Im März 2021 ist das SMARTECH-Projekt an den Start gegangen, um zu untersuchen, wie genau Smartphones vermessen können. Der Kreis Paderborn und das Unternehmen Vaira sahen gemeinsame Potenziale für die Vermessung von Versorgungsleitungen, sowie für das Erstellen und Pflegen von Baumkatastern und topographischen Karten der Stadt. In diesem Zuge wurden für fünf Anwendungsfälle Testmessungen mit zwei unterschiedlichen Smartphones durchgeführt. Das Projekt wurde im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND mit insgesamt 53.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Zu Beginn des Projekts hatte Landrat Christoph Rüther bereits auf die umfangreichen und diversen Aufgaben der Kreisverwaltung verwiesen, die spezielles Equipment benötigten. Dazu kommentierte auch Axel Gurok, Leiter des Kastasteramts des Kreises Paderborn: „Die Vorteile liegen auf der Hand: Handys sind unser tägliches Kommunikationsmittel geworden, damit kann jeder umgehen und somit könnte auch jeder diese Messungen vornehmen“. Maximilian Erdmann, Geschäftsführer von Vaira, blickte der wissenschaftlichen Testung der eigenen Software positiv entgegen.

In der Testreihe wurden unterschiedliche Szenarien der Anwendungsfälle des Katasteramts geprüft. Dazu gehörten das Gebäudeinnenaufmaß, eine Topographieaufnahme und eine großflächige Messung, die jeweils über die einfachen GPS-Sensoren des Smartphones durchgeführt wurde. Des Weiteren wurden die 3D-Vermessung einer Gebäudewand und die Vermessung eines Hausanschlusses über eine von Vaira entwickelte Augmented-Reality-Vermessung vorgenommen. Zur Referenzmessung wurden ein Tachymeter und/oder ein GNSS-Empfänger verwendet.

„In der Katastervermessung werden heutzutage Punktgenauigkeiten von 2-3cm gefordert. Bei Topografieaufnahmen reichen unter Umständen auch 10cm aus”, so Jörg Winterkrieg, Vermesser des Katasteramts Paderborn. In den Untersuchungen konnten diese Ergebnisse vor allem mit den einfachen GPS-Sensoren des Smartphones nicht erreicht werden. Im Fazit sieht das Katasteramt daher beim derzeitigen Stand der Technik noch keine Verwendungszwecke für Smartphones im eigenen Einsatz.

Dem stimmt Erdmann zwar zu, zeigt sich jedoch überrascht von den erzielten Ergebnissen: „Wir haben gedacht, dass das einfache Smartphone-GPS sogar noch ungenauer wäre. Zwar reicht die Genauigkeit der Sensoren für die Ansprüche eines Katasteramts nicht aus, doch hier könnten zukünftige Entwicklungen, an denen wir derzeit arbeiten und testen, schon zeitnah neue Möglichkeiten eröffnen. Die Augmented Reality-Vermessung (AR-Vermessung) erreichte deutlich genauere Ergebnisse als der GPS-Sensor des Smartphones. Mit kleineren Anpassungen und Verbesserungen der Komponente sollte die AR-Technik in Zukunft auch für Anwendungsfälle des Katasteramts einsetzbar sein.”

Über den mFUND des BMVI:
Im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 datenbasierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die digitale und vernetzte Mobilität 4.0. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung und durch die Bereitstellung von offenen Daten auf dem Portal mCLOUD. Weitere Informationen finden Sie unter www.mFUND.de.

Über Vaira UG (haftungsbeschränkt)

Die Vaira UG ist ein junges Unternehmen aus Paderborn, das sich der digitalen Transformation des gesamten Prozesses einfacher Hausanschlüsse, ihrer Vermessung und sonstiger Dokumentation annimmt. Kunden-Onboarding, Auftragserstellung, Disposition, Abrechnung und Prozessdesign finden auf der Webplattform Vaira Office statt. Mit der dazugehörigen Smartphone-Anwendung lassen sich alle Arbeiten auf der Baustelle intuitiv, schnell und qualitätsgesichert bearbeiten. Von digitalen Formularen bis hin zur Vermessung in Augmented Reality – ganz ohne zusätzliche Hardware. Weitere Informationen finden Sie unter www.vaira.app.

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