Mit der aktuellen PLM-Lösung Windchill PDMLink stellen die Rhätische Bahn und die IT-Dienstleisterin GIA Informatik die zentrale Datenhaltung für Elektronik, Mechanik und Software und einen zukunftsfähigen Bahnbetrieb sicher. Das Projekt startet im April 2020, das Go-live erfolgt im Januar 2021.

Die Rhätische Bahn (RhB) und die IT-Dienstleisterin GIA Informatik arbeiten zusammen. Sie sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass die RhB ab Januar 2021 auf ihrem Schienennetz mit modernem Material unterwegs und der zukunftsfähige Bahnbetrieb sichergestellt ist.

Die RhB verzaubert Gäste aus dem In- und Ausland. Über 1500 zufriedene Mitarbeitende sind dafür verantwortlich, dass das Bahnunternehmen in diesem Jahr zum besten Arbeitgeber der Schweiz gekürt wurde. «Der Geschäftsbereich Rollmaterial ist verantwortlich für die Beschaffung, die Instandhaltung und die Erneuerung der Fahrzeugflotte mit insgesamt 1098 Lokomotiven/Triebfahrzeugen, Panoramawagen, Personen- und Steuerwagen, Güterwagen und Dienstfahrzeugen», sagt Reto Hansmann, Projektleiter der RhB. «Das Rollmaterial Engineering setzt für die Produktentwicklung seit Jahren auf die Tools Creo Elements/Direct für Computer Aided Design (CAD) und Model Manager für das Produktdatenmanagement (PDM). Die heute im Einsatz stehenden Applikationen stossen bezüglich Lebensdauer, Funktionalität und Weiterentwicklung an ihre Grenzen.» Der Grund? Die Bahnfahrzeuge mit ihren verbauten Systemen wie Klimaanlage, Kundeninformationssystem, Tür- und Lichtsteuerungen sind zunehmend vernetzter. Die Abstimmung und Koordination der Änderungsstände erfolgen manuell mit einem grossen Aufwand und einer hohen Fehleranfälligkeit.

Steigende Anforderungen ans PDM/PLM

«Bei der RhB stiegen die Anforderungen an den Bereich PDM/PLM. Sie verfolgt das Ziel, alle projektrelevanten Daten aus Elektronik, Mechanik und Software zentral in einem System zu verwalten», sagt Daniel Loosli, Account Manager beim IT-Unternehmen GIA Informatik. PTC, ein weltweiter Anbieter von Technologieplattformen, fördert die Entwicklung der Werkzeuge Creo Parametric (CAD) und Windchill PDMLink (Produktlebenszyklusmanagement, Product Lifecycle Management, PLM). Die RhB wollte die Migration auf Windchill PDMLink vollziehen. «Als erstes IT-Unternehmen der Schweiz erreichte GIA Informatik dieses Ziel mit der RONDO Burgdorf AG», erklärt Daniel Loosli.

Der Entscheid für die GIA Informatik

«In unserer Vision des digitalen Zwillings sind die eingesetzten Fahrzeuge digital abgebildet, bezüglich des mechanischen Aufbaus, der elektrischen Ausführung und der aufgespielten Software», erläutert Reto Hansmann. «Zur Umsetzung suchten wir einen kompetenten Partner, der sich in der Welt von Windchill PDMLink etabliert hat.» Die RhB schrieb das Projekt öffentlich aus. Welches waren die Gründe für den Zuschlag an GIA Informatik? «Das IT-Unternehmen beeindruckte uns mit dem Besuch bei ihrem Referenzkunden RONDO Burgdorf AG. Das Vertrauen und die Chemie zwischen den Projektmitarbeitenden stimmen. Wir sind überzeugt, mit der IT-Dienstleisterin GIA Informatik den digitalen Zwilling erfolgreich zu realisieren», weiss Reto Hansmann.

Die Aufgaben im Projekt

Das Projekt startet im April 2020 mit einem straffen Zeitplan. Das Ziel besteht darin, das Go-live der migrierten Datenbank unter Windchill PDMLink am 4. Januar 2021 durchzuführen. Primär setzt GIA Informatik Windchill PDMLink anstelle von Model Manager ein. Ferner migriert sie die in Model Manager enthaltenen Daten zu Windchill PDMLink und stellt die Schnittstelle zur bestehenden digitalen Plattform Middleware des Datenbankmanagementsystems Oracle sicher. Diese gibt die Daten an das bestehende ERP-System PSIpenta weiter.

Die weiteren Schritte sind: Die RhB ersetzt bis Ende 2021 das bestehende ERP PSIpenta durch SAP. GIA Informatik ändert die Schnittstelle von Windchill PDMLink ins bestehende ERP-System ab, damit die Daten in Zukunft ins SAP übertragen werden. Ferner erfolgt die Ablösung von Creo Elements/Direct CAD durch Creo Parametric.

Grosser Mehrwert

Welches ist der Mehrwert? «Mit Windchill PDMLink hat die RhB eine Backbone-Lösung, an die sie unterschiedliche Applikationen für das Engineering an- und einbindet. Die Informationen werden vernetzt und stehen den Anwendern zur Verfügung», sagt Reto Hansmann. Überdies besteht eine zentrale Sammlung aller projektrelevanten Daten aus Disziplinen wie Elektronik, Mechanik und Software. Zudem ist es mit der Datenhaltung in Windchill PDMLink möglich, diese Daten innerhalb der RhB vielen Leuten an geografisch verschiedenen Standorten schnell zur Verfügung zu stellen. Dieses Projekt ist eine Voraussetzung für zukünftige Aufgaben in den Bereichen Internet of Things und Augmented Reality.

Welche Aufgaben stehen an?

Die Anforderungen an die Fahrzeuge steigen kontinuierlich. Die Elektronik weist eine kürzere Lebenserwartung als beispielsweise mechanische Komponenten auf. Das Rollmaterial Engineering wird zukünftig vermehrt mit Obsoleszenz-Herausforderungen konfrontiert sein. GIA Informatik und die RhB bearbeiten mit dem PDM technische Daten für die Konstruktion und Entwicklung effizient.

Über die GIA Informatik AG

GIA Informatik bietet Informatik-Dienstleistungen mit Kernkompetenzen im Erarbeiten und Betreiben von Lösungen aus einer Hand in den Bereichen ERP, IT-Services mit eigener Cloud-Infrastruktur und Produktentwicklung. Das Unternehmen mit rund 150 Mitarbeitenden gehört zur GRAPHA-Holding mit Sitz in Hergiswil. GRAPHA-Holding ist Weltmarktführer in der grafischen Industrie schwerwiegend im Maschinen- und Anlagebau. Das Familienunternehmen ist seit 1946 weltweit in rund 50 Ländern erfolgreich am Markt und beschäftigt 3000 Mitarbeitende. https://gia.ch/

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