Die Finanzierung von mittelständischen Unternehmen durch Bankkredite ist in den allermeisten Fällen mit der persönlichen Haftung der Inhaber bzw. der geschäftsführenden Gesellschafter verbunden. Eine Standardbesicherung der Geschäftsbanken und Sparkassen, die gerne mit „Wenn Sie nicht an Ihr Unternehmen glauben, wie sollen wir als Bank das tun?“ begründet wird. Für den Bürgen erweitert sich der Haftungsumfang, der sich aus der Rechtsform des Unternehmens ergibt, auf den Privatbereich. Wenn diese Konstellation nicht aktiv gestaltet wird, ergeben sich erfahrungsgemäß weitreichende Folgen für den Bürgen, aber auch für das Unternehmen. Neben dem Haftungsfall für Verbindlichkeiten des Unternehmens, können sich aber auch Einschränkungen in der Nachfolgeregelung ergeben. Der Fokus liegt auf einer klaren Finanzierungsstrategie, die die Strukturierung der Passivseite des Unternehmens genauso einschließt, wie die Konditionen des Fremdkapitals – inkl. Zinsen, Sicherheiten und Covenants.

Finanzierung ohne Banken ermöglichen

Ein im Grundsatz „einfacher“ Weg ist die Bankenunabhängigkeit, so dass sich das Unternehmen ohne Bankkredite finanziert. Eine gute Ertragslage, eine stabile Eigenkapitalausstattung in der erforderlichen Höhe und im Zweifel eine auf die Zielsetzung ausgerichtete Ausschüttungs- oder Entnahmepolitik sind wichtige Eckpunkte, die in die damit verbundene Finanzierungsstrategie eingebunden werden müssen. Die Ausrichtung auf diese Eckpunkte ermöglicht es Unternehmen, Schritt für Schritt von der Bankfinanzierung unabhängig zu werden. Dieser Schritt muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass das Unternehmen in seinem Handlungsspielraum eingeschränkt wird. Die Nutzung von alternativen Finanzierungsformen ermöglicht eine konstante Investitionstätigkeit und die Finanzierung des Working Capitals.

Die aktive Steuerung der Eigenkapitalpositionen kann ein wichtiges Instrument zur Erlangung eines haftungsfreien Privatvermögens sein. Die Gesellschafter entnehmen nicht erforderliche Liquidität und legen diese außerhalb des Unternehmens an. Bei Finanzierungsbedarf werden diese Mittel wieder dem Unternehmen zur Verfügung gestellt. Eine reizvolle Alternative kann auch die pauschaldotiere Unterstützungskasse sein, die auch die „Bank im Unternehmen“ genannt wird. Das Unternehmen wählt die pauschaldotierte Unterstützungskasse als Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorge und behält somit nennenswerte Beträge im Finanzkreislauf des Unternehmens. Dies erfolgt zum Vorteil der Mitarbeitenden. Diese Liquidität denkt einen vorhandenen Finanzierungsbedarf außerhalb der Bankenfinanzierung.

Unabhängig werden

Die sukzessive Stärkung der Aktivseite mit validen Vermögenswerten eröffnet einen weiteren Weg, das Privatvermögen frei von der Haftung für Verbindlichkeiten des Unternehmens zu halten. Dieses Vermögen stärkt die Verhandlungsposition gegenüber potenziellen Kreditgebern, dass diese als Sicherheit für Bankkredite herangezogen werden können. Stabile wirtschaftliche Verhältnisse mit entsprechendem Firmenvermögen, die in für Banken akzeptabler Relation zu der gewünschten Finanzierung stehen, sind eine gute Grundlage für Kreditvergabe an Unternehmen ohne Unterlegung durch Bürgschaften.

Zur Erreichung unternehmerischer Zielsetzung mit einer Bankfinanzierung kann eine temporäre Risikofinanzierung eine sinnvolle Alternative sein. Hier richtet sich die Finanzierung auf ein definiertes Projekt. Die aus diesem Projekt resultierenden Rückflüsse, sichern den Kapitaldienst. Verbunden mit einem entsprechenden Eigenkapitalanteil in das Projekt sind sinnvolle Fremdfinanzierung denkbar, die nur eine zeitliche Haftungsübernahme des Unternehmens erfordert.

Fahrplan ist wichtig

Sowohl für die bankenunabhängige Finanzierung als auch die temporäre Risikofinanzierungen ist eine durchachte Strategie essenziell. Um das Ziel eines haftungsfreien Privatvermögens zu erreichen, sollte ein klarer Fahrplan verfolgt werden. Die Finanzstrategie sollte auch transparent mit den Kreditgebern kommuniziert wird. Ganz gleich, ob es um eine bankenunabhängige Finanzierung, private Investoren oder die Bank in Ihrem Unternehmen geht: Die Basis bildet ein vorausschauendes Konzept mit dem richtigen Finanzierungsmix – abgestimmt auf das Unternehmen und die Unternehmerfamilie.

Über die THE MAK´ED TEAM GmbH & Co. KG

THE MAK’ED TEAM ist eine Unternehmensberatung für den Mittelstand. Wir entwickeln und implementieren pragmatische und wirkungsvolle Lösungen für Herausforderungen in der Entwicklung und in der Steuerung mittelständischer Unternehmen. Unser Fokus ist interdisziplinär und richtet sich auf vier Kernbereiche:
Corporate & Business Development, Finance & Controlling, Human Resources & Corporate Learning, und Sales & Marketing.
Hierbei verbinden wir Management & Development & Learning zu einem integrierten Ansatz. Wir sind vertraut mit nahezu allen Anforderungen, Situationen und Anlässen, die in einem Unternehmerleben und in einem Unternehmensleben auftreten.

THE MAK’ED TEAM versteht sich als MACHER, Partner und Projektmanager ihrer Kunden mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands zu forcieren. Mit hohem Praxiswissen und langjähriger internationaler Erfahrung arbeitet das TEAM weltweit. Der Kernpunkt ist Nachhaltigkeit, um neue Verfahren und Erkenntnisse in den Organisationen so zu verankern, dass diese wirksam bleiben.

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