Bildungsunternehmen EF Education First vergleicht beim EF English Proficiency Index 2020 das Englisch-Know-how in 100 Ländern weltweit

• Deutschland verbessert sich im Gesamtranking um 2 Plätze
• Berlin siegt innerhalb Deutschlands
• Niederlande, Dänemark und Finnland international an der Spitze
• Nachholbedarf im öffentlichen Sektor
• Altersgruppe von 26 bis 30 Jahren schneidet weltweit am besten ab

Heute erscheint zum 10. Mal die Sprachstudie EF English Proficiency Index, EF EPI 2020, herausgegeben vom weltweit agierenden Bildungsunternehmen EF Education First (EF). Für das jährliche Ranking analysiert EF das Level der Englischkenntnisse erwachsener Nichtmuttersprachler in insgesamt 100 Ländern, darunter auch Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr verbessert Deutschland seine Position im internationalen Gesamtranking um zwei Plätze und rutscht hoch auf Rang 8. Den ersten Platz sichern sich erneut die Niederlande. Dr. Christopher McCormick, Executive Vice President für Wissenschaft und Lehre bei EF Education First: „2020 war und bleibt ein schwieriges Jahr, aber die Umstände haben die Wichtigkeit von klarer und grenzübergreifender Kommunikation und Kooperation aufgezeigt. Englisch bringt als globale Lingua franca weiterhin Menschen zusammen."

Niederländer und Skandinavier sind Englischprofis

Ein Blick auf Europa zeigt: Sowohl Österreich und die Niederlande als auch Norwegen, Schweden und Finnland schneiden beim EF EPI regelmäßig besser ab als Deutschland und belegen die vorderen Plätze. Simon Dominitz, Country Manager Deutschland bei EF Education First: „Vor allem die Skandinavier und Niederländer kommen oft schon in einem sehr frühen Alter in intensiven Kontakt mit der englischen Sprache. Das macht sich bei unseren Rankings bemerkbar – und könnte ein Vorbild für Deutschland sein.“ So wird in den genannten Ländern oftmals gänzlich auf das Synchronisieren von englischsprachigen Filmen verzichtet. Das schult Vokabelkenntnisse, den Sprachrhythmus und auch landestypische Redewendungen.

Städtevergleich: Berlin hat die Nase vorn

Beim innerdeutschen Städteranking des EF EPI 2020 steht Berlin an der Spitze und verdrängt Düsseldorf vom ersten auf den achten Platz. Hamburg und Hannover verbessern sich jeweils um zwei Plätze und auch Frankfurt rutscht im Ranking hoch, während sich Köln um einen Platz verschlechtert. München sichert sich wie im letzten Jahr den dritten Platz. Stuttgart fällt von Platz 7 auf Platz 9.

Nachholbedarf im öffentlichen Sektor

Die Auswertung nach Branchen zeigt: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im öffentlichen Sektor schneiden in diesem Jahr weltweit erneut am schlechtesten ab. Dazu zählen regierungs- und bildungsnahe Einrichtungen sowie der gesamte Bereich der Gesundheitsindustrie. Der private Sektor mit Branchen wie „Beratung“ und „Informationstechnologie“ weist hingegen die besten Englischkenntnisse auf. Simon Dominitz: „Privatunternehmen wählen ihre Bewerberinnen und Bewerber verstärkt auch nach Englischkenntnissen aus und investieren in weiteren Sprachfortschritt. Mehrere Jahre in Folge beobachten wir kritisch, dass im öffentlichen Sektor noch sehr viel Potenzial nach oben ist. Dabei entscheiden solide Englischkenntnisse auch hier längst über einen erfolgreichen Karriereverlauf.“

Ranking nach Alter und Geschlecht

Laut der aktuellen Ergebnisse des EF EPI haben im weltweiten Durchschnitt Menschen im Alter zwischen 26 und 30 Jahren die besten Englischkenntnisse. Erwachsene über 40 Jahre schneiden besser ab als die 18- bis 20-Jährigen. Laut EF unterstreicht dies die wichtige Rolle, die Universitäten und Arbeitsplätze bei der Entwicklung von Englischkenntnissen einnehmen.
Innerhalb Deutschlands schneidet die Altersgruppe über 41 Jahre mit Platz 5 am schlechtesten ab. Die Altersgruppe der 21- bis 25-Jährigen belegt dieses Jahr den ersten Platz, dicht gefolgt von den 26- bis 30-Jährigen auf Platz 2. Die 18- bis 20-Jährigen liegen auf Platz 3, die 31- bis 40-Jährigen auf Platz 4.

Beim Ranking der Geschlechter entwickelt sich Deutschland erneut entgegen des internationalen Trends. So sprechen die Frauen im weltweiten Gesamtdurchschnitt besser Englisch als die Männer. In Deutschland und Gesamteuropa haben hier die Männer die Nase vorn.

Die deutschen Top-10-Städte des EF EPI 2020:

Berlin
Hamburg
München
Frankfurt
Bremen
Hannover
Köln
Düsseldorf
Stuttgart
10 Dresden

Die internationalen Top-10-Länder des EF EPI 2020:

1 Niederlande
2 Dänemark
3 Finnland
4 Schweden
5 Norwegen
6 Österreich
7 Portugal
8 Deutschland
9 Belgien
10 Singapur

Die vollständige Tabelle mit der Platzierung aller Länder sowie weitere detaillierte Informationen und Auswertungen rund um den EF English Proficiency Index 2020 finden Interessierte ab sofort unter www.ef.de/epi.

Über EF Education First Ltd.

EF Education First ist ein internationales Bildungsunternehmen für Sprach- und Bildungsreisen, internationale akademische Abschlüsse und Kulturaustausch. Seit 1969 ist das Unternehmen in Deutschland ansässig und hat seinen größten Standort in Düsseldorf. Der EF EPI basiert auf Testdaten von weltweit mehr als 2,2 Millionen Teilnehmenden, die im Jahr 2019 den EF Standard English Test (EF SET) absolviert haben. Der EF SET ist ein kostenfreier, frei zugänglicher und standardisierter Englischtest, der Lese- und Hörkompetenzen prüft. Er wird weltweit von Schulen, Bildungseinrichtungen, Firmen und Privatpersonen genutzt, um Sprachniveaus zuverlässig zu ermitteln.

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