Am heutigen Vormittag hat die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, die Gedenkstätte Sachsenhausen besucht. Bei einem Rundgang mit Stiftungsdirektor Axel Drecoll und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Enrico Heitzer informierte sie sich über die zweifache Geschichte von Sachsenhausen als NS-Konzentrationslager (1936-1945) und sowjetisches Speziallager (1945-1950). Thema der Gespräche waren auch die differenzierte Darstellung beider Lagerphasen in der Gedenkstätte und der Umgang mit dieser komplexen Geschichte bei der Vermittlungsarbeit.

Im Anschluss an den Besuch sagte Evelyn Zupke: „Das Wesen der Speziallager ist für viele noch unbekannt. Es ist wichtig, diesen Teil der Geschichte nach 1945 aufzuarbeiten. Die Speziallager waren nicht nur ein Instrument der Entnazifizierung, sondern auch ein Instrument stalinistischer Willkür. Leid wird immer individuell erlebt. Hier in Sachsenhausen ist das für mich eindrucksvoll spürbar.“

Axel Drecoll erklärte: „Wir freuen uns, dass Frau Zupke sich die Zeit genommen hat, um die Gedenkstätte Sachsenhausen kennenzulernen. Bei einem Rundgang und einem anschließenden Gespräch haben wir nicht nur die zweifache Geschichte von Sachsenhausen thematisiert, sondern auch über Planungen und Perspektiven gesprochen, etwa im Zusammenhang mit der konzeptionellen Überarbeitung der Zielplanung, die wir in diesem Jahr verabschieden wollen. Außerdem haben wir Möglichkeiten künftiger Zusammenarbeit erörtert, auf die wir uns freuen.“

Information: www.sachsenhausen-sbg.de

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