Jedes Jahr laden die GFT eG – Group for ICT & Building Solutions – und der VAF Bundesverband Telekommunikation gemeinsam zu ihrer Herbsttagung, dem größten Branchentreffen Deutschlands für ITK-Systemhäuser, ein. Der Einladung zur diesjährigen Veranstaltung in Köln am 28./29. September folgten Geschäftsführer und Führungskräfte aus mehr als 80 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Auf der Fachausstellung präsentierten über 20 Aussteller ihre neuen Produkte und Leistungen.

Auch die GFT eG selbst konnte eine neue Lösung auf der Fachausstellung präsentieren: die Cloud-PBX-Plattform „Asteria“, deren offizieller Launch die Genossenschaft im Rahmen ihrer Herbsttagung feierlich bekanntgab. „Ich freue mich heute im Rahmen unserer GFT-Herbsttagung verkünden zu dürfen: Es ist soweit, Asteria ist fertig! Ich möchte an dieser Stelle dem VAF und unseren Mitgliedsunternehmen, die uns auf der Wegstrecke so gut unterstützt haben, sowie selbstverständlich unserer tollen Mannschaft von Herzen danken – ich bin überzeugt, Asteria wird leben“, so Birger T. Aasland (Vorstand, Markt + Vertrieb).

Asteria ist die erste herstelleroffene Cloud PBX-Billing-Plattform auf dem deutschen TK-Markt und ermöglicht Unternehmen, das wachsende Cloud PBX- und TK-Dienste-Geschäftsfeld ohne eigene Investition zu erschließen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Reseller-Modellen sind Unternehmen, die die SaaS-Plattform nutzen, nämlich nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden. Bei Asteria bereits gelistet sind unter anderem Alcatel-Lucent Enterprise, gnTel GmbH und Kwebbl aus den Niederlanden.

Offene Vortragsveranstaltung
Gemeinsam mit Daniel Brosend, dem ersten Vorsitzenden des VAF Bundesverband Telekommunikation, eröffnete Vorstandsmitglied der GFT, Birger T. Aasland, das Spitzentreffen. „Ich freue mich sehr, heute auf meiner zweiten GFT-Veranstaltung dabei sein zu können – zu der Sie, liebe Gäste, Mitglieder und Aussteller wieder so zahlreich erschienen sind. Ich bin gespannt auf neue Impulse und angeregte Gespräche mit Ihnen“, sagte Aasland. Mit den Worten: „Auch ich möchte Sie ganz herzlich zu unserer Herbsttagung begrüßen, wir werden sicherlich nicht nur wieder neue Themen beleuchten und miteinander diskutieren können, sondern auch viel Zeit zum Netzwerken in der Branche haben“, eröffnete Brosend den Kongress.

Auf der offenen Vortragsveranstaltung präsentierten wie üblich renommierte Vertreterinnen und Vertreter aktuelle Themen, Trends und Herausforderungen der Branche. So wurde bspw. darüber aufgeklärt, was sich hinter Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und der sogenannten Network and Information Systems Richtline NIS2 verbirgt oder welche neuen Pflichten in der Rechnungsstellung auf die Unternehmen zukommen. Die Diskussion begleitete Martin Bürstenbinder (Geschäftsführer des VAF Bundesverband Telekommunikation) als Moderator.

Einen Überblick über die IT-Sicherheitslage in Deutschland gab unter anderem Sebastian Bolle, Senior Partner Account Manager (F24 AG) mit seinem Vortrag über KRITIS und NIS2. „Laut dem BSI spitzt sich die IT-Sicherheitslage immer weiter zu. Die Bedrohung im Cyber-Raum ist damit so hoch wie noch nie“, erklärte Bolle. Das übergeordnete Ziel der neuen Richtlinie sei daher, Unternehmen darauf vorzubereiten, im besten Fall vor Cyberkriminalität geschützt zu sein und im schlimmsten Fall dabei zu helfen, sich von Cyberangriffen zu erholen.

