In Zeiten erhöhter Infektionsgefahr – wie bei der jetzigen Corona-Pandemie mit SARS-CoV-2 – wird die Haut von häufigem Händewaschen und Desinfektionsmitteln strapaziert. Experten empfehlen, die Hände mehrmals täglich gründlich und mindestens 20 Sekunden lang zu waschen. Außerdem sollen die Hände unterwegs mit Desinfektionsmittel gereinigt werden, wenn möglicherweise kontaminierte Flächen berührt wurden.

Die Alkohol-haltigen Inhaltsstoffe üblicher Desinfektionsmittel mit ihren hautreizenden Zusätzen führen allerdings bei regelmäßiger Anwendung nicht selten zu trockener, gereizter Haut. Für eine hygienische Handpflege bei empfindlicher Haut gibt es daher einige Dinge, die du unbedingt beachten solltest:

Hautschädigende Desinfektionsmittel erkennen

In Hygiene-relevanten Bereichen werden üblicherweise Hände-Desinfektionsmittel wie das altbekannte “Sterillium“ oder „Sterillium med“ eingesetzt,  die als besonders hautverträglich beworben werden. Darin enthaltene Wirkstoffe widersprechen allerdings dieser Behauptung. Solche  Inhaltsstoffe sind:

  • Propanol
    Gemäß Sicherheitsdatenblatt (SDB nach REACH-Verordnung) verursacht Propanol (Isopropylalkohol) Reizungen der Haut, der Augen und der Atemwege. Die Dämpfe können Schläfrigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Atemnot auslösen. Wiederholter oder längerer Kontakt kann Dermatitis auslösen.
  • MES
    Der desinfizierende Wirkstoff Mecetroniumetilsulfat (MES) gehört zu den quartären Ammoniumverbindungen (QAV). Diese synthetisch hergestellten, kationischen Tenside reichern sich in Zellmembranen lebender Organismen an und können so die Funktion der Zellmembran beeinträchtigen. QAVs wirken insbesondere bei längerem oder Dauergebrauch hautreizend und sensibilisierend (BGW – Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege). Sie sind biologisch kaum abbaubar. Selbst vom Gebrauch QAV-haltiger Bad- und WC-Reiniger wird mittlerweile abgeraten.
  • Ethanol mit enthaltenen, aber nicht deklarierten Vergällungsmitteln ( = Alcohol denat.)
    Hauptbestandteil vieler Handdesinfektionsmittel wie“ Sterillium med“ oder „Sagrotan Desinfektion Handgel“ ist Ethanol (Ethylalkohol). Das eingesetzte Ethanol in diesen und vielen anderen Desinfektionsmitteln ist vergällter Alkohol, das heißt, der Alkohol wurde mit Vergällungsmitteln ungenießbar gemacht. Für die Vergällung von Alkohol gilt seit 2013 die EU-Vorschrift, dass in 100 Liter Ethanol als zugesetzte Vergällungsmittel 3 Liter Isopropylalkohol (Propanol), 3 Liter Butan-2-on (Methylethylketon /MEK)und 1g Denatriumbenzoat enthalten sein müssen. In der Diskussion steht dabei vor allem Butanon, das im Verdacht steht, erbgutschädigend (reprotoxisch) zu wirken und das Hormonsystem zu beeinflussen (endokriner Disruptor). Im Rahmen dieser Besorgnisse findet seit 2018 eine REACH-Neubewertung dieses Stoffes statt, die noch nicht abeschlossen ist.

    Im Kosmetik-Bereich wird Ethanol auf der Ingredients-Liste als „Alcohol denat.“ deklariert. Die Vergällungsmittel werden auch hier, gemäß EU-Kosmetik-Verordnung, nicht explizit angegeben. Alkohol denat. wird vor allem in Gesichtswasser, Haarwasser, Shampoos und Haarstyling-Produkten eingesetzt, aber auch zur verstärkten Konservierung in sonstiger Hautpflege. Akut bedenklich sind die enthaltenen Alkohol-Vergällungsmittel vor allem im Hinblick auf ihre potenziell hautreizende und sensibilisierende Wirkung.

