Beim Thema Onlinemarketing begegnest Du immer wieder dem Thema des Targeting. Und es ist essenziell, wenn Du mehr Nutzer und potenzielle Kunden auf dich und dein Produkt oder deine Dienstleistung aufmerksam machen willst.

Hier erfährst Du, was Targeting nun eigentlich genau ist und wie Du es für dich clever nutzen kannst. Um am Ende mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, mehr Kunden zu gewinnen und auch mehr Umsätze zu generieren.

Was bedeutet Targeting überhaupt und wie kommt es zum Einsatz?

Der Begriff „Targeting“ kommt aus dem Englischen von dem Wort „target“ (Ziel) und bezeichnet die zielgruppengerechte Ansprache potenzieller Interessenten deines Unternehmens im Bereich des Online-Marketing. Ziel ist es dabei, mehr Nutzer anzusprechen, diese auf dich aufmerksam zu machen und somit auch einen höheren Website Traffic zum Beispiel für deine Unternehmenswebsite zu bekommen. Also einfach gesagt: wie beim Bogenschießen mit dem Pfeil perfekt in die Mitte zu treffen.

Dabei wird Targeting schon lange nicht mehr nur als klassische Werbeanzeige auf beispielsweise Google genutzt. Sondern es erfreut sich auch immer größerer Beliebtheit in den verschiedenen SocialMedia-Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, Instagram und Youtube.

Gerade auf diesen Plattformen ist es inzwischen wesentlich einfacher geworden, deine Zielgruppe zu finden. Denn alle großen Anbieter stellen Dir heutzutage alle relevanten Informationen und Kategorien für die Zielgruppendefinition deiner Kampagne zur Verfügung. Und das zumeist auch noch kostenfrei. Zusätzlich wird Dir zugleich auch angezeigt, wie groß deine Zielgruppe aktuell ist. Damit kannst Du einfach und schnell sofort erkennen, ob diese eventuell noch zu groß oder vielleicht sogar bereits zu klein für deine Werbung ist.

Als gutes Beispiel kannst Du dir dafür Online-Shops anschauen. Hast Du dir schon mal bei Amazon zum Beispiel einen Artikel angeschaut, aber nicht gekauft? Sicherlich. Und wenn Du dann bei deiner nächsten Suche im Internet unterwegs gewesen bist, wurde Dir genau dieser Artikel als Werbebanner angezeigt, oder? Und das war Targeting in der Praxis! Passende und relevante Werbung auf dich und deine Bedürfnisse zugeschnitten.

Den richtigen Kunden finden

Ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Aspekt beim Targeting: deine Zielgruppenanalyse richtig definieren. Denn wenn Du das nicht richtig machst, sondern einfach nur irgendwie, kannst Du viel Geld, Zeit und Nerven verlieren. Und das wäre schade. Als kleines Beispiel: nehmen wir an, Du verkaufst einen Coachingkurs zu dem Thema Vermögensaufbau mit Aktien. Deine Werbung schickst Du allerdings auch an Kunden, die sich eher für Autosport interessieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese auf deine Werbung positiv reagieren, ist einfach wesentlich geringer als bei Menschen, die sich sowieso bereits mit deinem Thema beschäftigen. Und damit ist diese Werbung bei den Leuten einfach falsch platziert und es ist schade um dein Geld.

Gehe also unbedingt strategisch und mit einem konkreten Plan vor, bevor Du deine erste Anzeige schaltest. Lege Dir dafür auch sehr gern im Vorfeld deinen eigenen Kundenavatar an. Das ist eine von dir fiktive bestimmte Person, welche für dich dein Musterkunde schlechthin ist. Das bedeutet, dass Du für dich genau festlegst, welche Eigenschaften diese Person hat. Das beinhaltet Themen wie Alter, Geschlecht, Beruf, Interessen, Lieblingsfarbe und alle weiteren Informationen, die Du dem Kunden zuschreiben würdest. Versetze Dich in deinen Kunden hinein. Und je besser Du das machst, umso besser kannst Du dann auch deine Zielgruppe bestimmen. Und diese dann besser und individueller mit deiner Werbung ansprechen.

Zusätzlich solltest Du auch herausfinden, wo genau sich deine Zielgruppe am liebsten bewegt. Also auf welchen Kanälen und Plattformen bewegen sich deine Nutzer hauptsächlich. Das kann Instagram sein, Facebook, Blogs oder Foren, YouTube oder noch viele weitere andere Möglichkeiten. Wichtig: nutze nicht alle Wege, nur weil es alle anderen machen. Sondern nutze hauptsächlich nur die Kanäle, die deine Zielgruppe ebenfalls benutzt. Und platziere dort gezielt deine passende Werbung.

Welche Formen des Targetings gibt es

Es gibt verschiedene Möglichkeiten dein Targeting durchzuführen. Die für dich richtige Variante hängt da ganz von deiner Zielgruppe ab. Also wo Du sie am besten erreichst, wie genau Du diese definiert hast und wie konkret Du sie auch eingegrenzt hast.

Hier findest Du eine kleine Übersicht der 5 wichtigsten Targeting-Techniken:

  • Content/ Contextual Targeting (Werbung anhand von Thema und Schlagwörtern zum Seiteninhalt
  • Predictive Behavioral Targeting (hier wird Werbung anhand des Verhaltens des Nutzers geschalten, wobei zusätzlich Statistiken zum Voraussagen des Nutzerverhaltens verwendet werden, zum Beispiel wie bei Google Now
  • Social-Media Targeting (Werbeanzeigen werden anhand von Nutzerverhalten auf den Social-Media-Plattformen geschalten, zum Beispiel mit Facebook Advertising
  • Soziodemografisches Targeting (Werbung wird anhand von Umfeld und soziodemografischen Kriterien aufgegeben, wie zum Bespiel Geschlecht, Alter oder Status
  • Retargeting (Nutzer, die bereits bei dir waren, aber nicht gekauft haben, werden spezifisch nochmal angesprochen)

Das, was am meisten wächst und gleichzeitig auch sehr großes Potenzial bietet, ist das Social-Media Targeting. Darunter fallen die großen Plattformen wie Facebook, YouTube und Instagram. Doch auch LinkedIn ist dabei nicht zu unterschätzen. Die Macht, Reichweite und den Einfluss dieser Plattformen solltest Du auf keinen Fall ignorieren oder sogar dich von ihnen abschrecken lassen. Nutze diese lieber zu deinem Vorteil. Kleines Beispiel: allein in Deutschlands nutzen über 15 Millionen Menschen Instagram. Dabei steigt auch die Altersgrenze beständig immer weiter an und auch immer mehr Menschen über 25 Jahre nutzen diese App.

Den vollen Fachbeitrag lesen Sie unter https://kundenwachstum.de/targeting/

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