Die Zeit ist reif für Veränderungen. Damit bedarf es verstärkt Erfolgsgeschichten, die gerade in Zeiten der Unsicherheit Zuversicht schaffen. Mit seinem inzwischen 42. KS Energie- und Umweltpreis für Innovationen in den Kategorien Fahrzeugtechnik und Mobilitätssysteme setzt der Automobilclub KS e.V. auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen. Die Bewerbungsfrist für interessierte Kandidaten läuft noch bis 31. März (www.ks-auxilia.de/…).

„Die Mobilitätsbranche setzt alles daran, den Weg zur Klimaneutralität engagiert voranzutreiben. Den Akteuren der Branche ist klar, dass die angepeilten Klimaziele nur mit neuen Ideen und Engagement erreicht werden können sowie überhaupt der Standort Deutschland nur mit Innovationen auch künftig international wettbe-werbsfähig bleiben kann. Mit unserer renommierten Auszeichnung wollen wir daher auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen setzen“, sagt Ole Eilers, Präsident des Automobilclub KS e.V.
Der 42. KS Energie- und Umweltpreis unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz will auch 2024 die Branche zu neuen Ideen für mehr Klimaschutz und Energieeinsparungen motivieren. Potentielle Kandidaten können sich noch bis Ende März 2024 beim Automobilclub KS e.V. bewerben. Die Auszeichnung wird in den Kategorien Fahrzeugtechnik und Mobilitätssysteme verliehen und ist mit je 10.000 Euro in Form von Spendengeldern dotiert. Bewerber für den Bereich der Fahrzeugtechnik stammen in erster Linie aus der Pkw-, Motorrad- oder Nutzfahrzeugbranche sowie aus der Zulieferindustrie. In der Kategorie Mobilitätssysteme bewerben sich typischerweise Verkehrsträger, Mobilitätsanbieter, Städte und Kommunen, Institutionen, Verbände oder Organisationen. Vorschläge kann jedoch jeder einreichen – seien es Privatpersonen, Firmen, Medienvertreter, Verbände oder Organisationen. Voraussetzung ist lediglich, dass sich die Vorschläge bereits in der Praxis bewähren oder kurz vor dem Rollout stehen.

Deutschland kann Innovation
Fakt ist: Die Automobilindustrie investiert wie keine andere Branche in Forschung und Entwicklung. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Vom weltweit ersten international zertifizierten System für autonomes Fahren über intelligentes digitales Kartenmaterial bis zum E-Lkw für die Langstrecke ist die Palette an Innovationen breit gefächert. Die Branche kommt somit gut voran und steuert auch dadurch ihren Anteil an einem weltweit klimaneutralen Wachstum bei. Neben einem nachhaltigen motorisierten Individualverkehr bedarf es zudem neuer Mobilitätskonzepte, die die multimodale Mobilität stärken. „Die Mobilitätswende und die Transformation der Mobilitätsindustrien erfordern neue Konzepte und Innovationen. Wir wissen: Deutschland kann Innovation. Mit dem KS Energie- und Umweltpreis werden solche Innovationen prämiert und wir leisten einen Beitrag, die zahlreichen Innovationen in den Bereichen Fahrzeugtechnik und Mobilitätssysteme noch sichtbarer zu machen“, bringt es Dr. Martina Gikadi, Jurymitglied des KS Energie- und Umweltpreises, auf den Punkt.

