Warum 120/80 bei Herzrhythmusstörungen keine Antwort ist

Ein Blutdruck von 120/80 mmHg gilt als ideal. Für viele Menschen steht dieser Wert für Ordnung, Stabilität und Entwarnung. Genau dieses Sicherheitsgefühl vermitteln automatische Blutdruckmessgeräte im Alltag. Doch dieser Eindruck kann trügen. Automatische Blutdruckmessgeräte berechnen systolische und diastolische Werte aus Druckschwankungen innerhalb eines kurzen Messzeitraums. Dieses Verfahren setzt voraus, dass der Herzrhythmus weitgehend regelmäßig ist. […]

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Keine Scheu vor Transparenz – warum BPER Small ärztliche Messkompetenz sichtbar macht

BPER Small basiert bewusst auf der klassischen manuellen Blutdruckmessung. Genau deshalb verstehen Ärztinnen und Ärzte das System sofort. Das Messprinzip entspricht der täglichen Praxis: Manschette, Pumpen, Ablassen, Beobachten. Es gibt keine neue Bedienlogik, keine verdeckten Algorithmen und keine automatisierten Schätzverfahren im Hintergrund. Die Messqualität entsteht vollständig aus der analogen Messhandlung des Arztes. Sie ist jederzeit […]

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Wenn die Beziehung stirbt, stirbt die Funktion – warum Pulsdruckrhythmus entscheidend ist

In der kardiovaskulären Beurteilung wird häufig nach einzelnen Abweichungen gesucht: unregelmäßige Herzschläge, auffällige Frequenzen oder kurzfristige Rhythmusstörungen. Doch diese Betrachtung greift zu kurz. Entscheidend für die tatsächliche Versorgung des Körpers ist nicht die Abweichung an sich, sondern die Beziehung zwischen elektrischer Aktivität des Herzens und der daraus resultierenden mechanischen Druckwirkung. Genau diese Beziehung beschreibt der […]

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Der sichtbare Druckpuls: Wie bper.me das Schweigen der Blutdruckzahlen beendet

Die Erfinder der Blutdruckmessung, Scipione Riva-Rocci und Nikolai Korotkow, verstanden Blutdruck ursprünglich nicht als statischen Zahlenwert. Ihre Messungen waren Beobachtungen eines lebendigen, pulsierenden Rhythmus – des kontinuierlichen Zusammenspiels von Herz und Gefäßen. Mit dem Siegeszug automatischer Blutdruckmessgeräte änderte sich dieser Blick grundlegend. Aus dem sichtbaren Druckpuls wurden berechnete Einzelwerte: Systole, Diastole und Puls. Diese Reduktion […]

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Die Schwankungsbreite macht den Unterschied

Nicht der statische Mittelwert entscheidet, sondern die Schwankungsbreite innerhalb des Messintervalls. Die klassische Blutdruckmessung nach Riva-Rocci liefert belastungsfrei einzelne Werte wie 120/80 mmHg sowie eine gemittelte Herzfrequenz. Diese Punktmessung kann unauffällig erscheinen, erlaubt jedoch keine Beurteilung der Dynamik im Messzeitraum. Pulsdruckrhythmus, Druckschwankungen und rhythmische Variationen bleiben dabei unsichtbar. Genau hier liegt die diagnostische Lücke vieler […]

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Ein kardiovaskuläres Ereignis ist wie ein gutes Motiv – es ist da, und im nächsten Moment verschwunden

  Ein kardiovaskuläres Ereignis ist wie ein gutes Motiv: Es ist da – und im nächsten Moment verschwunden. Unwohlsein, Schwindel oder Panikattacken treten häufig plötzlich auf. Genau in dem Moment, in dem sie spürbar sind, fehlt meist die Möglichkeit, sie medizinisch einzuordnen. Später bleiben Erinnerungen – während Messwerte wie 120/80 mmHg oder eine Herzfrequenz von […]

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Ereignis oder Einbildung? Warum 120/80 keine Antwort ist

  Herzstolpern in der Nacht. Unruhe. Angst. Am nächsten Morgen zeigt das Blutdruckmessgerät 120/80 – unauffällig. Doch das Gefühl bleibt. Was viele Betroffene erleben, ist ein klassisches medizinisches Dilemma: Ein subjektiv starkes Ereignis ohne objektiven Nachweis. Ein einzelner Blutdruckwert kann beruhigen – aber er kann kein Ereignis belegen. Arrhythmien sind flüchtig. Sie treten unregelmäßig auf […]

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Herzfrequenz ist messbar – aber sagt sie etwas aus? Warum bper.me mechanische Herzarbeit sichtbar macht

Die Herzfrequenz (HF) zählt zu den am einfachsten messbaren Parametern der Herzfunktion. Sie beschreibt, wie oft das Herz pro Minute schlägt – nicht jedoch, wie diese Arbeit mechanisch oder hämodynamisch erbracht wird. Genau hier beginnt eine der häufigsten Fehlinterpretationen moderner Messsysteme. Bei einer Herzfrequenz von etwa 60 Schlägen pro Minute dauert eine einzelne Herzaktion rund […]

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Warum es bei Messgeräten nicht nur um Genauigkeit geht – sondern um den Zweck der Anzeige

Bei Messgeräten wird häufig zuerst gefragt, wie genau sie messen. Diese Frage greift jedoch zu kurz. Mindestens ebenso entscheidend ist, wofür ein Gerät gebaut wurde und welche Art von Information es überhaupt anzeigen kann. Klassische Blutdruckmessgeräte sind darauf ausgelegt, einzelne Werte wie systolischen und diastolischen Blutdruck sowie eine gemittelte Herzfrequenz darzustellen. Diese Werte sind normiert, […]

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Warum bper.lite einen einstellbaren Arrhythmie-Detektor braucht

  Mit der Veröffentlichung der kostenlosen App bper.lite steht Nutzern erstmals ein einfach zugängliches Werkzeug zur Verfügung, um Herzfrequenz- und Rhythmusverläufe strukturiert zu betrachten. Ein zentrales Element der App ist der einstellbare Arrhythmie-Detektor im Herzfrequenzbereich (HF-Bereich) – ein Feature, das bewusst gegen starre Grenzwerte arbeitet. Herzfrequenz ist keine absolute Größe In vielen Systemen wird Herzfrequenz […]

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