Neben Risiken für eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung kritisiert Dr. Rubach den hohen Wasserbedarf der veganen Ernährungsform. Dabei beruft er sich auf Untersuchungen des WWF, der für Deutschland einen um 50 Prozent höheren Wasserbedarf einer veganen Ernährung im Vergleich zur aktuellen Mischkost mit tierischen Lebensmitteln errechnet habe. Diese Ernährung belaste daher aufgrund des hohen Importanteils pflanzlicher Lebensmittel v.a. die Exportländer, die bereits über knappe Wasserressourcen verfügten. Rubach macht auch auf einen weiteren überraschenden Effekt aufmerksam: der ernährungsbedingte CO2-Fußabdruck eines Verbrauchers in Deutschland läge im Gegensatz zu dem eines in Afrika lebenden Verbrauchers „nur“ bei 2,4 statt 2,8 Tonnen C02äq pro Jahr. Grund sei eine sehr effiziente deutsche Lebensmittelerzeugung. Der Experte erinnert daran, dass Ernährungsempfehlungen solche Zusammenhänge berücksichtigen sollten und nicht zu einem zwingenden Verzicht auf tierische Lebensmittel führen sollten. Nutztiere leisten einen wichtigen Beitrag zur Flächen- und Ressourcennutzung in der Lebensmittelerzeugung, da sie für Menschen nicht-essbare Pflanzenmasse aus der landwirtschaftlichen Produktion verwerten und daraus hochwertige Lebensmittel erzeugen. Zusätzlich sorgen sie für Wirtschaftsdünger, helfen den Mineraldüngereinsatz zu reduzieren und schließen Nährstoffkreisläufe. Rubach plädiert aus Klimaschutzgründen für eine möglichst regionale und damit saisonale Produktion von Lebensmitteln. Tierische Lebensmittel könnten zudem das ganze Jahr über in Deutschland regional erzeugt werden, die Futtermittel stammen zu über 90 Prozent aus inländischem Anbau. Eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung sei daher derzeit ohne Tierhaltung undenkbar.
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Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband für die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung – insbesondere für die Tierarten Rind und Schwein – zu fördern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsor-ganisationen sowie die Unterstützung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesver-band versteht sich als Mittler der Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverbänden) auf nationaler und internationaler Ebene.

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