Viele Heimarbeitsplätze sind zu dunkel. Verglichen mit den normativen Anforderungen an eine Bürobeleuchtung schneiden Homeoffice-Arbeitsplätze oft unzureichend ab. Eine bessere Beleuchtung wirkt sich auch positiv auf das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit aus, erklärt die Brancheninitiative licht.de. Gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn das Tageslicht knapp ist, geht die Arbeit am Schreibtisch unter gutem Licht leichter von der Hand. 

Licht fördert die Konzentration, wenn es sich gleichmäßig im Raum verteilt. Es entlastet die Augen, weil sie sich nicht ständig an unterschiedliche Helligkeiten anpassen müssen. Das Beleuchtungsniveau im Arbeitszimmer sollte deswegen wenigstens 300 Lux und am Schreibtisch mindestens 500 Lux betragen. „Für anstrengende Sehaufgaben ist helleres Licht gefragt – diese Flexibilität ermöglichen dimmbare Leuchten“, empfiehlt Dr. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer von licht.de. Angenehm wirkt indirektes Licht an Decke und Wänden. Dafür bieten sich Wand- oder Stehleuchten an. Weitere Möglichkeiten sind diffus strahlende Deckenleuchten oder Schienensysteme mit breitstrahlenden Leuchten.

Für den Arbeitsplatz eignen sich eine dreh- und schwenkbare Schreibtischleuchte und eine höher platzierte entspiegelte Pendelleuchte mit direktem und indirektem Lichtanteil. Tisch- und Stehleuchten sollten so aufgestellt sein, dass die schreibende Hand keine Schatten wirft: bei Rechtshändern links, bei Linkshändern rechts.

Blendung vermeiden
Viel Tageslicht tut dem Menschen besonders gut. Es kann aber auch stören, etwa wenn es blendet. „Dann versuchen wir der blendenden Lichtquelle auszuweichen und verändern unnatürlich die Sitzhaltung. Verspannungen können die Folge sein. Mit einer seitlichen Ausrichtung des Schreibtisches, also mit der Blickrichtung parallel zum Fenster, wird Blendung vermieden“, erklärt der Lichtexperte. Auf dem Computerbildschirm dürfen zudem keine störenden Reflexe oder Spiegelungen entstehen.

Wünsch Dir was
licht.de beschreibt im neuen Heft licht.forum 59 „Moderne Arbeitswelten“, wie die Beleuchtung im Homeoffice aussehen sollte, um die Arbeit in den eigenen vier Wänden mit gutem Licht zu unterstützen – von der Allgemein- und Platzbeleuchtung bis zum richtigen Licht für Videokonferenzen. Eine praktische Checkliste hilft dabei, die eigenen Lichtverhältnisse zu bestimmen und entsprechend den gängigen Normen und Vorschriften zu optimieren. Derart bestens informiert, kann die weihnachtliche Wunschliste um die eine oder andere schöne und gleichermaßen funktionale Leuchte ergänzt werden.

Wer trotz guter Arbeitsplatzbeleuchtung im Homeoffice oft müde und unmotiviert ist, reagiert vielleicht besonders empfindlich auf das mangelnde Tageslicht im Winter. „Hier können Lichtquellen mit Tageslichtspektrum helfen. Sinnvoll ist eine solche Lichtdusche am Morgen, um der inneren Uhr mitzuteilen, dass der Tag begonnen hat und sie den Körper in Schwung bringen soll“, rät Waldorf. Kompakte Leuchten für den Hausgebrauch oder am Schreibtisch erzeugen kurzwelliges Licht im blauen Bereich des sichtbaren Lichtspektrums. So simulieren sie die Intensität und Farbtemperatur des Tageslichts – ein weiterer lohnender Posten für den Wunschzettel.

Über licht.de

Die Brancheninitiative licht.de ist seit 1970 der kompetente Ansprechpartner, wenn es um Fragen der Beleuchtung geht. Die Fördergemeinschaft bündelt das Fachwissen von rund 125 Mitgliedsunternehmen aus der Lichtindustrie, die im ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V. organisiert sind.

licht.de informiert über aktuelle Aspekte effizienter Beleuchtung und vermittelt Basiswissen rund um Licht, Leuchten und Lichtquellen – herstellerneutral und kompetent. Das Informationsportal www.licht.de sowie die Schriftenreihen "licht.wissen" und "licht.forum" bieten umfassenden Service, praktische Hinweise und Beleuchtungsbeispiele für Architekten und Planer, Journalisten und Endverbraucher.

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