Dass Klima und Wetter keine identischen Begriffe sind – das ist auch uns klar. Das Klima in der Großen Koalition ist derart angespannt, dass wir zunehmende Investitionsunsicherheit in der effizienten Energieversorgung verspüren und keine konsequente Politik zur Einhaltung selbst gesteckter CO2-Minderungsziele zu erkennen ist – das ist aus unserer Sicht ein fatales Signal.

Umso mehr ist es für Akteurinnen und Akteure in Kommunen, Wohnungswirtschaft und Industrie Anlass genug, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Denn konsequenter Klimaschutz fängt bei rationeller Strom- und Wärmebereitstellung mit Kraft-Wärme-Kopplung an und hört bei Energieeinsparung noch lange nicht auf.

Gerade in diesen heißen Tagen, in denen bestehende Großkraftwerke wegen der hohen Außentemperaturen ihre Leistung drosseln und reihenweise abgeschaltet werden müssen, werden zur Sicherung der Stromversorgung längst zum Alteisen gelegte ineffiziente Kraftwerke wieder angefahren, weil die Strompreise hoch sind und es sich mit den alten Schleudern Geld verdienen lässt!

Die Umsetzung der vom B.KWK geforderten Ausbaustrategie, um die hochflexible KWK in der Residuallast flächendeckend als ideale Partnerin der PV- und Windstromerzeugung etablieren, ist – das aktuelle Geschehen am Strommarkt beweist es – das Gebot der Stunde.

Kommunen und kommunale Werke können damit ihre Pflicht zur Daseinsvorsorge erfüllen, die Wohnungswirtschaft erfüllt die Anforderungen an die Energieversorgung ihrer Gebäude im Rahmen des nachhaltigen Bauens, Gewerbe und Industrie vermindern ihren CO2-Fußabdruck und stellen obendrein netzdienliche Leistungen zur Verfügung.

Ausbau der KWK und zielorientierte Umgestaltung des Strommarktdesigns inklusive aller Regularien, Beitrag der KWK zum Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit – diesen und vielen anderen packenden Themen werden wir auf dem B.KWK-Kongress am 17. und 18. Oktober 2018 in Berlin widmen. Sie erwartet ein spannendes Programm und prominente Redner u.a. Thomas Bareiß (Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi), Dr. Thomas Griese (Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz), Dr. Simone Peter (Präsidentin des BEE) und Dr. Timm Kehler (Geschäftsführer von Zukunft ERDGAS).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Über Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) ist ein breites gesellschaftliches Bündnis von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen zur Förderung des technischen Organisationsprinzips der Kraft-Wärme-Kopplung, unabhängig von der Art und der Größe der Anlagen, vom Einsatzbereich und vom verwendeten Energieträger. Der Verband wurde 2001 in Berlin gegründet und zählt mittlerweile 470 Mitglieder. Ziel ist dabei die Effizienzsteigerung bei der Energieumwandlung zur Schonung von Ressourcen und zur Reduktion umwelt- und klimaschädlicher Emissionen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)
Markgrafenstraße 56
10117 Berlin
Telefon: +49 (30) 27019281-0
Telefax: +49 (30) 27019281-99
http://www.bkwk.de

Ansprechpartner:
Sylvia Hauser
Assistentin der Geschäftsführung
Telefon: +49 (30) 27019281-0
Fax: +49 (30) 27019281-99
E-Mail: Sylvia.Hauser@bkwk.de
Heinz Ullrich Brosziewski
Vizepräsident des B.KWK
Telefon: +49 (511) 2150498
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.