Umstieg auf hautsanfte Desinfektionsmittel

Als hautsanfte Alternative zur Desinfektion ohne gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe, die aber dennoch zuverlässig Bakterien, Pilze und behüllte Viren wie das Corona-Virus abtötet, haben wir das neue Bio Hygiene Handspray mit über 70% unvergälltem, pflanzlichen Alkohol (Weingeist) entwickelt. Es enthält eine innovative Wirkstoffkombination, die auch der Austrocknung bei sensibler Haut entgegenwirkt. Dieses Hygiene-Spray für die Hände basiert auf rein natürlichen Inhaltsstoffen. Es enthält keinerlei chemische Zusätze. Kraftvoll antivirale, fungizide und antibakterielle ätherischen Öle unterstützen die desinfizierende Wirkung.

Pflegende Handcreme gegen trockene Hände

Nach der häufigen Reinigung oder Desinfektion der Hände solltest du eine Handcreme auftragen, um rissiger Haut vorzubeugen und trockene Stellen zu versorgen. Dabei sollte die Handcreme kein fettendes Hautgefühl hinterlassen und gut einziehen. Achte vor allem darauf, dass die Creme keine unnötigen Zusatzstoffe wie künstliche Duftstoffe oder Emulgatoren enthält, die deine Haut weiter austrocknen. Als reichhaltige Handcreme empfehlen wir die Bio Body Cream Argan Palmarosa. Falls du eine Handcreme-Alternative ohne ätherische Öle sucht, kannst du die myrto Bio Argan Cleansing Cream T auch zur Handpflege einsetzen.

Was ist das Problem bei klassischen Seifen? Welche Alternativen gibt es?

Häufiges Händewaschen mit klassischen Seifen trocknet deine Haut aus und kann zu Irritationen führen. Seifen, die rückfettende Öle und keine künstlichen Duftstoffe enthalten, sind zumindest besser. Allerdings haben Seifen generell das Problem, dass sie einen basischen pH-Wert über 7 haben, also alkalisch sind. Warum ist das so schlecht für unsere Haut? Der hauteigene Säureschutzmantel mit seinem leicht sauren pH-Wert wird bei jedem Händewaschen mit der basischen Seife zerstört, so dass die hauteigenen Fette der Lipidbarriere ausgewaschen werden.

Bevorzuge daher lieber flüssige Seifen, die einen leicht sauren, sogenannten „hautneutralen“ pH-Wert zwischen 5,0 und 5,5 haben. Achte außerdem auf möglichst hautschonende, milde Waschsubstanzen bzw. Tenside. So schützt du deine Haut beim Waschen optimal vor Austrocknung – insbesondere bei häufigem Händewaschen. Wir empfehlen dir als Seifen-Alternative für sehr empfindliche Haut und Dauergebrauch beispielsweise das Bio Ultramild Free Shampoo.

Über myrto-naturalcosmetics® Manufaktur

myrto-naturalcosmetics stellt seit 2013 innovative Biokosmetik der Premiumklasse her, die in eigener Manufaktur in Bergisch Gladbach entwickelt und gefertigt wird. myrto-naturalcosmetics bietet 100% biologische Haar-, Körper- und Gesichtspflege an. Die Rezepturen zeichnen sich durch optimierte Hautverträglichkeit aus und verzichten auf hautschwächende Emulgatoren und synthetische Konservierungsstoffe. Die Gesichtspflege ist zu 100% vegan, ohne Alkohol, ohne Duftstoffe und ohne Palmöl. Die erlesene Wirkstoffkosmetik zur Stärkung der natürlichen Hautbarriere enthält eine minimalistische Anzahl an möglichst hautanalogen Inhaltsstoffen und ist insbesondere für sehr sensible und problematische Haut geeignet. Die vorzugsweise fair gehandelten Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrollierter Wildsammlung. Neben hochwirksamen und lösungsmittelfreien CO2-Pflanzenextrakten werden kaltgepresste, naturbelassene Pflanzenöle eingesetzt, um den vollen Wirkstoffgehalt zu bewahren.

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