Am Montag, dem 26. Februar 2018, öffnet um 18:30 Uhr die Ausstellung mit studentischen Entwürfen zum Selbstbauprojekt der neuen Bühnenstätte am Neustädter Lucie-Flechtmann-Platz. Ort: KlimaWerkStadt, Westerstraße 58, 28199 Bremen. Zur Eröffnung werden Studierende der Hochschule Bremen ihre Arbeiten aus dem Grundwerkstoff Lehm vorstellen. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Die Entwürfe wurden im Wintersemester 2017/2018 von Studierenden der School of Architecture der Hochschule Bremen unter Anleitung der Lehrbeauftragten Liam Winckler und Till Ludwig und in Zusammenarbeit mit dem Verein „KulturPflanzen e.V.“ und dessen Projekt „Ab geht die Lucie“ entwickelt. Sie bauen auf dem Planungskonzept des umgestalteten Lucie-Flechtmann-Platzes auf, das in Ideenwerkstattgesprächen zusammen mit Projektaktiven, Vereinsmitgliedern, Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtteil, Vertreterinnen und Vertretern des Ortsamtes, des Beirates, der Behörden, der Hochschule Bremen sowie des Planungsbüros „p+t planung“ entwickelt wurde.

Aus diesen Entwürfen prämierte eine Jury im Januar die besten Arbeiten. Die einzelnen Objekte der Bühnenstätte sind prägnant gestaltet und verleihen dem Ort in seinem zentralen Versammlungsbereich einen unverwechselbaren Charakter. Welcher der vorgestellten Entwürfe tatsächlich realisiert werden soll, wird am 5. März bekanntgegeben. Im Sommersemester werden Studierende der Hochschule Bremen in Kooperation mit „KulturPflanzen e.V.“ und Interessierten aus dem Stadtteil die Objekte bauen.

An den Bau der Bühnenstätte ist ein Projekt des Forschungsclusters „Region im Wandel“ der Hochschule Bremen zur Untersuchung der Dauerhaftigkeit von Stampflehm im städtischen Raum und unter freiem Himmel geknüpft. Unterschiedliche Zusammensetzungen des Lehms sowie verschiedene konstruktive Maßnahmen sollen erprobt werden und für die Zukunft eine zuverlässigere Einschätzung der Dauerhaftigkeit von Stampflehm-Konstruktionen ermöglichen.

Die Ausstellung kann am 26. Februar zur Eröffnung, am 28. Februar von 10 bis 13 Uhr und 17 bis 20 Uhr und am Samstag, dem 3. März, von 10 bis 15 Uhr besucht werden.

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