„TÁR“ befindet sich derzeit im Rennen für sechs Oscars und sorgte gerade noch für Begeisterung bei der Berlinale: Im Film verkörpert Nina Hoss die Ehefrau der fiktiven Star-Dirigentin Lydia Tár, gespielt von Cate Blanchett. Für die Coverstory der aktuellen Märzausgabe „Own Your Age” (EVT: 28. Februar 2022) traf VOGUE Germany die Schauspielerin im legendären Hotel „Chateau Marmont“ in Los Angeles. Im Gespräch sinniert Nina Hoss über die Zusammenarbeit mit ihrer Filmpartnerin, den Hochstapler:innen-Effekt und den Weg nach Hollywood. 

Unser Titelstar Nina Hoss ist so erfolgreich wie nie. Viele andere Schauspielerinnen werden mit Ende 40 leider nur noch selten gecastet. Generell ist das Thema Alter oft mit Hindernissen für Frauen verbunden, egal ob sie 20, 50 oder 70 sind. In dieser Ausgabe sprechen wir Vorurteile und Klischees, die auf dem Alter basieren, an und zeigen, dass sie vollkommen nichtig sind – was man nicht zuletzt an Karrieren wie der von Nina Hoss sieht, so Kerstin Weng, Head of Editorial Content, VOGUE Germany.

Nina Hoss im VOGUE-Interview

Nina Hoss über die Dreharbeiten mit Cate Blanchett und den Berliner Philharmonikern“:
„Auf der privaten Ebene war es mit ihr einfach großartig. Sie ist eine unfassbar intelligente, schlagfertige Frau, mit der man richtig viel Spaß haben kann. In der gemeinsamen Arbeit kommt dann eine große Intensität dazu. Wir wollten keinen Moment verpassen, offen genug sein, um wirklich jede Nuance wahrzunehmen, die auf einen zufliegt oder die man noch suchen könnte. (…)“

„Man kommt als Schauspielerin zu diesem Orchester und ist eigentlich eine kleine Hochstaplerin. Man kann es ja nicht wirklich. Deshalb hatte ich mich mit meiner fantastischen Geigenlehrerin Marie Kogge so vorbereitet, dass ich nicht von meinen Nerven überrannt werde, wenn wir die Orchesterszenen drehen.“

Die Musik ging bei den Dreharbeiten durch meinen Körper hindurch und löste alle möglichen Emotionen aus, weil ich Teil dieser Schöpfung war. Ich habe Musik noch nie so gehört. Im Orchester inmitten dieses Klangkörpers zu sitzen und Teil dessen zu sein, war unbeschreiblich intensiv!“  

Nina Hoss über die Arbeit in Hollywood:
„Die Aufmerksamkeit im Business ist durch meine Arbeit an diesem Film größer geworden. Ich habe das Gefühl, dass ich zwar keine Unbekannte war, aber die Tür in die amerikanische Industrie stand nicht wirklich offen, oder es ergab sich zumindest nicht. Nun wird mir das Gefühl vermittelt: Ah, jetzt bist du ja hier, und wir haben endlich einen Grund, dich hier willkommen zu heißen!“

„Ich finde es sehr interessant, auf Englisch zu drehen. Die Stimme rutscht woanders hin, weil man es außerhalb seiner Muttersprache eben nicht genau im Körper hat, welche Nuance was genau bedeutet. Deshalb muss man, wie beim Singen, gucken, ob der Ton stimmt, und es dann einfach wagen.“

Nina Hoss über die Phasen zwischen zwei Drehs:
„Ich bin ein großer Fan von Muße. Auf dem Sofa liegen und die Gedanken schweifen lassen, da kommen einem oft die besten Ideen. Als Schauspielerin arbeite ich oft woanders. Und wenn ich drehe, dann stecke ich in einer Art Blase. Man trägt etwas von einem Drehtag mit sich, und das muss erst mal sacken, damit man es dann loslassen kann.“

Die Märzausgabe von VOGUE Germany ist unter dem Titel „Own Your Age“ ab. 28. Februar 2023 im Handel und online erhältlich. Die Coverstory finden Sie jetzt auf VOGUE.de.

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