Wie können Verbraucher gezielt zum Thema Brandschutz aufgeklärt werden? Wie viele Menschen werden täglich durch Rauchmelder gerettet? Konnten die Geräte helfen, die Zahl der Brandtoten in Deutschland zu verringern? Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens laden die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ und die Berliner Feuerwehr am Rauchmeldertag, Freitag, den 13. März 2020 in das Dienstgebäude Mitte der Berliner Feuerwehr zur Pressekonferenz ein und geben Antworten auf diese sowie weitere Fragen. Außerdem stellt Dr. Sebastian Festag, Hekatron Brandschutz, die Studie „Wirksamkeit der Rauchwarnmelderpflicht“ vor.

„Als wir im Jahr 2000 mit unserer Initiative starteten, waren höchstens fünf Prozent der deutschen Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet. Unsere Recherchen zum richtigen Verhalten im Brandfall brachten zudem falsche und sehr gefährliche Mythen bei den Verbrauchern zum Vorschein. Unsere Aufgabe war sogleich klar: Wir mussten die Feuerwehren, Schornsteinfeger und öffentliche Versicherungen aktiv dabei unterstützen, die Menschen vor Ort zum Thema Brandschutz aufzuklären“, sagt Norbert Schaaf, Vorsitzender der Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Albrecht Broemme, Ehrenpräsident des Technischen Hilfswerks (THW), der damals als Landesbranddirektor Berlins die Kampagne initiierte, ergänzt: „Neben der Aufklärungsarbeit der vielen Ehrenund Hauptamtlichen hat uns bei der Brandschutzprävention die sukzessive Einführung der Rauchmelderpflicht geholfen. Ich bin froh, dass diese gesetzliche Grundlage auch in Berlin sowie in Brandenburg und damit in allen Bundesländern geschaffen wurde.“

Übergangsfrist für Berlin und Brandenburg endet am 31. Dezember Als letzte Bundesländer hatten Brandenburg (im Jahr 2016) und Berlin (2017) die Rauchmelderpflicht für Neu- und Umbauten eingeführt. Die Übergangsfrist für die Nachrüstung von Bestandsbauten endet zum Jahreswechsel.

Auf dem Podium:

  • Albrecht Broemme, Ehrenpräsident des THW, ehemaliger Berliner Landesbranddirektor (1992 bis 2006)
  • Dr. Sebastian Festag, Hekatron Brandschutz
  • Dr. Karsten Homrighausen, Berliner Landesbranddirektor
  • Norbert Schaaf, Vorsitzender des Forum Brandrauchprävention e.V.
  • Hermann Schreck, Ständiger Vertreter des DFV-Präsidenten

Moderation: Claudia Groetschel, Initiative „Rauchmelder retten Leben“
Termin: Freitag, 13. März 2020 von 11:00 bis 12:00 Uhr
Ort: Dienstgebäude Mitte der Berliner Feuerwehr, Voltairestr. 2, 10179 Berlin

Über „Rauchmelder retten Leben“

Das Forum Brandrauchprävention e.V. betreibt die im Jahr 2000 gegründete Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Das Ziel des Forums ist die Brandschutzprävention, insbesondere mit Rauchwarnmeldern. Mitglieder des Forums sind führende Dachverbände wie der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) und der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) sowie Hersteller und Dienstleister. Am 12.06.2012 gründete das Forum Brandrauchprävention einen gemeinnützigen Verein. Geschäftsstelle ist die Agentur eobiont GmbH, die auch als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

 

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