Mit der neuen Spendenkampagne „Hoffnung wächst" macht die Vereinte Evangelische Mission (VEM) auf die Wirkung ihres internationalen Personalaustauschs aufmerksam. Mitarbeitende aus den VEM-Mitgliedern engagieren sich beispielsweise in Projekten in der Demokratischen Republik Kongo, in Tansania und in Indonesien, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern – in der Gesundheitsversorgung, der Ernährungssicherung und im interreligiösen Dialog. Die Kampagne zeigt: Auch dort, wo Menschen mit großen Herausforderungen leben, kann konkrete Unterstützung neue Perspektiven eröffnen.

Medizinische Versorgung in Tansania

Im Nordwesten Tansanias sichert das Nyakahanga Hospital der evangelischen Kirche vor Ort die medizinische Versorgung in einer strukturschwachen Region. Im Rahmen des VEM-Personalaustauschs arbeitet dort Dr. Albert Muhindo aus der Demokratischen Republik Kongo als leitender Arzt. Er führt Operationen durch, behandelt schwere Erkrankungen und versorgt Schwangere sowie Kinder. Für viele Menschen mit geringem Einkommen ist das kirchliche Krankenhaus die einzige erreichbare medizinische Einrichtung.

Ernährungssicherheit im Westkongo

Laurent Kabuyaya, Agrarexperte aus einer VEM-Mitgliedskirche im Osten der Demokratischen Republik Kongo, unterstützt Gemeinden im Westen des zentralafrikanischen Landes. In praxisnahen Schulungen vermittelt er Familien, wie sie mit einfachen Mitteln gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Getreide und Obst selbst anbauen können. Im Fokus: Sorghum – eine nährstoffreiche Hirse, die sich gut für Brot und Kindernahrung eignet und in der Äquatorregion bisher kaum bekannt war. Das Saatgut gewinnt Kabuyaya auf einem kircheneigenen Feld und gibt es direkt in seinen Schulungen weiter.

Interreligiöser Dialog auf Java

In Indonesien fördert die VEM den Dialog zwischen Religionen. Auf der Insel Java leitet die Sozialarbeiterin Julia Thissen Trainingsprogramme für Frauen unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Die Teilnehmerinnen lernen, Konflikte konstruktiv zu lösen und sich aktiv für Verständigung und ein friedliches Zusammenleben in ihren Gemeinden einzusetzen.

Gemeinsam Grundlagen schaffen

„Ostern erinnert uns daran, dass Gott neues Leben schenkt und Hoffnung wachsen lässt – auch dort, wo Menschen mit großen Herausforderungen leben", betont Baraka Lwakatare, stellvertretender Geschäftsführer der VEM. „Gemeinsam schaffen wir Grundlagen für eine sichere Ernährung, eine bessere Gesundheitsversorgung und ein friedliches Miteinander."

Die VEM bittet um Spenden zur Unterstützung dieser Arbeit.

Spendenkonto: KD-Bank eG, IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08, BIC: GENODED1DKD oder online spenden.

Weitere Informationen und Einblicke in die Projekte auf der Website der VEM.

Über Vereinte Evangelische Mission (VEM)

Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) mit Büros in Wuppertal, Indonesien und Tansania ist eine internationale, gleichberechtigte Gemeinschaft von 39 Mitgliedern, darunter 32 evangelische Kirchen in Afrika und Asien sowie sechs deutsche EKD-Kirchen und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die VEM verfolgt konsequent ein ganzheitliches Missionsverständnis. Dazu gehört, die Lebensumstände notleidender und benachteiligter Menschen unter Achtung ihrer persönlichen Würde und Berücksichtigung ihres kulturellen Kontexts zu verbessern.

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