Kugelgewindetriebe mit angetriebener Mutter kommen zum Einsatz, um lange Achswege schnellstmöglich zu bewältigen. Mit ihrer Hilfe lassen sich sich Taktzeiten reduzieren und somit die Wirtschaftlichkeit von Maschinen und Anlagen deutlich steigern. Bei rotierender Mutter mit stationärer Spindelwelle ist die Schmiermittelzufuhr in die Mutter allerdings erschwert. August Steinmeyer setzt daher auf Drehdurchführungen, um eine zuverlässige Schmierung entgegen der Zentrifugalkräfte sicherzustellen.

In hochdynamischen Anwendungen zum Beispiel in Werkzeugmaschinen mit langen Verfahrwegen bzw. Großräummaschinen kommen häufig Kugelgewindetriebe mit rotierender Mutter und einer stationären Spindelwelle zum Einsatz. Somit lassen sich im Vergleich zu angetriebenen Spindeln höhere Drehzahlen und somit auch höhere Verfahrgeschwindigkeiten realisieren. August Steinmeyer bietet dafür Einzelmuttern mit 4-Punktkontakt sowie Sonderausführungen mit 2-Punktkontakt bzw. in ETA+-Ausführung mit Nenndurchmessern von 63 mm bis 80 mm an. Die Montage des Axiallagers kann direkt auf der Mutter erfolgen. Ein metrisches Gewinde dient zur Befestigung des Lagers mittels einer Spannmutter. Der plangeschliffene Flansch eignet sich durch seine Gewindelöcher zur Montage einer Riemenscheibe.

Angetriebene Mutter statt rotierender Spindel

Angetriebene Muttern bieten verschiedene Vorteile gegenüber der Standardkonfiguration mit einer rotierenden Spindel: „Vor allem bei langen Wellen werden rotierende Muttern eingesetzt, um Schwingungen bei hohen Drehzahlen zu vermeiden,“ erklärt Wolfgang Klöblen, Entwicklungsleiter bei August Steinmeyer. Auch die axiale und Torsionssteifigkeit wird erhöht, da Axialkräfte und Momente an beiden Enden der Spindel in die Umgebungskonstruktion ausgeleitet werden. Zudem ist das Recken der Welle einfacher, da die Reckkräfte nicht über die Lager geleitet werden müssen. Durch die geringere Belastung der Lager erwärmen sich diese nicht so stark und entsprechend reduziert sich schlussendlich sogar die Verlustleistung deutlich.

Zur Schmierung der angetriebenen Mutter ist bei langen Kugelgewindetrieben eine Drehdurchführung sinnvoll. Bei kürzeren Kugelgewindetrieben mit definierten Positionen z. B. für den Werkzeugwechsel kann das auch über einen Kanal in der Spindel erfolgen. „Viele Anwendungen erfordern keine Standardlösung, sondern eine Drehdurchführung, um den Schmierstoff entgegen der Fliehkraft in die Mutter einzubringen und gleichmäßig zu verteilen,“ berichtet Wolfgang Klöblen. So könne eine zuverlässige Schmierung sowie ein gleichmäßiges und leises Laufverhalten des Kugelgewindetriebes sichergestellt werden – auch wenn dafür mehr Aufwand durch die Sonderausführung der Mutter und ggf. mehr Bauraum notwendig ist.

Über die August Steinmeyer GmbH & Co. KG

Die August Steinmeyer GmbH & Co.KG ist erfahrener Partner bei Entwicklung, Fertigung und Anwendung hochpräziser Kugelgewindetriebe. Typische Applikationen für Kugelgewindetriebe finden sich im Werkzeugmaschinenbau, der Mechatronik, der optischen Industrie, der Medizintechnik und in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Albstadt gehört zur Steinmeyer-Gruppe. Von August Steinmeyer 1920 als feinmechanische Werkstätten gegründet, spezialisierte sich das Unternehmen zunächst auf die Herstellung von Mikrometern. Seit den 1960er Jahren werden am Standort Albstadt hochpräzise Kugelgewindetriebe produziert. Heute beschäftigt die Steinmeyer-Gruppe rund 680 Mitarbeiter und zählt namhafte Unternehmen aus aller Welt zu seinen Kunden.

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