Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Auftrag des Freistaats den Regional- und S-Bahn-Verkehr plant, finanziert und kontrolliert, bestellt bei DB Regio ab Dezember 2021 zusätzliche Verbindungen für das Ober- und Ostallgäu. Auf der Strecke Kempten – Buchloe verkehrt die Linie RE 74 künftig stündlich statt wie bislang alle zwei Stunden. Die Züge halten dann auch in Günzach und Biessenhofen jede Stunde. Eingesetzt werden fabrikneue, barrierefreie Fahrzeuge vom Typ Pesa Link. Zudem könnte auf der Strecke mittelfristig eine zusätzliche Station im Fahrplan integriert werden. Um diese bedienen zu können, muss DB Netz aus fahrplantechnischen Gründen im Bahnhof Buchloe zunächst eine neue Weichenverbindung bauen. Die Planungen hierfür laufen bereits.

Die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer begrüßt die Angebotsverbesserungen: „Wir erweitern damit auch auf den noch nicht elektrifizierten Strecken im Allgäu das Fahrplanangebot und stärken den Regionalverkehr zwischen dem Ober- und Ostallgäu und München. Im Ergebnis bedeutet das mehr Fahrmöglichkeiten für die Reisenden und zusätzliche Standortqualität für die Region.“

Im Zuge der Elektrifizierung der Strecke (München –) Geltendorf – Memmingen – Lindau sind auch umfangreiche Anpassungen im Fahrplankonzept für das Ober- und Ostallgäu inklusive der kreisfreien Städte Kempten und Kaufbeuren notwendig geworden. Fahrgäste müssen zwar künftig öfter in Buchloe umsteigen, zählt man aber die Anzahl der Direktverbindungen nach München und die Verbindungen mit Umstieg in Buchloe zusammen, wächst das Zugangebot ab Ende 2021 meist deutlich. So steigt beispielsweise die Zahl aller Verbindungen von Kaufbeuren nach München von heute 66 auf 100. Zwischen Kempten und München sind es künftig 71 statt bisher 66 Zugverbindungen.

„Mit dem Stundentakt auf der dieselbetriebenen Strecke zwischen Kempten und Buchloe lösen wir unser Versprechen an die Region ein. Wir haben einen guten Kompromiss gefunden zwischen weitgehend elektrischem Verkehr auf der Strecke Buchloe – München einerseits und einer dennoch weiterhin guten Anbindung des südlichen Allgäus an die Landeshauptstadt andererseits“, erklärt BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs.

Darüber hinaus schließt die BEG zwischen Kempten und Ulm zwei Taktlücken: Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2021 fährt der RE 75  von Kempten (ab 21:35 Uhr) nach Ulm (an 22:39 Uhr) künftig täglich statt derzeit nur am Wochenende. Samstags und sonntags profitieren Fahrgäste von einer zusätzlichen Verbindung am Nachmittag von Ulm (ab 16:24 Uhr) nach Kempten (an 17:29 Uhr) und von dort weiter nach Oberstdorf (an 18:19 Uhr). Anders als der Intercity zwischen Ulm (ab 16:16 Uhr) und Kempten (an 17:09 Uhr), der nur einen Zwischenhalt in Memmingen macht, bedient der RE 75 neben Memmingen auch Illertissen und alle Zwischenhalte zwischen Memmingen und Kempten (Bad Grönenbach, Dietmannsried, Kempten (Allgäu) Ost).

Über die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft ist ein Unternehmen des Freistaats Bayern. Im Auftrag des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr plant, finanziert und kontrolliert die BEG den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern. Zu den wesentlichen Aufgaben der BEG gehören dabei die Konzeption und Verbesserung von Fahrplänen sowie die Qualitätssicherung. Die Aufträge für Verkehrsleistungen werden in Wettbewerbsverfahren vergeben. Den Zuschlag erhält jeweils das Verkehrsunternehmen, welches das insgesamt wirtschaftlichste, also das qualitativ und preislich beste Angebot abgibt. Als Folge des Wettbewerbs zwischen den Eisenbahnverkehrsunternehmen konnte die BEG in den letzten Jahren nicht nur das Fahrplanangebot, sondern auch Qualitätsmerkmale wie Komfort und Fahrgastinformation ständig verbessern. Große Erfolge waren unter anderem die Einführung des Bayern-Takts – ein Stundentakt für fast ganz Bayern – sowie des Bayern-Tickets.

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