Früher war alles besser?

Früher schien alles so einfach. Mit der Geburt eines Kindes war es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass zumindest die Großeltern relativ zeitnah zur nächsten Sparkasse marschiert sind, um ein Sparbuch für den kleinen Sprössling zu eröffnen.
Damit war die Pflicht der Großeltern, zumindest aus finanzieller Sicht, erfüllt und es konnte sich voll und ganz auf die gemeinsame Zeit mit den Enkeln konzentriert werden. Waren diese dann zur Volljährigkeit gereift und bereit einen Beruf zu erlernen oder auszuüben, ging die Verantwortung des finanziellen Vorsorgens auf die nächste Generation über. Auch hier war die Ausgangslage klar. Ab zum Bankberater, dort eine private Lebensversicherung abgeschlossen, gerne auch fondsgebunden und das wars.
Auch damit waren die eigenen finanziellen Verpflichtungen, zumindest dachte man das, vollends erfüllt und man konnte dem Lebensabend entspannt entgegensehen.

Keine Lust mehr zu sparen!

Nun sind wir aus dieser Zeit herausgewachsen und es lässt sich eine, meiner Meinung nach erschreckende Tendenz feststellen. Die Anreize zu sparen werden immer geringer! Da sind auf der einen Seite natürlich die fehlenden Zinsen, die uns mindestens in den letzten 10 Jahren einiges an Sparanreizen genommen haben, mit dafür verantwortlich. Man hat sich quasi schon daran gewöhnt, kein Geld mehr auf die Seite zu legen, weil es sich schlichtweg nicht gelohnt hat. Diese fehlenden Zinsen waren natürlich ein gefundenes Fressen für die Konsumindustrie. Die Werbung hat uns suggeriert, dass uns mit 0%-Finanzierungen quasi die ganze Welt offensteht und wir uns mit kleinen monatlichen Raten einen erstaunlichen Luxus aufbauen können. Leider fällt ein Großteil der Bevölkerung immer noch allzu oft auf diese Reizüberflutung rein und konsumiert in einem Maße, welches das monatliche Einkommen eigentlich nicht zulassen würde. In den letzten Jahren haben viele Menschen deutlich über ihren jeweiligen Verhältnissen gelebt. Möglich war das nur, weil nichts auf die „hohe Kante“ gelegt wurde.

Auf der anderen Seite entwickelt sich, gerade in der heranwachsenden Bevölkerung, so etwas wie Sparverdruss. Es wird aus Prinzip nicht mehr gespart. Vielleicht weil es einfach nicht mehr cool genug ist, oder weil Sparen eine Idee von alten, weißen Männern war oder, und ich persönlich glaube, dass ist der eigentliche Grund, weil man das Sparen einfach nicht mehr kennt.
So oder so legen immer weniger junge Menschen einen Teil Ihres Verdienstes für später auf die Seite. Man lebt lieber im jetzt. Das Problem ist nur, dass mit fehlenden Rücklagen natürlich auch die Schwelle, bei einer finanziellen Schieflage sofort nach dem Staat zu rufen, deutlich geringer wird. Die Inhalte der aktuellen politischen Diskussionen sind geprägt davon (Grundeinkommen, Förderungen und Unterstützungen).
Nun mag es in der Natur des Menschen liegen zu behaupten, dass die nachkommende Generation in ihrem Verhalten immer tendenziell moralisch schlechter handelt als die Eigene. Doch auch diese psychologische Komponente kann den fehlenden Sparwillen vieler junger Leute nicht erklären. Im Alter abgesichert zu sein steht wohl nicht mehr ganz oben auf der Agenda.

Steigende Zinsen bringen die Trendwende – oder nicht?

Die jetzt wieder steigenden Zinsen, die nun auch die Sparer auf ihren Tages- und Girogeldkonten spüren, müssten das Sparen doch nun wieder en vogue machen. Und tatsächlich! Online Broker haben innerhalb weniger Tage mit einem Angebot von 2% auf das Tagesgeld, mehrere zehn Millionen Euro eingesammelt. Sparen wird also doch wieder interessant, aber aktuell nur für diejenigen, die auch noch Geld anlegen können. Alle anderen, die während der Nullzinsphase Konsumgüter auf „Pump“ gekauft haben und diese nun Monat für Monat abzahlen müssen, haben ein Problem. Sie kommen nicht in den Genuss der Zinsen.

