Bei Ernährungskonzepten, die Arthrose betreffen, stehen Nährstoffe im Vordergrund, die antientzündliche und schmerzlindernde Wirkungen vermitteln. Der Ratgeber von Dr. med. Eberhard J. Wormer empfiehlt, erst einmal Mangelzustände zu beseitigen, bevor operative Therapiemaßnahmen ergriffen werden.

Volkskrankheit Knorpelschwund

Arthrose ist alles andere eine moderne Zivilisationskrankheit, denn man konnte bereits beim „Ötzi“ fortgeschrittenen Knorpelschwund an Knie- und Hüftgelenken nachweisen. Dennoch tragen Bewegungsmangel, Übergewicht sowie ungesunde Ernährung wesentlich dazu bei, dass Arthrose heute als „Volkskrankheit“ wahrgenommen wird. Dabei steht der medizinische Wissensstand über Arthrose im deutlichen Kontrast zur Bedeutung dieser Krankheit in unserer Gesellschaft. Weder die Ursachen für die Entstehung der Arthrose noch die Veränderungen im Gelenk im Verlauf der Erkrankung sind ausreichend untersucht. Trotzdem stehen die „neue Hüfte“ oder das „neue Kniegelenk“ bei Ärzten und Patienten als gleichsam alternativlose Lösung hoch im Kurs.

Der Kompakt-Ratgeber von Dr. med. Eberhard J. Wormer stellt den aktuellen Forschungsstand zur Arthrose sowie wirksame Therapieoptionen bei schmerzhaften Gelenkproblemen vor. Im Vordergrund stehen hier ganzheitliche, multimodale, aktivierende und regenerative Behandlungen. Dabei geht es vor allem auch um konkrete Möglichkeiten zur Vorbeugung und Selbsthilfe. Denn gesunde Ernährung und gezieltes Bewegungstraining seien der Schlüssel zur erfolgreichen Bewältigung der Arthrose.

OP als letzte Option

Seit 2013 werden in Deutschland immer mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt. Obwohl bewährte gelenkerhaltende (konservative) Therapien existieren, steht die Implantation künstlicher Gelenke – der totale Gelenkersatz – in Industriestaaten ganz hoch im Kurs. International ist Deutschland in Sachen Gelenkersatz Vizeweltmeister (nach den USA). 2013 bis 2016 ist die Zahl der Eingriffe um 18 Prozent auf 169.000 gestiegen, bei der Altersgruppe der Unter-60-Jährigen stiegen die Operationszahlen sogar um 23 Prozent – ein Trend, der weder medizinisch noch demografisch oder geografisch zu erklären ist und der selbst von Orthopäden für besorgniserregend gehalten wird. Gelenkersatz ist eben auch ein hochprofitables Geschäftsmodell. Die Kürzung der Vergütung seit 2017 werde demnach nicht zur Kostensenkung führen, sondern zum günstigeren Gelenkersatz in noch kürzerer Zeit für noch mehr Patienten.

Die Bundesärztekammer berichtete 2018 über häufige Behandlungsfehler: Mit sehr deutlichem Abstand betrafen die meisten strittigen Diagnosen und Therapiefehler Knie- und Hüftgelenksarthrosen. „Überlegen Sie sich gut, ob Sie wirklich unter diesen Umständen Gelenkimplantate möchten! Sie sollten nicht vergessen, dass totaler Gelenkersatz immer ein schwerer operativer Eingriff mit entsprechenden Risiken ist“, rät der Gesundheitsexperte Dr. Wormer. Die bessere Idee sei es, sich frühzeitig um die Gesundheit von Knochen wie Gelenken zu kümmern und so beizeiten Knorpelstress und Arthrose vorzubeugen.

Durch Ernährung erfolgreich vorbeugen

Obwohl Verschleißerscheinungen von Gelenkknorpel unvermeidlich sind, steht eine große Auswahl an wirksamen Mitteln zur Verfügung. Für Dr. med. Wormer heißt die Erfolgsformel: „Bewegung plus gesunde Ernährung plus Supplementierung.“

Übergewicht, Verletzungen, Gelenkinstabilität und Muskelschwäche sind hingegen beeinflussbare Risikofaktoren der Arthrose. Da Übergewicht fast immer eine Folge von ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel sei, kommt es darauf an, hier vorbeugend einzugreifen.

Sehr häufig liegen auch Mangelzustände bei den Vitaminen D und B12 vor. Vitamine und Fettsäuren werden sowohl für das Knorpelwachstum als auch zur Knorpelregeneration gebraucht. Beispielsweise gelten gesättigte Fettsäuren und Arachidonsäure (in tierischen Nahrungsmitteln) als entzündungsfördernd und werden somit als problematisch eingestuft. Generell wird Mittelmeerkost (mediterrane Ernährung) empfohlen – für die Gelenkgesundheit, zur Gewichtskontrolle und zur Vermeidung von Übergewicht.

„Weniger Kohlenhydrate, hochwertiges Eiweiß und reichlich richtige Fette plus Bewegung“, lautet auch das Credo der sogenannten LOGI-Methode (= Low Glycemic and Insulinemic Diet). Das Ernährungskonzept wurde Ende der 1990er-Jahre an der Harvard University zur dauerhaften Gewichtsreduktion und Behandlung von Fettstoffwechselstörungen entwickelt. Grundlage der Ernährung sind stärkearmes Obst, Salate und Gemüse, kombiniert mit hochwertigem Fleisch, Fisch, Eiern, Nüssen und Hülsenfrüchten sowie hochwertigen Speiseölen. „LOGI schmeckt, macht satt und liefert alle wichtigen Nährstoffe“, so Wormer.

Buch-Tipp:
Dr. med Eberhard J. Wormer: Arthrose (Kompakt-Ratgeber). Vorbeugung und Selbsthilfe bei Gelenkschmerzen. Mankau Verlag 2018, Klappenbroschur, durchgeh. farbig, 11,5 x 16,5 cm, 127 Seiten, 8,99 Euro (D) / 9,20 Euro (A), ISBN 978-3-86374-468-7.

Link-Empfehlungen:
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