• Der PEUGEOT 9X8 mit der Startnummer 94 (Duval/Pourchaire/Jakobsen) startete von Platz 12 und belegte nach einem Dreifach-Stint des dänischen Fahrers den zehnten Platz
  • Der PEUGEOT 9X8 mit der Startnummer 93 (Di Resta/Cassidy/Vandoorne) fuhr nach dem sechsstündigen Rennen in der Hitze von Texas auf Platz 16 ins Ziel
  • Nach einer herausfordernden Woche in Texas richtet das Team PEUGEOT TotalEnergies seinen Blick nun auf Japan und das 6-Stunden-Rennen von Fuji in drei Wochen

Wenige Minuten vor dem Start zog ein starker Regenschauer über einen Teil des Circuit of The Americas und sorgte für unsichere Rennbedingungen. Nach zwei zusätzlichen Einführungsrunden trocknete die Strecke bei Streckentemperaturen von über 40 °C schnell ab, sodass das Feld auf Slick-Reifen starten konnte.

Von den Startplätzen 12 und 16 aus legten die beiden PEUGEOT 9X8 einen starken Start hin. Loïc Duval (#94), der auf Medium-Reifen fuhr, und Paul di Resta (#93), der auf harten Reifen startete, machten im ersten Stint beide vier Plätze gut. Nach den ersten Boxenstopps blieb Paul di Resta am Steuer des #93, während Théo Pourchaire im #94 übernahm, der mit vier neuen Medium-Reifen ausgestattet war.

Anschließend verfolgte das Team PEUGEOT TotalEnergies unterschiedliche Strategien für die beiden Hypercars, um seine Chancen zu maximieren. Die #93 zog ihren zweiten Boxenstopp vor und übergab das Steuer an Nick Cassidy, um sich vor den während des Rennens erwarteten Regenschauern so gut wie möglich zu positionieren. Die ungewissen Wetterbedingungen beeinflussten mehrere strategische Entscheidungen für die #93, sodass das Fahrzeug Gefahr lief, eine Runde Rückstand zu fahren.

Zur Halbzeit bot ein virtuelles Safety Car dem #94 die Gelegenheit, einen strategisch günstigen Boxenstopp mit Fahrerwechsel durchzuführen. Dabei übernahm Malthe Jakobsen das Steuer. Unterdessen kehrte der #93, den nun Stoffel Vandoorne fuhr, allmählich zu einer ähnlichen Strategie wie die der Konkurrenten zurück, konnte die verlorene Runde jedoch nicht mehr aufholen.

Im letzten Viertel des Rennens sorgte ein weiteres virtuelles Safety Car für eine strategische Chance für den PEUGEOT 9X8 mit der Startnummer 94: Malthe Jakobsen, der zu diesem Zeitpunkt auf Platz sieben lag, legte in Runde 138 seinen letzten Boxenstopp ein, bevor er einen letzten Stint von fast 50 Minuten bis zur Zielflagge startete. Der anschließende Neustart führte zu mehreren Duellen auf der Strecke. Der Däne zeigte in der intensiven Schlussphase eine starke Leistung und sicherte sich nach einem Dreifachstint von mehr als drei Stunden einen Platz unter den Top 10. Stoffel Vandoorne brachte unterdessen den PEUGEOT 9X8 mit der Startnummer 93 auf Platz 16 ins Ziel.

Emmanuel Esnault, Teamchef PEUGEOT TotalEnergies:

„Angesichts der Besonderheiten der Strecke und der Region hatten wir ein anspruchsvolles Rennwochenende erwartet. Bei dieser Hitze und Luftfeuchtigkeit war es natürlich eine sehr herausfordernde Rennwoche für die Fahrer, das Team und auch die Fahrzeuge. Nach dem Qualifying haben wir zwei verschiedene Ansätze für das Rennen hinsichtlich Stintlänge und Reifenmischung zum Start geprüft. Zu einem Zeitpunkt wurde etwas Regen erwartet, was einige Entscheidungen beim #93 beeinflusste, der daraufhin überrundet wurde. Für den #94 wäre Platz 7 durchaus realistisch gewesen, und die Duelle in der letzten Rennstunde waren ziemlich intensiv. Es gibt noch einiges zu tun, um über die gesamte Rennwoche hinweg konstante Leistungen zu erbringen und ordentliche Ergebnisse zu erzielen.“

Loïc Duval (PEUGEOT 9X8 #94):

„Ich hatte einen guten ersten Stint mit einigen spannenden Duellen. Im Wagen war es sehr heiß, daher habe ich für den zweiten Stint an Théo übergeben. Leider mussten wir unsere Reifenstrategie ändern, was die Situation für Malthe gegen Ende des Rennens erschwerte, sodass er den siebten Platz nicht bis zum Ziel halten konnte.“

Stoffel Vandoorne (PEUGEOT 9X8 #93):

„Wenn man einen Großteil des Rennens eine Runde hinter der Spitze liegt, ist das nicht einfach. Aber wir haben bis zum Ziel alles gegeben. Das Tempo war gegen Ende des Rennens gar nicht so schlecht. Es ist ein frustrierendes Wochenende für uns, und wir hoffen, dass es in Fuji anders läuft.“

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