Das Telefon klingelt und am Apparat ist, angeblich, ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin des Kreditinstituts, der Staatsanwaltschaft oder einer Polizeibehörde, etwa Europol. Die Anrufenden treten sehr vertrauenswürdig und seriös auf, um an Bargeld oder sensible Daten wie Kontonummern, PINs und TANs oder sogar an Zahlungskarten zu gelangen. Häufig suchen Kriminelle im Telefonbuch gezielt nach Menschen mit Vornamen, die man eher der älteren Generation zuordnet, um an ihr Geld zu kommen. Dazu geben sie sich auch als Familienmitglied oder Person aus dem Bekanntenkreis aus.

Hier ein paar einfache Verhaltensregeln, wie man sich schützen kann:

• Gesundes Misstrauen haben, wenn jemand anruft und um Geld oder persönliche Informationen bittet – nicht unter Druck setzen lassen.

• Auf die Frage „Rate mal, wer dran ist?“ nicht antworten und keine Namen von Familienangehörigen nennen.

• Niemals Kontodaten an Dritte weitergeben. Auch die PIN muss unbedingt geheim bleiben! Weder Bankmitarbeitende noch Polizeibehörden fragen diese ab.

• Auch die im Display angezeigte Rufnummer ist keine sichere Möglichkeit, Anrufende zu identifizieren, denn sie lässt sich technisch leicht manipulieren.

• Bei Zweifel an der Identität des Anrufenden am besten sofort auflegen und selbst unter der gewohnten Telefonnummer zurückrufen.

• Bei Datenmissbrauch rund ums Konto – auch im Verdachtsfall – sofort die Bank oder Sparkasse kontaktieren und Strafanzeige bei der Polizei erstatten.

• Wer nicht mehr im Besitz seiner Zahlungskarten ist, muss sie sofort sperren. Der Sperr-Notruf 116 116* ist rund um die Uhr erreichbar.

* Dein Anruf bei der 116 116 ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht erreicht werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050.

Über den Sperr-Notruf 116 116 e.V.

Der Sperr-Notruf 116 116 e.V. wurde 2002 gegründet und erhielt 2004 das Nutzungsrecht an der Kurzrufnummer 116 116 von der Bundesnetzagentur. Bei Verlust verschiedener elektronischer Medien – wie girocards, Bank- und Kreditkarten, E-Personalausweis, Online- und Telebanking, Handys oder Mitarbeiterausweisen – können Verbraucher diese über den Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen. Die Sperrung ist wichtig, da im Verlustfall sonst sowohl für den Herausgeber als auch für den Verbraucher finanzielle Schäden und datenschutzoder datensicherheitsspezifische Gefahren drohen. Seit 2005 ist die Sperrvermittlung 116 116 unterbrechungsfrei tätig. Jährlich werden inzwischen rund 1,3 Millionen Sperrweiterleitungen veranlasst. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit elektronischer Berechtigungen zu fördern. Dazu sollen möglichst viele Herausgeber für die Teilnahme am Sperr-Notruf gewonnen werden. So haben Verbraucher im Notfall eine zentrale, innerhalb Deutschlands gebührenfreie Nummer, um diverse elektronische Medien rund um die Uhr in einem Schritt sperren zu lassen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Sperr-Notruf 116 116 e.V.
Breite Straße 29
10178 Berlin
Telefon: +49 (69) 97945-4558
http://www.sperr-notruf.de

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