Auch die hieran anknüpfenden Vorträge widmeten sich dieser Thematik. So berichtete bspw. Michael Strobl, Senior Solution Architect (SecurityScorecard) unter der Überschrift „Monitoring der IT-Sicherheit – Teil des Risikomanagements, NIS2“ davon, wie man als Unternehmen schnell einen Überblick über die eigene Sicherheit und die der Partner sowie Kundenlandschaft gewinnen kann. „In der Wirtschaft sind Ransomware-Angriffe, die Ausnutzung von Schwachstellen, offene oder falsch konfigurierte Online-Server sowie Abhängigkeiten von der IT-Lieferkette – und in diesem Zusammenhang auch Supply-Chain-Angriffe – die größten Bedrohungen. Daher ist es wichtig zu schauen, wie die eigene Lieferkette überhaupt aussieht“, erklärte Strobl.

Julia Sartiono, Leitung Service Delivery (SGH Service GmbH) berichtete über „neue Pflichten in der Rechungsstellung: „Am 30. August hat die deutsche Bundesregierung den Gesetzesentwurf des Wachstumschancengesetzes gebilligt. Das Gesetz enthält mehrere Bestimmungen zu verschiedenen Steuerfragen, darunter auch die Einführung eines bundesweiten Mandats für die elektronische Rechnungsstellung im B2B-Bereich“, sagte Sartiono. Eine Rechnung, bspw. im PDF-Format, werde künftig also nicht mehr ausreichen.

Einen Einblick in das Thema „Health-as-a-Service – Ein Cloud-Ökosystem für das betriebliche Gesundheitsmanagement“ gab Michael Reiszner, Geschäftsführer (innovative health management INH GmbH). Reiszner führte in seinem Vortrag vor allem an, welche Anreize ein bewusstes Gesundheitsmanagement in Unternehmen für Angestellte setze, sich langfristig an das Haus binden zu wollen. Das Thema „Vertrauen in der Kundenbeziehung im IT(K)-geschäft beleuchtete Ulla Coester, Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am if(is) – Institut für Internet-Sicherheit. „Anwender wollen Vertrauen können. Aus diesem Grund müssen Unternehmen alles tun, damit es Anwendern möglich ist, sowohl der Dienstleistung, der IT-Lösung als auch der Institution zu vertrauen. Das bedeutet: Anbieter müssen vertrauenswürdig agieren“, bewertete Coester in ihrem Vortrag.

Wie Tools und Spezial-Agenturen das Marketing von Unternehmen automatisieren und damit zum Erfolg führen können, thematisierte Timothy Scherman, Geschäftsführer (Schild Roth SEO Agentur GmbH) in seinem Beitrag. „Es wird immer schwieriger, aus der Masse herauszustechen und die optimalen Zielkunden zu erreichen“, bewertete Scherman die Situation auf dem Markt. Daher sollten Unternehmen auf Marketing-Automation setzen, bereits 45 Prozent der deutschen Unternehmen hätten 2022 hiervon Gebrauch gemacht – Tendenz nun ansteigend.

Zum Abschluss des Treffens erzählte der prominente ehemalige Tennisprofi, Keynote Speaker und Coach, Patrik Kühnen, wie Unternehmerinnen und Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein können – und welche Anregungen und Tipps es hierzu aus der Profisport-Szene gibt. „Das Wichtigste ist gut vorbereitet zu sein und ein positives Mindset – selbst wenn man in einem Match ein paar Punkte zu-rückliegt, muss man nach der Pause wieder rauskommen, als würde man vorne liegen“, so Kühnen.

Über die GFT Gemeinschaft Fernmelde-Technik eG

Die GFT eG ist ein genossenschaftlicher Einkaufsverbund für die ITK- und Sicherheitstechnik. Die GFT eG blickt auf eine über 50-jährige Geschichte zurück und bietet ihren mehr als 200 Mitgliedsunternehmen ein breites Portfolio an Dienstleistungen an. Sie reichen vom gemeinsamen Einkauf über Finanz- und Bankdienstleistungen, Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung, Daten- und IT-Management bis hin zu Rahmenverträgen und Weiterbildungsangeboten. Die Mitglieder repräsentieren einen Umsatz von mehr als 2,3 Mrd. Euro. Auf der Lieferantenseite arbeitet die GFT mit rund 100 Produkt- und Dienstleistungsanbietern der ITK- und Sicherheitstechnik-Branche zusammen.

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