Dr. Lee S. Berk, stellvertretender Dekan für Forschungsangelegenheiten der adventistischen Loma Linda University School of Allied Health Professions (Kalifornien/USA) hat die Wirkung von Lachen auf den Körper seit 1988 untersucht. Lachen habe einen erheblichen Einfluss auf die geistige und körperliche Gesundheit und sei möglicherweise die billigste verfügbare Medizin, abgesehen von frischer Luft, Sonnenschein oder Bewegung, berichtete die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR).

Seine Untersuchungen hätten gezeigt, dass Lachen positiven Stress (Eustress) erzeuge und negativen Stress (Distress) verringere, so Berk. Jeder Körpervorgang habe biologische Folgen, im Positiven oder Negativen. „So wie Stress das Immunsystem unterdrücken und zu Krankheiten führen kann, kann Lachen den gegenteiligen Effekt haben, indem es die Komponenten des Immunsystems und den Blutfluss verbessert“, sagte Berk.

Auswirkungen des Lachens auf körperliche und geistige Gesundheit

Lachen bewirke die Freisetzung von Endorphinen, dem natürlichen Schmerzmittel unseres Körpers, von Serotonin, unserem natürlichen Antidepressivum, und von guten chemischen Kommunikationsmitteln. Das Lachen verringere auch Cortisol, das in der Folge Stress reduziere, den Blutdruck senke, die Sauerstoffaufnahme erhöhe, das Immunsystem stärke und das Risiko von Herzerkrankungen oder Schlaganfällen reduziere, erläuterte Berk. Daneben löse Lachen auch die Produktion von wichtigen Neurochemikalien wie Dopamin aus und kann sich positiv auf die Gedächtnisleistung auswirken.

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