Eintracht Frankfurt und Indeed setzen sich gemeinsam für Geflüchtete ein. Im Bundesligaheimspiel der Profimannschaft der Männer gegen den 1. FC Heidenheim und beim Regionalliga-Match der U21 in Fulda-Lehnerz – beide am 8. Oktober – sowie beim Heimspiel der Eintracht Frauen gegen Leipzig am 7. Oktober laufen die Teams in einem Sondertrikot auf. Statt des Schriftzuges von Hauptsponsor Indeed wird darauf das Logo der gemeinnützigen Organisation „Tent Partnership for Refugees (Tent)“ zu sehen sein. Tent ist ein Netzwerk von über 300 großen Unternehmen, die sich weltweit für die wirtschaftliche Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt engagieren. Am Sonntagabend werden die Eintracht-Spieler von Einlaufkindern aus geflüchteten Familien auf das Spielfeld begleitet. Diese Familien werden von Jobs4Refugees, einer engen Partnerorganisation von Tent in Deutschland, unterstützt.

„Menschen in Jobs zu bringen ist wie Sport eine der stärksten Faktoren für die gesellschaftliche Integration von Geflüchteten und ermöglicht es den Migranten, in ihrem neuen Land wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, gemeinsam mit unserem Hauptsponsor Indeed auf dieses Thema aufmerksam zu machen“, sagt Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

Es ist nicht das erste Mal, dass Eintracht Frankfurt und Indeed die Werbefläche auf der Brust der Trikots einem guten Zweck widmen. Nach erfolgreichen Aktionen zu den Themen „Platz für Vielfalt“ und „Black Lives Matter“ richten die Partner den Fokus mit Tent nun auf die Herausforderungen, die Geflüchtete auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt zu bewältigen haben. Diskriminierung, fehlende Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse oder Sprachbarrieren sind nur einige der Gründe, weswegen Geflüchtete bei der Personalsuche immer wieder durchs Raster fallen. „Auf der einen Seite fehlen den Geflüchteten berufliche Netzwerke, Zugriff auf Stellenangebote oder die Möglichkeit, zu Vorstellungsgesprächen anzureisen“, sagt Frank Hensgens, Deutschland-Chef von Indeed. „Auf der anderen Seite suchen Unternehmen aufgrund von Arbeitskräftemangel händeringend nach neuen Mitarbeitenden. Genau an dieser Lücke setzen wir mit Tent an.“

Indeed und Tent bringen beide Seiten ganz praktisch zusammen. Unter anderem auf der anstehenden Job- und Karrieremesse am 19. Oktober in Berlin. An diesem Tag veranstalten beide Partner gemeinsam mit dem UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, und Kiron, einem gemeinnützigen Aus- und Weiterbildungsanbieter, zum ersten Mal gemeinsam eine Jobmesse in Deutschland, die sich gezielt an Geflüchtete richtet. Dort können sie sich über offene Stellen in Unternehmen informieren, Unterstützung bei der Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen erhalten und direkt vor Ort mit den teilnehmenden Arbeitgebenden Bewerbungsgespräche führen. Die Zusammenarbeit zwischen Indeed, Tent und dem UNHCR hat bereits zu zwei erfolgreichen Jobmessen in Warschau und Krakau geführt, an denen mehr als 2.000 nach Polen geflüchtete Menschen teilgenommen haben und mehrere hundert Vorstellungsgespräche geführt wurden.

„Wir sind dankbar für das Engagement von Eintracht Frankfurt und Indeed für die wirtschaftliche Integration von Geflüchteten und ihre Bereitschaft, die Arbeit von Tent Partnership for Refugees in den Vordergrund zu stellen, um die deutsche Wirtschaft für dieses Ziel zu mobilisieren“, sagte Christian Schmidt, Country Director Germany bei Tent. „Wir hoffen, dass sich durch diese Kampagne viele weitere große Unternehmen uns anschließen werden, um das Leben der mehr als zwei Millionen Geflüchteten in Deutschland zu verbessern, indem wir sie mit Jobs verbinden.“

Bis 2030 hat sich Indeed im Rahmen seines ESG-Engagements zum Ziel gesetzt, weltweit 30 Millionen Menschen in Arbeit zu bringen, die bei der Jobsuche vor besonderen Herausforderungen stehen. Konkret hat sich Indeed auch verpflichtet, 15.000 Geflüchtete in Europa bei der Bewerbung und Jobsuche zu unterstützen. Derzeit sind in Deutschland rund 1,7 Millionen Arbeitsplätze aufgrund von Arbeitskräftemangel unbesetzt. Unternehmen, die Geflüchtete einstellen, können ihre eigenen Personallücken mit qualifizierten und engagierten Arbeitskräften besetzen.

Über Tent Partnership for Refugees

Angesichts stetig steigender Zahlen von Geflüchteten spielen Unternehmen eine gewichtige Rolle bei der wirtschaftlichen Integration von Geflüchteten in ihren neuen Gemeinschaften. Tent wurde 2016 von Hamdi Ulukaya gegründet – CEO eines milliardenschweren Lebensmittelunternehmens in den USA – um globale Unternehmen zu mobilisieren, diese Lücke zu schließen. Heute ist Tent ein Netzwerk von über 300 großen Unternehmen, die sich dafür einsetzen, Hunderttausende von Geflüchteten beim Zugang zu lokalen Arbeitsmärkten durch Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung und Vermittlung in Arbeit zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter www.tent.org.

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