Dringender Handlungsbedarf
Für viele Player der Automobilindustrie wird das Jahr 2024 anspruchsvoll – es werde ein Jahr des Übergangs, heißt es. Bisher indes schreibt die deutsche Automobilindustrie glänzende Zahlen bei Umsatz und Gewinn. Doch die Transformation zur E-Mobilität zollt bereits beispielsweise angesichts der chinesischen E-Offensive oder auch einer immer noch unzureichenden Ladeinfrastruktur ihren Tribut. Vor allem fehlt ein durchgängiges Bekenntnis zur Elektromobilität. So gibt es in der EU nach wie vor starke Befürworter von weiteren Antriebsarten. Dabei beruft man sich etwa auf eine aktuelle Studie der Kommission Mobilität des Senats der Wirtschaft auf Grundlage der gefahrenen Kilometer. Hier werden die realen Möglichkeiten der CO2-Reduktion im Straßenverkehr bis 2035 evidenzbasiert berechnet und analysiert. Das Ergebnis: Bis 2035 können die CO2-Emissionen bis zu 68 Prozent reduziert werden, sofern ein Mix aus unterschiedlichen Antriebsarten wie Elektro, Wasserstoff, E-Fuels und Mineralöl zum Einsatz kommt. Doch genauso gibt es solche, die sich für eine Fokussierung rein auf die E-Mobilität und damit einen Konsens und Planungssicherheit aussprechen, da es für die Industrie nun einmal unmöglich sei, drei oder vier verschiedene Technologien nebeneinander zu bewirtschaften. Das Verbrenner-Aus 2035 muss demnach unwiderruflich bestehen bleiben. Trotz dieser Kontroversen bis hinein in die EU sind sich heute dennoch alle einig: Es besteht mit Blick auf das Klima dringender Handlungsbedarf.

Das Verhalten muss sich ändern
Doch auch mit Blick auf intelligente, nachhaltige multimodale Mobilitätskonzepte zur Verbesserung des Klimas gilt es, die Hausaufgaben zu erledigen. Vor allem muss es gelingen, die Vielzahl von Verkehrsträgern, die sich derzeit allesamt verändern, zusammenzubringen und im Sinne von mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz entsprechend ihrer jeweiligen Stärken zu kombinieren. Dabei sind sich die Experten einig: Zukunftsweisende Mobilität kann erst dann zur Alltagsroutine werden, wenn das neue, multimodale Mobilitätsangebot attraktiver und überzeugender wird als das bestehende und die Nutzer deswegen ihr Mobilitätsverhalten anpassen, weil sie selbst aktiv davon profitieren. Insgesamt sei ein intelligenter Mix aus Städteplanung und Rückgewinnung von Flächen, nachhaltigen Mobilitätskonzepten und technologischen Neuerungen notwendig, damit die Transformation hin zu einer smarten Mobilität gelingen könne.

Die alte Welt verändert sich rapide – und wohin steuert die neue?
Die alte Welt verändert sich derzeit massiv. Doch wie die neue Welt aussieht, ist noch unklar. Die Folge: Mobilität ist mit großer Unsicherheit bei Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verankert. Den Akteuren fehlt der Mut für ein beherztes Vorangehen. Viele verharren weitgehend im Jetzt. Die Situation bleibt entsprechend volatil. „Wir wollen uns mit dem KS Energie- und Umweltpreis bei engagierten Menschen, Unternehmen und Organisationen für ihr besonderes Engagement bei Lösungen von aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Fahrzeugtechnik und Mobilität bedanken. Darüber hinaus wollen wir mit unserem Preis auch weitere Akteure dazu motivieren, nicht in ihrem Bemühen nachzulassen, Innovationen und klimaschützende, dem Menschen nützende Mobilitätsformen hervorzubringen. Nur so können wir schließlich unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig stark machen und unsere Erde schützen“, resümiert Dr. Martina Gikadi, Jurymitglied des KS Energieund Umweltpreises, der seit mehr als 40 Jahren vom drittgrößten deutschen Automobilclub KS e.V. vergeben wird.

Über den KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V.

Der KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. (KS) ist mit rund 600.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Er ist seit Jahrzehnten Mitglied der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und zählt zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Auf europäischer Ebene ist der KS zudem Gründungsmitglied des EAC (European Automobile Clubs). Das Ziel ist eine europaweit sichere und nachhaltige Verkehrspolitik. Darüber hinaus engagiert sich der KS seit mehr als 40 Jahren für mehr Umweltschutz und Energiesparen im gesamten Bereich des automobilen Verkehrs. Um den Stellenwert der Automobilbranche für Energiesparen sowie Klima- und Umweltschutz zu unterstreichen, beschloss der KS, ab 1981 jährlich den KS Energie- und Umweltpreis zu vergeben.

Mit seinen Töchtern AUXILIA Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen – von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall- Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen –, die aufgrund von Leistung und Preis in den vergangenen Jahren viele Rankings gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksgeschäftsstellen sind rund 180 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei rund 140 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

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