Anders als so mancher Hype, der längst wieder in der Versenkung verschwunden ist, hat der DevOps-Ansatz für einen nachhaltigen Wandel in Unternehmen gesorgt. Doch auch in Zukunft wird sich auf dem Gebiet noch einiges tun, davon ist André Beuth, Solutions Architect für Application Delivery Management bei Micro Focus überzeugt.

Seit seiner Entwicklung in den späten 2000er-Jahren hat sich der DevOps-Ansatz zum führenden Konzept im Software-Lebenszyklus entwickelt. Der aktuelle Future of DevOps Report von Forrester von Juni 2022 bescheinigt dem Ansatz anhaltenden Einfluss. Die Experten gehen davon aus, dass DevOps auch weiterhin Software-Entwicklung und Betrieb in Unternehmen aller Größen verändern und die digitale Wertschöpfung beschleunigen wird.

Bevor DevOps Einzug gehalten hat, übergaben Softwareentwickler ihre Programme nach Fertigstellung oftmals zunächst an die QS-Abteilung und von dort ging es dann weiter an die IT-Abteilung. Diese musste dann herausfinden, wie sie die ihr übergebene Software am besten betreiben und warten konnte. Das funktionierte gut, als die Anwendungen mehr oder weniger statisch waren und sich von Jahr zu Jahr kaum veränderten. Nun haben wir es aber mit Software zu tun, die mehr einem lebenden Organismus gleicht, der sich beständig weiterentwickelt, um die Kundenerwartungen zu erfüllen. Die Ausbreitung und Weiterentwicklung von DevOps ist die logische Konsequenz daraus. Doch damit ist das Potenzial des Ansatzes noch nicht ausgeschöpft. Diese Entwicklungen können wir in Zukunft erwarten:

Eintritt in die Reifephase

Laut dem Forrester-Bericht bietet DevOps viele Vorteile. Änderungen in der Software, die früher Tage, Wochen oder Monate gedauert haben, werden jetzt routinemäßig innerhalb weniger Stunden in die Produktion überführt. Dies hat zu größerer Business-Agilität geführt, da es eine schnelle Umgestaltung des Geschäftsmodells ermöglicht. Und da DevOps dazu beiträgt, Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren, hat sich auch die Resilienz von Unternehmen verbessert.

Aufgrund dieser positiven Aspekte ist DevOps heute bereits so weit verbreitet, dass sich die enorme Wachstumskurve nun sehr wahrscheinlich abflacht, da die meisten großen IT-Abteilungen DevOps bereits in ihren Betrieb integriert haben. Wir können davon ausgehen, dass DevOps nun in eine Reifephase eintritt. In Zukunft werden IT-Abteilungen ihre DevOps-Expertise auch dazu nutzen, Business-Probleme schneller zu lösen und damit eine strategischere Rolle einnehmen.

Automatisierung schreitet voran

In der IT laufen oft noch langsame, fehleranfällige Prozesse, die viel manuelle Kontrolle und Eingriffe erfordern. Wenn DevOps noch stärker in die DNA der IT integriert wird, werden dort Routineaufgaben zunehmend automatisiert werden.

Automatisierung wird auch bei der Weiterentwicklung von DevOps selbst eine immer größere Rolle spielen. Die entsprechenden Teams wandern von punktuellen Einzellösungen ab und setzen stattdessen integrierte End-to-End-SDLC-Pipelines ein, die von speziellen Plattformen unterstützt werden. In seinem Bericht prognostiziert Forrester, dass diese Plattformen MLOps, einheitliche CI/CD/CDRA (Continuous Delivery und Release Automation) und die Einbeziehung von Low-Code/No-Code-Entwicklern und -Plattformen unterstützen werden.

Sicherheit wird integraler Bestandteil

Durch die zunehmende Automatisierung gelangt mehr Code schneller als je zuvor in die Produktion und für Unternehmen ist es eine große Herausforderung, die Sicherheit dieses Codes zu garantieren. Die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und IT-Betrieb muss deshalb auch immer mehr Sicherheitsaspekte berücksichtigen. Von DevSecOps ist bereits seit geraumer Zeit die Rede. Grundsätzlich geht es dabei darum, auch die Sicherheitsteams bereits in einer sehr frühen Phase der Anwendungsentwicklung mit an Bord zu holen. Dadurch lässt sich in Zukunft nicht nur die Anwendungssicherheit, sondern auch die Flexibilität von IT-Organisationen optimieren.

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