Sparen ohne Reue?

Viele Anlegerinnen und Anleger freuen sich also gerade ein Loch in den Bauch, weil Sie wieder 2% auf das Tagesgeld bekommen. Unstrittig besser als Negativzinsen, die wir bis vor ein paar wenigen Monaten ja auch noch kannten. Kann man sein Geld also aktuell ruhig geparkt auf der Bank liegen lassen, oder in anderen Geldversprechen wie zum Beispiel in privaten Lebens- oder Rentenversicherungen? Zu einer Zeit, in der wir immer noch eine offizielle Inflation von deutlich über 8% per annum ausgesetzt sind? – An der Stelle sei angemerkt, dass die reale Inflation, die bei Ihnen und mir ankommt, deutlich im zweistelligen Bereich liegen dürfte. –

Antwort: Nein kann man nicht! Zumindest nicht, wenn man sein Geld wirklich sparen möchte! Denn all diejenigen, die ihr Geld aktuell einer Verzinsung aussetzen, welche unter der Inflation liegt, betreiben gelinde gesagt Vermögensvernichtung. Kaufkraftentwertung per excellence. Dabei sei erwähnt, dass eine solche „Investition“ immer noch besser ist als nichts zu machen oder Konsum zu betreiben, aber es ist eben kein Vermögensaufbau.
Wirkliches Sparen ist also nicht damit getan, Geld auf die Seite zu legen, es bei 2% auf dem Tagesgeldkonto zu parken oder eine private Rentenversicherung abzuschließen. Sparen muss zwingend auch immer etwas mit Vermögenssicherung und Kaufkrafterhalt zu tun haben. Und Kaufkrafterhalt kann in der Regel nur betrieben werden, wenn man sich aktiv um seine finanzielle Vorsorge kümmert, diese plant und aktiv Entscheidungen trifft. Sonst spart man sich – passiv – arm!

Axel Kleinlein, ehemaliger Vorstand des Bundes der Versicherten, hat es vor kurzem treffend formuliert. „Viele Verbraucher müssten Ihren Vertrag eigentlich kündigen“ Und da hat er, zumindest aus Renditegesichtspunkten, vollkommen recht!

Fazit:

Ein konsequenter Sparer, der sich aktiv um sein Vermögen kümmert, für den wäre es jetzt grob fahrlässig nichts zu tun. Daher ist es wichtiger denn je, sich Expertise einzuholen und Vermögensabsicherung und Kaufkrafterhalt zu betreiben.
Vielleicht haben wir das aber in den letzten zehn Jahren des fehlenden Investierens auch einfach verlernt. Wenn wir nur das gleiche Engagement in unseren Vermögensaufbau stecken würden, wie in die Auswahl unserer Konsumartikel, dann wären deutlich weniger Personen von der Altersarmut betroffen, wie das aktuell leider der Fall ist. Es gilt also zu Handeln und das finanzielle Schicksal selbst in die Hand zu nehmen!

Über die ProLife GmbH

Die ProLife GmbH hat sich auf den Ankauf von Versicherungspolicen spezialisiert, um Verbrauchern eine faire Alternative zur bloßen Kündigung Ihrer Versicherung beim Versicherer zu bieten.

2007 in Ingolstadt gegründet, ist die ProLife GmbH heute Deutschlands Marktführer im Bereich Vermögensfactoring.

Geschäftsführer Michael E. Früchtl, ausgebildeter Finanz- und Versicherungsfachwirt, blickt auf langjährige Erfahrungen in Vertrieb, Consulting und Marketing zurück.

Das Geschäftsmodell ist einfach erklärt: Wer eine Lebens- oder Rentenversicherung bzw. einen Bausparvertrag verkaufen oder beleihen möchte, bekommt dank der ProLife GmbH sein Geld sehr schnell überwiesen.

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Dem Wissen der Mitarbeiter des ProLife-Teams und der Qualität ihrer Arbeit vertrauen bereits mehr als 55.000 Kunden. Die bis dato angekaufte Versicherungssumme beträgt inzwischen über 1,2 Mrd. Euro, was einem Gesamtfactoring-Volumen von mehr als 550 Mio. Euro entspricht.

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