Die akute Erkrankung von 37 Kindern, die am 15. Juni 2018 einen Notarzteinsatz in der Jugendherberge Mirow auslöste, ist nicht auf eine Ansteckung durch Lebensmittel oder Verunreinigungen in der Jugendherberge zurückzuführen.

In der Nacht zum 15. Juni 2018 trat bei einer Grundschulklasse in der Jugendherberge Mirow eine akute Magen-Darm-Erkrankung auf. Es waren 35 Kinder und 2 Betreuer betroffen. Zu diesem Zeitpunkt waren insgesamt 4 Jugendgruppen mit insgesamt 122 Gästen in der Jugendherberge Mirow untergebracht. Das akute Krankheitsbild beschränkte sich auf die eine Grundschulklasse mit 37 Personen. Die übrigen 85 Gäste zeigten keinerlei Symptome, auch nicht nach Abreise aus der Jugendherberge.

Aufgrund einer drohenden Gruppenerkrankung bei ungeklärter Ursache wurde die Jugendherberge Mirow für den Zeitraum 15. Juni bis 17. Juni 2018 auf Anordnung des zuständigen Gesundheitsamtes vorsorglich gesperrt. Während der Sperrung fanden umfassende Desinfektionsmaßnahmen in der Jugendherberge statt. Die Situation war zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle. Die Zusammenarbeit zwischen Jugendherberge, Gesundheitsamt und der zuständigen Lebensmittelüberwachung durch das Veterinäramt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte funktionierte reibungslos.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte führte Laboruntersuchungen anhand von Stuhlproben betroffener Kinder durch. Das Veterinäramt führte mikrobiologische Analysen anhand von Abstrichen aus dem Küchenbereich der Jugendherberge sowie anhand der pflichtgemäß vorrätigen Rückstellproben von Lebensmitteln und Mahlzeiten durch, die an den vorangegangenen Tagen auf dem Speiseplan der Jugendherberge gestanden haben.

Nach Abschluss aller Untersuchungen wurde durch die zuständigen Stellen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sowie durch das Landesgesundheitsamt (LAGuS Mecklenburg-Vorpommern) festgestellt, dass eine Infektion nicht in der Jugendherberge Mirow stattgefunden hat. Dies haben die mikrobiologischen Ergebnisse der in der Küche der Jugendherberge genommenen Hygieneproben eindeutig ergeben. Insofern steht fest, dass die Jugendherberge nicht die Ursache für das Krankheitsgeschehen gewesen ist.

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Die Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) sind Teil einer weltumspannenden Idee, die mit 3.300 Häusern in mehr als 80 Ländern für Begegnung, Toleranz und Verständigung steht. Der DJH-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern ist mit 16 Jugendherbergen, rund 240 Beschäftigten und ca. 400.000 Übernachtungen der größte Anbieter für Kinder- und Jugendunterkünfte im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. www.jugendherbergen-mv.de

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