Die Freiwilligen Feuerwehren stehen für eine Gemeinschaft, die Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Ansehen oder Geschlecht hilft. Daher können sie auch bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund vor Ort eine große Rolle spielen. Sie prägen durch ihr ehrenamtliches Engagement das Zusammenleben in den Städten und Gemeinden wie kaum eine andere Institution.

„Die Verleihung des Integrationspreises sowie die Kür der Ideenwettbewerb-Gewinner bietet uns nun die Gelegenheit, die engagierte Arbeit der Ehrenamtlichen vor Ort zu würdigen, deren Projekte in der Integrationsarbeit beispielhaft für Feuerwehren in ganz Hessen sind“, so Ministerialdirigent Gunnar Milberg.

In Vertretung von Staatsminister Beuth hat der Ministerialdirigent Milberg in Frankfurt zusammen mit dem Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Dr. h.c. Ackermann vier Freiwillige Feuerwehren sowie den Vogelsbergkreis für ihre beispielhafte  Integrationsarbeit ausgezeichnet. Der Vogelsbergkreis sowie die Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim gewannen den Ideenwettbewerb Integration.

Der Vogelsbergkreis hat gemeinsam mit dem Kreisbrandmeister Björn Preuß von Brincken, der kreiseigenen WIR-Koordinatorin und in Absprache mit der örtlichen Volkshochschule die Idee entwickelt, Zugewanderten die Institution Feuerwehr im Rahmen der Integrations- bzw. Orientierungskurse näherzubringen. Dazu geht Kreisbrandmeister Preuß von Brincken in die Kurse und informiert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Aufgaben, Organisation und Ausstattung der Feuerwehr und zum Wesen des Ehrenamtes. Durch die Aufklärung wird einerseits die Sicherheit der Menschen im Notfall erhöht, andererseits das Interesse für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren geweckt und vielleicht auch neue Mitglieder gewonnen.

Integrationspreise Brandschutz gingen an die erstplatzierte Freiwillige Feuerwehr Bad Nauheim, an die zweitplatzierte Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld und die drittplatzierte Freiwillige Feuerwehr Raunheim. Beide Preise verleiht das Innenministerium in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband im Rahmen der gemeinsamen Integrationskampagne Brandschutz.

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