S&P hat für die Steuerung von mehreren Automatikkomponenten, die mittels Materialflussrechner (Material Flow Controller, MFC) gesteuert werden, eine Neuauflage der bisherigen Komponente SuPCIS-DTC (Dynamic Transport Control) auf den Markt gebracht. Mit einem komplett überarbeiteten User Interface und voll integriert in die Lagerverwaltungssoftware SuPCIS-L8 sind Weiterentwicklungen und neue Releases künftig weniger komplex und weniger zeitaufwendig. Die neue Generation ist State of the Art und durchläuft bei Änderungen automatische Tests. S&P setzt auf die testgetriebene Entwicklung (Test-driven Development) mit fortlaufenden Reviews. 

Mühelose Steuerung aller Transportaufträge

Die Aufgabe von SuPCIS-DTC ist, Transportaufträge vom Lagerverwaltungssystem entgegenzunehmen und aufzuteilen, um sie dann an die angebundenen Automatikkomponenten (zum Beispiel an den MFC der Fördertechnik und des Staplerleitsystems) weiterzugeben. Die gesamte Transportverwaltung der unterschiedlichen automatischen Fördertechniken und Transportmittel wird von SuPCIS-DTC übernommen. Dabei werden alle abzuwickelnden Transporte exakt koordiniert und gesteuert. SuPCIS-DTC berücksichtigt bei der Steuerung des Transportauftrags sogar Auslastungen oder manuelle Eingriffe. Ebenso ist das Löschen, Unterbrechen, Priorisieren oder Zurückstellen von Aufträgen problemlos möglich. Neben der Routenfindung übernimmt SuPCIS-DTC auch die zeitliche Überwachung der Transporte. Dauern Transporte zu lange, alarmiert das System den Leitstand. Dem Leitstand werden in einem Dashboard alle Bewegungen und einzelnen Transportstatus angezeigt. SuPCIS-DTC ist vollständig in SuPCIS-L8 integriert. Die Informations- und Arbeitsplatzdialoge folgen demselben Bedienprinzip, egal welcher Hersteller angebunden ist. Das erleichtert nicht nur die Arbeit des S&P Serviceteams, sondern auch die des Kunden. Hat der Kunde mehrere Standorte, kann er das Personal dadurch flexibler einsetzen. Auch Änderungswünsche lassen sich so schneller umsetzen. Das System ermöglicht ebenfalls die Steuerung externer MFCs. Die MFC Anbindung ist standardisiert und kann deshalb einfach und schnell mit dem jeweiligen Lieferanten abgestimmt werden. 

Übernimmt die Regie und behält den Überblick

SuPCIS-DTC verwaltet neben den Transportaufträgen die Routen, Ladeeinheiten, Transporttypen und die Ziele. Eine weitere Besonderheit: Es können mehrere Ziele verwaltet werden. So können entweder alle Ziele oder nur bestimmte Ziele an einem Tag angefahren werden. Im System werden Parameter für die Routen und die MFCs gesetzt. Sprich, es werden Übergabepunkte für die MFCs festgelegt und wie sie sinnvoll miteinander verbunden werden. Was ist und macht eigentlich ein MFC? Der MFC ist die Steuerungssoftware einer Automatikanlage. Damit werden zum Beispiel die einzelnen Fördertechnikelemente dieser Automatikanlage überwacht. Der MFC sorgt außerdem dafür, dass die Anlage weder überlastet noch das es zu Stausituationen oder Blockierungen kommt. Zurück zu SuPCIS-DTC. Die Transportaufträge erhält SuPCIS-DTC vom Lagerverwaltungssystem. Ein Transportauftrag umfasst die Bewegung einer Ladeeinheit zu einem oder mehreren Zielen. Er gilt als abgeschlossen, wenn das Ziel beziehungsweise eines der vorgegebenen Ziele erreicht wurde. Ein Beispiel: Die Ladeeinheit oder eine Gruppe von Ladeeinheiten (Batchbildung) werden an einem speziellen Kommissionierplatz benötigt. Daraufhin prüft SuPCIS-DTC, wo sich die Ladeeinheit befindet und ob das Ziel (der Kommissionierplatz) genügend Kapazität hat. Wann ja, dann schickt SuPCIS-DTC die Ladeeinheit auf die Reise. SuPCIS-DTC selbst hat keine Ausführungsoptionen, sondern prüft nur, welcher MFC für diesen Streckenabschnitt zuständig ist und welche Route die beste ist. Ist zum Beispiel ein Teil der Fördertechnik beschädigt oder außer Betrieb, dann schlägt SuPCIS-DTC eine Alternativroute vor. Der MFC meldet den abgeschlossen Transport an SuPCIS-DTC zurück und schickt gegebenenfalls einen neuen Transportauftrag an den nächsten MFC, bis das Ziel erreicht ist.

Über die S&P Computersysteme GmbH

Seit 1985 realisiert S&P mit über 100 Mitarbeitern Software- und Systemlösungen für anspruchsvolle Intralogistik-Projekte in unterschiedlichsten Branchen. Dabei übernimmt S&P die Planung, Analyse und Optimierung des Geschäftsprozesses sowie die Inbetriebnahme. S&P bietet IT-Intralogistiklösungen in allen Automatisierungsstufen – vom manuell betriebenen Lager mit mobiler Datenerfassung bis hin zu komplexen vollautomatischen Logistikzentren mit eigenem Material Flow Controller (MFC) – an. Neben dem Hauptsitz in Leinfelden-Echterdingen gibt es noch einen weiteren Standort in Georgsmarienhütte bei Osnabrück. S&P ist ein Tochterunternehmen von Element Logic mit Hauptsitz in Kløfta, Norwegen. Element Logic hat 12 Niederlassungen in Europa sowie 8 in den USA und Lateinamerika. Element Logic ist der weltweit erste und größte AutoStore®-Partner. Gemeinsam mit SDI und S&P erzielt Element Logic einen Gesamtumsatz von 400 Millionen Euro und formt so einen robusten Systemintegrator mit jahrelanger Erfahrung auf verschiedenen technologischen Gebieten.

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