausgestattet.

In der belgischen Metropole Lüttich ist kürzlich das ikonische Hochhaus „Cité Administrative“ umfassend saniert und zu einem nahezu CO2-neutralen Gebäude umgewandelt worden. Um die hohen Anforderungen an die Energieeffizienz zu erfüllen, kommen dabei an der Gebäudehülle modernste Isolierverglasungen zum Einsatz – ausgestattet mit Warme Kante-Abstandhaltern von Swisspacer.

Architektonisches „Wahrzeichen“ in die Zukunft transformieren

Der Bau des ursprünglich von den Architekten Jean Poskin und Henri Bonhomme geplanten Verwaltungsgebäudes „Cité Administrative“ zielte in den 1960er Jahren darauf ab, die städtischen Dienstleistungen von Lüttich an einem Ort zu zentralisieren. Seither ist der 18-stöckige Turm längst zu einem Wahrzeichen im Stadtbild geworden. Gefördert unter anderem durch die Europäische Union und die Provinz Wallonien, sollte das 67 Meter hohe Gebäude – gelegen zwischen dem Stadtviertel Feronstrée und dem Quai de la Batte direkt an der Maas – umfangreich saniert und zu einem städtebaulichen Vorzeigeprojekt in puncto Nachhaltigkeit umgewandelt werden. Idee war es, aus dem symbolträchtigen Hochhaus in Übereinstimmung mit der EU-Gebäuderichtlinie ein „Niedrigstenergie-Gebäude“ (Fast-Nullenergie-Gebäude) zu realisieren. Dazu wurde von der Stadt Lüttich ein Wettbewerb ausgeschrieben. In einer Kooperation beteiligten sich die Architekturbüros Canevas und Baumans-Deffet sowie das Bauunternehmen Groven+ Portal SA – dieses stellte eigens ein Team mit Spezialisten für Beton, Fassade, Spezialtechnik und Innenausbau zusammen – und ging schließlich mit einem integrierten sowie ganzheitlichen Sanierungskonzept als Sieger hervor.

Angenehmes Arbeiten und umfassender Service

Zum Sanierungskonzept erklärt Stéphane Marville, Architekt bei Canevas: „Neben den Nachhaltigkeitszielen ging es vor allem darum, die räumliche Nutzung zu optimieren und eine zukunftsgerechte Umgebung für Mitarbeitende sowie Bürger bzw. Bürgerinnen zu schaffen.“ Dazu wurde zum einen der Büroturm grundlegend saniert und zum anderen der bestehende Sockelbau entfernt und durch ein neues, vierstöckiges Volumen auf der Südseite des Gebäudes ersetzt. Im Inneren führt die „Cité Administrative“ mit neuem Anbau nun alle Dienstleistungen und sozialen Services der Stadt zusammen – von Räumen für die Sozialverwaltung über Bereiche für Verwaltungspolizei und öffentliche Sicherheit, Cafeteria und Besprechungsräumen bis hin zu den klassischen Bürger-Services im Erdgeschoss. Ein Highlight ist nicht zuletzt die großzügige Panoramaterrasse im 18. Stockwerk mit Blick über die Stadt.

Gezielte Sanierungsmaßnahmen im Sinne der CO2-Neutralität

Die energetische Sanierung und Modernisierung der „Cité Administrative“ umfasste zahlreiche Maßnahmen. An zwei Fassaden wurden 1.600 Quadratmeter Photovoltaik-Paneele zur Energieerzeugung installiert und die gesamte Gebäudehülle wurde ertüchtigt und energetisch optimiert. Zudem entwickelten die Planer ein ganzheitliches Konzept zur automatisierten Lüftung, Kühlung, Heizung und Beleuchtung des Gebäudes – dieses reicht bis hin zum Fassadendesign. Dazu erklärt Stéphane Marville: „Wir mussten das richtige Gleichgewicht zwischen natürlicher Beleuchtung und Begrenzung der Überhitzung im Sommer finden. Daher haben wir vorspringende Hauben an der vertikalen Fassade und horizontale Volants an der Südfassade vorgeschlagen. So war es möglich, an der Nordfassade mit einer Verglasung mit relativ niedrigem Sonnenschutzfaktor zu arbeiten, viel Sonnenlicht ins Innere zu lassen und eine hohe Transparenz zu erreichen. Dies wiederum senkt den Bedarf an künstlicher Beleuchtung.“

Energieeffiziente Isolierverglasungen mit Warme Kante Abstandhaltern

An der Südost- und Nordostseite des Gebäudes kommen auf insgesamt 4.600 Quadratmetern von Groven + Portal SA (Herstal/Belgien) speziell für das Projekt gefertigte Vorhangfassaden zum Einsatz. Um die hohen Anforderungen an Wärmedämmung und Energieeffizienz zu erfüllen, wurden die Aluminium-Fassadenelemente mit der 2fach-Isolierverglasung ULTRAONE NG bzw. der Sonnenschutzverglasung SprimoLight 70/37 von Sprimoglass (Sprimont/Belgien) realisiert.

In den Randverbund aller Glaseinheiten integriert ist der innovative Warme Kante Abstandhalter Swisspacer Ultimate. Dazu erläutert Camille Trachet, Sales Manager bei Sprimoglass: „Für sämtliche Abstandhalter von Swisspacer gibt es Umwelt-Produktdeklarationen (EPD) mit allen Informationen für eine nachhaltige Gebäudebewertung. Das war bei diesem Prestigeprojekt ein wichtiger Faktor für die Auftragsvergabe.“ Die im Randverbund eingebauten Abstandhalter erhöhen die Temperatur am Glasrand um bis zu 2° C und sorgen so für eine deutlich geringere Wärmeleitfähigkeit sowie sehr gute PSI-Werte. Zudem vermeidet die Warme Kante Kondenswasserbildung und mindert die Schimmelgefahr.

Miguel Crispin Miguel Crispin, Sales Manager bei Groven + Portal SA, fasst zusammen: „Ziel war es, die Energiebilanz der Gebäudehülle nachhaltig zu verbessern. Mit den eingesetzten Verglasungen erreichen wir sehr gute U-Werte von 1,0 W/m²K – dazu tragen nicht zuletzt auch die Abstandhalter von Swisspacer einen wichtigen Teil bei.“

Nach Ende der insgesamt 31.000.000 € teuren Sanierungsmaßnahmen präsentiert sich das „Cité Administrative“ in Lüttich nun zukunftsgerecht und nahezu CO2-neutral.

Baudaten

Projekt: Sanierung „Cité Administrative“, Lüttich/Belgien

Bauherr: Stadt Lüttich / Département des Travaux – Bâtiments communaux  (Frédéric Brangs)

Architekt (Sanierung): Canevas, Angleur/Belgien (Stéphane Marville)

Baumans Deffet, Lüttich/Belgien

Fassadenbauer: Groven + Portal SA, Herstal/Belgien

Isolierverglasung: Sprimoglass, Sprimont/Belgien

Abstandhalter: Swisspacer Ultimate

Fertigstellung: 2023

Fotos: groven+portal

Über SWISSPACER Saint-Gobain Glass Solutions

Swisspacer ist weltweit tätig und Innovationsführer von „Warme Kante“ Abstandhaltern. Die Produkte überzeugen durch ihre ausgezeichneten funktionalen und ästhetischen Eigenschaften. Das Bauteil Swisspacer AIR, das einen Druckausgleich im Isolierglas ermöglicht, ergänzt das Produkt- portfolio. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und gehört zur Saint-Gobain Gruppe.

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