Deutschland zählt nicht mehr zu den Ländern mit dem niedrigsten Sicherheitsrisiko. Das geht aus der neuen Risk Map 2027 hervor, die der Sicherheitsspezialist Safeture gemeinsam mit seinem Partner Riskline veröffentlicht hat. Die Risikoexperten haben Deutschland von der niedrigsten Stufe „Vernachlässigbares Risiko“ auf „Geringes Risiko“ heraufgestuft. Die Karte bewertet alle Länder auf einer fünfstufigen Skala: Vernachlässigbares Risiko, Geringes Risiko, Mittleres Risiko, Hohes Risiko und Kritisches Risiko.

Warum das Risiko für Deutschland steigt

Die Analysten von Riskline begründen den Schritt mit der wachsenden politischen Polarisierung, dem zunehmenden Zuspruch für die AfD sowie anhaltenden Bedrohungen durch rechtsextremistische, islamistische und linksextremistische Gruppierungen. Entsprechend wurde das politische Risiko für Deutschland angehoben. Das Land, so die Analysten, verfüge aber weiterhin über starke Sicherheits- und Terrorabwehrkapazitäten, doch die Entwicklungen deuten auf größere innenpolitische Spannungen und ein anspruchsvolleres Sicherheitsumfeld hin.

Wichtig zur Einordnung: „Geringes Risiko“ ist die zweitniedrigste Stufe der Skala. Deutschland bleibt demnach weitgehend sicher für Reisende. Auch für Finnland und Zypern wurde die Risikostufe von „Vernachlässigbares Risiko“ auf „Geringes Risiko“ angehoben.

Österreich und Schweiz

Wie bereits in der Risk Map 2026 wird Österreich als Reiseland mit niedrigem Risiko, „Geringes Risiko“, eingestuft, während die Schweiz weiterhin mit „Vernachlässigbares Risiko“ bewertet wird und damit zu den sichersten Reiseländern weltweit zählt. Besonders erfreulich für den deutschsprachigen Raum: Mit Wien und Zürich gehören gleich zwei Städte zu den zehn sichersten Städten der Welt. München, im Vorjahr noch dabei, ist in diesem Jahr nicht mehr auf der Liste.

Sicherste und unsicherste Länder und Städte

Riskline hat je zehn Länder und Städte ausgewählt, die zu den sichersten bzw. unsichersten für Reisende zählen. Die Auswahl umfasst alle Weltregionen und ist kein Ranking. Die Nennung erfolgt alphabetisch:

  • Sicherste Länder: Bhutan, Chile, Costa Rica, Dänemark, Island, Kanada, Neuseeland, Schweiz, Singapur, Slowenien
  • Unsicherste Länder: Haiti, Iran, Jemen, Kolumbien, Myanmar, Niger, Somalia, Sudan, Südsudan, Westjordanland und Gazastreifen
  • Sicherste Städte: Bandar Seri Begawan, Buenos Aires, Hongkong, Oslo, Ottawa, San Diego, Wellington, Wien, Zagreb, Zürich
  • Unsicherste Städte: Bamako, Goma, Guayaquil, Kabul, Port Moresby, Port-au-Prince, Quetta, San Pedro Sula, Sanaa, Teheran

Ottawa steht als einzige Stadt das zweite Jahr in Folge unter den sichersten. Kabul, Quetta, Port Moresby, Goma und Port-au-Prince gehören erneut zu den unsichersten Städten, neu hinzugekommen sind Bamako, Guayaquil, Sanaa, San Pedro Sula und Teheran.

Golfstaaten mit stärkstem Anstieg

Die auffälligste Verschiebung gab es im Nahen Osten: Bahrain, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate sind von „Geringes Risiko“ auf „Hohes Risiko“ gesprungen, also gleich um zwei Stufen. Saudi-Arabien und Jordanien stiegen von „Mittleres Risiko“ auf „Hohes Risiko“, Oman von „Geringes Risiko“ auf „Mittleres Risiko“. Der Iran wurde von „Hohes Risiko“ auf „Kritisches Risiko“ angehoben. Auch Südsudan („Hohes Risiko“ auf „Kritisches Risiko“), Guinea-Bissau („Mittleres Risiko“ auf „Hohes Risiko“) und Kuba („Geringes Risiko“ auf „Mittleres Risiko“) verschlechterten sich. Insgesamt haben sich in den vergangenen zwölf Monaten 15 Länder verschlechtert.

Sechs Länder verbesserten sich: Bangladesch, Kamerun, Mosambik und Nepal rutschten von „Hohes Risiko“ auf „Mittleres Risiko“, El Salvador und die Malediven von „Mittleres Risiko“ auf „Geringes Risiko“.

Fürsorgepflicht braucht aktuelle Sicherheitsinformationen

„Die diesjährige Risk Map zeigt, wie schnell sich die Sicherheitslage verändern kann. Mehrere Golfstaaten, die viele Unternehmen als stabile Wirtschaftsstandorte betrachten, sind innerhalb eines Jahres um zwei Risikostufen gestiegen. Selbst Deutschland und Finnland befinden sich nicht mehr in der niedrigsten Kategorie. Unternehmen dürfen sich bei ihrer Fürsorgepflicht deshalb nicht auf veraltete Einschätzungen verlassen. Entscheidend sind aktuelle Sicherheitsinformationen und die Möglichkeit, Mitarbeitende im Ernstfall schnell zu erreichen“, erklärt Marcel Brandt, Chief Sales Officer von Safeture.

Wie in den Vorjahren steht die Risk Map 2027 kostenlos zum Download bereit unter: www.safeture.com/riskmaps

Über Safeture:

Safeture ist ein Software as a Service (SaaS)-Unternehmen mit Hauptsitz in Schweden. Die 2009 gegründete Gesellschaft bietet eine Plattform für das professionelle Management von Risiken zur Sicherheit auf Reisen. Mehr als weltweit 4.000 Unternehmen und Organisationen nutzen die innovative Technologie bereits. Safeture bietet die Möglichkeit, Sicherheit effektiv zu automatisieren, und durch die nahtlose Integration der Software im Unternehmen wird diese zugleich ein fester Bestandteil der internen Prozesse. Die Safeture-Aktie ist an der NASDAQ First North Growth Market Stockholm (Ticker: SFTR) notiert. www.safeture.com

Über Riskline:

Riskline ist ein dänischer Content-Provider und eines der weltweit führenden Unternehmen für die Analyse von Reiserisiken. Professionelle Analysten, die durch KI unterstützt werden, verarbeiten mehr als 100.000 Datenquellen, um zeitnah genaue Risikobewertungen zu erstellen. Riskline und Safeture arbeiten seit Oktober 2022 zusammen. www.riskline.com

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

KC3 Köpers Corporate & Crisis Communications GmbH
Bahnhofstraße 9
64720 Michelstadt
Telefon: +49 (170) 5672100
http://www.koepers-kc3.de

Ansprechpartner:
KC3 GmbH
Telefon: +49 (170) 5672100
E-Mail: info@koepers-kc3.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel