Jedes Jahr am 21. September erinnert der Internationale Tag des Friedens der Vereinten Nationen an den Erhalt des weltweiten Friedens. Die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment möchte in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung von internationalen Austauschprogrammen aufmerksam machen, welche Begegnungen zwischen Menschen auf der ganzen Welt ermöglichen. Seit fast 95 Jahren organisiert Experiment schon weltweite Austauschprogramme – seien es Schüleraustausche, Freiwilligendienste oder Ferienprogramme. Durch die interkulturellen Kontakte zwischen Menschen verschiedener Herkunftsländer, Religionen und Sprachen werden Vorurteile abgebaut und Verständnis für ein friedliches Miteinander geschaffen. Egal ob im Ausland oder in Deutschland.

Interkulturelle Begegnungen bauen Vorurteile ab

Wie bedeutungsvoll Austauschprogramme sein können, weiß auch Bettina Wiedmann. Sie ist nicht nur seit über 20 Jahren Geschäftsführerin von Experiment, sondern war auch mehrfach Gastmutter und hat internationalen Jugendlichen während ihrer Schüleraustausche ein Zuhause auf Zeit geschenkt. Sie sieht immer wieder, wie Menschen positiv von Austauschprogrammen verändert werden: „Unsere Arbeit zeigt uns immer wieder aufs Neue, wie durch interkulturelle Begegnungen Vorurteile gegenüber anderen Nationen abgebaut werden. Wenn Teilnehmende im Ausland oder hier in Deutschland auf andere Menschen zugehen, dann lernen sie voneinander und entwickeln gegenseitiges Verständnis. Für mich ist ganz klar: Internationale Austauschprogramme sorgen für eine friedlichere und offenere Welt!“

Austausch für alle möglich machen

Experiment bietet eine Vielzahl an verschiedenen Programmen in fast 40 Ländern weltweit an, um so vielen Menschen wie möglich eine Austauscherfahrung zu ermöglichen. Für die Austauschorganisation ist es dabei besonders wichtig, verschiedene finanzielle Förderungen anzubieten: Jugendliche können sich bei Schüleraustauschprogrammen auf Teil- oder Sonderstipendien aus vereinseigenen Stipendienfonds bewerben. Junge Erwachsene wiederum profitieren bei internationalen Freiwilligendiensten von Förderprogrammen wie weltwärts oder dem Europäischen Solidaritätskorps. Menschen, für die ein Auslandsaufenthalt nicht umsetzbar ist, die aber trotzdem interkulturellen Austausch erleben möchten, können als Gastfamilie junge Austauschschüler*innen aus der ganzen Welt bei sich zu Hause aufnehmen. Auch so werden friedliche Brücken gebaut und Freundschaften geschlossen.

Weitere Informationen über die Website und persönliche Beratung

Wer noch mehr über Experiment, die verschiedenen Austauschprogramme und Förderungen erfahren möchte, kann sich umfassend auf der Website des Vereins unter www.experiment-ev.de informieren. Zusätzlich können Fragen direkt per Telefon (0228 / 95722 00) oder Mail (info@experiment-ev.de) gestellt werden. Auf den jeweiligen Programm- und Länderseiten findet man den direkten Kontakt zu den zuständigen Mitarbeitenden der Geschäftsstelle. Bei den verschiedenen digitalen Infoabenden, zu denen man sich kostenlos unter www.experiment-ev.de/events anmelden kann, bekommt man einen tieferen Einblick in einzelne Programme. Auch hier werden Fragen beantwortet.

Über den Experiment e.V.

Das Ziel von Deutschlands ältester gemeinnütziger Austauschorganisation, Experiment, ist seit fast 95 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment ist das deutsche Mitglied der „Federation of The Experiment in International Living“ (FEIL). Jährlich reisen über 2.000 Teilnehmende mit Experiment ins Ausland und nach Deutschland. Kooperationspartner*innen sind u.a. die US-Botschaft, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Deutsche Bundestag. Mehr Informationen zum Verein gibt es auf: www.experiment-ev.de.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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