Die Orgel in der Andreaskirche im hessischen Schöneck-Büdesheim ist die „Orgel des Monats Mai 2020“ der Stiftung Orgelklang. Das historische Instrument wird in Kürze nach seiner Sanierung in die Kirche zurückkehren. Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründete Stiftung Orgelklang hat die Restaurierung mit 2.000 Euro gefördert.

Im Jahr 1907 wurde die pneumatische Orgel in der Orgelbauwerkstatt Förster & Nicolaus in Lich gefertigt. 4.500 Reichsmark bezahlte die Gemeinde damals für das Instrument, „eins von nur fünf Exemplaren dieser Bauweise überhaupt“, berichtet Pfarrer Kaarlo Friedrich. In der Werkstatt wurde die Orgel gereinigt und generalüberholt, sie erhielt neue Windladen und einen neuen Balg, auch der Spieltisch wurde instandgesetzt. Rund 40.000 Euro kostet die Sanierung insgesamt. Spenden dafür konnte die Gemeinde in Höhe von rund 18.000 Euro beisteuern. Besonders erfolgreich war die Vermittlung von Patenschaften für viele der 800 Orgelpfeifen. „Das Instrument ist uns eine Herzenssache“, unterstreicht Friedrich.

Das für Anfang Juni geplante große Eröffnungskonzert mit der wiederhergestellten Orgel und die im Anschluss vorgesehene Konzertreihe werden der Corona-Krise wegen voraussichtlich in kleiner Form stattfinden und online anzuhören sein. Mehr dazu: https://andreasgemeinde-buedesheim.ekhn.de/startseite.html.

Die Stiftung Orgelklang der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) präsentiert in jedem Monat eine „Orgel des Monats“. In diesem Jahr fördert sie 19 Projekte in einem Gesamtumfang von 55.500 Euro (bzw. 110.000 Euro inkl. Projektspenden). Seit 2010 hat sie 221 Förderzusagen über mehr als 1,3 Millionen Euro gegeben (bzw. über mehr als 1,8 Millionen Euro inkl. Projektspenden). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.stiftung-orgelklang.de.

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